TV-Tipp für den 29. Januar: The Sixth Sense

Januar 29, 2015

Kabel 1, 22.20
The Sixth Sense (USA 1999, Regie: M. Night Shyamalan)
Drehbuch: M. Night Shyamalan
Ein Psychologe will einem Kind, das tote Menschen sieht, helfen.
Ein gewaltiger Publikumserfolg, inzwischen schon ein Klassiker und M. Night Shyamalans bester Film. Mit „The Sixth Sense“ erlebten wir ein grandioses Twist-Ende (mit schönen Grüßen von der „Twilight Zone“), das seitdem unzählige, schlechtere Nachahmer inspirierte.
Davor, um 20.15 Uhr, und danach läuft „Unbreakable – Unzerbrechlich“, die zweite, deutlich schlechtere Zusammenarbeit von M. Night Shyamalan und Bruce Willis.
mit Bruce Willis, Toni Collette, Oliva Williams, Haley Joel Osment, Donnie Wahlberg, Mischa Barton
auch bekannt als „Der sechste Sinn“ (Kinotitel, an den sich inzwischen wohl niemand mehr erinnert)
Wiederholung: Freitag, 30. Januar, 02.35 Uhr (Taggenau!)
Hinweise
Rotten Tomatoes über „The Sixth Sense“
Wikipedia über „The Sixth Sense“ (deutsch, englisch)
Meine Besprechung von M. Night Shyamalans „After Earth“ (After Earth, USA 2013)


Neu im Kino/Filmkritik: Der Noir geht weiter: „Sin City 2: A Dame to kill for“

September 18, 2014

Dass der zweite „Sin City“-Film nicht mehr den Überraschungseffekt des ersten „Sin City“-Films hat, dürfte niemand überraschen. Denn als das Gemeinschaftswerk von Regisseur Robert Rodriguez und Comicautor und Zeichner Frank Miller, dessen Hollywood-Erfahrungen bis dahin eher ernüchternd waren und Rodriguez ihn mit dem Versprechen der absoluten Werktreue überzeugte, in die Kinos kam, war das im Kino absolut neu. Sie übertrugen Frank Millers formal sehr experimentellen in Schwarz und Weiß gehaltene „Sin City“-Comics, die sich lustvoll und gelungen durch die bekannten Noir- und Hardboiled-Klischees pflügten, Eins-zu-Eins auf die große Leinwand. Auch der Film war Schwarz-Weiß, mit wenigen Farbtupfern. Die Bilder wurden immer wieder zu abstrakten und stilisierten Montagen, teils auch zu Schattenrissen. Und weil die Schauspieler, eine beeindruckende Schar bekannter Gesichter, meistens vor einem Green Screen agierten, konnten später Stadtlandschaften und Räume hinzugefügt werden, die zwischen hyperreal und abstrakt schwankten. Und die Kamera musste sich wirklich nicht um die normalen Begrenzungen kümmern. In der von Frank Miller und Robert Rodriguez gedrehten Kinofassung verbanden sie in „Pulp Fiction“-Manier mehrere „Sin City“-Geschichten zu einem Film, der bei der Kritik, dem Publikum und den Comicfans gut ankam. Ein Klassiker, ein Kultfilm und eine der wirklich bahnbrechenden Comicverfilmungen.
Seitdem wurde über einen zweiten „Sin City“-Film gesprochen. Genug Geschichten waren vorhanden. Bei uns sind alle von Frank Miller geschriebenen „Sin City“-Geschichten bei Cross-Cult in sieben Büchern veröffentlicht worden. Die Namensliste der jetzt beim zweiten „Sin City“-Film beteiligten Schauspieler ist, wieder einmal, beeindruckend. Mickey Rourke, Jessica Alba, Josh Brolin, Joseph Gordon-Levitt, Rosario Dawson, Bruce Willis, Eva Green, Powers Boothe, Dennis Haysbert, Ray Liotta, Christopher Meloni, Jeremy Piven, Christopher Lloyd, Jamie King, Juno Temple, Stacy Keach, Marton Csokas, Jude Ciccolella, Jamie Chung, Julia Garner, Lady Gaga und Alexa Vega sind dabei. Das liest sich nach einem gelungen Mix aus aus dem ersten Film bekannten Gesichtern und neuen Charakteren. Die ersten Bilder aus dem Film hätte man auch als Promo-Bilder für den ersten „Sin City“-Film veröffentlichen können. Und dass Frank Millers Ruf in den vergangenen Jahren arg gelitten hat – geschenkt. Immerhin sollten ja ältere Werke von ihm verfilmt werden und Robert Rodriguez war ja auch dabei.
Entsprechend hoch waren die Erwartungen, die ziemlich umfassend enttäuscht werden. Unter anderem weil „Sin City 2: A Dame to kill for“ auf den ersten Blick wie „Sin City“ aussieht. Wieder SW, wieder mit einer Armada bekannter Namen, wieder wurde vor dem Green Screen gedreht.
Wobei das schon ein Problem des Films ist. Denn jetzt wurde nur noch vor dem Green Screen gedreht. Die Schauspieler hatten, außer Minimal-Requisiten wie einem Stuhl und einem Tisch, überhaupt keine Requisiten mehr. Im Endeffekt spielten sie in einer leeren Halle. Oft entstanden ihre gemeinsamen Szenen auch an verschiedenen Tagen und wurden dann im Schneideraum zusammengefügt. So gelungen das auf technischer Ebene ist, so leblos wirkt dann auch der gesamte Film, der fast ausschließlich am Computer entstand.
Das zweite Problem ist das nervige 3D. Denn, wie in Millers Comics, wird viel mit irrationalen Noir-Perspektiven gespielt, die in 3D noch extremer ausfallen. Dazu kommt der Regen (es regnet immer in Sin City) und das hohe Schnitttempo, das, in Verbindung mit 3D, eher für Verwirrung sorgt.
Vor allem weil Rodriguez und Miller wie kleine Kinder möglichst viel, gerne auch gleichzeitig ausprobieren wollen, wozu auch Spielereien mit Farben gehören. Das erinnert dann eher an einen Jahrmarktbesuch, auf dem einem nacheinander, sehr beliebig und marktschreierisch die verschiedenen Attraktionen angeboten werden.
Wieviel gelungener war dagegen Tim Burtons ebenfalls in SW gedrehter Stop-Motion-Film „Frankenweenie“. Er setzte 3D sehr überlegt ein und die Charaktere wurden auch alle lebendig. Im Gegensatz zu den „Sin City“-Pappkameraden, die alle fest in ihren Klischees stecken bleiben.
Dazu kam die fatale Entscheidung, die Geschichten hintereinander zu erzählen. Dabei nimmt die titelgebende Hauptgeschichte „A Dame to kill for“ (die der grandiosen Comicvorlage ziemlich genau folgt) die meiste Filmzeit in Anspruch. Vor dieser Geschichte werden mehrere „Sin City“-Charaktere knapp eingeführt und wir erleben „Just another Saturday Night“ mir Marv (Mickey Rourke), die mit einigen Leichen endet. Nach der tödlichen Dame gibt es noch die deutlich kürzeren Geschichten „The long, bad Night“ (über einen Spieler, der sich den falschen Gegner aussucht) und „Nancy’s last Dance“ (über Nancys Rache an dem Verantwortlichem für Hartigans Tod). Beide Stories schrieb Frank Miller extra für den Film. Formal zeigen uns Rodriguez und Miller daher, in dieser Reihenfolge, eine Kurzgeschichte, einen Roman, zwei Kurzgeschichten bzw. Subplot, Hauptplot, Subplot, Subplot. Emotional ist der Film allerdings mit dem Ende der „A Dame to kill for“-Geschichte zu Ende. Danach gibt es noch zwei Nachschläge, die man eher gelangweilt verfolgt, weil man sich für keinen der Charaktere interessiert. Auch weil man sich in dem Moment schon daran gewöhnt hat, dass jeder Charakter, dem auch nur etwas Individualität gestattet wird, eine sehr überschaubare Restlebenszeit hat.
Die Hauptgeschichte „A Dame to kill for“ ist dabei als typische Noir-Geschichte gar nicht so schlecht. Dwight McCarthy (Josh Brolin) arbeitet als Privatdetektiv und er hat ein Problem mit seinem Temperament. Da meldet sich seine frühere Freundin Ava Lord (Eva Green), die ihn für den reichsten Mann der Stadt verlassen hat, wieder bei ihm. Die Femme Fatale benutzt Männer wie Spüllappen, weshalb Dwight auch nichts mehr mit ihr zu tun haben will. Aber er verfällt ihr wieder. Er glaubt ihr, dass sie von ihrem Mann Damien gefangen gehalten will. Als er sie befreien will, endet die Aktion mit Damiens Tod. Er selbst kann, angeschossen von Ava, schwer verletzt entkommen. Der Polizei erzählt Ava eine Lügengeschichte, die ihn zum Mörder und Psychopathen macht. Während Dwight seine Wunden leckt, becirct Ava den grundehrlichen ermittelnden Polizisten Mort (Christopher Meloni). Er soll Dwight umbringen.
„Sin City 2: A Dame to kill for“ ist ein ziemlich überflüssiger Nachschlag zu „Sin City“, der dem Original nichts Neues hinzufügt und mindestens acht Jahre zu spät kommt. Jedenfalls erscheint die Noir-Atmosphäre hier nur noch als ein liebloses, aus der Zeit gefallenes und unentschlossenes Abspulen der bekannten Klischees mit viel Sex und Gewalt. Beides eher lustlos, aber exzessiv präsentiert.

Sin City 2 - Plakat

Sin City 2: A Dame to kill for (Frank Miller’s Sin City: A Dame to kill for, USA 2014)
Regie: Frank Miller, Robert Rodriguez
Drehbuch: Frank Miller
LV: Frank Miller: Sin City: A Dame to kill for, 1993/1994 (Sin City: Eine Braut, für die man mordet)
mit Mickey Rourke, Jessica Alba, Josh Brolin, Joseph Gordon-Levitt, Rosario Dawson, Bruce Willis, Eva Green, Powers Boothe, Dennis Haysbert, Ray Liotta, Christopher Meloni, Jeremy Piven, Christopher Lloyd, Jamie King, Juno Temple, Stacy Keach, Marton Csokas, Jude Ciccolella, Jamie Chung, Julia Garner, Lady Gaga, Alexa Vega
Länge: 102 Minuten
FSK: ab 18 Jahre

Die Vorlage
Zum Filmstart veröffentlichte Cross-Cult die mit dem Eisner-Award ausgezeichnete Hauptgeschichte des Films in einer günstigen Ausgabe, die ein guter Einstieg in Frank Millers „Sin City“-Kosmos ist.

Miller - Sin City 2 - Eine Braut für die man mordet - Filmedition
Frank Miller: Sin City: Eine Braut, für die man mordet
(übersetzt von Karlheinz Borchert, Paul Scholz und Lutz Göllner)
Cross-Cult, 2014
224 Seiten
10 Euro

Originalausgabe
Sin City: A Dame to kill for
Dark Horse, 1993/1994

Hinweise
Amerikanische Homepage zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „Sin City: A Dame to kill for“
Moviepilot über „Sin City: A Dame to kill for“
Metacritic über „Sin City: A Dame to kill for“
Rotten Tomatoes über „Sin City: A Dame to kill for“
Wikipedia über „Sin City: A Dame to kill for“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Frank Miller/Geoff Darrows „Hard Boiled“ (Hard Boiled, 1990/1992)

Meine Besprechung von Frank Miller/Dave Gibbons’ “Martha Washington – Ein amerikanischer Traum (Band 1)” (Give me liberty, 1990)

Meine Besprechung von Frank Miller/Jim Lee/Scott Williams’ “All-Star Batman” (All Star Batman & Robin: The Boy Wonder, 2005 – 2008)

Meine Besprechung von Frank Millers “Holy Terror” (Holy Terror, 2011)

Meine Besprechung von Robert Rodriguez‘ „Machete Kills“ (Machete Kills, USA 2013)

Ein Gespräch mit Frank Miller über den Film

Das Comic-Con-Panel mit den Regisseuren und einigen Schauspielern

Die Pressekonferenz vom 3. August 2014 in Los Angeles


TV-Tipp für den 17. September: Das fünfte Element

September 16, 2014

EinsPlus, 22.15
Das fünfte Element (Frankreich 1997, Regie: Luc Besson)
Drehbuch: Luc Besson, Robert Mark Kamen (nach einer Geschichte von Luc Besson)
Zukunft, Erde: Taxifahrer Korben Dallas (Bruce Willis), der noch nicht einmal sein Leben auf die Reihe bekommt, muss mal eben das Universum retten und besucht dafür auch einige ferne Planeten in weit entfernten Galaxien. Aliens und andere seltsame Wesen gibt es auch. Action und Spaß sowieso.
Quietschbuntes, vollkommen durchgeknalltes Science-Fiction-Abenteuer, das den Fans der „Guardians of the Galaxy“ gefallen dürfte.
Hier hat Luc Besson, nach „Subway“, „Nikita“, „Leon – Der Profi“, noch einmal gezeigt, was er kann: „ein Fest für die Augen“ (Annette Kilzer, Herausgeberin: Bruce Willis)
mit Bruce Willis, Gary Oldman, Ian Holm, Milla Jovovich, Chris Tucker, Luke Perry, Brion James, Lee Evans, Tricky, Mathieu Kassovitz
Hinweise
Rotten Tomatoes über „Das fünfte Element“
Wikipedia über „Das fünfte Element“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Luc Bessons „The Lady – Ein geteiltes Herz“ (The Lady, Frankreich/Großbritannien 2011)

Meine Besprechung von Luc Bessons „Lucy“ (Lucy, Frankreich 2014)

Luc Besson in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 21. März: Surrogates – Mein zweites Ich

März 21, 2014

Pro 7, 20.15 (Wiederholung: 23.40 Uhr, dazwischen „Set Up“)

Surrogates – Mein zweites Ich (USA 2009, R.: Jonathan Mostow)

Drehbuch: Michael Ferris, John Brancato

LV: Robert Venditti/Brett Weldele: The Surrogates, 2006/2009 (The Surrogates)

In naher Zukunft: Surrogate übernehmen die Drecksarbeit, während sie von Menschen, die nicht mehr ihre Wohnungen verlassen, gesteuert werden. Als bei einem Attentat auch der Mensch, der das Surrogat steuerte, stirbt, beginnt Agent Greer in einer Welt, in der es keine Morde (und auch keine anderen Verbrechen) mehr gibt und man nicht unterscheiden kann, ob man mit einem Menschen oder einem Surrogat redet, mit der Mördersuche.

Unter dem Deckmantel einer actionhaltigen Whodunit-Geschichte behandelt die tolle Graphic Novel „The Surrogates“ von Robert Venditti und Brett Weldele auch philosophische Fragen, wie was das Menschsein ausmacht und welche Realität wir wollen: die geschönte aus der Werbung oder die ungeschönte.

Die mit knapp neunzig Minuten (mit Abspann!) ungewöhnlich kurze Verfilmung (Hach, man möchte schon wissen, was da los war.) ist nur noch die Bruce-Willis-Version der freien Isaac-Asimov-Verfilmung „I, Robot“ aus. Also „Stirb langsam, Roboter“.

Da wäre mehr drin gewesen.

mit Bruce Willis, Radha Mitchell, Rosamund Pike, James Cromwell, Ving Rhames

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Surrogates“

Metacritic über “Surrogates”

Rotten Tomatoes über “Surrogates”

Wikipedia über “Surrogates” (deutsch, englisch)

Collider: Interview mit Jonathan Mostow zu “Surrogates”

Meine Besprechung von Robert Venditti/Brett Weldeles „The Surrogates“

Meine Besprechung von “Set Up” (Setup, USA 2011, mit Bruce Willis)

Meine Besprechung von “The cold Light of the Day” (The cold Light of the Day, USA 2011, mit Bruce Willis)

Meine Besprechung von “Lady Vegas” (Lay the Favorite, USA/GB 2012, mit Bruce Willis)

Meine Besprechung von “The Expendables 2” (The Expendables 2, USA 2012, mit Bruce Willis)

Meine Besprechung von “Looper” (Looper, USA 2012, mit Bruce Willis)

Meine Besprechung von “Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben (A good day to die hard, USA 2012, mit Bruce Willis)

Bruce Willis in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 6. Februar: Pulp Fiction

Februar 6, 2014

Vox, 22.10

Pulp Fiction (USA 1994, R.: Quentin Tarantino)

Drehbuch: Quentin Tarantino

Tausendmal gesehen, tausendmal hat’s Spaß gemacht.

„Im Stil der Pulp Fiction, der Groschenromane und B-Pictures aus den 30er und 40er Jahren, komprimiert Quentin Tarantino eine Handvoll Typen und Storys zu einem hochtourigen Film noir (…) Ein ausgezeichnetes Darsteller-Ensemble, eine intelligente Inszenierung und ein gutes Timung durch flotte Schnitte tragen dazu bei, dass Blutorgien mit Slapstick und bitterer Zynismus mit leichter Ironie so raffiniert ineinander übergehen oder aufeinander folgen, dass die Brüche und Übergänge nicht stören.“ (Fischer Film Almanach 1995)

Tarantino erzählt von zwei Profikillern, die zuerst Glück und dann Pech bei ihrer Arbeit haben, einem Boxer, der entgegen der Absprache einen Boxkampf gewinnt und sich dann wegen einer Uhr in Lebensgefahr begibt, einem Gangsterpärchen, das ein Schnellrestaurant überfällt, einem Killer, der die Frau seines Chefs ausführen soll und in Teufels Küche gerät, einer Gangsterbraut, die eine Überdosis nimmt, einem Killer, der zum Christ wird und von einem Tanzwettbewerb.

Kurz: wir haben mit einem Haufen unsympathischer Leute eine verdammt gute Zeit.

Der Kassenknüller erhielt zahlreiche Preise, aber für Krimifans zählt natürlich nur der gewonnene Edgar.

Mit Tim Roth, Harvey Keitel, Uma Thurman, Amanda Plummer, John Travolta, Samuel L. Jackson, Bruce Willis, Rosanna Arquette, Ving Rhames, Eric Stoltz, Christoper Walken, Quentin Tarantino, Steve Buscemi

Wiederholung: Freitag, 7. Februar, 03.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Pulp Fiction”

Wikipedia über “Pulp Fiction”

Pulp Fiction (deutsche Fanseite zum Film)

Drehbuch “Pulp Fiction” von Quentin Tarantino und Roger Avary

The Quentin Tarantino Archives (Fanseite)

Everthing Tarantino (dito)

Q-Tarantino.de (noch eine Fanseite)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Quentin Tarantino gegen die Nazis – Alles über ‘Inglourious Basterds’“ (Kleine Schriften zum Film: 1, 2009)

Meine Besprechung von Quentin Tarantinos “Django Unchained” (Django Unchained, USA 2012)

Kriminalakte über Quentin Tarantino und „Django Unchained“ (Bilder, Pressekonferenz)


TV-Tipp für den 25. Januar: Billy Bathgate – Im Sog der Mafia

Januar 25, 2014

ZDFneo, 23.15

Billy Bathgate – Im Sog der Mafia (USA 1991, R.: Robert Benton)

Drehbuch: Tom Stoppard

LV: E. L. Doctorow: Billy Bathgate, 1989 (Billy Bathgate)

Ebenso erlesene wie leblose Beschreibung der Glanzzeit und des Endes von Dutch Schultz aus der Perspektive des Bronx-Jungen Billy, der ab 1935 als Handlanger für den Gangster arbeitet.

Das Buch soll wesentlich besser sein.

mit Dustin Hoffman, Nicole Kidman, Loren Dean, Bruce Willis (der – ähm – schnell untertaucht), Steve Buscemi, Stanley Tucci, Steven Hill, Billy Jaye, Frances Conroy, Xander Berkeley

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Billy Bathgate“

 Wikipedia über „Billy Bathgate“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 23. Dezember: The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Dezember 23, 2013

3sat, 21.35

The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit (USA 1982, R.: Sidney Lumet)

Drehbuch: David Mamet

LV: Barry Reed: The Verdict, 1980 (The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit…)

Der heruntergekommene Anwalt Frank Galvin will es noch einmal wissen. Für eine nach einem Narkosefehler im Koma liegende Frau nimmt er den Kampf gegen ein mächtiges Hospital auf.

Spannender Gerichtsthriller, lange vor John Grisham und realistischer.

David Mamets Drehbuch war für den WGA Award, den Golden Globe und den Oscar nominiert. Paul Newman, Sidney Lumet und James Mason und der Film (als Bester Film des Jahres) waren ebenfalls für Oscars nominiert, aber „Ghandi“ war einfach der bessere Oscar-Film.

Mit Paul Newman, Charlotte Rampling, Jack Warden, James Mason, Milo O’Shea, Lindsay Crouse, Roxanne Hart, Tobin Bell, Bruce Willis (beide als Teil des Publikums im Gericht)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „The Verdict“

Wikipedia über “The Verdict” (deutsch, englisch)

Mein Nachruf auf Sidney Lumet

Mein Nachruf auf Paul Newman

Meine Besprechung von David Mamets „Bambi vs. Gorilla – Über Wesen, Zweck und Praxis des Filmbusiness“ (Bambi vs. Gorilla – On the Nature, Purpose, and Practice of the Movie Business, 2007)

Sidney Lumet, David Mamet und Paul Newman in der Kriminalakte


Neu im Kino/Filmkritik: Das gleiche. Nochmal. „R. E. D. 2 – Noch älter. Härter. Besser“

September 13, 2013

 

Vor drei Jahren war „R. E. D. – Älter. Härter. Besser.“ ein kleiner Überraschungserfolg. Eine Bande alter, weitgehend pensionierter Geheimagenten (gespielt von Bruce Willis, John Malkovich, Morgan Freeman und Helen Mirren) zeigt jüngeren Agenten, dass sie noch topfit sind. Als Vorlage für den Film diente der gleichnamige, 2003 erschienene blutig-böse Comic von Warren Ellis (Autor) und Cully Hamner (Zeichner), in dem Paul Moses (im Film Frank Moses, gespielt von Bruce Willis) im Alleingang mindestens die halbe CIA tötete, nachdem er im Auftrag des neuen CIA-Chefs von einer Spezialeinheit umgebracht werden sollte. Dabei war der Auftraggeber gewarnt. Denn der Aktenvermerk „R. E. D.“ steht für „im Ruhestand, extrem gefährlich“.

Für die Film wurde diese schlanke Geschichte dann kräftig erweitert und zu einer kurzweilig-durchgeknallten Action-Comedy. Das machte Spaß.

In der Fortsetzung „R. E. D. 2“ gibt es mehr Explosionen, mehr Action, mehr Witze und weniger Story. Denn die chaotische und ziemlich sinnfreie Geschichte – Frank Moses und seine Freunde sollen getötet werden, weil sie vor vielen Jahren, ohne ihr Wissen, in irgendeine Geheimdienstaktion mit einer Superbombe involviert gewesen sein sollen – ist nur eine leicht veränderte, noch weiter hergeholte Wiederholung des ersten Films, die dieses Mal nur der Aufhänger für eine Weltreise der Ex-Agenten ist; mit massiven Sachbeschädigungen an allen Orten, an denen sie einen Zwischenstopp machen. Die Schauspieler hatten sicher ihren Spaß bei diesem selbstgenügsamen Film, der sich zu sehr auf dem Witz des ersten „R. E. D.“-Films ausruht und außer Helen Mirren mit Wumme wenig zu bieten hat. Aber das kennen wir schon aus „R. E. D.“.

Oh, und die Verkleidungen von John Malkovich sind noch geschmacksfreier und Mary-Louise Parker, die im ersten „R. E. D.“-Film eine verhuschte Buchhalterin war, will jetzt unbedingt bei der Action mitmachen, während ihr Filmehemann Bruce Willis davon überhaupt nicht begeistert ist.

R E D 2 - Plakat

R. E. D. 2 – Noch älter. Härter. Besser. (R. E. D. 2/Red 2, USA 2013)

Regie: Dean Parisot

Drehbuch: Jon Hoeber, Erich Hoeber

mit Bruce Willis, John Malkovich, Mary-Louise Parker, Helen Mirren, Anthony Hopkins, Catherine Zeta-Jones, Byung Hun Lee, Brian Cox, Neil McDonough, David Thewlis

Länge: 116 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „R. E. D. 2“

Moviepilot über „R. E. D. 2“

Metacritic über „R. E. D. 2“

Rotten Tomatoes über „R. E. D. 2“

Wikipedia über „R. E. D. 2“ (deutsch, englisch)

Die Charakterposter

das alte Team

R E D 2 - Bruce Willis

R E D 2 - Mary-Louise Parker

R E D 2 - John Malkovich

R E D 2 - Helen Mirren

die Neuzugänge

R E D 2 - Byung Hun Lee

R E D 2 - Catherine Zeta-Jones

der irre Wissenschaftler

R E D 2 - Anthony Hopkins


TV-Tipp für den 18. August: Last Man Standing

August 18, 2013

RTL II, 22.55

Last Man Standing (USA 1996, R.: Walter Hill)

Drehbuch: Walter Hill (nach dem Drehbuch „Yojimbo“ von Ryuzo Kikushima und Akira Kurosawa)

USA, 1931: In dem texanischen Grenzkaff Jericho kämpfen zwei Schnapsbrennerbanden um die Vorherrschaft. Da taucht ein wortkarger Fremder, der sich gut mit Schusswaffen auskennt, auf. Beide Banden hätten ihn gerne als Handlanger und er lässt sich von beiden bezahlen.

Walter Hills Version von Akira Kurosawas „Yojimbo“ (und damit auch von Sergio Leones „Yojimbo“-Remake „Für eine Handvoll Dollar“). Und Kurosawa ließ sich für seinen Samurai-Film von Dashiell Hammetts „Red Harvest“ (Bluternte, Rote Ernte) inspirieren.

mit Bruce Willis, Bruce Dern, William Sanderson, Christopher Walken, David Patrick Kelly, Karina Lombard, Ned Eisenberg

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Last Man Standing“ 

Wikipedia über „Last Man Standing“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Walter Hills „Shoutout – Keine Gnade“ (Bullet to the Head, USA 2013)

Walter Hill in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 20. April: Billy Bathgate

April 20, 2013

 

ZDFneo, 22.30

 

Billy Bathgate – Im Sog der Mafia (USA 1991, R.: Robert Benton)

 

Drehbuch: Tom Stoppard

 

LV: E. L. Doctorow: Billy Bathgate, 1989 (Billy Bathgate)

 

Ebenso erlesene wie leblose Beschreibung der Glanzzeit und des Endes von Dutch Schultz aus der Perspektive des Bronx-Jungen Billy, der ab 1935 als Handlanger für den Gangster arbeitet.

 

Das Buch soll wesentlich besser sein.

 

mit Dustin Hoffman, Nicole Kidman, Loren Dean, Bruce Willis (der – ähm – schnell untertaucht), Steve Buscemi, Stanley Tucci, Steven Hill, Billy Jaye, Frances Conroy, Xander Berkeley

 

Hinweise

 

Rotten Tomatoes über „Billy Bathgate“

 

Wikipedia über „Billy Bathgate“ (deutsch, englisch)

 

 


Neu im Kino/Filmkritik: „G. I. Joe 3D: Die Abrechnung“ ist kein guter Film

März 28, 2013

Action ist Handlung.

Ja. Echt. Action ist Handlung.

Und in „Handlung“ erfahren wir etwas über die Charaktere. Wie sie kämpfen und wem sie helfen, sagt etwas über sie aus. Dabei ist es natürlich hilfreich, wenn wir wissen, wer warum gegen wen kämpft. Dann können wir auch mitfiebern, hoffen und bangen. Wenn wir das nicht wissen, dann sind es nur Menschen, die etwas tun und wir sind emotional in den Kampf ungefähr so involviert, wie wenn wir ein Karten- oder Ballspiel beobachten, dessen Regeln wir nicht kennen. Kurz: wir langweilen uns.

Eigentlich ist das eine Binsenweisheit, aber die Macher von „G. I. Joe 3D: Die Abrechnung“ dachten wohl, es genügt, wenn man die verschiedenen Charaktere genügend bunt anzieht, damit wir sie farblich unterscheiden können und dann sind wir begeistert über die halsbrecherische Action. Zum Beispiel dieser Kampf irgendwo im Himalaya in dem zuerst im Kloster sich die Klingen kreuzen, dann irgendwelche Ninjas einen anderen Ninja entführen und von anderen, im Gegensatz zu ihnen rot angezogenen Ninjas verfolgt werden und sie sich dabei an den Bergen entlangschwingen, abseilen an Seilen zu anderen Bergen gleiten. Wow, das sieht gut aus. Aber warum war der eine Ninja dort? Warum wird er entführt? Und von wem?

Viele Fragen, auf die der Film zunächst keine, später eine höchst rudimentäre Antwort gibt.

Und, nein, der gut gemeinte Hinweis, dass doch die wahren Fans der Hasbro-Spielfiguren die Charaktere in und auswendig kennen und sie deshalb keine Einführung benötigen, hilft nicht. Im Gegenteil. Das ist eine Verachtung des breiten Publikums, das ja erreicht werden soll. „G. I. Joe 3D: Die Abrechnung“ (das „3D“ in dem sperrigen Titel bedeutet, dass der Film in 3D ist) ist ja als Popcorn-Actionkino gedacht und auch wenn er manchmal an den ersten „G. I. Joe“-Film „Geheimauftrag Cobra“ (USA 2009) anknüpft, sollte er erstens als eigenständiger Film genießbar und verständlich sein und zweitens spielt „Die Abrechnung“ in weiten Teilen in einer anderen Welt als der erste Film, in dem die G. I. Joes eine internationale Truppe und alles sehr Science-Fiction war, spielt „Die Abrechnung“ in der Gegenwart und die G. I. Joes sind eine stinknormale US-amerikanische Spezialeinheit mit Hang zu möglichst großen Waffen. Insofern betrachtet man, auch wenn in „Geheimauftrag Cobra“ einige Informationen geliefert werden, die beim Verstehen von „Die Abrechnung“ helfen, „Die Abrechnung“ besser als einen vollständig eigenständigen Film, der nichts mit „Geheimauftrag Cobra“ zu tun hat.

Außerdem wurde fast die gesamte Besetzung ausgetauscht.

Channing Tatum ist zwar wieder als Duke dabei, aber er verabschiedet sich schnell und ziemlich unspektakulär aus dem Film, weil er bei dem nächtlichen Angriff auf die G. I. Joes im Kampfgetümmel zwischen zwei Explosionen stirbt. Wer in dem Moment gerade zwinkert, verpasst seinen Heldentod.

Byung-hun Lee ist wieder Storm Shadow. Ray Park wieder Snake Eyes. Arnold Vosloo als Bösewicht Zartan ist wohl weniger als eine Minute im Film, weil Zartan meistens von Jonathan Pryce gespielt wird, der gleichzeitig der Präsident der USA und der Bösewicht ist.

Die anderen Schauspieler sind neu dabei. Vor allem „The Rock“ Dwayne Johnson und Bruce Willis stehen im Mittelpunkt der Werbung und senden die Botschaft aus, dass ein knackiger Action-Film für ein breites Publikum geboten wird. Ein solcher Film muss die Charaktere und ihre Beziehungen ordentlich einführen. Über Handlung, nicht über eine hastig hingerotzte Titelsequenz, die wahrscheinlich kurz vor dem Filmstart entstand, schnell die wichtigen Informationen vermitteln soll und damit ein exzellentes Beispiel für einem massivem Information-Dump ist, in der in einer Minute mehr Namen auf einen niederprasseln, als man verdauen kann.

Und wenn schon keine Zeit ist, die Charaktere ordentlich einzuführen, ist auch die Handlung reichlich wirr und ziemlich egal. Denn der Plan des Bösewichts ist, soweit erkennbar, noch absurder als die Pläne der Bösewichter in den Austin-Powers-Filmen, die ja liebevolle Parodien der James-Bond-Filme sind. Jedenfalls will der Bösewicht irgendwie die Weltherrschaft, die G. I. Joes könnten das verhindern, also sollen sie unmittelbar nachdem sie den Pakistanis ihre Nuklearwaffen geklaut haben, in der Einöde sterben. Roadblock (Dwayne Johnson), Lady Jaye (Adrianne Palicki) und Flint (D. J. Cotrona) überleben – und sie wollen jetzt den Mann finden, der ihre Vernichtung autorisierte. Das ist der Präsident der USA. Allerdings wird der echte Präsident gefangen gehalten und Zartan ist in die Rolle des Präsidenten geschlüpft. Roadblock, Lady Jaye und Flint tun sich mit Joe Colton (Bruce Willis), dem Gründer der G. I. Joes, zusammen, um für Gerechtigkeit zu sorgen.

Ach ja, und dann mischen die schwertschwingenden Asiaten auch noch mit, aber in dem absolut erinnerungsunwürdigem Chaos ist das auch egal.

Immerhin hat Walton Goggins einen kurzen, aber sehr prägnanten Auftritt als Gefängniswärter Nigel James. Das ultra-geheime Gefängnis steht in einem Parallel-Deutschland, in dem am Tor auf dem Schild statt „Halt“ „Hält“ steht.

Jonathan Pryce (der schon in dem James-Bond-Film „Der Morgen stirbt nie“ die Welt erobern wollte) ist auch gut in seiner Doppelrolle.

Der heftig beworbene Bruce Willis ist für die Katz. Vielleicht wollte er einfach am Wochenende nicht auf seine Kinder aufpassen. Denn er hatte wahrscheinlich weniger Drehtage als Walton Goggins – und er hinterlässt auch einen deutlich schwächeren Eindruck.

Und Channing Tatum stirbt schon, wie gesagt, am Anfang des Films.

Kommen wir noch zur Action: viel, aber auch unglaublich langweilig, weil sie niemals als Teil der Handlung verstanden wird. Da ist dann die Kraxelei auf den Bergen (keine Ahnung, in welchen Bergen das gedreht wurde; der restliche Film entstand in New Orleans, Louisiana) noch das spektakulärste Set-Piece, das allerdings auch alle Probleme des erschreckend humorlosen Films augenfällig zeigt.

Denn mit einem Hauch von Humor, den es ja in „Geheimauftrag Cobra“ noch gab, wäre dieser Langweiler gerade noch erträglich.

Aber so ist „G. I. Joe 3D: Die Abrechnung“ eine Beleidigung der Intelligenz, die durch ihre penetrante Humorlosigkeit noch ärgerlicher ist und „Battleship“ als durchdachtes Werk erscheinen lässt.

Herrje, es kann doch nicht so schwer sein, einen knackigen Actionfilm zu machen.

G.I._JOE_3D_Die_Abrechnung - Plakat

G.I. Joe 3D: Die Abrechnung (G.I. Joe: Retaliation, USA/Kanada 2013)

Regie: Jon M. Chu

Drehbuch: Rhett Reese, Paul Wernick

mit Dwayne Johnson, Bruce Willis, Channing Tatum, Adrianne Palicki, D. J. Cotrona, Byung-Hun Lee, Ray Park, Jonathan Pryce, RZA, Ray Stevenson, Elodie Yung, Walton Goggins, Arnold Vosloo

Länge: 110 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „G.I. Joe 3D: Die Abrechnung“

Metacritic über „G.I. Joe 3D: Die Abrechnung“

Rotten Tomatoes über „G.I. Joe 3D: Die Abrechnung“

Wikipedia über „G.I. Joe 3D: Die Abrechnung“

Während das Filmplakat eher langweilig ist, sehen die Charakterplakate ziemlich gut aus

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GI_JOE_Banner_Lady_Jaye

GI_JOE_Banner_General_Joe_Colton

GI_JOE_Banner_Jinx

GI_JOE_Banner_Storm_Shadow

 

 


Everybody wants to kill Bruce

März 28, 2013

Okayokayokay, in dem Film wimmelt es von Anschlussfehlern, aber das ist vollkommen egal, denn wie Pierre-Alexandre Chauvat hier Leinwandauftritte von Bruce Willis mit denen von anderen Stars zusammenschnitt, die ihn alle umbringen willen, ist großes Theater:


TV-Tipp für den 28. März: Pulp Fiction

März 28, 2013

Vox, 22.25

Pulp Fiction (USA 1994, R.: Quentin Tarantino)

Drehbuch: Quentin Tarantino

Tausendmal gesehen, tausendmal hat’s Spaß gemacht.

„Im Stil der Pulp Fiction, der Groschenromane und B-Pictures aus den 30er und 40er Jahren, komprimiert Quentin Tarantino eine Handvoll Typen und Storys zu einem hochtourigen Film noir (…) Ein ausgezeichnetes Darsteller-Ensemble, eine intelligente Inszenierung und ein gutes Timung durch flotte Schnitte tragen dazu bei, dass Blutorgien mit Slapstick und bitterer Zynismus mit leichter Ironie so raffiniert ineinander übergehen oder aufeinander folgen, dass die Brüche und Übergänge nicht stören.“ (Fischer Film Almanach 1995)

Tarantino erzählt von zwei Profikillern, die zuerst Glück und dann Pech bei ihrer Arbeit haben, einem Boxer, der entgegen der Absprache einen Boxkampf gewinnt und sich dann wegen einer Uhr in Lebensgefahr begibt, einem Gangsterpärchen, das ein Schnellrestaurant überfällt, einem Killer, der die Frau seines Chefs ausführen soll und in Teufels Küche gerät, einer Gangsterbraut, die eine Überdosis nimmt, einem Killer, der zum Christ wird und von einem Tanzwettbewerb.

Kurz: wir haben mit einem Haufen unsympathischer Leute eine verdammt gute Zeit.

Der Kassenknüller erhielt zahlreiche Preise, aber für Krimifans zählt natürlich nur der gewonnene Edgar.

Mit Tim Roth, Harvey Keitel, Uma Thurman, Amanda Plummer, John Travolta, Samuel L. Jackson, Bruce Willis, Rosanna Arquette, Ving Rhames, Eric Stoltz, Christoper Walken, Quentin Tarantino, Steve Buscemi

Wiederholung: Samstag, 30. März, 22.05 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Pulp Fiction“

Wikipedia über “Pulp Fiction”

Pulp Fiction (deutsche Fanseite zum Film)

Drehbuch “Pulp Fiction” von Quentin Tarantino und Roger Avary

The Quentin Tarantino Archives (Fanseite)

Everthing Tarantino (dito)

Q-Tarantino.de (noch eine Fanseite)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Quentin Tarantino gegen die Nazis – Alles über ‘Inglourious Basterds’“ (Kleine Schriften zum Film: 1, 2009)

Meine Besprechung von Quentin Tarantinos „Django Unchained“ (Django Unchained, USA 2012)

Kriminalakte über Quentin Tarantino und „Django Unchained“ (Bilder, Pressekonferenz)


DVD-Kritik: Der Science-Fiction-Noir „Looper“ liefert Gehirnfutter

März 4, 2013

Für Science-Fiction-Fans war „Looper“ letztes Jahr eine freudige Überraschung. Ein Science-Fiction-Film der nicht auf sein Budget, sondern auf eine gute Idee, eine gute Geschichte und gute Schauspieler baute. Joseph Gordon-Levitt war gut wie immer. Aber auch Bruce Willis engagierte sich hier spürbar.

Den Film hatte ich ja schon abgefeiert und, anstatt eine neuen Filmkritik zu schreiben, ergänze ich einfach meine alte Besprechung (die ich jetzt, beim Durchlesen, immer noch okay finde) etwas, bevor ich mich dem Bonusmaterial widme:

Gerade wenn man nach einigen enttäuschenden (ich sage nur „Prometheus“ und „Total Recall“) und grottenschlechten Science-Fiction-Filmen (ich sage nur „Battleship“) mal wieder den Glauben an das Genre verliert und sich mit Actionkrachern wie „Lockout“ zufrieden geben will, kann man einen Science-Fiction-Film genießen, der nicht Unsummen für Effekte ausgibt, sondern sich auf ein gutes Drehbuch verlässt.

Looper“ ist so ein Film, der wirklich, wie „Moon“ und „Source Code“ Spaß macht und zum Nachdenken anregt. Nicht unbedingt über Zeitreisen (die Paradoxien bleiben Paradoxien), sondern über den Wert und den Sinn des Lebens.

Joe (Joseph Gordon-Levitt) ist ein Looper. Das heißt, er ist ein Killer, der für ein Verbrechersyndikat Leute umbringt, die aus der Zukunft zu ihm geschickt werden. Eines Tages wird sein dreißig Jahre älteres Ich (Bruce Willis) zurückgeschickt. Der junge Joe versagt und der alte Joe kann flüchten. Jetzt beginnt eine Hetzjagd durch das ländliche Kansas. Denn der alte Joe will den Mann finden, der in der Zukunft für den Tod seiner Frau verantwortlich ist. Er hat einige spärliche Hinweise auf dessen Identität. Der junge Joe sucht dagegen verzweifelt sein älteres Ich. Wenn er es nicht findet, wird er von seinen Looper-Freunden umgebracht – und er würde so um dreißig Lebensjahre gebracht werden.

Rian Johnson, der vorher „Brick“ (2005) und „Brothers Bloom“ (2009) drehte, verknüpft in seinem ziemlich noirischen Science-Fiction-Actionthriller verschiedene Elemente und Ideen aus älteren Science-Fiction-Filmen und Büchern, wie „Terminator“ und der Stephen-King-Verfilmung „Feuerkind“, einer ordentlichen Prise Philip K. Dick, und schafft daraus etwas ganz eigenes, das wirklich Spaß macht bis zum überraschenden Ende.

Da verzeiht man auch, dass „Looper“ in der zweiten Hälfte, wenn der junge Joe bei Sara (Emily Blunt) auf ihrer Farm Unterschlupf findet, sich in sie verliebt und mit ihrem Sohn (der auch auf der Todesliste des alten Joe steht) anfreundet, die Action zugunsten eines Liebesfilms geopfert wird. Beim zweiten Ansehen wirkt die Liebesgeschichte dann allerdings nicht mehr so lang und eine 08/15-Liebesgeschichte der Marke „er sieht sie, er liebt sie, er kriegt sie“ ist es auch nicht. Dafür haben beide schon zu viel gesehen und sie hat sich aus einem sehr guten Grund auf die Farm zurückgezogen.

Als Joes Freunde und der alte Joe auftauchen, wird deutlich, welchen furiosen Showdown Rian Johnson mit den Bildern vom beschaulichen Landleben vorbereitete.

Ein weiteres Pfund sind die beiden Hauptdarsteller. Bruce Willis, der zuletzt in bestenfalls mediokren Filmen, teils in arg kurzen Rollen, oft auf Autopilot, mitspielte, spielt hier endlich wieder einmal. Joseph Gordon-Levitt, der auch einer der Produzenten ist, mausert sich langsam zu einem Schauspieler, dessen Filme unter einem potentiellen Ansehen-Müssen-Verdacht stehen.

Looper“ ist ein spannender Krimi, ein zum Denken anregender Science-Fiction-Film und ein großer intellektueller Spaß, mit einigen gut platzierten Hinweisen auf andere Filme und Bücher.

Und wie ist das Bonusmaterial?

Auf den ersten Blick mit Audiokommentar, zweiteiligem „Making of“ (bestehend aus „Der Anfang“ und „Zeitreisen: Eine Wissenschaft“) und „Looper: Der Score“ und knapp zwanzig Minuten „Entfernte Szenen“ (die auch von Rian Johnson kommentiert werden) ist das Bonusmaterial sehr umfangreich geraten. Insgesamt sind es, ohne die Audiokommentare, über fünfzig Minuten. Der Informationsgehalt ist allerdings durchwachsen.

Das etwas über siebenminütige Film-Making-of „Der Anfang“ vermittelt interessante Einblicke. Das achtminütige Gespräch mit dem Wissenschaftler und Autor des Buches „How to build a time machine“, Brian Clegg, ist befremdlich. Denn er erklärt Zeitreisen so, als seien sie demnächst möglich und, bis auf einige kleine technische Details, auf die man nicht eingehen muss, vollkommen unproblematisch. Das hört sich dann nicht wie der Beitrag eines seriösen Wissenschaftlers, der den Realitätsgehalt eines Films erklärt, an.

In „Looper: Der Score“ erzählt Komponist Nathan Johnson in drei informativen Featurettes, wie er die Musik und die Geräuschkulisse für „Looper“ aus vorhandenen Geräuschen komponierte und so einen ganz eigenen Sound kreierte.

Die „Entfernten Szenen“ vertiefen einige Charaktere mit sieben neuen und erweiterten Szenen. Aber die Erklärungen von Rian Johnson für die Kürzungen sind schlüssig. Meistens führten die Szenen, so Johnson, zu weit vom Hauptplot weg oder das was in ihnen gezeigt wird, wurde schon gesagt oder das Publikum benötigt die Erklärung nicht, um die Geschichte zu verstehen.

Der Audiokommentar von Regisseur und Autor Rian Johnson, Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt und Hauptdarstellerin Emily Blunt, ist gut anhörbar. Die drei haben ihren Spaß und man hört ihnen gerne zu, wenn sie von den Dreharbeiten erzählen. Allerdings hätte ich mir hier mehr Informationen über die Filmgeschichte und die hinter ihr stehenden Themen und Ideen gewünscht. Aber darüber reden sie nicht.

Dafür gibt es, neben dem deutschen und dem Originaltrailer noch den animierten Trailer. Eine hübsche Spielerei.

Looper - DVD-Cover

Looper (Looper, USA 2012)

Regie: Rian Johnson

Drehbuch: Rian Johnson

mit Joseph Gordon-Levitt, Bruce Willis, Emily Blunt, Paul Dano, Noah Segan, Piper Perabo, Jeff Daniels, Summer Qing, Tracie Thoms, Garret Dillahunt

DVD

Concorde

Bild: 2,35:1 (16:9)

Ton: Deutsch (DD 5.1/ DTS 5.1), Englisch (DD 5.1)

Untertitel: Deutsch

Bonusmaterial: Mehrere Featurettes, Entfallene Szenen, Trailer, Audiokommentar von Rian Johnson, Joesph Gordon-Levitt und Emily Blunt, Wendecover

Länge: 114 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Looper“

Metacritic über „Looper“

Rotten Tomatoes über „Looper“

Wikipedia über „Looper“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von „Looper“ (Looper, USA 2012 – mit weiteren Bildern, Links und einem 35-minütigem Interview mit Rian Johnson und Joseph Gordon-Levitt)


„Tough Sh*t“ von „Clerks“-Regisseur Kevin Smith über „Cop Out“, „Red State“ und den ganzen Rest

März 1, 2013

Die Fans von Kevin Smith, dem Regisseur von den typischen Kevin-Smith-Filmen „Clerks“, „Chasing Amy“, „Dogma“, seinem Hollywood-Mainstream-Debüt „Cop Out“ und seinem Quentin-Tarantino-Film „Red State“, haben „Tough Sh*t“ sicher schon gekauft.

Die anderen sollten die folgenden Zeilen über diese Mischung aus Autobiographie, Erlebnissen und ausführlichen Betrachtungen über Dies und Das lesen. Denn „Tough Sh*t“ liest sich wie eine eher lieblos-hastige Zusammenstellung von einigen, kaum zusammenpassenden Texten. So hätte ich nach dem ersten Kapitel „Na, dann wollen wir mal loslegen, oder, Leute?!“ am liebst gleich wieder aufgehört. Aber ich hatte in der U-Bahn nur dieses Buch dabei. Denn Kevin Smiths Eloge an seinen Vater und wie toll es ist, dass er der Sohn seiner ganz tollen Eltern ist, und dass er schon ein Gewinner ist, weil er überhaupt auf die Welt gekommen ist, ist letztendlich nur ein Stück Pennälerhumor der unwitzigen Sorte, die sich darin gefällt, möglichst oft „Wichse“ zu sagen und das für witzig hält.

Danach folgen die besten Kapitel des Buches. In „Was sind eigentlich Pig Newtons? Oder wie die ganze Kiste ins Rollen kam“ erzählt er von seinem ersten Kinobesuch in New York, die Premiere von „The Dark Backward“ von Adam Rifkin im Kultkino Angelika, und dass er dadurch und vor allem Richard Linklaters „Slackers“ das Vertrauen bekam, selbst Regisseur zu werden. Er fasst in „Scheiß, der auf meinen Mist gewachsen ist“ kurz seine Filme zusammen. Das ist okay, aber auch nicht viel tiefgründiger als ein Wikipedia-Artikel. Er erzählt unter anderem in „Miramaxtiere und so Scheiß“, aber auch in jedem Kapitel, das sich mit seinen Filmen beschäftigt, von seinen Jahren bei Miramax und was für ein Denken in der Firma der Weinstein-Brüder herrschte. In „Scheiße, ich dreh durch“ erzählt er von „Zack and Miri make a Porno“, der Werbekampagne für den Film (Hach, in Amiland kann man schon mit einem Titel für gewaltige Wellen sorgen.) und wie er von Warner-Brothers-Manager Jeff Robinov das Angebot erhielt, einen Film zu drehen. Es wurde „Cop Out“.

In „Was redest du da eigentlich, Willis? Und anderer Scheiß, den ich erst nach zwanzig Jahren geschnallt habe“ erzählt er von den katastrophalen Dreharbeiten für den Buddy-Copfilm „Cop Out“. Dabei rechnet er gnadenlos mit Bruce Willis ab, der bei den Dreharbeiten wohl nur sein Star-Ego heraushängen ließ (In einem Interview mit Empire bestätigte John Moore das durch die Blume, indem er sagte, dass man Mick Jagger ja auch nicht sage, wie er sich auf der Bühne zu bewegen habe. Man stelle einfach die Kamera in die richtige Position.).

Den größten Teil des Buches, nämlich siebzig Seiten, widmet Kevin Smith seinem neuesten und, wie er im Buch sagt, auch letzten Film „Red State“. Er erzählt von den Dreharbeiten, der Premiere in Sundance (lästert dabei Til-Schweiger-würdig über die Filmjournalisten ab) und dem Screening bei Quentin Tarantino, der von „Red State“ begeistert war.

Die restlichen hundertdreißig Seiten wird es wieder uninteressanter. Jedenfalls für den Filmfan. Kevin Smith erzählt in „Der beschissenste Flug meines Lebens“ auf fast vierzig Seiten, wie er aus einem Flugzeug geworfen wird, weil er zu dick sei, in „Meine Frau ist der ganz heiße Scheiß“ wie er seine Frau Jenny Schwalbach kennenlernte , in „Scheiße labern“ wie er mit einem Podcast und Gesprächsabenden Geld verdient und in „Gras, Gretzky und wie ich meinen Scheiß auf die Reihe bekam“ über den bei uns gänzlich unbekannten Eishockeyspieler Wayne Gretzky.

Das lässt sich zwar flott weglesen, aber das Versprechen des Untertitel „Ein Fettsack mischt Hollywood auf“ wird nicht gehalten. Denn gerade seine Erlebnisse als Regisseur machen nur einen kleinen Teil von „Tough Sh*t“ aus. Der Rest sind x-beliebige Erlebnisse und persönliche Bekenntnisse und Einsichten, die doch arg banal sind.

Smith - Tough Shit - 2

Kevin Smith: Tough Sh*t – Ein Fettsack mischt Hollywood auf

(übersetzt von Daniel Müller)

Heyne Hardcore 2013

336 Seiten

16,99 Euro

Originalausgabe

Tough Sh*t – Life Advice from a fat, lazy Slob who did good

Gotham Books, 2012

Die Spielfilme von Kevin Smith

Clerks (1994)

Mallrats (1995)

Chasing Amy (1997)

Dogma (1999)

Jay and Silent Bob Strike Back (2001)

Jersey Girl (2004)

Clerks II (2006)

Zack and Miri make a Porno (2008)

Cop Out (2010)

Red State (2011)

Hinweise

Homepage von Kevin Smith

Wikipedia über Kevin Smith (deutsch, englisch)

Und jetzt noch einige Worte von Kevin Smith über Bruce Willis und die Dreharbeiten für „Cop Out“

 


TV-Tipp für den 1. März: Surrogates – Mein zweites Ich

März 1, 2013

Pro 7, 20.15

Surrogates – Mein zweites Ich (USA 2009, R.: Jonathan Mostow)

Drehbuch: Michael Ferris, John Brancato

LV: Robert Venditti/Brett Weldele: The Surrogates, 2006/2009 (The Surrogates)

In naher Zukunft: Surrogate übernehmen die Drecksarbeit, während sie von Menschen, die nicht mehr ihre Wohnungen verlassen, gesteuert werden. Als bei einem Attentat auch der Mensch, der das Surrogat steuerte, stirbt, beginnt Agent Greer in einer Welt, in der es keine Morde (und auch keine anderen Verbrechen) mehr gibt und man nicht unterscheiden kann, ob man mit einem Menschen oder einem Surrogat redet, mit der Mördersuche.

Unter dem Deckmantel einer actionhaltigen Whodunit-Geschichte behandelt die tolle Graphic Novel „The Surrogates“ von Robert Venditti und Brett Weldele auch philosophische Fragen, wie was das Menschsein ausmacht und welche Realität wir wollen: die geschönte aus der Werbung oder die ungeschönte.

Die mit knapp neunzig Minuten (mit Abspann!) ungewöhnlich kurze Verfilmung (Hach, man möchte schon wissen, was da los war.) ist nur noch die Bruce-Willis-Version der freien Isaac-Asimov-Verfilmung „I, Robot“ aus. Also „Stirb langsam, Roboter“.

Da wäre mehr drin gewesen.

mit Bruce Willis, Radha Mitchell, Rosamund Pike, James Cromwell, Ving Rhames

Wiederholung: Samstag, 2. März, 00.10 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Surrogates“

Metacritic über „Surrogates“

Rotten Tomatoes über “Surrogates”

Wikipedia über “Surrogates” (deutsch, englisch)

Collider: Interview mit Jonathan Mostow zu “Surrogates”

Meine Besprechung von Robert Venditti/Brett Weldeles „The Surrogates“

Meine Besprechung von “Set Up” (Setup, USA 2011, mit Bruce Willis)

Meine Besprechung von “The cold Light of the Day” (The cold Light of the Day, USA 2011, mit Bruce Willis)

Meine Besprechung von “Lady Vegas” (Lay the Favorite, USA/GB 2012, mit Bruce Willis)

Meine Besprechung von “The Expendables 2” (The Expendables 2, USA 2012, mit Bruce Willis)

Meine Besprechung von “Looper” (Looper, USA 2012, mit Bruce Willis)

Meine Besprechung von „Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben (A good day to die hard, USA 2012, mit Bruce Willis)

Bruce Willis in der Kriminalakte