Neu im Kino/Filmkritik: „Silent Night, Deadly Night“, ein Weihnachtsfilm für Menschen, die keine Weihnachtsfilme mögen

Dezember 11, 2025

Es gibt die einen Weihnachtsfilme. Und dann gibt es noch die Weihnachtsfilme für Menschen, die eigentlich keine Weihnachtsfilme mögen. Also nicht, weil sie lieber „Stirb langsam“ oder „Kevin – Allein zu Haus“ gucken, sondern die lieber eine dieser Schlachtplatten gucken, in denen das Blut in Fontänen über die Leinwand spritzt, während ein psychopatischer Killer munter mehr oder weniger sündige junge Frauen und Männer abschlachtet.

Für die wurde auf den ersten Blick „Silent Night, Deadly Night“ gemacht. Es handelt sich um ein Remake von Charles E. Sellier jr. Horrorfilm „Stille Nacht, Horror Nacht“ (Silent Night, Deadly Night, 1984). Bei uns erschien das Werk im Dezmber 1987 auf Video. Fast schon wohlwollend nannte der Fischer Film Almanach den Film „makabren Unsinn“. Das Lexikon des internationalen Films meinte „Wir raten ab.“

In den USA entstanden bis 1991 vier Fortsetzungen. 2012 gab es eine weitere und jetzt „Silent Night, Deadly Night“. Die Macher nennen ihren Film ein Reboot. Aber sie hätten wohl auch „lose inspiriert von“ oder „eine weitere Fortsetzung“ sagen können.

Jedenfalls begibt sich in dem von Mike P. Nelson geschriebenem und inszeniertem Horrorfilm der junge Drifter Billy jedes Jahr vor Weihnachten auf eine Mordtour. Anstatt Türen vom Adventskalender zu öffnen, tötet er jeden Tag im Dezember bis zu Heiligabend eine Person, die – und jetzt spoilere ich etwas – den Tod verdient haben. Als Kind musste Billy ansehen, wie seine Eltern von einem Nikolaus ermordet wurden. Danach gab es eine Art Geistübertragung von dem sterbenden Nikolaus auf den jungen Billy. Seitdem erkennt er böse Menschen. Diese bringt er dann um.

Vor dem blutigen Töten kämpft der mordlüsterne Nikolaus-Geist mit Billys Geist in Billys Kopf darüber, wer wann den Tod verdient hat. Wie in den „Venom“-Superheldenfilmen hören wir die streitenden Stimmen in Billys Kopf. Was bei „Venom“ der ziemlich witzige Kampf zwischen einem außerirdischem Symbiont und seinem Wirtskörper ist, ist in „Silent Night, Deadly Night“ die günstige und effektive Darstellung von Schizophrenie in einem Film. Diese Idee mit der Stimme im Kopf läuft sich schnell tot.

Der Rest in Mike P. Nelsons in der Gegenwart spielendem Horrorfilm ist eine wenig durchdachte Mischung aus einer durchaus witzige Idee für Billys allweihnachtliche Mordserie und einer schlechten Umsetzung. Die Logiklöcher haben epische Ausmaße. Die Behauptung, dass Billy nur böse Menschen tötet, rechtfertigt auf der einen Seite die Taten, lässt auf der anderen Seite aber jede Diskussion über die Taten vermissen. Eigentlich sind sie nur eine primitive Entschuldigung, um Menschen umzubringen und sich dabei gut zu fühlen. Denn hier ist der Mörder nicht der Bösewicht, der den Tod verdient, sondern der Gute, der böse Menschenkinder bestraft. Die Morde, der Grund für den Slasher-Fan, sich solche Filme anzusehen, sind zwar halbwegs blutig, aber rar und schneller vorbei als ein Axthieb.

Die Verlegung in die Gegenwart macht die Geschichte vollends unglaubwürdig. Spätestens nachdem Billy am Filmanfang in einem Motel einen Polizisten ermordet und fast von den Kollegen des toten Polizisten geschnappt wird, hätte eine großflächige Fahndung nach ihm beginnen müssen. Und dann wäre Billy, so wie er Spuren hinterlässt, schnell geschnappt worden.

„Silent Night, Deadly Night“ ist nicht der Weihnachtsfilm für den Slasher-Horrorfilmfan, sondern bestenfalls nicht sättigendes Graubrot.

Silent Night, Deadly Night (Silent Night, Deadly Nght, USA 2025)

Regie: Mike P. Nelson

Drehbuch: Mike P. Nelson (nach dem Drehbuch von Michael Hickey zu „Silent Night, Deadly Night“ [USA 1984])

mit Rohan Campbell, Ruby Modine, Mark Acheson, David Lawrence Brown, Erik Athavale, David Tomlinson

Länge: 96 Minuten

FSK: ab 18 Jahre

–

Hinweise

Moviepilot über „Silent Night, Deadly Night“

Metacritic über „Silent Night, Deadly Night“

Rotten Tomatoes über „Silent Night, Deadly Night“

Wikipedia über „Silent Night, Deadly Night“ 

Meine Besprechung von Mike P. Nelsons „The Domestics“ (The Domestics, USA 2018)


Neu im Kino/Filmkritik: Wolfgang Beckers letzte Komödie: „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“

Dezember 11, 2025

Nein, besonders produktiv war der am 12. Dezember 2024 verstorbene Wolfgang Becker nicht. Aber jeder seiner wenigen Filme ist sehenswert und war ein Erfolg. „Good bye Lenin“ war 2003 sein größter Publikumserfolg. „Das Leben ist eine Baustelle“ (1997) sein Durchbruch beim Publikum. Und der „Tatort“ „Blutwurstwalzer“ (1991) mit Günther Lamprecht als Hauptkommissar Franz Markowitz und Jürgen Vogel als ‚Verbrecher‘ ist einer der legendären „Tatorte“, der mal wieder gezeigt werden könnte.

Außerdem gehört Becker, neben Tom Tykwer, Dani Levy und Stefan Arndt, zu den Gründern von „X Filme“.

Als der am 22. Juni 1954 geborne Becker mit den Dreharbeiten für die Maxim-Leo-Verfilmung „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ begann, war er bereits an Krebs erkrankt. Der Film sollte sein geplantes Vermächtnis werden. Das erklärt ein wenig das große Aufgebot an Stars in kleinsten Rollen; – wobei sie vielleicht in jedem Fall mitgespielt hätten.

Wenige Tage nach dem Ende der Dreharbeiten starb Becker. Vor seinem Tod konnte er sich einen allerersten Rohschnitt ansehen. Ihm gefiel, was er sah.

Danach übernahm Achim von Borries im Geist von Wolfgang Becker den finalen Schnitt. Er war bereits in die Vorbereitung als Back-up-Regisseur involviert und stand für diese Aufgabe während des Drehs zur Verfügung.

Jüngst wurden bei „Amrum“, Hark Bohms letztem Film, der von Fatih Akin inszeniert wurde, und „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ von Edgar Reitz und Co-Regisseur Anatol Schuster ähnliche Modelle erfolgreich praktiziert.

Doch zurück zu Beckers „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“.

Der titelgebende Held ist Micha Hartung (Charly Hübner). Er ist der angenehm berlinerisch verpeilte Besitzer der Videothek „The Last Tycoon“ (es gibt da einen Film) im Prenzlauer Berg. Fast dreißig Jahre nach dem Mauerfall ist das kein zukunftsträchtiges, sondern, nach dem allgemeinen Tod der Videotheken, ein fast schon hundertprozentiges Pleite-Unternehmen mit einer großen Schublade für noch zu zahlende Rechnungen und Mahnungen.

Als Alexander Landmann (Leon Ullrich) seine Videothek betritt, ändert sich sein Leben. Landmann will zum Mauerfall keine der sattsam bekannten Heldengeschichten mit den sattsam bekannten Protagonisten noch einmal erzählen. Der Journalist will für das „Fakt“-Magazin eine neue Geschichte erzählen und er hat von Michas bislang einem breiten Publikum unbekannter Heldentat gehört. Am 23. Juni 1984 stellte der stellvertretende Stellwerkmeister Micha Hartung eine Weiche um. In der morgendlichen Rush Hour verließ die S-Bahn die vorgesehene Strecke und fuhr 127 Passagiere aus der DDR nach West-Berlin.

Als Landmann die Geschichte, etwas in Richtung Hollywood-Heldengeschichte aus der ehemaligen Ostzone aufbereitet, als Titelgeschichte veröffentlicht, ändert sich Michas Leben. Denn jetzt ist er nicht mehr der erfolglos-zufriedene Schluffi aus dem Prenzlauer Berg, sondern der Held, der bislang über seine Heldentat schwieg. Ein moderner Oskar Schindler. Die Medien- und Vermarktungsmaschine springt an – und wir fragen uns, wie lange das gut gehen kann. Denn selbstverständlich ist Micha nicht der Held, den plötzlich alle in ihm sehen wollen.

„Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ ist ein weiterer wundervoller Berlin- und auch DDR-Film, fein gefilmt von Wolfgang Becker und bis in kleinste Nebenrollen glänzend besetzt mit einem äußerst spielfreudigem Ensemble. Die Komödie ist eine warmherzige Schnurre, eine milde Medienkritik und eine Geschichte, die so nur in Berlin passieren kann.

Beckers letzter Film ist einer der schönsten Filme des Jahres (ich bin noch beim Zusammenstellen meiner Jahresbestenliste) und in jedem Fall ein würdiger Abschluss eines überaus gelungenen Gesamtwerkes.

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße (Deutschland 2025)

Regie: Wolfgang Becker

Drehbuch: Constantin Lieb, Wolfgang Becker

LV: Maxim Leo: Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße, 2022

mit Charly Hübner, Christiane Paul, Leon Ullrich, Leonie Benesch, Thorsten Merten, Dirk Martens, Peter Kurth, Daniel Brühl, Eva Löbau, Jörn Hentschel, Lilli Fichtner, Claudia Eisinger, Leslie Malton, Bernhard Schütz, Katarina Witt, Annabelle Mandeng, Adisat Semenitzsch, Jürgen Vogel, Holger Handtke

Länge: 113 Minuten

FSK: ab 6 Jahre

–

Hinweise

Homepage zum Film

Filmportal über „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“

Moviepilot über „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“

Wikipedia über Wolfgang Becker

Meine Besprechung von Wolfgang Beckers Daniel-Kehlmann-Verfilmung „Ich und Kaminski“ (Deutschland/Belgien 2015)


TV-Tipp für den 11. Dezember: Auf der Flucht

Dezember 10, 2025

Vox, 22.20

Auf der Flucht (The Fugitive, USA 1993)

Regie: Andrew Davis

Drehbuch: Stuart Twohy, Jeb Stuart

LV: TV-Serie von Roy Huggins

Dr. Richard Kimble wird verdächtigt, seine Frau ermordet zu haben. Er flüchtet. US Marshal Sam Gerard verfolgt ihn.

Die Kinoversion der erfolgreichen TV-Serie von Roy Huggins. Dr. Richard Kimble, gespielt von David Jansen, war vier Jahre in 120 Folgen auf der Flucht und die Welt schaute gebannt zu. Harrison Ford beweist in zwei spannenden Kinostunden seine Unschuld.

„Die Inszenierung setzt, perfekt und effizient, auf Thrill und Action. Was sie über gleichartige Produkte hinaushebt, ist ihre gelungene Bemühung um Atmosphäre und Lokalkolorit, der Verzicht auf den üblichen Waffenfetischismus und auf das gewohnte Eskalieren spektakulärer Gewalttätigkeit sowie das gepflegte Handwerk bis hin zu den Kleinigkeiten.“ (Fischer Film Almanach 1994)

Der Film war ein Kassenknüller und erhielt für einen Thriller ungewöhnlich viele Preise und Nominierungen. Das Drehbuch war für einen Edgar nominiert. Tommy Lee Jones erhielt einen Oscar als bester Nebendarsteller.

Fünf Jahre später spielte Tommy Lee Jones in „Auf der Jagd“ (U. S. Marshals) wieder den unerbittlichen Jäger Sam Gerard.

mit Harrison Ford, Tommy Lee Jones, Sela Ward, Joe Pantoliano, Julianne Moore, Jeroen Krabbé

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Auf der Flucht“

Wikipedia über „Auf der Flucht“ (deutsch, englisch)

 


TV-Tipp für den 10. Dezember: Das Ende der Wahrheit

Dezember 9, 2025

3sat, 23.00

Das Ende der Wahrheit (Deutschland 2019)

Regie Philipp Leinemann

Drehbuch: Philipp Leinemann

BND-Mitarbeiter Martin Behrens will herausfinden, warum seine heimliche Geliebte, die investigative Journalistin Aurice Köhler, bei einem Bombenanschlag auf ein Münchner Café starb. Denn es ist möglich, dass sie wegen seiner Arbeit und Informationen, die sie von ihm erhielt, gezielt ermordet wurde.

Gelungener deutscher Polit-Thriller mit zahlreichen vertrauten Wendungen und einem arg naiven Helden. Immerhin ist der BND-Zentralasienexperte Behrens knietief in den Kampf gegen den Terrorismus verwickelt.

mit Ronald Zehrfeld, Alexander Fehling, Katharina Lorenz, Claudia Michelsen, Axel Prahl, Antje Traue, August Zirner

Hinweise

Filmportal über „Das Ende der Wahrheit“

Moviepilot über „Das Ende der Wahrheit“

Wikipedia über „Das Ende der Wahrheit“


TV-Tipp für den 9. Dezember: Verlorene Illusionen

Dezember 8, 2025

MDR, 22.55

Verlorene Illusionen (Illusions perdues, Frankreich 2021)

Regie: Xavier Giannoli

Drehbuch: Xavier Giannoli, Jacques Fieschi

LV: Honoré de Balzac: Illusions perdues, 1843 (Verlorene Illusionen)

Ein junger Dichter aus der Provinz will in den 1820er Jahren in Paris sein Glück finden. Als scharfzüngiger Kritiker feiert er erste Erfolge.

TV-Premiere zu einer blöden Uhrzeit. Xavier Giannolis erzählerisch konventionelle Verfilmung von Honoré de Balzacs Klassiker überzeugt als Mediensatire und prächtig ausgestattetes Sittengemälde.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Benjamin Voisin, Cécile de France, Vincent Lacoste, Xavier Dolan, Salomé Dewaels, Jeanne Balibar, Gérard Depardieu, André Marcon, Louis-Do Lencquesaing, Jean-Francois Stévenin

–

Die Vorlage (in der neuen Übersetzung)

Honoré de Balzac: Verlorene Illusionen – Roman aus der Provinz

(übersetzt von Melanie Walz)

dtv, 2017

960 Seiten

22 Euro

–

Erstausgabe dieser Übesetzung

Carl Hanser Verlag, 2014

–

Originalausgabe

Illusions perdues

1843

–

Hinweise

Homepage zum Film

AlloCiné über „Verlorene Illusionen“

Moviepilot über „Verlorene Illusionen“

Metacritic über „Verlorene Illusionen“

Rotten Tomatoes über „Verlorene Illusionen“

Wikipedia über „Verlorene Illusionen“ (deutsch, englisch, französisch) und die Vorlage (deutsch, englisch, französisch)

Perlentaucher über Honoré de Balzacs „Verlorene Illusionen“ (in der aktuellen Übersetzung)

Meine Besprechung von Xavier Giannolis „Die Erscheinung“ (L’Apparition, Frankreich 2018)

Meine Besprechung von Xavier Giannolis „Verlorene Illusionen“ (Illusions perdues, Frankreich 2021)


TV-Tipp für den 8. Dezember: Die Coen-Brüder – Eine amerikanische Geschichte

Dezember 7, 2025

Arte, 21.50

Die Coen-Brüder – Eine amerikanische Geschichte (Deutschland/Großbritannien 2025)

Regie: Sarah Aspinall

Drehbuch: Sarah Aspinall

TV-Premiere. Brandneue fünfzigminütige Doku über Joel und Ethan Coen, die uns über viele Jahrzehnte mit gemeinsam geschriebenen und gedrehten Filmen erfreuten und aktuell solo Filme drehen. Mit unterschiedlichem Erfolg.

Davor, um 20.15 Uhr, zeigt Arte einen ihrer schönsten Filme (jaja, das kann ich über fast jeden ihrer Filme sagen): „Fargo“.

Hinweise

Arte über die Doku

Wikipedia über Joel und Ethan Coen (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Bill Green/Ben Peskoe/Will Russell/Scott Shuffitts „Ich bin ein Lebowski, du bist ein Lebowski – Die ganze Welt des Big Lebowski“ (I’m a Lebowski, you’re a Lebowski, 2007)

Meine Besprechung des Coen-Films „Blood Simple – Director’s Cut“ (Blood Simple, USA 1984/2000)

Meine Besprechung von Michael Hoffmans “Gambit – Der Masterplan” (Gambit, USA 2012 – nach einem Drehbuch von Joel und Ethan Coen)

Meine Besprechung des Coen-Films “Inside Llewyn Davis” (Inside Llewyn Davis, USA/Frankreich  2013)

Meine Besprechung des Coen-Films „Hail, Caesar!“ (Hail, Caesar!, USA/Großbritannien 2016)

Meine Besprechung von Joel Coens „Macbeth“ (The Tragedy of Macbeth, USA 2021)

Meine Besprechung von Ethan Coens „Drive-Away Dolls“ (Drive-Away Dolls, USA 2024)

Meine Besprechung von Ethan Coens „Honey don’t!“ (Honey don’t!, USA 2025)

Die Coen-Brüder in der Kriminalakte


Neu im Kino/Filmkritik: „Jetzt. Wohin. Meine Reise mit Robert Habeck“, nicht erzählt von Lars Jessen

Dezember 7, 2025

Was lief da schief? Warum wurde Robert Habeck nicht Kanzler (was eh schon immer eine arg utopische Annahme war), sondern führte Bündnis 90/Die Grünen in dem kurzen Winterwahlkampf zwischen dem Bruch der Ampelkoalition am 6. November 2024 und der vorgezogenen Neuwahl am 23. Februar 2025 zu einem weit unter den Erwartungen liegendem Wahlergebnis und aus der Regierung in die Opposition?

Regisseur Lars Jessen will in seinem Film „Jetzt. Wohin. – Meine Reise mir Robert Habeck“ diese (und einige andere) Fragen beantworten. Er ist seit einigen Jahren mit dem gleichaltrigen Habeck befreundet und er war in Habecks Wahlkampf involviert…mit seinen Talenten. Seine genaue Rolle wird in dem Film nicht wirklich klar. Aber er war irgendwie Teil des Wahlkampfteams, er hatte anscheinend Ideen die umgesetzt wurden, wie die „Küchengespräche“, und er inszenierte Habeck-Filme.

„anscheinend“ und „irgendwie“ verweisen auf das Problem des Films, der sich erstaunlich ungeschickt zwischen alle Stühle setzt und keinerlei Identität hat. Dafür wirkt er immer wieder und viel zu oft wie ein PR-Film für das Produkt Robert Habeck und sehr peinliche Parteiwerbung.

Eine Analyse des Wahlkampfs und was schief lief gibt es nicht. „Jetzt. Wohin“ ist auch keine Dokumentation des Wahlkampfs. Das hätte beispielsweise im Rahmen eines atemlos den Kandidaten vor und hinter den Kulissen begleitenden Dokumentarfilms mit Ausschnitten aus Strategiekonferenzen geschehen können.

Und es handelt sich nicht um einen radikal persönlichen Filme, was ja der Untertitel „Meine Reise mit Robert Habeck“ nahe legt und wie wir es von anderen Regisseuren, wie Nanni Moretti, kennen. Dann müsste Jessen einiges über sich und seine Gefühle erzählen. Jessen ist hier, wie es inzwischen aus zahlreichen anderen Dokumentarfilmen und TV-Reportagen kennen, nur der im Bild sitzende Interviewer und der mit einer Kamera durch das Bild laufende Mann. Einen Mehrwert hat das nicht.

Für den Film hat er Fachleute, oft Wissenschaftler und Journalisten, aber auch Künstler, interviewt, wie Luisa Neubauer, Marina Weisband, Politikberater und Kreativdirektor für Wahlkampagnen Arun Chaudhary (u. a. für Barack Obama, Bernie Sanders und Kamala Harris), „Spiegel“-Kolumnist Christian Stöcker und „Feine Sahne Fischfilet“-Sänger Jan „Monchi“ Gorkow, die alle mehrmals im Bild sind. Aber er interviewte keine Menschen, die direkt in den Wahlkampf involviert waren oder Erfahrung in der Analyse von Kampagnen und deutschen Wahlkämpfen haben. Jessen fragt die falschen Leute. Möglicherweise stellt er auch die falschen Fragen. In jedem Fall bleiben die Erkenntnisse oberflächlich und in sattsam bekannten Platitüden stecken.

Sein Dokumentarfilm ist erstaunlich oft erstaunlich schlecht inszeniert. Das zeigt sich vor allem bei den Interviews, in denen die Gesichter viel zu dunkel sind, die Interviewten unglücklich im Raum positioniert werden und die Position der Kamera oft seltsam ist. Gleiches gilt für den Schnitt und die Handhabung verschiedener Stilmittel. Wir reden hier nicht von einem Jungregisseur, sondern von einem Regisseur, der seit über 25 Jahren im Geschäft ist und mehrere „Tatorte“ und die Kinofilme „Am Tag als Bobby Ewing starb“, die Mockumentary „Fraktus“ und „Mittagsstunde“ inszenierte. Das sind Spielfilme und keine Dokumentarfilme. Trotzdem sollte das Handwerk stimmen.

In „Jetzt. Wohin.“ zeigt sich eine erstaunliche Unfähigkeit, dem Material eine Struktur zu geben und eine Geschichte zu erzählen. Es bleibt eine Collage bunter Bilder ohne einen Zusammenhang und ohne eine eigene Geschichte mit einer sich an der Nulllinie bewegenden Fehleranalyse.

Jetzt. Wohin. – Meine Reise mit Robert Habeck (Deutschland 2025)

Regie: Lars Jessen, Rasmus Jessen (Co-Regie)

Drehbuch: Rasmus Jessen

Mit Robert Habeck, Lars Jessen, Maren Urner, Luisa Neubauer, Arun Chaudhary, Margrethe Vestager, Samira el Quassil, Friedemann Karig, Albrecht von Sonntag, Christian Stöcker, Markus Lanz, Janne Prinz, Hartmut Tödt, Luise Amtsberg, Matthias Piepgras, Martin Andree, Tobias Krell, Peter Unfried, Marina Weisband, Jan „Monchi“ Gorkow, Charly Hübner, Maja Göpel

Länge: 92 Minuten

FSK: ab 6 Jahre

–

Hinweise

Homepage zum Film

Filmportal über „Jetzt. Wohin.“

Moviepilot über „Jetzt. Wohin.“

Wikipedia über „Jetzt.Wohin.“ und Robert Habeck

Meine Besprechung von Lars Jessens Dörte-Hansen-Verfilmung „Mittagsstunde“ (Deutschland 2022)


TV-Tipp für den 7. Dezember: Die Thomas Crown Affäre

Dezember 6, 2025

Arte, 20.15

Die Thomas Crown Affäre (The Thomas Crown Affair, USA 1999)

Regie: John McTiernan

Drehbuch: Leslie Dixon, Kurt Wimmer (nach dem Drehbuch von Alan R. Trustman)

Millionär Thomas Crown hat auf den ersten Blick alles. Aber weil ihn sein Leben als reicher Müßiggänger langweilt, organisiert er komplizierte Diebstähle. Die Versicherungsagentin Catherine Banning will ihn überführen. Crown nimmt die Herausforderung an und plant, während er mit ihr tändelt, seinen nächsten Coup.

Das Remake des gleichnamigen Semi-Klassikers mit Steve McQueen und Faye Dunaway ist locker-flockiges, eskapistisches Starkino.

„John McTiernans Version des Steve-McQueen-Klassikers ist der seltene Glücksfall eines Remakes, welches das Original mit kraftvolleren, präziseren Strichen übermalt.“ (Gerhard Midding, tip 19/99)

mit Pierce Brosnan, Rene Russo, Denis Leary, Faye Dunaway, Ben Gazzara, Fritz Weaver

Wiederholung: Mittwoch, 10. Dezember, 14.00 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Thomas Crown Affäre“

Wikipedia über „Die Thomas Crown Affäre“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von John McTiernans „Nomads – Tod aus dem Nichts“ (Nomads, USA 1985)


TV-Tipp für den 6. Dezember: Die endlose Nacht

Dezember 5, 2025

RBB, 23.30

Die endlose Nacht (Deutschland 1963)

Regie: Will Tremper

Drehbuch: Will Tremper

Episodenfilm über zahlreiche Passagiere, die ungeplant eine Nacht auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof und in Berlin verbringen müssen.

„Die einzige interessante Produktion des ganzen Jahres ist die Außenseiterproduktion ‚Die endlose Nacht‘.“ (Robert Fischer/Joe Hembus: Der Neue Deutsche Film, 1981)

Enno Patalas meinte zum Start in der ‚Filmkritik‘ fast schon euphorisch: „Wann haben wir das zuletzt erlebt: dass man aus dem Film eines deutschen Regisseurs herauskam und Lust verspürte, bald seinen nächsten zu sehen?“

Ob der Film den Test der Zeit besteht, können wir heute Abend prüfen.

mit Louise Martini, Harald Leipnitz, Karin Hübner, Alexandra Stewart, Bruce Low, Hannelore Elsner, Fritz Rémond, Paul Esser, Werner Peters, Wolfgang Spier, Mario Adorf, Wolfgang Neuss, Ulli Lommel, Dieter Wedel

Hinweise

Filmportal über „Die endlose Nacht“

Wikipedia über „Die endlose Nacht“ 


Neu im Kino/Filmkritik: Über Joachim Triers Cannes-Gewinner „Sentimental Value“

Dezember 5, 2025

Das Auftauchen von ihrem Vater Gustav Borg (Stellan Skarsgård) im Elternhaus bei einer Gedenkfeier für ihre nach langer Krankheit verstorbene Mutter führt bei seinen Töchtern Nora (Renate Reinsve) und Agnes (Inga Ibsdotter Lilleaas) zu einer intensiven Beschäftigung mit ihrer Vergangenheit.

Nora ist, wie wir aus der wundervollen, vor allem hinter der Theaterbühne spielenden Eröffnungssequenz von Joachim Triers neuem Film „Sentimental Value“ wissen, eine begnadete Schauspielerin mit extremem Lampenfieber. Ihre jüngere Schwester Agnes ist verheiratet und hat einen neunjährigen Jungen. Mit ihrem Vater Gustav haben sie schon lange keinen Kontakt mehr. Sie vermissen ihn auch nicht.

Gustav Borg ist ein international bekannter Regisseur, der während ihrer Kindheit meistens drehte. Manchmal engagierte er Familienmitglieder, die er während des Drehs vor allem emotional gnadenlos ausbeutete. Die Kritik lobte anschließend die Leistungen der von ihm geführten Schauspieler. Auch der Kinder. Daneben war die Familie die Inspiration für seine Filme. Material eben, das er nach Belieben formte bis es zu seiner künstlerischen Vision passte. Sein letzter Erfolg liegt schon einige Zeit zurück. Das ist der ziemlich schnell offensichtlich werdende Grund, um Nora eine Rolle in seinem neuen Film anzubieten, die er speziell für sie geschrieben habe. Nora sagt dankend ab. Dafür gelingt es ihm, den ehemaligen US-Kinderstar Rachel Kemp (Elle Fanning) für sein neuestes selbstverständlich autobiographisch inspiriertes, tief in die Familiengeschichte eintauchendes Werk zu engagieren.

Joachim Triers neuer Film „Sentimental Value“ erhielt in Cannes den Großen Preis der Jury. Seit seiner Premiere wird er von der Kritik fast einhellig abgefeiert. Aktuell ist er in acht Kategorien, u. a. als Bester Film, für den Europäischen Filmpreis nominiert.

Das Drama ist eine selbstverständlich gut inszenierte und gespielte Familienaufstellung. Trier erzählt sie, subtil und nordisch unterkühlt, etwas langsam, mit milder Ironie und Sympathie für seine ziemlich normale Figuren und ihre Probleme. Gleichzeitig, immerhin stehen ein Großregisseur und eine Star-Schauspielerin im Mittelpunkt, gibt Trier einen Einblick in das Filmgeschäft und den Zusammenhang zwischen Künstler, Werk und Leben. Das garniert Trier mit ebenso wohldosierten wie absehbaren Pointen und sattsam bekannten Spitzen gegen den Kulturbetrieb. Aus diesen interessanten Teilen entwickelt sich allerdings keine klare Story.

Stattdessen plätschert das Drama wie eine Therapiestunde, bei der man stummer Beobachter ist, episch vor sich hin. Es ist gut, aber nie wirklich mitreißend.

Sentimental Value (Affeksjonsverdi, Norwegen/Frankreich/Dänemark/Deutschland/Schweden 2025)

Regie: Joachim Trier

Drehbuch: Eskil Vogt, Joachm Trier

mit Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Elle Fanning, Inga Ibsdotter Lilleaas, Anders Danielsen Lie, Jesper Christensen, Lena Endre, Cory Michael Smith, Catherine Cohen, Andreas Stoltenberg Granerud, Øyvind Hesjedal Loven, Lars Väringer

Länge: 133 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

–

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Filmportal über „Sentimental Value“

Moviepilot über „Sentimental Value“

Metacritic über „Sentimental Value“

Rotten Tomatoes über „Sentimental Value“

Wikipedia über „Sentimental Value“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Joachim Triers „Der schlimmste Mensch der Welt“ (Verdens verste menneske, Norwegen/Frankreich/Schweden/Dänemark 2021)


TV-Tipp für den 5. Dezember: Collateral

Dezember 4, 2025

RTL II, 20.15

Collateral (Collateral, USA 2004)

Regie: Michael Mann

Drehbuch: Stuart Beattie

Max ist ein nett-harmloser Los-Angeles-Taxifahrer, der von einem eigenen Unternehmen träumt, aber seit zwölf Jahren sein Leben als Angestellter fristet. Da steigt Vincent ein und bietet ihm 600 Dollar, wenn er ihn in den kommenden Stunden zu fünf Freunden fährt. Nach dem ersten Stopp, weiß Max, dass Vincent ein Autragkiller ist und er ihn zu den nächsten Opfern bringen soll.

„Collateral“ ist ein kleiner, ökonomisch erzählter Neo-Noir-Thriller über das tödliche Aufeinandertreffen zweier Charaktere ihrer vollkommen gegensätzlichen Lebensauffassungen; ist ein grandios besetzter Schauspielerfilm; ist eine Liebeserklärung an das nächtliche Los Angeles und wahrscheinlich der beste Film von Michael Mann.

Mit Tom Cruise, Jamie Foxx, Jada Pinkett Smith, Mark Ruffalo, Peter Berg (Regisseur von “Operation: Kingdom” und „Hancock“), Bruce McGill, Javier Bardem, Jason Statham (Miniauftritt auf dem Flughafen)

Wiederholung: Samstag, 6. Dezember, 02.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Collateral“

Wikipedia über „Collateral“ (deutsch, englisch)

IndieLondon: Interview mit Michael Mann

Sight & Sound: Interview mit Michael Mann

The Dialogue: Stuart Beattie: Tricks of the Trade (Teil eines Interview)

Drehbuch „Collateral“ von Stuart Beattie, bearbeitet von Frank Darabont (12. September 2000) (und bereits teilweise von Michael Mann, Stand: 10. Juli 2003 – Änderung des Handlungsortes von New York nach Los Angeles)

Drehbuch „Collateral“ von Stuart Beattie, bearbeitet von Frank Darabont und Michael Mann  (24. August 2003)

Meine Besprechung der von Michael Mann erfundenen Krimiserie “Vega$ – Staffel 1″ (Vega$, USA 1978/1979)

Meine Besprechung von Michael Manns “Blackhat” (Blackhat, USA 2014)

Michael Mann in der Kriminalakte


Neu im Kino/Filmkritik: Kreative Titelwahl, nächste Folge: „Five Nights at Freddy’s 2“

Dezember 4, 2025

Beginnen wir, weil ich nicht weiß, wie ich die Filmgeschichte zusammenfassen soll, mit der offiziellen Synopse:

Sie sind nicht mehr nur bei Freddy’s …

Seit den albtraumhaften Geschehnissen in Freddy’s Pizzeria ist über ein Jahr vergangen. Die Geschichten darüber, was sich dort genau abgespielt hat, haben sich längst zu einem lokalen Mythos verklärt – ein Mythos, der so populär ist, dass die Stadt nun sogar das erste „Fazfest“ abhalten will. Der ehemalige Wachmann Mike (Josh Hutcherson) und die Polizistin Vanessa (Elizabeth Lail) haben Mikes elfjähriger Schwester Abby (Piper Rubio) die Wahrheit über das Schicksal ihrer animatronischen Freunde bislang verschwiegen. Eines Tages schleicht sich Abby heimlich davon, um sich mit Freddy, Bonnie, Chica und Foxy zu treffen. Sie ahnt nicht, dass sie damit eine Reihe von schrecklichen Ereignissen in Gang setzt, die dunkle Geheimnisse über den Ursprung von Freddy’s Pizzeria enthüllen – und einen Schrecken entfesseln, der seit Jahrzehnten verborgen lag.

–

„Five Nights at Freddy’s 2“ setzt „Five Nights at Freddy’s“ fort. Mit vielen aus dem ersten Film bekannten Figuren, wieder inszeniert von Emma Tammi und wieder, dieses Mal ohne Co-Autoren, geschrieben von Scott Cawthon. Der erste Film war vor zwei Jahren, trotz schlechter Kritiken, mit einem weltweiten Einspiel von knapp 300 Millionen US-Dollar ein Erfolg an der Kinokasse. Der Horrorfilm basiert auf der gleichnamigen, sehr erfolgreichen von Scott Cawthon erfundenen, seit 2014 bestehenden Computerspielreihe. Seitdem wacht er über die weitere Entwicklung der von ihm erfundenen Welt, zu der auch Bücher und Comics gehören.

Insofern ist es schon erstaunlich, wie vollständig abwesend jede Art von Drehbuch und Storytelling in dem 2002 spielendem Film ist. Einiges kann man sich im Lauf der Geschichte zusammenreimen, vieles bleibt rätselhaft. Vieles gehorcht – jedenfalls wenn man die Spiele und die Geschichte von Freddy Fazbear’s Pizzeria und den Animatronics nicht kennt – keiner erkennbaren Logik.

Figuren tauchen auf. Manchmal werden sie so eingeführt, dass sie wichtig sein könnten. Sie werden getötet oder verschwinden aus der Ansammlung weitgehend unzusammenhängender Episoden. Oft geht es in diesen Szenen um den Umgang und die Bewältigung traumatischer Erfahrungen. Mehr als die Zeit bis zu dem ersten von den Animatronics verübten Mord und anschließend die Zeit zwischen ihren weiteren Morden zu strecken, tun diese Szenen nicht. 

Spannung, Suspense und sogar die in einem Horrorfilm üblichen Jumpscares gibt es nicht. Es gibt einfach nur einige Momente, in denen die Animatronics Menschen töten. Blut fließt in den Momenten nicht. Es ist eher wie die brutalen Morde in älteren TV-Serien oder Filmen aus den fünfziger Jahren, in denen der Mörder mit seinem Opfer in einer dunklen Ecke verschwindet und nach vollendeter Tat wieder auftaucht.

Immer wenn die Macher nicht weiter wissen – und das passiert oft -, taucht eine mindestens zwei Meter große Animatronics-Figur auf und mordet. Oder der ‚Held‘ findet in einem seit Jahren leer stehendem Gebäude griffbereit eine funktionierende Taschenlampe oder zwei in dem Moment dringend benötige, vollständig aufgeladene Funkgeräte. Oh, und der ebenfalls in dem Gebäude stehende und für das Abschalten der durch die Stadt marodierenden Animatronics wichtige Computer funktioniert ebenfalls.

Für SchleFaZ ist „Five Nights at Freddy’s 2“ vielleicht zu kompetent gemacht, aber in allen anderen Kategorien qualifiziert er sich mühelos für eine SchleFaZ-Auswertung.

Five Nights at Freddy’s 2 (Five Nights at Freddy’s 2, USA 2025)

Regie: Emma Tammi

Drehbuch: Scott Cawthon (basierend auf der von ihm geschaffenen Videospiel-Reihe)

mit Josh Hutcherson, Elizabeth Lail, Piper Rubio, Wayne Knight, Matthew Lillard, Freddy Carter, Mckenna Grace, Skeet Ulrich, David Andrew Calvillo, Megan Fox (nur Stimme)

Länge: 104 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

–

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Moviepilot über „Five Nights at Freddy’s 2“

Metacritic über „Five Nights at Freddy’s 2“

Rotten Tomatoes über „Five Nights at Freddy’s 2“

Wikipedia über „Five Nights at Freddy’s 2“ (deutsch, englisch), Scott Cawthon (deutsch, englisch) und „Five Nights at Freddy’s“ (Computerspielreihe) (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Scott Cawthon/Kelly Parra/Andrea Waggeners „Five Nights at Freddy’s: Tales from the Pizzaplex #1 – Lallys Spiel (Band 10)“ (Five Nights at Freddy’s: Tales from the Pizzaplex #1 – Lally’s Game, 2022)


Neu im Kino/Filmkritik: „Eternity“ – die Liebe im Wartesaal der Ewigkeit

Dezember 4, 2025

Leicht desorientiert erwacht Larry Cutler (Miles Teller) in einem Nahverkehrszug, der ihn in eine riesige Wartehalle befördert, die auch Shopping-Mall, Hotel und Messe ist. Schnell wird ihm von seiner persönlichen Jenseits-Koordinatorin erklärt, dass er tot ist, in dem Alter materialisiert wurde, in dem er am glücklichsten war und sich jetzt entscheiden müsse, in welcher Welt er sein künftiges Leben verbringen will. Also beispielsweise einer Strandwelt mit immerwährenden Sonnenuntergängen oder einer unberührten Bergwelt oder einem Handwerkerparadies. Oder eine…Naa, ihr dürftet das Prinzip verstanden haben. Es ist ein perfektes System mit zwei Nachteilen: der eine ist, dass ein Wechsel in eine andere Welt nicht möglich ist. Der andere ist, dass es keine Garantie gibt, dass eine über alles geliebte Person, mit der man bis zum Ende der Welt zusammen sein möchte, die gleiche Welt wählt.

Deshalb beschließt er auf seine Frau Joan (Elizabeth Olsen) zu warten. Dann können sie gemeinsam entscheiden, in welche Welt sie reisen wollen.

Während der Wartezeit trifft er auf Luke (Callum Turner). Der wie ein Hollywoodstar aussehende Barkeeper ist Joans erste große Liebe. Vor 67 Jahren starb er als Soldat im Koreakrieg im Gefecht. Seitdem wartet er auf sie und will bis in alle Ewigkeit mit ihr zusammen sein.

Als Joan in der Wartehalle ankommt, trifft sie auf die beiden wichtigsten Männer in ihrem Leben. Sie muss sich jetzt entscheiden, ob sie die Zukunft lieber allein oder mit ihrer ersten großen und seitdem verklärten Liebe oder mit dem Mann mit dem sie Jahrzehnte glücklich verheiratet war und Kinder hatte, verbringen will.

„Eternity“ von David Freyne ist eine RomCom mit einem schön gezeichnetem ungewöhnlichem Setting. In dieses Setting, das aus einer schicken Sixties-Retro-Welt und pointiert an Messeständen gezeichneten Ideen für verschiedene Welten besteht, wurde viel kreative Energie gesteckt. Die Dialoge sind witzig und die gute Besetzung ist angenehm spielfreudig.

Sobald man die Wartehalle erkundet hat und die von den Jenseits-Koordinatoren erklärten Regeln verstanden hat (die mal mehr, mal weniger stringent befolgt werden und die mal mehr, mal weniger sinnvoll sind), fällt auf, wie erschreckend konventionell die Geschichte ist. Ohne das Setting wäre „Eternity“ nur eine weitere 08/15-RomCom mit der konservativsten denkbaren und vorhersehbarsten Lösung. Als wären wir immer noch in den Fünfzigern.

Da hilft dann auch nicht das Auftauchen einer Nachbarin von Larry und Joan, die als gut gelaunte ältere Dame in der Wartehalle auftaucht.

Eternity (Eternity, USA 2025)

Regie: David Freyne

Drehbuch: Pat Cunnane, David Freyne

mit Miles Teller, Elizabeth Olsen, Callum Turner, Barry Primus, Betty Buckley, Da’Vine Joy Randolph, John Early, Olga Merediz

Länge: 114 Minuten

FSK: ab 12 Jahre 

–

Hinweise

Homepage zum Film

Moviepilot über „Eternity“

Metacritic über „Eternity“

Rotten Tomatoes über „Eternity“

Wikipedia über „Eternity“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 4. Dezember: Undine/Roter Himmel

Dezember 3, 2025

Zwei Filme von Christian Petzold

3sat, 20.15

Undine (Deutschland/Frankreich 2020)

Regie: Christian Petzold

Drehbuch: Christian Petzold

Christian Petzolds in die Gegenwart verlegte Interpretation des Undine-Mythos. Das ist gewohnt durchdacht und gut inszeniert. Trotzdem spricht „Undine“ mich weniger an als Christian Petzolds andere Filme.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Paula Beer, Franz Rogowski, Maryam Zaree, Jacob Matschenz, Anne Ratte-Polle, Rafael Stachowiak

Hinweise

Homepage zum Film

Filmportal über „Undine“

Moviepilot über „Undine“

Metacritic über „Undine“

Rotten Tomatoes über „Undine“

Wikipedia über „Undine“ (deutsch, englisch)

Berlinale über „Undine“

–

3sat, 21.40

Roter Himmel (Deutschland 2023)

Regie: Christian Petzold

Drehbuch: Christian Petzold

Christian Petzold erzählt von vier jungen Menschen, die an der Ostsee in einem abgelegenem Ferienhaus einige Tage gemeinsam verbringen, prokrastinieren, reden und sich verlieben.

Definitv nicht sein bester Film. Aber das ist Jammern auf ziemlich hohem Niveau.

Auf der Berlinale gab es für seinen Sommerfilm viel Kritkerlob und den Silbernen Bären.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Thomas Schubert, Paula Beer, Langston Uibel, Enno Trebs, Matthias Brandt

Hinweise

Filmportal über „Roter Himmel“

Moviepilot über „Roter Himmel“

Rotten Tomatoes über „Roter Himmel“

Wikipedia über „Roter Himmel“ (deutsch, englisch)

Berlinale über „Roter Himmel“

Meine Besprechung von Christian Petzolds „Phoenix“ (Deutschland 2014)

Meine Besprechung von Christian Petzolds „Transit“ (Deutschland/Frankreich 2018)

Meine Besprechung von Christian Petzolds „Undine“ (Deutschland/Frankreich 2020) und der DVD

Meine Besprechung von Christian Petzolds „Roter Himmel“ (Deutschland 2023)

Meine Besprechung von Christian Petzolds „Miroirs No. 3“ (Deutschland 2025)

Christian Petzold in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 3. Dezember (+ Buchtipp): Rilke – Du musst Dein Leben ändern

Dezember 2, 2025

Arte, 21.50

Rilke – Du musst Dein Leben ändern (Deutschland 2025)

Regie: Thomas von Steinaecker

Drehbuch: Thomas von Steinaecker

Brandneue 55-minütige Doku über den Dichter Rainer Maria Rilke (4. Dezember 1875, Prag, Österreich-Ungarn – 29. Dezember 1926, Sanatorium Valmont bei Montreux, Schweiz). Danach wissen wir mehr über sein Leben und Werk.

–

Ein Lesetipp (neben den Werken von Rilke)

Was bedeutet Rainer Maria Rilke für uns heute? Melanie Garanin („Nils. Von Tod und Wut. Und von Mut“) beantwortet diese Frage anhand der Geschichte einer Journalistin, die einen Artikel über ein Rilke-Symposium in Worpswede schreiben soll, ihm (oder einem Imitator) begegnet und sich auf die Spuren des Dichters begibt.

Garanin erzählt das, kurzweilig und informativ, zwischen Rilkes Biographie und den heutigen Ereignissen hin und her springend.

–

Melanie Garanin: Mein Freund Rilke

Carlsen, 2025

192 Seiten

26 Euro

–

Hinweise

Arte über die Doku

Wikipedia über Rainer Maria Rilke (deutsch, englisch) und über Melanie Garanin

Carlsen über den Comic

Homepage von Melanie Garanin


TV-Tipp für den 2. Dezember: Boss Level

Dezember 1, 2025

Nitro, 22.50

Boss Level (Boss Level, USA 2021)

Regie: Joe Carnahan

Drehbuch: Chris Borey, Eddie Borey, Joe Carnahan

Ex-Delta-Force-Kämpfer Roy Pulver will wissen, warum er in einer Zeitschleife steckt und wie er sich aus ihr befreien kann. Dafür mordet er sich jeden Tag ein Stückchen weiter, ehe er getötet wird. Am nächsten Tag beginnt er wieder von vorne.

Over-the-Top-Actionfilm-Variante von „…und täglich grüßt das Murmeltier“, die nie ins Kino kaum. „als reines Actionfeuerwerk unterhält der Film (…) solide“ (Lexikon des internationalen Films)

mit Frank Grillo, Mel Gibson, Naomi Watts, Annabelle Wallis, Michelle Yeoh

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Boss Level“

Wikipedia über „Boss Level“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Joe Carnahans “The Grey – Unter Wölfen” (The Grey, USA 2012)

Meine Besprechung von Joe Carnahans „Shadow Force – Die letzte Mission“ (Shadow Force, USA 2025)


TV-Tipp für den 1. Dezember: Martin liest den Koran

November 30, 2025

NDR, 23.15

Martin liest den Koran (Deutschland 2024)

Regie: Jurijs Saule

Drehbuch: Michail Lurje, Jurijs Saule

Der 35-jährige Familienvater Martin Harirat (Zejhun Demirov) will von dem Universitätsprofessor Doktor Neuweiser (Ulrich Tukur) die Absolution für einen Anschlag erhalten. Zwischen den beiden Männern beginnt ein Dialog über die richtige und falsche Interpretation des Korans.

TV-Premiere. Zwei-Personenstück, das als Thesentheater zum Nachdenken anregen kann. Leider wird, während die beiden Männer sich triumphierend Koranzitate um die Ohren hauen, der für eine richtige Interpretation älterer Schriften wichtige historische und kulturelle Hintergrund nicht angesprochen.

Das Drehhbuch erhielt 2022 die Goldene Lola für das beste unverfilmte Drehbuch.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Ulrich Tukur, Zejhun Demirov, Sarah Sandeh, Alissia Krupsky, Prince Chughtai

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Filmportal über „Martin liest den Koran“

Moviepilot über „Martin liest den Koran“

Meine Besprechung von Jurijs Saules „Martin liest den Koran“ (Deutschland 2024)


TV-Tipp für den 30. November: Erbarmungslos

November 29, 2025

Tele5, 22.55

Erbarmungslos (Unforgiven, USA 1992)

Regie: Clint Eastwood

Drehbuch: David Webb Peoples

Wyoming, 1880: Als der ehemalige Revolverheld William Munny erfährt, dass die Huren von Big Whiskey ein Kopfgeld von 1000 Dollar auf zwei Cowboys aussetzten, die eine von ihnen verstümmelte, schnallt er wieder seinen Colt um. Denn er braucht das Geld für sich und seine beiden Kinder; – auch wenn er es mit zwei Gefährten teilen muss.

„‘Erbarmungslos’ ist offensichtlich ein feinfühlig gemachter und ausbalancierter Film, und, wenn man seine Einsichten in die menschliche Natur bedenkt, so düster, wie ein Genrefilm überhaupt nur sein kann. Aber er präsentiert sich nicht finster, was er teilweise seinen Autoren verdankt. (…) Abgesehen von ‘revisionistisch’ , war das von den Kritikern am häufigsten verwendete Wort ‘Meisterstück’.“ (Richard Schickel: Clint Eastwood – Eine Biographie)

„ein vorzüglicher Spätwestern, der wie seit Peckinpahs ‘The Wild Bunch’ nicht mehr verstört.“ (Fischer Film Almanach 1993)

„Erbarmungslos“ erhielt vier Oscars, unter anderem als bester Film. Clint Eastwood erhielt für seine Regie und sein Spiel zahlreiche Preise und Nominierungen.

Das Drehbuch war für den Edgar, Oscar, Golden Globe und WGA Award nominiert und erhielt von den Western Writers of America den Spur Award als bestes Western-Drehbuch.

Außerdem erhielt „Erbarmungslos“ den Bronze Wrangler der Western Heritage Awards.

Bei Rotten Tomatoes liegt der Frischegrad für diesen Western bei 96 Prozent.

Auf einer 2008 veröffentlichten Liste der zehn besten Western setzte das American Film Institute „Erbarmunglos“ auf den vierten Platz.

Und 2013 gab es ein verdammt gelungenes japanisches Remake.

mit Clint Eastwood, Gene Hackman, Morgan Freeman, Richard Harris, Jaimz Woolvett, Saul Rubinek, Francis Fisher, Jeremy Ratchford

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Erbarmungslos”

Wikipedia über „Erbarmungslos“ (deutsch, englisch)

Drehbuch „Unforgiven“ von David Webb Peoples (Production Draft Sript, 23. April 1984)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Hereafter – Das Leben danach“ (Hereafter, USA 2010)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “Jersey Boys” (Jersey Boys, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „American Sniper“ (American Sniper, USA 2014)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Sully“ (Sully, USA 2016)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „The Mule“ (The Mule, USA 2018)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Der Fall Richard Jewell“ (Richard Jewell, USA 2019)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Cry Macho“ (Cry Macho, USA 2021)

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Juror #2“ (Juror #2, USA 2024)

Meine Besprechung von Kai Blieseners „Clint Eastwood – Mann mit Eigenschaften“ (2020)

Clint Eastwood in der Kriminalakte

 


Neu im Kino/Filmkritik (kurz): Wie war das nochmal mit Odysseus und seiner „Rückkehr nach Ithaka“?

November 29, 2025

Seit zwanzig Jahren wartet Penelope (Juliette Binoche) auf die Rückkehr ihres Mannes Odysseus. Er machte sich damals auf eine heute noch, wenigstens bei dem Bildungsbürgetum, bekannte kriegerische Reise. Inzwischen ist sein Reich heruntergekommen. Das Land ist verödet. Dutzende Freier, mehr Gewalt suchende Halbstarke als künftige edle Anführer, lungern vor Penelopes Haus herum. Sie hoffen, dass sie einen von ihnen als ihren Gemahl und und künftigen König wählt. Odysseus‘ Reich verharrt zwischen betäubendem Stillstand und langsamem Untergang.

Eines Tages kehrt Odysseus (Ralph Fiennes) zurück. Aber anstatt sofort zu Penelope zu eilen, beobachtet der von zahllosen Kämpfen gezeichnete müde alte Mann, der nicht mehr töten will, das ihm fremde Treiben auf der Insel.

Uberto Pasolinis „Rückkehr nach Ithaka“ ist top besetzt und farbenprächtig unter südlicher Sonne inszeniert. Aber seine Noir-Interpretation eines Teils der in einer Welt ohne Götter und mythische Wesen spielenden deprimierenden Zustandsbeschreibung ist auch ein etwas monothematisch geratener Sandalenfilm.

Rückkehr nach Ithaka (The Return, Italien/Griechenland/Großbritannien/Frankreich 2024)

Regie: Uberto Pasolini

Drehbuch: John Collee, Edward Bond, Uberto Pasolini

mit Ralph Fiennes, Juliette Binoche, Charlie Plummer, Marwan Kenzari, Claudio Santamaria, Angela Molina

Länge: 116 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

–

Hinweise

Moviepilot über „Rückkehr nach Ithaka“

Metacritic über „Rückkehr nach Ithaka“

Rotten Tomatoes über „Rückkehr nach Ithaka“

Wikipedia über „Rückkehr nach Ithaka“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Uberto Pasolinis „Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit“ (Still Life, Großbritannien/talien 2013)


Neu im Kino/Filmkritik (kurz): Channing Tatum ist „Der Hochstapler – Roofman“

November 29, 2025

2004 versteckt Jeffrey Manchester (Channing Tatum) sich nach seinem Ausbruch aus dem Gefängnis in der großen Filiale einer bekannten Spielwarenkette. Der verheiratete ehemalige Army Ranger und mehrfache Vater war 2000 zu 45 Jahren Haft verurteilt worden . Er hatte über vierzig Überfälle auf Fastfood-Restaurants begangen. Normalerweise indem er sich in der Nacht über das Dach Zugang zu dem Geschäft verschaffte und das Geschäft ausraubte nachdem die Frühschicht kam.

Jetzt will er in dem „Toys „R“ Us“-Geschäft abwarten, bis die Polizei ihn nicht mehr sucht. Die Zeit verbringt er mit dem Ausprobieren des Spielzeugs, dem Essen der vorhandenen Snacks und dem Beobachten des Personals. Dabei verliebt er sich in Leigh Wainscott (Kirsten Dunst). Sie ist eine gläubige alleinerziehende Mutter. Nachdem er ihr einige aus dem Geschäft für einen Basar geklaute Geschenke bringt, lädt sie ihn zu einem Treffen in der Kirche ein. Sie beginnen sich öfter zu treffen. Dabei weiß Jeffrey, dass er das nicht tun sollte.

Die auf den ersten Blick etwas unglaubwürdige Geschichte beruht auf der wahren Geschichte von Jeffrey Allen Manchester. Derek Cianfrance inszenierte sie als sympathische Verbrecherschnurre und Liebesgeschichte. Solange man nicht zu genau über Jeffreys Taten nachdenkt, ist „Der Hochstapler – Roofman“ ein kurzweiliges Vergnügen.

Der Hochstapler – Roofman (Roofman, USA 2025)

Regie: Derek Cianfrance

Drehbuch: Derek Cianfrance, Kirt Gunn

mit Channing Tatum, Kirsten Dunst, Peter Dinklage, Ben Mendelsohn, LaKeith Stanfield, Juno Temple, Melonie Diaz, Uzo Aduba, Lily Collias

Länge: 126 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

–

Hinweise

Moviepilot über „Der Hochstapler – Roofman“

Metacritic über „Der Hochstapler – Roofman“

Rotten Tomatoes über „Der Hochstapler – Roofman“

Wikipedia über „Der Hochstapler – Roofman“ (deutsch, englisch) und Jeffrey Manchester

Meine Besprechung von Derek Cianfrances „The Place beyond Pines“ (The Place beyond the Pines, USA 2012)

Meine Besprechung von Derek Cianfrances „The Light between Oceans“ (The Light between Oceans, USA 2016)