TV-Tipp für den 9. Juni: James Bond – 007 jagt Dr. No/James Bond 007 – Liebesgrüße aus Moskau

Juni 8, 2023

Der Sommer kommt:

Pro 7, 20.15

JAMES BOND: 007 jagt Dr. No (Dr. No, Großbritannien 1962)

Regie: Terence Young

Drehbuch: Richard Maibaum, Johanna Harwood, Berkely Mather

LV: Ian Fleming: Dr. No, 1958 (007 James Bond jagt Dr. No)

Auf Jamaica soll James Bond herausfinden, wer zwei Mitarbeiter des Secret Service umbrachte. Er stößt schnell auf Dr. No.

Der allererste Bond, mit Sean Connery, Ursula „Bikini“ Andress, Joseph Wiseman – damals noch nah am Buch und ziemlich hart. „Dr. No“ ist nicht nur aus nostalgischen Gründen sehenswert.

Hinweise

Rottn Tomatoes über „James Bond: 007 jagt Dr. No“

Wikipedia über „James Bond: 007 jagt Dr. No“ (deutsch, englisch)

Pro 7, 22.35

JAMES BOND: Liebesgrüße aus Moskau (From Russia with Love, Großbritannien 1963)

Regie: Terence Young

Drehbuch: Richard Maibaum, Johanna Harwood

LV: Ian Fleming: From Russia with love, 1957 (Liebesgrüße aus Moskau)

James Bond soll ein Dechiffriergerät und eine in ihn verliebte Sekretärin aus der Sowjetunion schmuggeln. Aber er hat seine Rechnung ohne die bösen Russen gemacht.

Zweiter Auftritt von James Bond in einer harten, ziemlich realistischen Agenten-Story (im Verhältnis zu seinen späteren Auftritten).

mit Sean Connery, Lotte Lenya (Frau von Kurt Weill und hochgelobte Brecht-Interpretin), Robert Shaw (ein Autor und Shakespeare-Darsteller, der später den Weißen Hai jagen durfte), Daniela Bianchi (die, nun ja, auf Neudeutsch das Love-Interest von Bond war), Pedro Armendariz, Bernhard Lee, Lois Maxwell, Desmond Llewelyn

Hinweise

Rotten Tomatoes über “James Bond: Liebesgrüße aus Moskau”

Wikipedia über “James Bond: Liebesgrüße aus Moskau” (deutsch, englisch) und über James Bond (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romane “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond: Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond: Mit der Absicht zu töten“ (James Bond – With a mind to kill, 2022)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

Meine Besprechung von Cary Joji Fukunaga James-Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ (No time to die, Großbritannien 2021)

Meine Besprechung von Danny Morgensterns „Unnützes James Bond Wissen“ (2020)

Kriminalakte: Mein Gespräch mit Danny Morgenstern über „Keine Zeit zu sterben“ und sein Buch „Das ultimative James-Bond-Quizbuch“ (1. Oktober 2021) (Sehbefehl?)

Meine Besprechung von cinemas (Hrsg.) „Inside James Bond“ (2022)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte

Und ein Lesehinweis

Nach einer jahrelangen Pause setzt Cross Cult seine Reihe mit Übersetzungen alter James-Bond-Romane fort. Zuletzt erschien „Nur der tod währt ewig“, im Original 1992 als „Death is forever“ erschienen.

John Gardner: James Bond – Nur der Tod währt ewig

(übersetzt von Johannes Neubert)

Cross Cult, 2023

432 Seiten

18 Euro


Neu im Kino/Filmkritik: Siebte Runde der „Transformers: Aufstieg der Bestien“ auf der Erde

Juni 8, 2023

Die Transformers sind zurück. Sie sind (a) Hasbro-Spielfiguren, die seit 1984 als Action-Figuren ihren Weg in die Schlafzimmer zahlreicher kleiner Jungs fanden. Begleitend zu den Figuren gab es Zeichentrickserien, Comics und Videospiele. 2007 gab es den ersten „Transformers“-Spielfilm, der an der Kinokasse weltweit über 700 Millionen US-Dollar einspielte. Fortsetzungen waren unvermeidlich. Und es wurden, mit jedem Spielfilm, unzählige Transformers-Spielzeuge verkauft.

Neben den Transformers erfand Hasbro auch die sich in den USA prächtig verkaufenden „G. I. Joe“-Figuren. Dieser G. I. und seine Welt inspirierte ebenfalls mehrere Kinofilme. Im Gegensatz zu den „Transformers“-Spielfilmen waren sie keine Kassenhits.

Die Transformers sind (b) Roboter vom Planeten Cybertron. Dort und auf der Erde bekriegen sich die Autobots und die Decepticons. Auf der Erde sehen sie wie Autos aus. Sie können sich im Nu in Roboter, die wie Roboter aussehen, verwandeln. Diese Verwandlung ist ein in jedem Film gern benutzter Effekt. Verkloppen tun sie sich dann in epischen Kämpfen, an denen Kinder ihre Freude haben. Im Kino und im Kinderzimmer.

Mit „Aufstieg der Bestien“ erleben die Transformers jetzt ihr siebtes Leinwandabenteuer. Es spielt 1994. Oder, anders gesagt, zwischen „Bumblebee“, dem bislang letzten „Transformers“-Film, der auch Menschen gefiel, die mit dem ganzen Transformers-Zeug nichts anfangen können, und vor den „Transformers“-Filmen von Michael Bay, die an der Kinokasse erfolgreich waren. Bei der Kritik weniger. „Aufstieg der Bestien“ orientiert sich wieder mehr an den Bay-Filmen. Doch dazu später mehr. Zuerst werfen wir einen Blick auf die in New York und Peru spielende Geschichte

Noah Diaz, ein in Brooklyn lebender Möchtenichtgern-Kleinkrimineller mit einem todkrankem jüngerem Bruder, und Elena Wallace, eine übereifrige und super-supergescheite Praktikantin in einem Museum, treffen sich eines Nachts dort. Er soll einen Gegenstand aus dem Museum stehlen. Sie hat gerade die auf einem aus Ägypten stammendem Artefakt stehenden Zeichen entschlüsselt. Und sie erwischt Noah, der diesen Gegenstand,bzw. genaugenommen den in ihm versteckten Transwarp-Key für die Autobots stehlen soll. Noch ehe sie sich wirklich kabbeln können, tauchen andere Transformer auf und es gibt eine gewaltige Schlacht zwischen den Autobots und den Terrorcons. Die bösen Roboter können mit dem Transwarp-Key entkommen.

Aber der Transwarp-Key ist unvollständig. Die andere Hälfte vermutet Elena in Machu Picchu, Peru. Und ab geht die Reise nach Südamerika.

Nach dem überaus herzigem und gelungenem „Bumblebee“, ist jetzt wieder fast alles so wie früher. Auch wenn die beiden Hauptfiguren etwas an den aktuellen Mainstream angepasst wurden. Der von Anthony Ramos gespielte Noah Diaz ist Latino. Die von Dominique Fishback gespielte Elena Wallace ist eine Afroamerikanerin.

Die Story ist nur dazu da, die einzelnen Actionszenen halbwegs sinnvoll miteinander zu verbinden. Es gibt Action und wenig Tiefgang. Halt so, wie es Michael Bay in seinen fünf „Transformers“-Filmen präsentierte. Auch wenn dieses Mal Steven Caple Jr. („Creed II“) die Regie übernahm.

Es gibt neue Transformers. Nämlich die schon erwähnten Terrorcons, Predacons und Maximals. Letztere leben schon seit Ewigkeiten auf der Erde und sie verwandeln sich in riesige Tiere.

Die CGI-Transformers sind inzwischen sehr kleinteilig gezeichnete Roboter. Gleichzeitig fällt, wieder einmal, auf, wie unrealistisch es ist, wenn sie als Autos über Wiesen, Abhänge und durch den Wald rasen als ob sie über eine Autobahn fahren würden. Ebenso unrealistisch ist, dass sie ganze Städte zerstören können und als Roboter durch die Landschaft wandeln, ohne dass sie auffallen. Es ist, als umgäbe sie ein immerwährendes Schutzschild. Ihre Zerstörungsorgien werden auch nie erwähnt.

Regisseur Steven Caple Jr. orientiert sich bei den Actionszenen gelungen an dem bekannten Stil von Michael Bay. Mit reduziertem oder altmodischem Bay-Schnitttempo. Am Ende sind die Actionszenen in „Aufstieg der Bestien“ aber reine CGI-Kämpfe, in die Bilder von realen Locations und einige Schauspieler eingefügt wurden, die von einer Bildhälfte zur anderen laufen und meistens ungläubig in die Kamera starren, während es um sie herum kracht und zischt. Sie sehen ja nicht, was wir im Kinosaal sehen.

Aufstieg der Bestien“ ist nicht der schlechteste „Transformers“-Film und er ist auch deutlich besser als die letzten „Transformers“-Filme von Michael Bay. Aber nach dem witzigen „Bumblebee“ ist Caple Jr.s CGI-Actionkomödie eine radikale Rückkehr zu den Baysics. Daher: Wer von einem Film mehr als aufeinder einschlagende Autos erwartet, kann den „Aufstieg der Bestien“ getrost ignorieren.

Transformers: Aufstieg der Bestien (Transformers: Rise of the Beasts, USA 2023)

Regie: Steven Caple Jr.

Drehbuch: Joby Harold, Darnell Metayer, Josh Peters, Erich Hoeber, Jon Hoeber (basierend auf Hasbro’s Transformers™ Action Figures)

mit Anthony Ramos, Dominique Fishback, Luna Lauren Velez, Dean Scott Vazquez, Tobe Nwigwe, Sarah Stiles, Leni Parker, Michael Kelly

(und im Original mit den Stimmen von) Peter Cullen, Ron Perlman, Peter Dinklage, Michelle Yeoh, Pete Davidson, Liza Koshy, John DiMaggio, David Sobolov, Michaela Jaé Rodriguez, Cristo Fernández

Länge: 128 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Moviepilot über „Transformers: Aufstieg der Bestien“

Metacritic über „Transformers: Aufstieg der Bestien“

Rotten Tomatoes über „Transformers: Aufstieg der Bestien“

Wikipedia über „Transformers: Aufstieg der Bestien“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Michael Bays „Transformers: Ära des Untergangs (Transformers: Age of Extinction, USA 2014)

Meine Besprechung von Michael Bays „Transformers: The Last Knight“ (Transformers: The Last Knight, USA 2017)

Meine Besprechung von Steven Caple Jr.’s „Creed II“ (Creed II, USA 2018)


TV-Tipp für den 8. Juni: Capote

Juni 7, 2023

RBB, 20.15

Capote (Capote, USA 2005)

Regie: Bennett Miller

Drehbuch: Dan Futterman

LV: Gerald Clarke: Capote: A Biography, 1988

Sehr sehenswertes Biopic über Truman Capote und seine Recherchen für den True-Crime-Bestseller “Kaltblütig”.

Philip Seymour Hoffman erhielt für seine Darstellung Capotes zahlreiche Preise, unter anderem den Oscar und Golden Globe als bester Darsteller.

Mit Philip Seymour Hoffman, Catherine Keener, Clifton Collins jr., Chris Cooper, Bob Balaban, Bruce Greenwood, Mark Pellegrino, Amy Ryan

Wiederholung: Freitag, 9. Juni, 01.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Moviepilot über „Capote“

Metacritic über „Capote“

Rotten Tomatoes über „Capote“

Wikipedia über „Capote“ (deutsch, englisch) und Truman Capote (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Bennett Millers „Foxcatcher“ (Foxcatcher, USA 2014)

Meine Besprechung von Ande Parks/Chris Samnee Bildergeschichte „Capote in Kansas“ (Capote in Kansas, 2005) (Yep, ebenfalls über die Arbeit an „Kaltblütig“)


DVD-Kritik: „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ fragen sich einige Jugendliche

Juni 7, 2023

Es beginnt mit einer dieser Schulaufgaben, die mit einem nichtssagendem Besinnungsaufsatz beantwortet werden sollen. Aber Pierre Anthon erklärt seinen Klassenkameraden in der achten Klasse einer Provinzschule, dass nichts im Leben eine Bedeutung habe. Auch nicht diese Aufgabe. Er verlässt das Klassenzimmer und setzt sich auf einen Baum. Dort will er bleiben.

Seine Klassenkameraden wollen ihn überzeugen, den Baum zu verlassen. Gleichzeitig beginnen sie in einer Scheune ihre wertvollsten Besitztümer zu sammeln. Zuerst versuchen sie es mit freiwilligen Gaben. Aber anstatt etwas wertvolles in die Scheune zu bringen, bringt jeder irgendetwas mit, was er schon lange nicht mehr beachtet hat oder loswerden will. Deshalb ändern sie die Regeln. Jetzt sagt ein Klassenkamerad einem anderen, was er abgeben soll. Als erstes muss Agnes, die Erzählerin des Films, ihre Sandalen hergeben. Danach muss sie von einem Mitschüler die Herausgabe von etwas für ihn Wertvolles verlangen. Ein Gebetsteppich, ein Fahrrad und der Diebstahl der Schulflagge werden verlangt. Aber auch weniger harmlose Dinge stehen auf der Wunschliste. So graben sie die Leiche des kleinen Bruder einer Klassenkameradin aus. Einer anderen werden die Haare geschnitten. Und ein Finger wird abgeschnitten.

Trine Piils Film „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ basiert auf Janne Tellers gleichnamigem Jugendbuch-Bestseller. In Dänemark erschien das Buch im Jahr 2000. In Deutschland zehn Jahre später. Es erhielt mehrere Preise, unter anderem den Jugendbuchpreis des dänischen Kulturministeriums. Wegen seiner nihilistischen Aussagen sorgte das Buch für teils hefitige Diskussionen. Zeitweise war es an dänischen Schulen sogar verboten. Dabei ist der Roman Schullektüre. Und genau dort kann im Ethik- und Religionsunterricht über bestimmte Aspekte des Romans sicher trefflich diskutiert werden.

Die Verfilmung ist nur ein Planspiel der schlechten Sorte. Das beginnt schon mit den Opfergaben, die weitgehend willkürlich und beliebig aufeinander folgen. Eine Eskalationslogik ist nur insofern erkannbar, dass es zuerst um Sandalen und eine Schulflagge geht. Später gibt es dann direkte körperliche Gewalt.

Oft ist vollkommen unklar, was die einzelnen Opfergaben für die Betroffenen bedeuten und was sie symbolisieren. Gut, eine Entjungferung und ein abgeschnittener Finger sind offensichtlich. Eine Grabschändung schon weniger. Ein Gebetsteppich, ein Fahrrad und Sandalen überhaupt nicht. Das sind Dinge, die mühelos wieder gekauft werden können und die höchstens einen emotionalen Wert („Meine Lieblingssandalen.“) haben. Aber weil über diese Opfergaben und ihre Bedeutung im Film nicht gesprochen wird, erfahren wir nicht, warum gerade diese Sandalen für die Besitzerin so wichtig sind. So sind die ‚wertvollsten Besitztümer‘, die die Schüler in einer Scheune zusammentragen, einfach nur beliebig austauschbare Dinge, die von wohlsituiert in einer Kleinstadt lebenden Kinder in einer Scheune zu einem Altar zusammengestellt werden.

Diese Kinder erinnern auf den ersten Blick selbstverständlich an die Kinder aus William Goldings „Herr der Fliegen“. In dem Klassiker müssen sie nach einem Flugzeugabsturz auf einer Insel ohne Erwachsene eine Gesellschaft bilden. Sie bilden zunächst die Gesellschaft nach, die sie kennen. In „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ gibt es zwar Erwachsene, aber dieser kümmern sich nicht um ihre Kinder. Im Film sind sie, bis auf wenige, unwichtige Szenen, abwesend. Die Kinder können tun und lassen, was sie wollen. Zum Beispiel eine Jesus-Figur aus der Kirche klauen und durch das Dorf transportieren, ohne dass dieser Diebstahl irgendwelche Folgen hat.

Nichts – Was im Leben wichtig ist“ ist ein sich didaktisch gebendes Lehrstück, bei dem man viele emotionslos-hölzern vorgetragene Sätze hört (oft ohne den Sprecher in dem Moment zu sehen) und sich fragt, was uns das über die wichtigen Dinge des Lebens sagen soll. Oder ob es sinnvoll ist, sich in einer Umweltschutzgruppe zu engagieren. Diese Frage stellen sich Pierre Anthon, Agnes und all die anderen Kinder nicht. Stattdessen schneiden sie sich die Haare und töten einen Hund.

Nichts – Was im Leben wichtig ist (Intet, Dänemark/Deutschland 2022)

Regie: Trine Piil, Seamus McNally

Drehbuch: Trine Piil

LV: Janne Teller: Intet, 2000 (Nichts – Was im Leben wichtig ist)

mit Vivelill Søgaard Holm, Maya Louise Skipper Gonzales, Harald Kaiser Hermann, Sigurd Philip Dalgas, Ellen Østerlund Fensbo, Andrea Halskov-Jensen, Theodor Philip MacDonald, Bobby Antonio Hancke Rosado, Clara Dragsted Hansen, Elias Amati-Aagesen, Arien Alexander Takiar

Blu-ray

Eurovideo

Bild: HD 1080p/24 (2,39:1)

Ton: Deutsch & Dänisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte

Bonusmaterial: –

Länge: 87 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

DVD identisch und selbstverständlich auch digital erhältlich.

Hinweise

Moviepilot über „Nichts – Was im Leben wichtig ist“

Rotten Tomatoes über „Nichts – Was im Leben wichtig ist“

Wikipedia über „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ (Roman) (deutsch, englisch, dänisch)


TV-Tipp für den 7. Juni: Gelobt sei Gott

Juni 6, 2023

Arte, 20.15

Gelobt sei Gott (Grâce à Dieu, Frankreich 2019)

Regie: François Ozon

Drehbuch: François Ozon

TV-Premiere. Intensives, sehr nah an den erschreckenden Fakten, die das Erzbistum Lyon erschütterten und in Frankreich entsprechend bekannt sind, entlang inszeniertes Drama. Es geht um den praktizierenden Katholiken Alexandre Guérin, der als Kind von Pater Bernard Preynat missbraucht wurde. Jahrzehnte später, inzwischen selbst Vater, entdeckt er, dass Preynat im Erzbistum Lyon immer noch im Kindern arbeitet. Er will etwas dagegen unternehmen. Als erstes wendet er sich an Preynats Arbeitgeber, die katholische Kirche. Sie ist ihm dabei keine große Hilfe.

Zusammen mit anderen Betroffenen gründet er später die Interessengruppe „La Parole Liberée“ (Das gebrochene Schweigen). Sie machen den Skandal öffentlich und finden zahlreiche weitere Betroffene.

Als Ozon seinen Film drehte, war das Verfahren gegen Preynat immer noch nicht abgeschlossen. Am 4. Juli 2019 wurde Preynat von einem Kirchengericht des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger für schuldig befunden und aus dem Klerus ausgeschlossen. Das staatliche Gerichtsverfahren gegen ihn endete am 16. März 2020 mit einer fünfjährigen Haftstrafe. Gegen zahlreiche weitere Mitglieder des Erzbistums gab es ebenfalls Klagen.

Anschließend, um 22.30 Uhr, zeigt Arte in der losen Reihe „Es war einmal…“ eine brandneue, gut einstündige Doku über den Film.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Melvil Poupaud, Denis Ménochet, Swann Arlaud, Èric Caravaca, François Marthouret, Bernard Verley, Josiane Balasko, Martine Erhel

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Moviepilot über „Gelobt sei Gott“

AlloCiné über „Gelobt sei Gott“

Metacritic über „Gelobt sei Gott“

Rotten Tomatoes über „Gelobt sei Gott“

Wikipedia über „Gelobt sei Gott“ (deutsch, englisch, französisch)

Berlinale über „Gelobt sei Gott“

Homepage von Francois Ozon

Meine Besprechung von Francois Ozons “In ihrem Haus” (Dans la Maison, Frankreich 2012)

Meine Besprechung von Francois Ozons ”Jung & Schön” (Jeune & jolie, Frankreich 2013)

Meine Besprechung von Francois Ozons „Eine neue Freundin“ (Une nouvelle amie, Frankreich 2014)

Meine Besprechung von François Ozons „Frantz“ (Frantz, Deutschland/Frankreich 2016)

Meine Besprechung von François Ozons „Der andere Liebhaber“ (L’Amant Double, Frankreich/Belgien 2017)

Meine Besprechung von François Ozons „Gelobt sei Gott“ (Grâce à Dieu, Frankreich 2019)

Meine Besprechung von François Ozons „Alles ist gutgegangen“ (Tout s’est bien passé, Frankreich 2021)

Meine Besprechung von François Ozons „Peter von Kant“ (Peter von Kant, Frankreich 2022)


Cover der Woche

Juni 6, 2023

Weil Johnny Depp am 9. Juni einen runden Geburtstag feiert
Weil die Verfilmung mit ihm als Hunter S. Thompson Kult ist
Weil die Vorlage noch kultiger ist


TV-Tipp für den 6. Juni: Viva Zapata!

Juni 5, 2023

Servus TV, 22.10

Viva Zapata! (Viva Zapata!, USA 1952)

Regie: Elia Kazan

Drehbuch: John Steinbeck

Biopic über den von Marlon Brando (in seiner dritten Filmrolle) gespielten Revolutionär Emiliano Zapata (1879 – 1919), das mit seiner ersten politischen Mission beginnt.

„‚Viva Zapata!‘ ist ein Unterhaltungsfilm auf höchster Ebene, von Kazan spannend inszeniert, der Handlung und Szenen erstaunlich wirklichkeitsnahe gestaltete und den Schauspielern alle Freiheiten ließ. (…) Brandos Zapata ist eine symbolische Figur, eine Art Jedermann der mexikanischen Revolution, ein Titan, der sich, dem Ruf des Schicksals gehorchend, aus den Rängen der Masse erhoben hat. In diesem Sinn ist ‚Viva Zapata!‘ ein kraftvoller und wirklich bewegender Film.“ (Tony Thomas: Marlon Brando und seine Filme, 1980)

Der echte Zapata war wohl nicht so edel wie der Film-Zapata.

mit Marlon Brando, Anthony Quinn, Jean Peters, Joseph Wiseman

Wiederholung: Mittwoch, 7. Juni, 01.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Viva Zapata!“

Wikipedia über „Viva Zapata!“ (deutsch, englisch)


Die Krimi-Bestenliste Juni 2023

Juni 5, 2023

Biergarten ist okay, aber zum Lesen spannender Bücher nicht unbedingt der beste Ort. Und dann stellt sich noch die Frage, welche Bücher mitgenommen werden sollen. Die von Deutschlandfunk Kultur präsentierte Krimi-Bestenliste schlägt in ihrer Juni-Liste vor:

1 (4) Kim Koplin: Die Guten und die Toten

Suhrkamp, 255 Seiten, 16 Euro

2 (–) Don Winslow: City of Dreams

(Aus dem Englischen von Conny Lösch)

HarperCollins, 367 Seiten, 24 Euro

3 (1) James Kestrel: Fünf Winter

(Aus dem Englischen von Stefan Lux)

Suhrkamp, 499 Seiten, 20 Euro

4 (3) Deepti Kapoor: Zeit der Schuld

(Aus dem Englischen von Astrid Finke)

Blessing, 686 Seiten, 28 Euro

5 (7) Jochen Rausch: Im toten Winkel

Piper, 300 Seiten, 24 Euro

6 (2) Percival Everett: Die Bäume

(Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl)

Hanser, 365 Seiten, 26 Euro

7 (–) Jose Dalisay: Last Call Manila

(Aus dem Englischen von Niko Fröba)

Transit, 207 Seiten, 22 Euro

8 (6) John Brownlow: Seventeen

(Aus dem Englischen von Stefan Lux)

Rowohlt, 396 Seiten, 13 Euro

9 (–) Carl Nixon: Kerbholz

(Aus dem Englischen )von Jan Karsten

CulturBooks, 304 Seiten, 24 Euro

10 (–) Mary Paulson-Ellis: Das Erbe von Solomon Farthing

(Aus dem Englischen von Kathrin Bielfeldt)

Ariadne/Argument, 478 Seiten, 25 Euro

Nächsten Monat könnte dann James Lee Burkes neuer und letzter Robicheaux-Roman „Verschwinden ist keine Lösung“ (Pendragon)auf der Liste stehen.

Und ich sollte mal meinen „gelesen, aber noch nicht besprochen“-Stapel abarbeiten. Da liegen unter anderem Christopher Golden, Ken Bruen, Sassan Niasseri (ein Filmbuch über Zombies), eine neue „Corto Maltese“-Geschichte und die unglaubliche, aber wahre Geschichte von Mme Choi & die Monster“.

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


TV-Tipp für den 5. Juni: Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß

Juni 4, 2023

Arte, 22.55

Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß (Deux ou trois choses que je sais d’elle, Frankreich 1966)

Regie: Jean-Luc Godard

Drehbuch: Jean-Luc Godard (nach einer Artikelserie von Catherine Vimenet)

Eine Hausfrau bessert ihr Einkommen als Prostituierte auf.

Jean-Luc Godard beobachtet sie einen Tag lang und schafft so ein Porträt des damaligen Lebens in Paris. Der Film gilt als Hauptwerk von Godards soziologischer Periode; wobei Godard sich nicht für eine platte Abfilmung der Realität interessiert. Er nimmt „die Handlung als Vorwand, alles zu diskutieren, was ihm für die augenblickliche Lage Frankreichs typisch erscheint. Außerdem macht er dem Zuschauer durch geflüsterte Kommentare klar, dass hinter der Kamera ein Regisseur steht, der aus der Realität nach seinemGutdünken auswählt. Ein zur Diskussion anregender Film, der auch inszenatorisch zu überzeugen versteht.“ (Lexikon des internationalen Films)

Anschließend, um 00.20 Uhr, zeigt Arte die brandneue, spielfilmlange Doku „Jean-Luc Godard: Kino ohne Kompromisse“ (Frankreich 2022).

mit Marina Vlady, Anny Duperey, Roger Montsoret, Jean Narboni

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß“

Wikipedia über „Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß“ (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von Jean-Luc Godards „Außer Atem“ (À bout de souffle, Frankreich 1960)

Meine Besprechung von Bert Rebhandls „Jean-Luc Godard – Der permanente Revolutionär“ (2020)

Mein Nachruf auf Jean-Luc Godard

Jean-Luc Godard in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 4. Juni: Mr. Deeds geht in die Stadt

Juni 3, 2023

Arte, 20.15

Mr. Deeds geht in die Stadt (Mr. Deeds goes to Town, USA 1936)

Regie: Frank Capra

Drehbuch: Robert Riskin

LV: Clarence Budington Kelland: Opera Hat, 1935 (Kurzgeschichte)

Als Longfellow Deeds von einem entferntem Verwandten ein Vermögen erbt, muss das Landei, um das Erbe antreten zu können, in die Großstadt. Dort wanzen sich seine geldgierige Verwandtschaft und eine Reporterin, auf der Suche nach einer guten Story, sofort  an ihn ran. Da entschließt Mr. Deeds sich, das Erbe an die Armen zu verschenken. Seine Verwandtschaft will dieses offensichtlich verrückte Vorhaben verhindern.

Die romantische Liebeskomödie ist ein seit ewigen Ewigkeiten nicht mehr gezeigter Capra-Klassiker.

mit Gary Cooper, Jean Arthur, George Bancroft, Lionel Stander, Douglas Dumbrille, Raymond Walburn

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Mr. Deeds geht in die Stadt“

Wikipedia über „Mr. Deeds geht in die Stadt“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Frank Capras „Mr. Smith geht nach Washington (Mr. Smith Goes to Washington, USA 1939)

Meine Kurzbesprechung von Frank Capras „Ist das Leben nicht schön?“ (It’s a wonderful Life, USA 1946)


Neu im Kino/Filmkritik: „Spider-Man: Across the Spider-Verse“ in den nächsten Film

Juni 3, 2023

Fünf Jahre nach seinem ersten Auftritt in „Spider-Man: A new Universe“ (Spider-Man: Into the Spider-Verse) ist Miles Morales zurück. Der in Brooklyn lebende Sohn afroamerikanischer und puertorikanischer Eltern wurde damals, nach dem Tod von ‚Spider-Man‘ Peter Parker, zu Spider-Man. Der Film war bei den Kritikern, den Fans und dem Publikum ein Riesenerfolg. Es war auch der erste Kino-Animationsfilm mit dem Superhelden und er etablierte im Kino gelungen die Idee des Multiverse. In den Comics war die Idee, dass es verschiedene parallele Welten gibt, in denen die Superhelden ähnliche Erlebnisse haben, aber auch ganz andere Erlebnisse haben können und sie bei einigen Gemeinsamkeiten doch verschiedene Personen sind, schon lange etabliert. Aber halt noch nicht im Kino.

Ausgehend von dieser Idee des Mulitverse gibt es viele Spider-Men, die alle über die bekannten Spinnenfähigkeiten verfügen und in der Nachbarschaft gegen Bösewichter kämpfen. Sie haben verschiedene Geschlechter und Hautfarben. Sie verhalten sich teils verschieden und sie können verschieden alt sein. Es kann auch sein, dass ein Spider-Man in einer Welt gestorben, aber in einer anderen Welt noch lebendig ist. Und es gibt bestimmte Ereignisse, wie der Tod einer bestimmten Person, die immer eintreten. Diese Idee des Mulitverse, die inzwischen auch im Marvel Cinematic Universe (MCU) (also den Marvel-Realfilmen) etabliert ist, führt im MCU zu einem ermüdenden Anything Goes. Im Spider-Verse führt sie dagegen, jedenfalls in „Beyond the Spider-Verse“, zu der Frage, welche Ereignisse unvermeidbar sind, welche nicht und ob unvermeidbare Ereignisse nicht doch verhindert werden können. Oder, anders gesagt: Kann das vorherbestimmte Schicksal geändert werden? Beantwortet wird, soviel kann verraten werden, diese Frage in diesem Film noch nicht.

Bevor Miles Morals sich mit der Frage der Vorherbestimmung beschäftigt, kämpft er in „Across the Spider-Verse“ erst einmal gegen Dr. Jonathan Ohnn. Als Bösewicht The Spot kann er mühelos zwischen Orten und Welten wechseln. Die erste Begegnung von Miles und The Spot ist purer Slapstick. Und er trifft Gwen Stacy wieder. Sie ist, in einer anderen Welt, Spider-Woman und sie versucht sich als Schlagzeugerin in einer Rockband. Gemeinsam besuchen Gwen und Miles andere Welten, lernen andere Spider-Men kennen, kämpfen gegen andere Spider-Men und miteinander gegen Bösewichter.

Die drei Regisseure Joaquim Dos Santos, Kemp Powers und Justin K. Thompson erzählen das visuell überwältigend und auch zum mehrmaligen Sehen einladend, Ihr Film wirkt, wie das atemlose Durchblättern eines von verschiedenen Zeichnern gezeichneten Comicbuchs. Im Film wechselt der Stil alle paar Sekunden. Das hat eine angenehme Alles-ist-möglich-Attitüde, zeigt aber auch, dass es in „Across the Spider-Verse“ nicht um irgendeine Form stilistischer Geschlossenheit geht.

Die reichlich vorhandene Action springt aus der Leinwand. Sie wirkt wie animierte Comcipanels, die sich nicht darum scheren, wie es physikalisch funktioniert, sondern wie es gut aussieht. Dazu kommen in jedem Bild zahlreiche Anspielungen und Insider-Witze. Das ist zu viel, um es beim einnmaligen Sehen vollkommen zu erfassen.

So gelungen der visuelle Aspekt des Superheldenfilms ist, so enttäuschend ist die Geschichte. Auch wenn ich wollte, könnte ich sie nicht erzählen. Und das Ende verstärkt das Gefühl noch. Denn der Film bricht mitten in einem großen Kampf ab. Mit dem Hinweis, dass sie im nächsten Film weiter erzählt werde.

In dem Moment ist, trotz seiner epischen Laufzeit von gut zweieinhalb Stunden mehr unklar als klar. Und das betrifft ungefähr alle wichtigen Punkte. Es ist, als ob ich einen Agatha-Christie-Rätselkrimi besprechen müsste, von dem ich nur das erste Drittel kenne, der Mord noch nicht geschehen ist und es sogar unklar ist, wer der Ermittler ist.

Deshalb genießt man die im Film präsentierte Geschichte am besten wie eine Zusammenstellung von fünf Kurzfilmen. Oder wie fünf Comcihefte, bei denen unklar ist, nach wie vielen Heften der Erzählbogen endet und auch, welcher Spider-Man (oder Spider-Woman) letztendlich der Hauptprotagonist ist und wer sein Hauptgegner ist. Und wie ein Comic hat hier jeder Kurzfilm mindestens eine große Actionszene und viele Erklärdialoge, die teils in die Action integriert sind. Öfter nicht.

Am Ende bleibt, wie bei „Dune“ oder, zuletzt, „Fast & Furious 10“, das Gefühl, keinen eigenständigen Film, sondern nur einen Anfang von einer größeren Erzählung gesehen zu haben. Wie bei „Fast & Furious 10“ haben die Macher in „Across the Spider-Verse“ viele Möglichkeiten ausgebreitet. Welche sie weiterverfolgen, welche nicht, welche sie in ein Spin-off ausgelagern werden, hängt weniger von erzählerischen Notwendigkeiten, sondern vor allem von den Reaktionen der Fans und damit zusammenhängenden kommerziellen Erwägungen ab.

Wie sie ausfallen, erfahren wir dann im dritten Teil, der möglicherweise den Abschluss einer Trilogie bildet. In jedem Fall heißt der dritte Spider-Man-Film mit Miles Morales „Beyond the Spider-Verse“ und er soll im März 2024 anlaufen.

Spider-Man: Across the Spider-Verse (Spider-Man: Across the Spider-Verse, USA 2023)

Regie: Joaquim Dos Santos, Kemp Powers, Justin K. Thompson

Drehbuch: Phil Lord, Christopher Miller, Dave Callaham (basierend auf den von Stan Lee erfundenen Figuren)

mit (im Original den Stimmen von) Shameik Moore, Hailee Steinfeld, Oscar Isaac, Jake Johnson, Issa Rae, Brian Tyree Henry, Karan Soni, Daniel Kaluuya, Luna Lauren Velez, Shea Whigham, Mahershala Ali, Ziggy Marley, J.K. Simmons

Länge: 141 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Spider-Man: Across the Spider-Verse“

Metacritic über „Spider-Man: Across the Spider-Verse“

Rotten Tomatoes über „Spider-Man: Across the Spider-Verse“

Wikipedia über „Spider-Man: Across the Spider-Verse“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Bob Persichetti, Peter Ramsey, Rodney Rothmans „Spider-Man: A new Universe“ (Spider-Man: Into the Spider-Verse, USA 2018)


TV-Tipp für den 3. Juni: Peter von Kant

Juni 2, 2023

One, 22.00

Peter von Kant (Peter von Kant, Frankreich 2022)

Regie: François Ozon

Drehbuch: François Ozon

LV: Rainer Werner Fassbinder: Die bitteren Tränen der Petra von Kant, 1971

TV-Premiere. François Ozon verfilmt und interpretiert Rainer Werner Fassbinders sehr autobiographisches Stück „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“. Grandios! Und überaus witzig.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Denis Ménochet, Isabelle Adjani, Khalil Gharbia, Hanna Schygulla, Stefan Crépon, Aminthe Audiard

Hinweise

Moviepilot über „Peter von Kant“

AlloCiné über „Peter von Kant“

Metacritic über „Peter von Kant“

Rotten Tomatoes über „Peter von Kant“

Wikipedia über „Peter von Kant“ (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von Francois Ozons “In ihrem Haus” (Dans la Maison, Frankreich 2012)

Meine Besprechung von Francois Ozons ”Jung & Schön” (Jeune & jolie, Frankreich 2013)

Meine Besprechung von Francois Ozons „Eine neue Freundin“ (Une nouvelle amie, Frankreich 2014)

Meine Besprechung von François Ozons „Frantz“ (Frantz, Deutschland/Frankreich 2016)

Meine Besprechung von François Ozons „Der andere Liebhaber“ (L’Amant Double, Frankreich/Belgien 2017)

Meine Besprechung von François Ozons „Gelobt sei Gott“ (Grâce à Dieu, Frankreich 2019)

Meine Besprechung von François Ozons „Alles ist gutgegangen“ (Tout s’est bien passé, Frankreich 2021)

Meine Besprechung von François Ozons „Peter von Kant“ (Peter von Kant, Frankreich 2022)


Neu im Kino/Filmkritik: Mia Goth ist „Pearl“. Und sie will raus aus Texas

Juni 2, 2023

Schon vor den Dreharbeiten für „X“ dachten Regisseur Ti West und Schauspielerin Mia Goth über die von Goth gespielte Pearl und ihre Backstory nach. Diese Überlegungen flossen dann – Corona sei Dank! – in ein Drehbuch, das sie direkt nach „X“ verfilmten. Die Location war vorhanden. Das Set, ein einsam gelegenes Farmhaus, musste nur etwas umdekoriert werden. Die Hauptdarstellerin war vor Ort. Etwas Zeit hatten sie auch. Die Finanzierung, immerhin mussten keine Blockbuster-Millionen besorgt werden, ging schnell.

In „X“ bringt, wir erinnern uns, Pearl die Mitglieder einer Filmcrew um. Die wollen 1979 auf ihrem Hof einen pornographischen Film drehen. In dem Film spielt Mia Goth vor allem eine alte Frau. Der Horrorfilm ist deutlich vom Siebziger-Jahre-Horrorfilm, vor allem dem „Blutgericht in Texas“ (inzwischen auch hier bekannter als „The Texas Chainsaw Massacre“), ergänzt um Spitzen gegen die damalige Pornoindustrie und junge, ambitionierte Filmemacher, inspiriert

Pearl“ spielt dann als Vorgeschichte, die man auch ohne „X“ versteht und die als vollkommen eigentständiger Film glänzend funktioniert, 1918. Die spanische Grippe wütet im Land. Der Krieg ist im ländlichen Texas nur am Mangel an jungen Männern erkennbar. Pearl ist, sechs Jahrzehnte vor den Ereignissen von „X“, ein Teenager mit Träumen von einem anderen Leben. Sie lebt noch bei ihren Eltern auf der Farm, auf der sie ihr Leben verbringen wird. Ihre Mutter ist eine tiefgläubige, deutschstämmige Bäuerin. In der Originalfassung des Films spricht sie deshalb immer wieder einige deutsche Sätze. Mit harter Hand führt sie den Hof. Pearls Vater liegt bewegungslos im Bett oder sitzt ebenso bewegungslos im Rollstuhl.

Pearl hilft auf dem Hof, wartet auf ihren Mann, der noch nicht aus dem Krieg zurück gekehrt ist, und träumt sich in eine Karriere als Hollywood-Girl. Als sie den neuen Filmvorführer, einen Schönling mit Hollywood-Sex-Appeal kennen lernt, zeigt er ihr im Vorführraum eine neue Welt: kurze pornographische angehauchte Filme, die demnächst legal würden. Diese Filme könnten ihr Weg zu Starruhm sein.

Eine andere Möglichkeit ist ein Vortanzen bei einer regionalen Revue-Show. Die Macher suchen neue Tänzerinnen für ihre Tour durch das Land. Pearl, die mit ihrer Schwägerin vortanzen will, hat ihren Tanz vorher heimlich in der Scheune des Hofes geübt. Sowieso funktioniert sie die Scheune immer wieder spontan zu einer Tanzbühne um und integriert die Tiere in ihre Tänze.

Ihr Tanz vor dem stocksteifen Gremium, das in einer Dorfkirche über die Aufnahme der jungen Tänzerinnen in die Revue entscheidet, ist wirklich anders als die Tänze ihrer erfolglosen Mitbewerberinnen. Aber sie ist kein All-American-Girl.

Derweil lebt sie ihre sexuellen Bedürfnisse an einer Vogelscheuche aus und versucht ihrem Vater eine Reaktion zu entlocken. Mal indem sie ihn verführt, mal indem sie versucht, ihn zu ermorden.

Und, das ist jetzt für alle, die entweder „X“ oder den Trailer gesehen haben, keine Überraschung, sie begeht einige ziemlich blutige Morde. Vor allem wenn jemand ihre Talente nicht genügend würdigt oder ihr etwas verbieten will.

Bis Pearl ihren ersten Mord begeht viel Filmzeit, in der Regisseur Ti West und „Pearl“-Darstellerin Mia Goth tief in Pearls Psyche einsteigen und ihr Handeln nachvollziehbar machen.

So entsteht ein bedrückendes, sehr schwarzhumoriges Porträt von religiösem Wahn, Einsamkeit, gesellschaftlicher Rückständigkeit, unterdrückten sexuellen Gelüsten und Gewalt in all ihrn Schattierungen. Stilistisch orientiert Ti West sich mit wundervollen Technicolor-Farben am „Der Zauberer von Oz“ und einem Fünfziger-Jahre-Hollywood-Melodrama. Diese Bilder täuschen im ersten Moment über den Inhalt hinweg. Douglas Sirk war in ein Meister darin.

Ti Wests grandioser American-Gothic-Horrorfilm endet mit einer minutenlangen Einstellung auf Pearl, die verstörender, grauenerregender und gruseliger als all ihre vorherigen Untaten ist.

Die Gemengelage zwischen American Gothic in seiner düstersten, sexuell aufgeladenen Variante, unterdrückten, dennoch deutlich sichtbaren sexuellen Bedürfnissen und auch etwas blutiger Gewalt erklärt dann die FSK-18-Freigabe. Denn so blutig wie andere FSK-18-Horrorfilme ist „Pearl“ nicht. Eigentlich ist er für einen FSK-18-Film, der mit blutigen Morden wirbt, sogar äußerst unblutig.

Pearl (Pearl, USA 2023)

Regie: Ti West

Drehbuch: Ti West, Mia Goth

mit Mia Goth, David Corenswet, Tandi Wright, Matthew Sunderland, Emma Jenkins-Purro, Alistair Sewell

Länge: 103 Minuten

FSK: ab 18 Jahre

P. S.: Schönes Retro-Plakat.

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Pearl“

Metacritic über „Pearl“

Rotten Tomatoes über „Pearl“

Wikipedia über „Pearl“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Ti Wests „The Innkeepers“ (USA 2011)

Meine Besprechung von Ti Wests „X“ (X, USA 2022)


TV-Tipp für den 2. Juni: 3 Tage in Quiberon

Juni 1, 2023

One, 21.00

3 Tage in Quiberon (Deutschland 2018)

Regie: Emily Atef

Drehbuch: Emily Atef

1981, wenige Monate vor ihrem Tod, trifft Romy Schneider während eines Drogenentzugs in einem Kurhotel in Quiberon den „Stern“-Reporter Michael Jürgs. In dem Interview gewährt sie ihm ungewöhnlich tiefe Einblicke in ihre Psyche.

Dank Hauptdarstellerin Marie Bäumer sehenswerter Trip in eine gequälte, zwischen verschiedenen Anforderungen zerrissene Seele.

2018 war Emily Alefs „3 Tage in Quiberon“ beim Deutschen Filmpreis der große Abräumer. Zuerst mit rekordverdächtigen zehn Nominierungen und dann mit sieben Auszeichnungen: Bester Film, Regie, Hauptdarstellerin (Marie Bäumer), Nebendarstellerin (Birgit Minichmayr), Nebendarsteller (Robert Gwisdek), Kamera (Thomas W. Kiennast) und Filmmusik (Christoph M. Kaiser und Julian Maas).

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Charly Hübner, Robert Gwisdek, Denis Lavant, Yann Grouhel, Christopher Buchholz, Vicky Krieps

Hinweise

Homepage zum Film

Filmportal über „3 Tage in Quiberon“

Moviepilot über „3 Tage in Quiberon“

Rotten Tomatoes über „3 Tage in Quiberon“

Wikipedia über „3 Tage in Quiberon“ (deutsch, englisch)

Berlinale über „3 Tage in Quiberon“

Meine Besprechung von Emily Atefs „3 Tage in Quiberon“ (Deutschland 2018)

Meine Bepsrechung von Emily Atefs „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ (Deutschland/Frankreich 2023)


Neu im Kino/Buch- und Filmkritik: Über die Stephen-King-Verfilmung „The Boogeyman“

Juni 1, 2023

In den vergangenen Jahrzehnten hat Stephen King, neben seinen Romanen, über zweihundert Kurzgeschichten und Kurzromane geschrieben, die sich alle für eine Verfilmung eignen. Trotztdem ist „Nachtschicht“, seine erste Sammlung von Kurzgeschichten, für Kino- und TV-Verfilmungen immer noch eine äußerst beliebte Sammlung von Kurzgeschichten. Sie wurden erstmals zwischen 1970 und 1978 in verschiedenen Magazinen veröffentlicht. In den USA erschien der Sammelband 1978. In Deutschland sechs Jahre später.

Children of the Corn“, „Trucks“ (verfilmt von Stephen King als „Maximum Overdrive“ [Rhea M. – Es begann ohne Warnung]), „The Lawnmover Man“ (obwohl King erfolgreich gegen die Verwendung seines Namens klagte, weil der Film sich zu sehr von der Kurzgeschichte entfernte), „Graveyard Shift“ und „The Mangler“ (verfilmt von Tobe Hooper) basieren auf Geschichten aus dem Sammelband. Und jetzt „The Boogeyman“ (Das Schreckgespenst). Die Geschichte wurde bereits zweimal verfilmt. Beide Male als Kurzfilm. Und jetzt erstmals als Spielfilm.

Die Drehbuchautoren Scott Beck, Bryan Woods und Mark Heymen und Regisseur Rob Savage nahmen Kings Geschichte als Sprungbrett für ihre Geschichte. Eigentlich übernehmen sie nur die Ausgangslage. Nämlich die Situation, in der ein Mann gegenüber einem Psychiater sagt, er habe seine drei Kinder getötet und er könne nicht zur Polizei gehen, weil sie ihm nicht glauben werde. Und er hat Angst vor geschlossenen Schränken, weil sich in ihnen das Schreckgespenst befinden könnte. Dieses Gespenst ist dabei anscheinend nicht an einen Ort, sondern an eine Person gebunden.

Kings Kurzgeschichte „Das Schreckgespenst“ besteht nur aus dem ersten Gespräch zwischen dem Therapeuten Dr. Harper und seinem neuen Patienten Billings. Die Geschichte endet nach sechzehn Seiten mit einer fiesen Schlusspointe. King liefert schon davor eine Erklärung für den Geist, die heute ‚toxische Männlichkeit‘ genannt wird. Aber schon damals, in den späten sechziger und frühen siebziger Jahren wurde das konservative Familienmodell und konservative Vorstellungen von Männlichkeit angegriffen. Und damit auch die Stellung und Rolle von Billings als Herr im Haus.

Rob Savage verlegte die letztendlich zeitlose Geschichte von dem Schreckgespenst im Schrank in die Gegenwart, erweiterte sie und veränderte das Thema. Bei ihm geht es um Trauer. Denn Dr. Harper hat erst vor kurzem seine Frau verloren. Er und seine beiden Töchter versuchen noch, den Verlust zu verarbeiten.

Lester Billings hat nur noch eine kleine Nebenrolle. Er bringt sich in den ersten Minuten des Films in Will Harpers Haus während ihrer ersten Begegnung um. Danach beginnt der titelgebende „Boogeyman“ Harpers Kinder, die zehnjährige Sawyer und, später, ihre sechzehnjährige Schwester Sadie zu ängstigen. Sadie will ihre kleine Schwester beschützen. Sie begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen des Boogeymans.

Die sich aus dieser Prämisse entwickelnde Geschichte folgt dann bis zum Finale dem sattsam bekannten Muster dieser Gespentergeschichten. Nur dass Savage seine Geschichte sehr langsam in eher dunklen Räumen erzählt.

The Boogeyman“ besteht aus vertrauten Elementen, die in der vertrauten Reihenfolge mit weitgehend vertrauten Schreckmomente (es geht doch nichts über plötzliche laute Geräusche und plötzlich auftauchende monströse Monsterfinger) präsentiert werden.

Das ist kompetent gemacht, nie überraschend und, wegen des langsamen Erzähltempos, auch länglich. Es ist der Stoff eines Kurzfilms, der auf Spielfilmlänge gedehnt wird.

P. S.: ’nie überraschend‘ stimmt nicht so ganz. Denn am Ende gibt es eine kleine, sehr kleine, fast übersehbare Überraschung.

The Boogeyman (The Boogeyman, USA 2023)

Regie: Rob Savage

Drehbuch: Scott Beck, Bryan Woods, Mark Heyman (nach einer Geschichte von Scott Beck und Bryan Woods)

LV: Stephen King: The Boogeyman, 1973 (Kurzgeschichte, Cavalier 1973) (Das Schreckgespenst) (später erschienen in dem Sammelband „Nightshift“, 1978 [Nachtschicht])

mit Sophie Thatcher, Chris Messina, Vivien Lyra Blair, Marin Ireland, Madison Hu, LisaGay Hamilton, David Dastmalchian

Länge: 99 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Die Vorlage

Wer hätte das vor über vierzig Jahren gedacht? Nämlich dass ein Buch, und dazu noch eine Kurzgeschichtensammlung (die als notorisch unverkäuflich eingeschätzt werden), seit seiner Erstaufflage im Original und in der Übersetzung nie ‚out of print‘ war? Im Fall von „Nachtschicht“ ist Stephen King genau das gelungen. Außerdem inspiriert diese Sammlung von zwanzig spannenden Kurzgeschichten immer noch Filmemacher. 2020 gab es eine neue, anscheinend grottenschlechte Verfilmung von „Children of the Corn“, jetzt eine von „The Boogeyman“ und dazwischen verschiedene Ein-Dollar-Verfilmungen. Das ist eine von Stephen King jungen Filmemachern gewährte Option: sie dürfen für einen eher symbolischen Dollar eine seiner Kurzgeschichten verfilmen. Es gibt nur eine Bedingung: sie dürfen ihren Film danach nur in einem sehr begrenzten, nicht-kommerziellem Rahmen aufführen. Und Stephen King sieht sich das Werk an.

Stephen Kings erste Sammlung von Kurzgeschichten enthält:

Briefe aus Jerusalem (Jerusalem’s Lot, 1978)

Spätschicht (Graveyard Shift, 1970)

Nächtliche Brandung (Night Surf, 1974)

Ich bin das Tor (I Am the Doorway, 1971)

Der Wäschemangler (The Mangler, 1972)

Das Schreckgespenst (The Boogeyman, 1973)

Graue Masse (Gray Matter, 1973)

Schlachtfeld (Battleground, 1972)

Lastwagen (Trucks, 1973)

Manchmal kommen sie wieder (Sometimes They Come Back, 1974)

Erdbeerfrühling (Strawberry Spring, 1975)

Der Mauervorsprung (The Ledge, 1976)

Der Rasenmähermann (The Lawnmower Man, 1975)

Quitters, Inc. (Quitters, Inc. 1978)

Ich weiß, was du brauchst (I Know What You Need, 1976)

Kinder des Mais (Children of the Corn, 1977)

Die letzte Sprosse (The Last Rung on the Ladder, 1978)

Der Mann, der Blumen liebte (The Man Who Loved Flowers, 1977)

Einen auf den Weg (One for the road, 1978)

Die Frau im Zimmer (The Woman in the Room 1978)

Stephen King: Nachtschicht

(übersetzt von Barbara Heidkamp, Harro Christensen, Michael Kubiak, Karin Balfer, Ulrike A. Pollay, Sabine Kuhn, Ingrid Herrmann, Wolfgang Hohlbein, Bernd Seligmann und Stefan Sturm)

Lübbe, 1988

448 Seiten

13 Euro

Deutsche Erstausgabe

Lübbe, 1984

Originalausgabe

Nightshift

Doubleday, 1978

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „The Boogeyman“

Metacritic über „The Boogeyman“

Rotten Tomatoes über „The Boogeyman“

Wikipedia über „The Boogeyman“ (deutsch, englisch) und die Kurzgeschichtensammlung „Nachtschicht“ (deutsch, englisch)

Homepage von Stephen King

Mein Porträt zu Stephen Kings Geburtstag

Meine Besprechung von Stephen Kings/Richard Bachmans „Qual“ (Blaze, 2007)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Nachgelassene Dinge“ (The things they left behind) in Ed McBains „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions, 2005)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Colorado Kid“ (The Colorado Kid, 2005)

Meine Besprechung von Joe Hill/Stephen King/Richard Mathesons „Road Rage“ (Road Rage, 2012)

Meine Besprechung der auf Stephen Kings Novelle “The Colorado Kid” basierenden TV-Serie “Haven”

Meine Besprechung von Kimberly Peirces Stephen-King-Verfilmung “Carrie” (Carrie, USA 2013)

Meine Besprechung von Tod Williams‘ Stephen-King-Verfilmung „Puls“ (Cell, USA 2016)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Der dunkle Turm: Schwarz“ (The Dark Tower: The Gunslinger, 1982) und von Nikolaj Arcels Romanverfilmung „Der dunkle Turm“ (The dark Tower, USA 2017)

Meine Besprechung von Andy Muschiettis „Es“ (It, USA 2017)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Friedhof der Kuscheltiere“ (Pet Sematary, 1983) und Kevin Kölsch/Dennis Widmyers Romanverfilmung „Friedhof der Kuscheltiere“ (Pet Sematary, USA 2019)

Meine Besprechung von Andy Muschietti Stephen-King-Verfilmung „Es Kapitel 2″ (It Chapter 2, USA 2019)

Meine Besprechung von Mike Flanagans „Stephen Kings Doctor Sleeps Erwachen“ (Doctor Sleep, USA 2019) (wahrscheinlich einer der Filmtitel, die kein Mensch an der Kinokasse vollständig ausgesprochen hat)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Doctor Sleep“ (Doctor Sleep, 2013)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Später“ (Later, 2021)

Stephen King in der Kriminalakte, in seinem Trailer-Park und auf Europa-Tour