Unheimliche Begegnung der dritten Art (Close Encounters of the third kind, USA 1977)
Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Steven Spielberg
Unglaublich: Anscheinend sind Außerirdische auf der Erde gelandet und sie sind überhaupt nicht böse. Jedenfalls interpretiert Normalbürger Roy Neary die Zeichen so und er macht sich auf die Suche nach ihnen.
Inzwischen ein Science-Fiction-Klassiker.
mit Richard Dreyfuss, Francois Truffaut, Teri Garr, Melinda Dillon, Bob Balaban, Lance Henriksen
LV: John Ridley: Stray Dogs, 1997 (später dann als „U-Turn“ publiziert)
Auf der Flucht vor Gläubigern bleibt Bobby Coopers 64er Mustang mitten in der Wüste liegen. Während in einer Werkstatt sein Auto repariert wird, trifft er die verheiratete Grace und seine wirklichen Probleme beginnen erst jetzt. Denn Grace will ihrem Mann Jake umbringen, Jake will Grace umbringen und beide wollen sich – gegen Bares – von Bobby helfen lassen.
Grandioses Romandebüt für die Noir-Gemeinschaft, fast grandioser Film. Denn Stones „Natural Born Killers“-Stil nervt.
Ennio Morricone schrieb die Musik.
Mit Sean Penn, Jennifer Lopez, Nick Nolte, Joaquin Phoenix, Powers Boothe, Billy Bob Thornton, Jon Voight, Claire Danes, Liv Tyler, Bo Hopkins
Ein Gauner & Gentleman (The old man & the gun, USA 2018)
Regie: David Lowery
Drehbuch: David Lowery
LV: David Grann: The Old Man and the Gun (Reportage, The New Yorker, 27. Januar 2003)
TV-Premiere. Wunderschön entspannte Schnurre über den Berufsverbrecher Forrest Tucker (Robert Redford), der 1981 nach eine Banküberfall Jewel (Sissy Spacek) trifft. Er beginnt mit der nichtsahnenden Witwe eine Beziehung, während er mit seinen Kumpels schon den nächsten Banküberfall plant.
David Lowery erzählt seine äußerst gelungene Mischung aus Liebes- und Gangsterfilm mit viel Retro-Charme als nostalgische, tiefenentspannte Abschiedsvorstellung, die noch einmal die gute alte Zeit feiert, als schlitzohrige Berufsverbrecher auch Gentleman sein konnten. Ein Film für große und kleine Lagerfeuer.
Brian Sweeney ‚Fitzcarraldo‘ Fitzgerald (Klaus Kinski) ist fassungslos: mitten im Urwald von Peru gibt es um 1900 kein Opernhaus. Das will er ändern. Auch wenn es nicht einfach ist.
Werner Herzogs bekanntester Film und, in jedem Fall, auch einer seiner besten Filme: ein großes und großartiges Dschungelepos. Gedreht vor Ort, mit seinem Lieblingsdarsteller Klaus Kinski und ohne Spezialeffekte und CGI (die gab es damals noch nicht).
mit Klaus Kinski, Claudia Cardinale, José Lewgoy, Miguel Angel Fuentes, Paul Hittscher
Mit dem Känguru verabschiedete das Kino sich in die Corona-Auszeit. Mit Undine wird diese Zwangspause, unter Einhaltung der Abstandsregeln, beendet und wenn die Infektionszahlen in Deutschland so bleiben, wie sie im Moment sind, können die Kinos in den kommenden Wochen und Monaten geöffnet bleiben. Möglicherweise werden die Regeln demnächst sogar gelockert und Kinos (und auch Theater und bestuhlte Konzertsäle) nähern sich langsam wieder einem normaleren Betrieb. Denn die aktuellen Abstandsregeln hier in Berlin – jede zweite Reihe bleibt leer, zwischen den Gästen sind immer mindestens zwei Plätze frei – ermöglichen keinen gewinnbringenden, sondern, sogar unter den allergünstigsten Bedingungen nur einen nicht zu verlustreichen Betrieb. Aktuell rechnen alle Kinobetreiber, die sich in den Medien äußerten und mit denen ich mich unterhalten habe, mit einer Höchstauslastung zwischen zwanzig und dreißig Prozent. Wenn in der Hauptstadt der Singles für eine Vorstellung nur abstandsbewusste Singles Eintrittskarten kaufen, sitzen natürlich noch weniger zahlende Zuschauer im Kino.
In diesem Umfeld startet Christian Petzolds neuer Film „Undine“, in dem er den Mythos der Wasserfrau Undine in die Gegenwart und, jedenfalls zu einem großen Teil, nach Berlin, einer Stadt mit einem sehr feuchten Untergrund und vielen Flüssen, verlegt.
Petzolds Undine (Paula Beer) ist eine typische junge Großstadtfrau. Sie lebt allein in einem anonymen Apartment und erklärt als Stadthistorikerin (per Honorarvertrag) in der Senatsstelle für Stadtentwicklung an Miniaturmodellen Berlin-Besuchern die Baugeschichte Berlins. Ihrem letzten Freund hat sie gerade, nachdem er sie für eine andere Frau verlassen hat, Himmel und Hölle an den Hals gewünscht.
Kurz darauf trifft sie den Industrietaucher Christoph (Franz Rogowski), ein riesiges Aquarium in einem Restaurant zerbirst und die altbekannte Geschichte von Undine beschreitet über und unter Wasser zwischen Berlin und einem Staudamm in der Nähe von Köln neue Wege. In dem Stausee soll auch ein riesiger Wels leben, der sich in einem der gefluteten Gebäude und Höhlen versteckt.
Auf der Berlinale wurde „Undine“ abgefeiert. Paula Beer erhielt für ihr Spiel einen Silbernen Bären. Und „Undine“ hat auch alles, was man von einem Petzold-Film erwarten kann. Das Drehbuch verknüpft geschickt mehrere Bedeutungsebenen und Interpretationsfolien miteinander. In diesem Fall trifft die mythische Welt des Märchens auf den prosaischen Großstadtalltag der Twenty/Thirty-Somethings.
Undine ist in der Mythologie die Wasserfrau, die zum Mann kommt, der unglücklich verliebt ist. Sobald der Mann sie verrät, muss er sterben. Er ertrinkt in einer Wasserblase. Und Undine muss zurück ins Wasser. Petzold ließ sich bei seiner Interpretation des Undine-Mythos von Peter von Matts „Liebesverrat“ (in dem es ein Kapitel über den Undine-Mythos gibt) und Ingeborg Bachmanns Erzählung „Undine geht“ inspirieren. Bachmann erzählt in ihrer Neuinterpretation die Geschichte von Undine aus Undines Sicht und bei Bachmann sind die Männer niemals treu, weil sie sich nur selber lieben. Petzolds Undine versucht ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Sie will nicht wieder zurück in das Wasser.
Im Film gibt es klug platzierte Zitate. Schließlich ist Petzold ein stilbewusster Regisseur, der die Filmgeschichte kennt. Die Schauspieler sind gewohnt gut. Die Inszenierung ebenso. Da gibt es nichts zu mäkeln.
Aber mich hat die Geschichte von Undine vollkommen kalt und desinteressiert zurückgelassen. Das Liebesdrama berührte mich nicht. Weder im Positiven, noch im Negativen – und dabei haben mir Petzolds frühere Filme ausnahmslos gut gefallen.
Das ändert nichts daran, dass „Undine“ sehenswert ist. Es ist halt nur kein Film für mich.
Undine(Deutschland/Frankreich 2020)
Regie: Christian Petzold
Drehbuch: Christian Petzold
mit Paula Beer, Franz Rogowski, Maryam Zaree, Jacob Matschenz, Anne Ratte-Polle, Rafael Stachowiak
71 nach Christus: Spartacus führt einen Sklavenaufstand gegen die Römer an – und Stanley Kubrick inszenierte (nachdem Produzent und Hauptdarsteller Kirk Douglas Regisseur Anthony Mann gefeuert hatte) einen der wenigen genießbaren Monumentalfilme.
mit Kirk Douglas, Laurence Olivier, Jean Simmons, Charles Laughton, Peter Ustinov, John Gavin, Tony Curtis, Nina Foch, John Ireland, Herbert Lom, John Dall, Woody Strode
Die ersten Minuten von „Suicide Tourist“ machen neugierig. Der äußert bieder und durchschnittlich wirkende Versicherungsagent Max Isaksen (Nikokaj Coster-Waldau) spricht in eine Videokamera und kündigt seinen nahen Tod an. Die folgenden Minuten, wenn Regisseur Jonas Alexander Arnby zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und herspringt und einige Fährten auslegt, steigern diese Neugierde auf den Fortgang der Geschichte.
Wenn man die Geschichte dann, und ohne das Ende zu verraten, in eine rudimentäre chronologische Ordnung bringt, wird es recht banal. Max ist unheilbar erkrankt. In den nächsten Monaten wird der Tumor in seinem Gehirn seine Persönlichkeit radikal verändern. Später wird er daran sterben. Max will seine Frau Lærke nicht mit seiner Leidensgeschichte belasten. Im Zusammenhang mit einem seiner Versicherungsfälle erfährt er vom Hotel Aurora und seiner besonderen Dienstleistung. Diese ist, das wird im Film nahe gelegt, mindestens im legalen Graubereich, falls nicht sogar illegal. Die Betreiber des abgelegenen Luxusressort helfen ihren Gästen beim Suizid.
Wenn ein Kunde mit dem Hotel Aurora einen Vertrag über einen begleiteten Suizid abschließt, gibt es auch eine seltsame Klausel, die dem Kunden einen Rücktritt verweigert. Der Vertrag wird in jedem Fall erfüllt.
Gestandene Thrillerfans vermuten in dem Moment schon das Schlimmste. Denn warum sollte jemand, der unbedingt sterben möchte und dafür ein einsam gelegenes Hotel aufsucht, nicht mehr sterben wollen? Und warum sollte Max, der an einer tödlichen Krankheit leidet, seine Meinung ändern wollen?
Regisseur Arnby deutet während des Films immer wieder an, dass die Hotelbetreiber ihre Kunden regelmäßig gegen ihren Willen töten. Diese Andeutungen führen am Ende nicht zur Aufdeckung einer großen Verschwörung. Sie zeigen, wie Max in dem Moment die Welt wahrnimmt.
In seinem meditativ erzähltem Film „Suicide Tourist“ setzt sich „When Animals dream“-Regisseur Jonas Alexander Arnby unglücklich zwischen die Stühle. Sein Film ist kein Thriller (und will es auch nicht sein), kein Horrorfilm und auch kein Drama über die Probleme der umstrittenen kommerziellen Suizidbeihilfe. Sie dient hier nur als Aufhänger für eine reichlich dröge und, aufgrund seiner Struktur, äußerst umständlich erzählte Geschichte eines introvertierten Mannes, der sich, nach der tödlichen Diagnose, fragt, ob sein Leben noch einen Sinn hat. Nach neunzig Minuten und einer enttäuschenden Pointe wissen wir es.
Mit friedlichen Protestmärschen will Dr. Martin Luther King 1965 in Selma, Alabama, für das allgemeine Wahlrecht kämpfen. Denn dort ist die Diskriminierung der Afroamerikaner besonders deutlich. Und dort eskaliert die Situation in auch von King ungeahnter Weise. Ein Diakon wird von Weißen erschlagen. Auf der Edmund Pettus Bridge werden die friedlich Demonstrierenden mit Tränengas und nackter Gewalt zurückgedrängt. Die Bilder wurden im Fernsehen ausgestrahlt. An dem Abend schlagen Klu-Klux-Klan-Mitglieder drei weiße Geistliche zusammen. Einer stirbt an den Verletzungen.
Der dritte Versuch, friedlich von Selma nach Montgomery, der Hauptstadt von Alabama, zu marschieren wird dann zwischen dem 21. und 25. März 1965 zu einem Triumphzug für die Bürgerrechtsbewegung.
Das grandiose und wichtige Drama/Biopic „Selma“ setzt King und seinen Mitkämpfern ein würdiges Denkmal. DuVernays Film wurde von der Kritik abgefeiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
mit David Oyelowo, Tom Wilkinson, Tim Roth, Cuba Gooding Jr., Alessandro Nivola, Carmen Ejogo, Lorraine Toussaint, Ophrah Winfrey, Tessa Thompson, Giovanni Ribisi, Common, Dylan Baker, Wendell Pierce, Stan Houston
Scarface – Toni, das Narbengesicht (Scarface, USA 1983)
Regie: Brian De Palma
Drehbuch: Oliver Stone
LV: Armitage Trail: Scarface, 1930 (Scarface)
Buch zum Film: Paul Monette: Scarface, 1983 (Scarface – Der Mann mit der Narbe)
De Palma aktualisierte „Scarface“, die Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Gangsters, und schuf ein packendes Sittengemälde des Verbrechens in Florida in den frühen Achtzigern.
Damals wurde die Sprache („Fuck“) und die Brutalität kritisiert. Heute wäre es die grauenhafte, altmodische Disco-Musik von Giorgio Moroder. Ansonsten ist „Scarface“ in der ungekürzten Fassung inzwischen einer der Klassiker des Gangsterfilms.
Mit Al Pacino, Michelle Pfeiffer, Mary Elizabeth Mastrantonio, Robert Loggia, F. Murray Abraham
Vor über fünfzig Jahren begegneten sich ein Mann und eine Frau. Heute sind sie älter und Claude Lelouch erzählt, wie Jean-Louis Duroc und Anne Gauthier jetzt leben, was sie in den vergangenen Jahrzehnten taten und wie sie sich an diese Begegnung, die Lelouch 1966 in seinem Film „Ein Mann und eine Frau“ erzählte, erinnern. Der Liebesfilm, mit Jean-Louis Trintignant und Anouk Aimée in den Hauptrollen, war damals ein Kassenerfolg. Die ins Ohr gehenden Chansons von Francis Lai halfen. Die Story ist reinster Kitsch. Aber die Idee, dass der Mann und die Frau verwitwet sind und alleine ihr Kind, ein Junge und ein Mädchen, groß ziehen müssen, verlieh der Geschichte einen neuen und sehr zeitgemäßen Touch. Die Machart, es wurde schnell und mit einem geringen Budget gedreht, sorgte für Authentizität. Heute gilt das Liebesdrama als Nouvelle-Vague-Klassiker; – wobei bei dieser Labelung ein sehr weiter Begriff von Nouvelle Vague benutzt wird.
Vor über dreißig Jahren drehte Lelouch, wieder mit Trintignant und Aimée, die Fortsetzung „Ein Mann und eine Frau: Zwanzig Jahre später“ (Un homme et une femme, Frankreich/USA 1986), die den Erfolg des ersten Films nicht wiederholen konnte und die, soweit ich es überblicke, für den dritten Film mit dem Traumpaar Aimée/Trintignant ignoriert wurde.
Der frühere Rennfahrer Jean-Louis Duroc lebt inzwischen in einem Altersheim und ist mit den normalen Gebrechen des Alters geschlagen. Die Beine machen nicht mehr mit. Das Gedächtnis ebenso. Dafür erinnert er sich umso lieber an seine Vergangenheit, vor allem an die Begegnung mit dem Skriptgirl Anne Gauthier und ihre kurze, aber unglückliche Beziehung.
Deshalb besucht sein Sohn Antoine die immer noch überaus agile Anne. Sie lebt in der Normandie, führt einen kleinen Laden und ist Großmutter. Antoine hofft, dass eine neuerliche Begegnung mit Anne eine positive Auswirkung auf den Zustand seines Vaters hat.
Anne besucht Jean-Louis in der mondänen Seniorenresidenz. Beim Anblick seiner verflossenen großen Liebe beginnt er aufzublühen. Er erzählt dieser Frau, die ihn an Anne erinnert, von Anne.
Wie schon in „Ein Mann und eine Frau“ bestand das Drehbuch für „Die schönsten Jahre eines Lebens“ nur aus wenigen Seiten. Wieder wurde sehr schnell gedreht (laut Lelouch dauerten die Dreharbeiten 13 Tagen) und beim Dreh wurde viel improvisiert. Im Schneideraum destillierte Lelouch dann aus dem Material den Film, der vor allem von seiner Stimmung lebt.
Denn „Die schönsten Jahre eines Lebens“ ist ein Erinnerungsfilm. Anne und Jean-Louis sind von ihrer Vergangenheit, den wenigen Tagen, die sie damals zusammen verbrachten, umstellt. Sie reden darüber. Langsam, tastend, immer in Andeutungen, die es ihnen ermöglichen, sich zurückzuziehen. Das ist, vor allem in der ersten, 19 Minuten dauernden Begegnung zwischen Jean-Louis und Anne im Park des Seniorenheims, große Schauspielkunst. Trintignant und Aimée führen ein spontan klingendes, aber in diesem Fall aufgeschriebenes und von Lelouch während des Drehs gesteuertes Gespräch, das präzise die Struktur von Erinnerungen erfasst.
Später besuchen Anne und Jean-Louis wieder die Orte, an denen sie vor über fünfzig Jahren waren. Die Vergangenheit durchdringt dabei immer wieder die Gegenwart. Mal subtil, mal eindeutig, wenn Jean-Louis vor einem Hotel sein damaliges Auto sieht.
Dazu zeigt Lelouch minutenlang Bilder aus „Ein Mann und eine Frau“ und aus seinem neunminütigem Kurzfilm „C’était un rendez-vous“ (1976). Die Bilder des Kurzfilms zeigen jetzt, wie Jean-Louis (in Wirklichkeit war Lelouch der Fahrer) durch das frühmorgendliche Paris rast und alle roten Ampeln ignoriert, um rechtzeitig am Bahnhof anzukommen, um Anne seine Liebe zu gestehen. Auch über diese teils farbentsättigten, teils schwarzweißen Bilder reden sie. Oder es ertönen Chansons, die bis zur letzten Minute ausgespielt werden und teilweise schon aus „Ein Mann und eine Frau“ bekannt sind.
Lelouch verwebt diese Erinnerungen mit zwei Interviews mit Anne und Fantasien von Jean-Louis, der sie als Bonnie und Clyde Polizisten töten und Tankstellen überfallen sieht. Ihr Fluchtfahrzeug ist dabei eine Ente, die aber, wenn Jean-Louis sie fährt, mindestens hundert Stundenkilometer fährt.
Lelouch zeichnet sehr genau die Struktur von Erinnerungen, das Irrlichtern zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Tagträumen nach. Jean-Louis Trintignant und Anouk Aimée spielen sich wie ein altes Ehepaar die Bälle zu. Die Chansons und die Bilder aus „Ein Mann und eine Frau“ (den man nicht gesehen haben muss, um „Die schönsten Jahre eines Lebens“ zu genießen, ich würde sogar behaupten, nicht gesehen haben sollte, weil „Die schönsten Jahre eines Lebens“ nicht wie eine Fortsetzung von „Ein Mann und eine Frau“, sondern wie ein Palimpset funktioniert.) wecken wohlige Erinnerungen an die Vergangenheit. Es geht um Stimmungen, Bilder, Gedanken und das endlose Umkreisen und Verweilen in einem Moment.
Die schönsten Jahre eines Lebens (Les plus belles années d’une vie, Frankreich 2019)
Regie: Claude Lelouch
Drehbuch: Claude Lelouch, Valérie Perrin, Pierre Uytterhoeven
mit Anouk Aimée, Jean-Lous Trintignant, Souad Amidou, Antoine Sire, Marianne Denicourt, Monica Belluci, Tess Lauvergne, Vincent Vinel
Länge: 90 Minuten
FSK: ab 6 Jahre (empfohlen allerdings eher ab 60 Jahre, denn mit 66 fängt das Leben an und, wie Victor Hugo sagte: „Die besten Jahre eines Lebens sind all jene, die man noch nicht gelegt hat.“)
Jahrelang kam kein Film von Abel Ferrara in unsere Kinos und jetzt laufen, coronabedingt, nicht innerhalb weniger Wochen, sondern innerhalb weniger Monate, zwei seiner Filme in unseren Kinos. „Tommaso und der Tanz der Geister“ lief am 13. Februar an. Wenige Tage später feierte sein neuer Film „Siberia“ auf der Berlinale seine nicht gerade umjubelte Premiere. Denn nachdem Ferraras erste Filme blutige Genrefilme sind, die ihm in vielen Ländern unterschiedlich viel Ärger mit der Zensur bescherten, sind seine späteren Filme teils sehr persönliche Werke, wie „Tommaso und der Tanz der Geister“. „Siberia“, wieder mit Willem Dafoe in der Hauptrolle, geht einen Schritt weiter. Es ist ein Werk, in dem Ferrara sich nicht mehr um sein Publikum kümmert.
Die Story ist nur noch eine dürftige Skizze. Dafoe spielt Clint, einen Einsiedler, der sich in die verschneiten Berge zurückgezogen hat. Er lebt in einer Hütte, die auch so etwas wie eine verwaiste Gaststätte für durchziehende Reisende und Einheimische ist. Eines Tages bricht er mit seinen Hunden in die Einsamkeit auf. Er will sich noch weiter von der Menschheit zurückziehen. Seine Reise ist eine zusammenhanglose Collage von Erinnerungen, Fantasien und Erlebtem. Es gibt nackte Frauen, die alle keine Playboy-Idealmaße haben. Dafür dürfen wir ausführlich den dicken Bauch einer Schwangeren bewundern. Es gibt Gewalt. In einem einsam gelegenem, herrschaftlichem und ziemlich heruntergekommenem Anwesen wird eine Mischung aus drogengeschwängerter Party und satanischer Messe gefeiert, angemessen betont mit Heavy-Metal-Klängen. Es gibt viele Aufnahmen von verschneiten Berglandschaften und Tieren. Vor allem Hundeliebhaber, die zuletzt bei der Jack-London-Verfilmung „Ruf der Wildnis“ über den digital animierten Schlittenhund jammerten, dürften sich freuen.
Weil alle diese Szenen so kryptisch sind, stellt man schnell den Versuch einer autobiographischen Deutung, die bei „Tommaso“ mühelos gelang, ein.
Das macht den Film zu einem nicht uninteressanten Interpretationsangebot für männliche Gefühle und Obsessionen, die jeder für sich nach eigenem Gusto deuten kann.
Es ist allerdings auch ein Film, der nie versucht irgendeinen Kontakt zum Publikum aufzunehmen. „Siberia“ ist ein in sich verschlossenes Werk, das sich selbst genügt. Für einen Regisseur, der in der ersten Hälfte seiner Karriere unbedingt den Kontakt zum Publikum suchte, ist das eine sehr interessante Entwicklung hin zu einem inneren Exil.
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Abel Ferrara sagt zu seinem Film:
Nach „Pasolini“ habe ich mich hingesetzt und dies ist mir zugeflogen: Verrückte, fremdartige Bilder, weder urban noch modern. Ich habe dem einfach freien Lauf gelassen. Dieser Ort, diese Art Jack-London-Welt, mit Hunden, mit gewissen Begegnungen, die sich ergeben, mit gewissen Stationen auf einer Reise, die durch diese total unterschiedlichen Orte und Zeiten geprägt sind. Nicht um ein perfektes Drehbuch zu schreiben, sondern um Bilder zu sammeln und die Erinnerung anzuzapfen, um Möglichkeiten zu schaffen, um unser Denken herauszufordern, um eine Erfahrung zu erschaffen und aufzuzeichnen, die hoffentlich wichtig genug ist, um beim Publikum Widerhall zu finden. Sachen, die zwar manchmal schwer zu erklären sind, dafür aber immer interessant umzusetzen und grundlegend filmisch. Das ist keine Abweichung von unserem Vorgehen – es ist dessen Fortsetzung. Seit dem ersten Film gehen wir weiter und weiter in die Dunkelheit. Ich habe ein großes Verlangen danach zu erfahren, was mit Film möglich ist.
mit Willem Dafoe, Dounia Sichov, Simon McBurney, Cristina Chiriac, Daniel Giménez Cacho, Fabio Pagano, Anna Ferrara, Phil Neilson, Laurent Arnatsiaq, Valentina Rozumenko, Trish Osmond
Mike lebt dauerbekifft und wunschlos glücklich mit seiner Freundin Phoebe in einer Kleinstadt. Das friedliche Leben endet, als eine Frau wirres Zeug zu ihm sagt und zwei Männer an seinem Auto herumfummeln. Mit der Hilfe von einem Kaffeebecher und einem Plastiklöffel bringt er sie um. Kurz darauf wimmelt es in der Kleinstadt von schießwütigen CIA-Agenten, die Mike aufgrund seiner Vergangenheit als gemeingefährliche Killermaschine umbringen wollen. Aber Mike hat nichts verlernt und einiges neues gelernt.
TV-Premiere zu einer unmöglichen Uhrzeit. Immerhin sind die Wiederholungen teilweise zu normaleren Uhrzeiten. Oder man besucht die Mediathek.
Vor der Wahl zum Senat und Repräsentantenhaus im November 2018 holte Michael Moore zu einem Rundumschlag gegen US-Präsident Donald Trump aus. Er fragt, wie es passieren konnte, dass ein offensichtlich unqualifizierter Chaot, Egozentriker, Lügner und Rassist gewählt wurde und er zeigt den Widerstand gegen ihn. In etwas über zwei Stunden entsteht ein Porträt der USA, im typischen Michael-Moore-Stil, bei dem man erstaunt sieht, was man, angesichts immer neuer Skandale, Unfähigkeiten und Lügen, schon vergessen hat. Denn dieser Film ist nur eine Skandalchronik der ersten beiden Jahre.
Ohio, 1979: Als eine filmverrückte Gruppe Jugendlicher nachts auf einer Bahnstation eine Filmszene für ihren Zombiefilm drehen wollen, beobachten sie ein Zugunglück. Am nächsten Tag besetzt das Militär die Stadt.
Spannender Science-Fiction-Film, der durchaus als zeitgemäßes Update von „E. T.“ gesehen werden kann.
Bei meiner Besprechung von Rae Carsons Roman zum neuesten „Star Wars“-Film „Der Aufstieg Skywalkers“ gehe ich davon aus, dass inzwischen alle die Filmgeschichte, die verschiedenen Überraschungen und das Ende kennen. Wer also das Ende immer noch nicht kennt und es immer noch nicht erfahren möchte, sollte meine spoilerfreie Besprechung des Films lesen.
Rae Carson hat eine lesenswerte und gut lesbare Fassung des Films, ergänzt um einige Hintergrundinformationen und Erklärungen, geschrieben. An den grundsätzlichen Problemen der Filmgeschichte kann sie dagegen nichts ändern.
„Der Aufstieg Skywalkers“ ist der neunte „Star Wars“-Spielfilm. Der erste war 1977 „Krieg der Sterne“ (Star Wars). In den nächsten Jahren erzählte George Lucas in drei Filmen die Geschichte von Luke Skywalker und seinem erfolgreichen (jedenfalls dachten wir das damals) Kampf gegen Darth Vader und die dunkle Seite der Macht. Später erzählte George Lucas die Vorgeschichte zu „Krieg der Sterne“. Wieder in drei Filmen, in denen er die Geschichte von Luke Skywalkers Vater erzählt, der zu dem Bösewicht Darth Vader wird. Danach verkaufte George Lucas seine enorm lukrative Schöpfung an Disney und Disney begann mit „Das Erwachen der Macht“ 2015 eine neue Trilogie, die dreißig Jahre nach dem Ende von „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ spielt. Diese dritte Trilogie war von Anfang an als der Abschluss der vorherigen sechs Filme geplant. Auch George Lucas hatte von Anfang an eine Serie von neun Spielfilmen geplant. Aus kommerziellen Erwägungen und weil die Idee einer aus neun miteinander verbundenen Spielfilmen undurchführbar erschien, begann er mit „Krieg der Sterne“ in der Mitte.
In „Das Erwachen der Macht“ und der Fortsetzung „Die letzten Jedi“ sind Han Solo, Prinzessin Leia Organa (seine Frau und Anführerin der Rebellen) und Luke Skywalker (ihr Bruder, inzwischen als Eremit auf einer Insel auf einem abgelegenem Planeten lebend) älter geworden. In den letzten Jahren gelang es den Bösewichtern, die sich jetzt Erste Ordnung nennen, fast die gesamte Galaxis zu erobern. Der Hauptgegner der guten Rebellen ist Kylo Ren, der Sohn von Han Solo und Leia Organa. Der überaus ehrgeizige, aber auch zutiefst unsichere Ren möchte unbedingt das Erbe von Darth Vader antreten.
Auf der Seite der Guten wird ebenfalls eine jüngere Generation in die Schlacht geschickt. Im Mittelpunkt steht Rey, die ihr bisheriges Leben als Schrottsammlerin auf einem Wüstenplaneten verbrachte und eine ungewöhnlich starke Verbindung zur Macht hat. Zusammen mit ihren Freunden, dem desertierten Sturmtruppler Finn, dem wagemutigen Piloten Poe Dameron und, ab „Die letzten Jedi“, der Mechanikerin Rose kämpft sie gegen die Bösewichter.
In „Der Aufstieg Skywalkers“ soll jetzt die Geschichte der Familie Skywalker zu Ende erzählt werden. Das war jedenfalls die Ankündigung, die die Macher dann – falls nicht auf irgendwelchen Wüstenplaneten weitere Skywalker-Kinder ausgesetzt wurden – auf die denkbar einfachste Art erfüllten: sie bringen einfach alle bekannten Mitglieder der Familie Skywalker um. Luke Skywalker starb ja schon in „Die letzten Jedi“. Leia Organa und ihr Sohn Kylo Ren sterben in „Der Aufstieg Skywalkers“. Auch sie opfern sich mit Macht für die gute Sache. Rey, die die ganze Zeit herausfinden wollte, wer ihre Eltern sind, überlebt. Denn sie gehört nicht zur Skywalker, sondern zur Palpatine-Familie und, oh Wunder, der in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ gestorbene Imperator Palpatine ist nicht tot, sondern hing über Jahrzehnte auf dem gut versteckten Planeten Exegol. Dort ließ er eine Flotte von Raumschiffen bauen, von denen jedes Raumschiff Planeten zerstören kann. Anstatt des Todessterns (die ultimative Waffe der Bösewichter in den vorherigen „Star Wars“-Filmen), gibt es jetzt eine ganze Armada von Todessternen, die am Ende des Films vernichtet werden.
Bis es soweit ist, müssen Rey und ihre Freunde innerhalb weniger Stunden zuerst einen Sith-Wegfinder, der ihnen den Weg nach Exegol zeigt, finden und dann zu Exegol fliegen. Diese planetarische Schnitzeljagd steht im Mittelpunkt des Films und damit auch des Romans. Etwas psychologische Tiefe erhält die Geschichte durch Kylo Rens und Reys periodisch eingestreute Selbstzweifel.
Dabei beschränken sich Reys Selbstzweifel auf ihre Befürchtung, der dunklen Seite der Macht nicht widerstehen zu können. Und sie will herausfinden, wer ihre Eltern sind. Dass ihre Eltern, wie Ren sagt, Niemande sind, will sie nicht akzeptierten.
Das klingt doch nach einem zünftigem Abenteuer. Es passiert auch viel. Alle paar Dutzend Seiten sind sie auf einem neuen Planeten. Alle paar Seiten passiert etwas. Eine wichtige Person gerät in Lebensgefahr, stirbt – und ist dann, wie wir einige Seiten später erfahren, doch nicht tot. Mal, weil der falsche Transporter zerstört wird, mal weil irgendetwas mit der Macht angestellt wird, mal aus unbekannten Gründen. Nachdem man sich an das Erzählprinzip gewöhnt hat, dass inzwischen im „Star Wars“-Universum kein Tod endgültig ist, investiert man auch keine Gefühle mehr in das Ableben einer geliebten Figur.
Dazu kommt – Logik war sicher noch nie eine Stärke des „Star Wars“-Universums, das schon immer nach den Regeln der Fantasy und nie nach den Regeln der Science-Fiction funktionierte – der laxe Umgang mit der „Macht“. Mal wird sie eingesetzt, mal nicht. Halt wie es dem Drehbuchautor gerade passt. Mal können Rey und Keylo Ren, die sich gerade an verschiedenen Enden des Universums befinden, in einem Raum miteinander kämpfen, mal nicht. Und ihre Verbindung funktioniert wie eine gestörte Telefonverbindung, die immer dann nicht funktioniert, wenn der Drehbuchautor es so will.
Diese Willkürlichkeit ist das größte Problem von „Der Aufstieg Skywalkers“. Anstatt dass sich die Geschichte aus den Figuren heraus ergibt, anstatt dass Handlungen Konsequenzen haben, anstatt dass ein klar definierter Konflikt im Zentrum der Geschichte steht, anstatt dass die Figur mit dem konfliktreichsten Problem im Mittelpunkt steht (das wäre, so wie die Figuren entworfen wurden und die Geschichte in der aktuellen Trilogie erzählt wurde, nicht Rey, sondern Keylo Ren gewesen), spürt man in jedem Moment den Willen des Drehbuchautors, der einfach alle paar Minuten, immer dann wenn es langweilig werden könnte, eine weitere Überraschung präsentiert. Zum Beispiel, dass die Bösewichter gerade jetzt auftauchen und die Rebellen in ein weiteres Gefecht verwickeln.
Das kann Rae Carson in ihrem Filmroman nicht ändern. Aber es gibt, wie gesagt, einige Hintergrundinformationen, Erklärungen und Verbesserungen im Detail. So erfahren wir im Roman schon bevor C-3POs Festplatte (vulgo Gedächtnis) von seinen Freunden gelöscht wird, dass das schon einmal gemacht wurde und dass die Festplatte natürlich wieder mit den alten Informationen bespielt werden kann. Die Daten wurden ja vorher gesichert.
Mit „Der Aufstieg Skywalkers“ endet eine Trilogie, die nie den Eindruck erweckte, von Anfang an als Trilogie geplant gewesen zu sein. Dafür war jeder Film zu sehr bemüht, möglichst alles, was im vorherigen Film erzählt wurde, zu negieren. Am Ende wurde keine eigenständige, neue Einsichten und Erkenntnisse vermittelnde Geschichte erzählt, sondern blinder Fanservice betrieben. Die aktuelle Trilogie, und vor allem Abschlussfilm „Der Aufstieg Skywalkers“, erschöpft sich im Präsentieren bekannter Figuren und Gegenstände und dem einfallslosem Wiederholen bereits erzählter Geschichten. Das Prinzip mag an der Kinokasse erfolgreich sein und die Fans befriedigen, aber neugierig auf die nächsten „Star Wars“-Filme macht das nicht.
Rae Carson: Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers
(übersetzt von Andreas Kasprzak)
Penhaligon, 2020
352 Seiten
16 Euro
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Originalausgabe
Star Wars – The Rise of Skywalker
DelRey, 2020
–
Die Vorlage
Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers (Star Wars: The Rise of Skywalker, USA 2019)
Regie: J.J. Abrams
Drehbuch: J.J. Abrams, Chris Terrio, Colin Trevorrow (Ko-Autor), Derek Connolly (Ko-Autor) (basierend auf von George Lucas erfundenen Figuren)
mit Carrie Fisher, Mark Hamill, Adam Driver, Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Anthony Daniels, Naomi Ackie, Domhnall Gleeson, Richard E. Grant, Lupita Nyong’o, Keri Russell, Joonas Suotamo, Kelly Marie Tran, Billy Dee Williams
Länge: 142 Minuten
FSK: ab 12 Jahre
–
Die „Star Wars“-Hauptfilme
Krieg der Sterne (Star Wars, später Star Wars: Episode IV – A New Hope, 1977)
Das Imperium schlägt zurück (The Empire strikes back, später Star Wars: Episode V – The Empire Strikes Back, 1980)
Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Return of the Jedi, später Star Wars: Episode VI – Return of the Jedi 1983)
Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung (Star Wars: Episode I – The Phantom Menace, 1999)
Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger (Star Wars: Episode II – Attack of the Clones, 2002)
Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith (Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith, 2005)
Auf Tatsachen basierendes Drama über die Mathematikerinnen, die im Raketenprogramm der NASA arbeiteten und die Astronauten zuerst in die Erdumlaufbahn und später noch weiter weg schickten.
„Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ ist ein punktgenau inszenierter Feelgood-Film über weibliche Selbstermächtigung und Selbstbewusstsein und wie es ihnen gelingt, die Männer auf den Mond zu schicken.
Der Film war unter anderem für den Oscar als bester Film des Jahres nominiert. „Moonlight“ erhielt den Preis.
Harold ist 19 Jahr alt und hat keine Lust zu leben. Da trifft er bei einer Beerdigung die 79-jährige Maude, die immer noch ein fröhlich Regeln missachtendes Energiebündel ist. Harold verliebt sich in Maude.
Immer wieder gern gesehener Kultfilm!
Mit der Musik von Cat Stevens.
Mit Bud Cort, Ruth Gordon, Vivian Pickles, Cyril Cusack, Charles Tyner, Ellen Geer