Ex-Boxer Bubi Kantmeier wird auf offener Straße erschossen. Der Boxer arbeitete für den Restaurantbesitzer Guido Tessari. Und weil Kommissar Schimanski mit Guido befreundet ist, ist der Fall für den Ruhrpottkommissar eine persönliche Angelegenheit. Vor allem nachdem Guido andeutet, dass er Probleme mit Schutzgelderpressern hat und Bubis Tod vielleicht eine Warnung war.
Das dürfte einer der ersten Krimis sein, in denen die Mafia im Ruhrpott agiert.
Aus der Erinnerung: ein guter Schimanski.
mit Götz George, Eberhard Feik, Chiem van Houweninge, Ulrich Matschoss, Wilfried Blasberg, Guido Gagliardi. Cornelia Glogger, Pietro Giardini
Nachdem Travis vier Jahre spurlos verschwunden war, kehrt er zurück. Sein achtjähriger Sohn Hunter ist inzwischen bei seinem Bruder in Los Angeles. Seine Frau Jane ist in Houston. Travis macht sich Hunter auf die Suche nach ihr.
In Cannes erhielt Wenders für „Paris, Texas“ die Goldene Palme. Auch an der Kinokasse war „Paris, Texas“, trotz seiner moralisch abstrusen Geschichte, ein Erfolg. In Deutschland sahen sich über eine Million Menschen den Film an.
Ry Cooder schrieb die spartanische Musik. Robby Müller fand die einprägsamen Americana-Bilder, in denen die USA ein Sehnsuchtsort ist und die Mutter-Kind-Zusammenführung von Travis, dem letzten Cowboy, der wortkarg seine Mission erledigt, als logisch erscheint.
Einer von Wim Wenders‘ schönsten und besten Filmen.
Anschließend, um 22.35 Uhr, zeigt Arte die brandneue Doku „Wim Wenders: Der ewig Suchende“ (Deutschland 2025) und um 23.30 Uhr „Nastassja Kinski – Geschichte einer Befreiung“ (Frankreich 2023).
mit Harry Dean Stanton, Natassja Kinski, Hunter Carson, Aurore Clement, Dean Stockwell, Bernhard Wicki
TV-Premiere. Sehr gelungenes Quasi-Biopic, das mit einer Begegnung des jungen Sammy Fabelman (aka Steven Spielberg) mit seinem Idol John Ford (David Lynch) endet – und eine wunderschöne Liebeserklärung an den Film und Hollywood.
Anschließend, um 23.20 Uhr, zeigt Pro7 Steven Spielbergs Blockbuster „Der weiße Hai“. Wer die Möglichkeit hat, den Horrorthriller im Kino zu sehen, sollte das tun.
mit Gabriel LaBelle, Michelle Williams, Paul Dano, Seth Rogen, Judd Hirsch, Mateo Zoryan Francis-DeFord, Chloe East, Julia Butters, Sam Rechner, Keeley Karsten, Oakes Fegley, David Lynch
Rififi (Du rififi chez les hommes, Frankreich 1954)
Regie: Jules Dassin
Drehbuch: René Wheeler, Jules Dassin, Auguste le Breton
LV: Auguste le Breton: Du rififi chez les hommes, 1953
Kaum draußen aus dem Gefängnis plant Toni zusammen mit seinen Freunden Jo und Mario den Einbruch in ein Juweliergeschäft. Der Einbruch gelingt. Dann kommt ihnen eine rivalisierende Bande auf die Spur.
Mit „Rififi“ begründete Dassin das Caper-Movie: ein Film, bei dem die Planung und Durchführung eines Einbruches mit Mittelpunkt steht. „Dassins Film wirkt ein wenig wie die Synthese aus seinen eigenen realistischen Kriminalfilmen aus Hollywood, das er der antikommunistischten Hexenjagden McCarthys wegen hatte verlassen müssen, und den französischen Filmen aus der Tradition des Poetischen Realismus. Dabei potenziert sich der Pessimismus so sehr wie die Stilisierung: In einer halbstündigen Sequenz, in der der technische Vorgang des Einbruchs gezeigt wird, gibt es weder Dialoge noch Musikuntermalung. Die technische Präzision, die fast ein wenig feierlich zelebriert wird und in der die Männer ganz offensichtlich ihre persönliche Erfüllung finden, mehr als in der Freude über die Beute, steht dabei im Gegensatz zu ihrem fast ein wenig melancholischen Wesen.“ (Georg Seeßlen: Kino der Angst, 1980)
Mit Jean Servais, Carl Möhner, Robert Manuel, Robert Hossein, Perlo Vita (Pseudonym von Dassin)
Mit seinem zwölfjährigem Sohn Esteban zieht Luis (Sergi López) von einem Rave zum nächsten. In Südmarokko suchen sie zwischen Bergen und Wüste nach seiner Tochter Mar. Sie verschwand vor mehreren Monaten bei einem dieser Wüstenraves; mehr oder weniger illegale Tanzveranstaltungen in der Wüste mit bewusstseinserweiternden Erfahrungen. Luis stolpert, mit einem Bild seiner Tochter in der Hand, über das Festivalgelände.
Von einer Gruppe Raver erfährt er von einem besonderen, selbstverständlich geheimen Rave irgendwo in der Wüste. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg.
Regisseur Oliver Laxe sagt über seinen neuen Film „Sirat“, der diese Jahr in Cannes den Preis der Jury erhielt: „Der Film zerfällt im Laufe seiner Handlung.“
Er meint es positiv. Für mich beschreibt er allerdings ziemlich genau mein Problem mit dem Film. Der Anfang, wenn Luis seine Tochter sucht und dabei durch die aus Aussteigern bestehende Rave-Szene taumelt, ist stark. Wenn sie danach in ihren wüstentauglichen Wohnmobilen, deren beste Zeit schon vor Jahrzehnten war, musikalisch kongenial unterlegt, durch die Wüste donnern, sieht das nach Outtakes aus einem „Mad Max“-Film aus. Aber dann passiert auf einer schmalen Gebirgsstraße ein Unglück. „Sirat“ vergisst seine Prämisse – sie spielt einfach keine Rolle mehr – und auch das ‚Ereignis‘ wird vollkommen verdrängt. In diesem Moment verliert „Sirat“ seinen Plot zugunsten einem surreal-absurden Geflecht von sich wiederholenden „Mad Max“-Wüstenimpressionen und der Entdeckung eines Minenfeldes.
Dieser Bruch ungefähr in der Mitte des Films macht aus „Sitar“, trotz starker Prämisse, Schauspieler, Bilder und Sound, ein enttäuschendes Werk.
Das größte Problem ist dabei die Prämisse: ein Vater sucht sein verschwundenes Kind und setzt dafür seine gesamte bürgerliche Existenz aufs Spiel. Diese Prämisse verlangt nach einer Antwort. Diese Antwort kann auch, wie in Friedrich Dürrenmatts „Das Versprechen – Requiem auf den Kriminalroman“ (seiner düsteren Romanfassung von „Es geschah am hellichten Tag [Deutschland 1958]) oder David Finchers „Zodiac – Die Spur des Killers“ (USA 2007), sein, dass der Ermittler den Mörder nicht fängt. Trotzdem wird am Ende die Ausgangsfrage beantwortet und nicht in der Mitte der Geschichte zugunsten von etwas vollkommen anderem links liegen gelassen.
Hätte Laxe eine schwächere Prämisse gewählt, beispielsweise indem sein Protagonist einfach nach dem nächsten Rave sucht, hätte mir der Film deutlich besser gefallen. Diese Frage wird auch am Filmende beantwortet.
Sirat(Sirāt, Spanien/Frankreich 2025)
Regie: Oliver Laxe
Drehbuch: Santiago Fillol, Oliver Laxe
mit Sergi López, Brúno Nunez, Stefania Gadda, Joshua Liam Henderson, Tonin Janvier, Jade Oukid, Richard Bellamy
Auf dem Weg zu einem wichtigen Termin checkt der Magier Mr. K (Crispin Glover) in einem mondänem Nobelhotel ein. Schon die Rezeptionistin verhält sich seltsam. Noch seltsamer wird es in seinem Hotelzimmer. Unter seinem Bett ist ein alter Mann, in seinem Kleiderschrank das Zimmermädchen. Beide verlassen schweigend, in der gebotenen Eile das Zimmer.
Trotzdem will Herr K die Nacht in dem Zimmer verbringen und am nächsten Tag weiterreisen. Aber dann kann er das Hotel nicht verlassen. Während er versucht, den Ausgang zu finden und sich in einem kafkaesken Alptraum wähnt, denken die anderen, durchgehend sehr seltsamen Hotelgäste überhaupt nicht daran, das Hotel zu verlassen. Hier haben sie ja alles.
Tallulah H. Schwabs „Willkommen um zu bleiben“ ist eine kurzweilige Kafka-Variation im Grand Hotel mit einem schwachen Ende. Es ist eines dieser aus heiterem Himmel kommenden Enden zwischen ‚aus einem Alptraum erwachen‘ und ‚von Aliens entführt werden‘, die von Autoren ersonnen werden, wenn sie sich in eine Ecke hineingeschrieben haben und nicht mehr weiter wissen.
Bis dahin gibt es wundervoll skurille Figuren, klug eingestreute Anspielungen und absurde Episoden im Grand Hotel – und eine immer wieder durch die Gänge und Zimmer ziehende Blaskapelle.
P. S.: Schöner deutscher Titel. Gefällt mir besser als der doch arg beliebige Originaltitel.
Willkommen um zu bleiben(Mr. K, Norwegen/Belgien/Niederlande 2024)
Regie: Tallulah H. Schwab
Drehbuch: Tallulah H. Schwab
mit Crispin Glover, Sunnyi Melles, Fionnula Flanagan, Bjørn Sundquist, Dearbhla Molloy, Barbara Sarafian, Sam Louwyck
Beobachtender Dokumentarfilm, die nächste Runde. Und wieder gibt es dieses ärgerliche Missverhältnis zwischen dem, was der Film zeigt und welche, teils grundlegenden und für das Verständnis des Films wichtigen Informationen man sich aus dem Presseheft und anderen Quellen zusammensuchen muss. Dazu gehören in diesem Fall beispielsweise die Lage und Bedeutung der titelgebenden US-Militärstation Hollywood Gate und die Namen und Positionen der beiden Hauptpersonen. Im Presseheft steht, dass es Mawlawi Mansour, der neue Chef der afghanischen Luftwaffe, und Muhktar, ein ehemaliger Taliban-Kämpfer, der jetzt eine Karriere im Militär anstrebt, sind. Im Film muss man sich über die neunzig Filmminuten mühsam erschließen, wer wer ist und was seine Aufgabe ist. Ein in der fünfzehnten Filmminute neben einem unscharfen Porträtfoto eingeblendeter Name hilft nur wenig.
Auch über die Schwierigkeiten, mit denen Ibrahim Nash’at vor und während der Dreharbeiten kontrontiert war und über das Leben in Afghanistan unter den Taliban erfahrt man im Presseheft mehr als im Film. So durfte Nash’at, nachdem er Muhktar kennen lernte und sich anschließend nach oben bis zu Mawlawi Mansour durchfragte und deren Erlaubnis erhielt, in der Station Hollywood Gate filmen. Er durfte nicht alles filmen und die Drehgenehmigung konnte ihm jederzeit entzogen werden. Einheimische, die nicht zu den Taliban gehörten, wollten nicht mit ihm reden, weil sie ihn für einen Teil des Regimes hielten.
Ein Jahr lang, vom 31. August 2021, einen Tag nachdem die letzten US-Soldaten Afghanistan verließen, bis zum 31. August 2022 beobachtet Ibrahim Nash’at, wie Taliban in Kabul die US-Miltärbasis Hollywood Gate in Besitz nehmen. In diesen zwölf Monaten wird aus einer Miliz ein Militärregime. Seit 2021 steht Afghanistan im weltweiten Demokratieindex mit Abstand auf dem letzten Platz. Es gibt keine Meinungsfreiheit. Frauen werden unterdrückt (das wird auch in „Hollywoodgate“ gezeigt). Es gibt willkürliche Verhaftungen, Folter und extralegale Tötungen. Wie auch in anderen Diktaturen, zu denen Journalisten keinen Zugang haben.
So faszinierend der Blick in die Welt der Taliban ist, so unbefriedigend und damit auch ärgerlich ist der Film. Neunzig Minuten verfolgt Nash’at Männer, die durch die Gänge einer Militärstation gehen, mal schweigend, mal in ihren Bart kommentierend, was sie sehen, und wie sie an Flugzeugen herumschrauben. Das scheint ihnen besser zu gelingen als das Lösen einfacher Rechenaufgaben.
Der Erkenntnisgewinn ist gering. Schon mit einigen Interviews oder einem Kommentar, der grundlegende Informationen vermittelt hätte, hätte „Hollywoodgate“ ein über die nackte Bebilderung einiger Männer in einer Militärstation hinausgehender Dokumentarfilm werden können.
„Hollywoodgate“ hatte seine Premiere 2023 in Venedig. Er lief am 19. Juli 2024 in den USA an, war im Frühling in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ für den Deutschen Filmpreis nominiert und läuft jetzt, vier Monate nach der Preisverleihung am 9. Mai 2025, im Kino an.
Hollywoodgate – Ein Jahr unter den Taliban (Hollywoodgate, Deutschland/USA 2023)
Regie: Ibrahim Nash’at
Drehbuch (Konzept): Shane Boris, Talal Derki, Ibrahim Nash’at
Die siebzehnjährige Suzume trifft einen geheimnisvollen jungen Mann und öffnet eine Tür in eine andere Dimension. Aus ihr könnte eine die Welt vernichtende Bedrohung kommen.
Gelungener, ziemlich komplexer Fantasy-Romantik-Anime, der nicht ganz die Qualität von Makoto Shinkais bekanntestem Werk „Your Name – Gestern, heute und für immer“ erreicht. Aber etwas schlechter als ein Meisterwerk ist immer noch verdammt gut.
Die Ein-Satz-Beschreibung für Cédric Klapischs neuesten Film ist: Wenn Ihnen „The Life of Chuck“ gefallen hat, wird Ihnen „Die Farben der Zeit“ gefallen. Aber nicht jeder hat die erst seit einigen Tagen ziemlich erfolgreich im Kino laufende Stephen-King-Verfilmung „The Life of Chuck“ (kein Horrorfilm) gesehen, und der Vergleich bezieht sich nur auf die sehr ähnliche Stimmung und Erzählweise. Beide Filme sind zutiefst humanistisch und äußerst freundlich in ihrer Grundstimmung. Sie sind assoziativ und verspielt erzählt. Dabei nehmen sie gerne Abschweifungen und Umwege in Kauf.
Aber die Filme erzählen vollkommen verschiedene Geschichten. Während „The Life of Chuck“ sich auf eine Person konzentriert, deren Leben rückwärts erzählt wird, ist „Die Farben der Zeit“ ein auf zwei klar voneinander getrennten Zeitebenen spielender Ensemblefilm.
In der Gegenwart erfahren ungefähr fünfzig Menschen, die über den gesamten Globus verstreut leben und sich bislang nicht kannten, dass sie in der Normandie ein kleines, verfallenes Landhaus geerbt haben. Auf dem Grundstück soll ein Einkaufszentrum entstehen. Die Erben sollen dem Verkauf des Landes an die Stadt zustimmen. Aus ihren Reihen wählen sie vier Vertreter, die sich das Haus und das Gelände ansehen sollen. Es sind der junge, in Paris bei seinem Großvater lebende, leicht versponnene Fotograf/Videokünstler/Content Creator Seb (Abraham Wapler), der leutselige Bienenzüchter Guy (Vincent Macaigne), der kurz vor der Pensionierung stehende Lehrer Abdelkrim (Zinedine Soualem) und die zunächst unnahbare Geschäftsfrau Céline (Julia Platon). In dem Gebäude entdecken sie viele um die Jahrhundertwende entstandene Fotografien und Gemälde.
Diese Bilder sind der Ausgangspunkt für den zweiten Handlungsstrang. 1895, nach dem Tod ihrer Großmutter, beschließt Adèle (Suzanne Lindon) nach Paris zu reisen. Die 21-jährige will herausfinden, wer ihre Mutter ist. Sie hat Adèle unmittelbar nach der Geburt weggeben, jeden Monat einen festen Geldbetrag gezahlt und sich nie gemeldet. Auf ihrer Reise nach Paris trifft Adèle die Freunde Anatole (Paul Kircher) und Lucien (Vassili Schneider). Der eine ist ein Maler (mit einem Hang zum Impressionismus). Der andere ein Fotograf, der Anatole damit aufzieht, dass die Fotografie bald die Malerei ersetzen werde. Zu dritt erkunden sie, an „Jules und Jim“ in ihrer glücklichen Zeit erinnernd, Paris.
Klapisch wechselt flüssig zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In ihr lernen die vier Interessenvertreter für die Erbengemeinschaft sich besser kennen. Nach anfänglichem Zögern interessieren sie sich immer mehr für das Leben der anderen. Und sie entdecken in dem Haus ein bis dahin unbekanntes impressionistisches Gemälde. Es sieht gut aus, aber ist es in irgendeiner Beziehung wertvoll?
„Die Farben der Zeit“ ist ein wundervolles, positiv stimmendes Stimmungsstück. Schon der Anfang, wenn Museumsbesucher vor den großen Gemälden in Zeitlupe durch ein Museum schweben, verzaubert. Dieser Zauber hält an und am Ende sieht man die Welt mit etwas impressionistischeren Augen.
Die Farben der Zeit (La Venue de l´avenir, Frankreich 2025)
Regie: Cédric Klapisch
Drehbuch: Cédric Klapisch, Santiago Amigorena
mit Suzanne Lindon, Abraham Wapler, Vincent Macaigne, Julia Piaton, Zinedine Soualem, Paul Kircher, Vassili Schneider, Sara Giraudeau, Cécile de France
„Soldaten des Lichts“ ist ein Dokumentarfilm über vegane Influencer, selbsternannte Heiler, Reichsbürger und windige Geschäftemacher. Und weil es eine beobachtende Doku ist, ist damit auch der Inhalt des Films beschrieben. Im Zentrum von Julian Vogel und Johannes Büttners Film steht der Influencer, Coach und selbsternannte Heiler Mr. Raw (bzw. Dr. Raw, bürgerlich David Ekwe-Ebobisse), der wortreich von seinem Geschäft und seiner Sicht auf die Welt erzählt. Einige seiner Gesprächspartner, wie der selbsternannte „König von Deutschland“, ergänzen das Bild eines ungesunden Gebräus zwischen propagierter gesunder Ernährung und Ideen von einem gesunden Volkskörper.
In ihrem beobachtendem Dokumentarfilm reihen Büttner und Vogel kommentarlos Szenen aneinander, in denen die mehr oder weniger einflussreichen Führer ihre Thesen verbreiten. Wer sie sind, erfährt man, wenn in einem Gespräch eine Person mit ihrem Namen angesprochen wird. Das geschieht fast nie. Im gesamten Film gibt es keine Namenseinblendungen. Es keine Texte mit weiterführenden Informationen. Es gibt kein Informationen vermittelndes Voice-Over. Es gibt, bis auf ganz Ausnahmen, keine Nachfragen und kein Gespräch mit den Porträtierten. Es gibt auch keine Statements von Menschen, die einige der kruden Thesen der Redner einordnen. Dr. Raw und seine Freunde dürfen ihren gefährlichen Unfug unwidersprochen verbreiten.
Allein das tragische Schicksal von Timo, der Dr. Raws Thesen begierig aufsagt, seine Ratschläge sklavisch befolgt und für ihn für Kost und Logi arbeitet, bildet da einen Kontrapunkt zur Selbstinszenierung des selbsternannten Doktors..
Entsprechend gering ist der Erkenntnisgewinn des knapp zweistündigen Films. Er bestätigt beim Publikum letztendlich nur die vorhandenen positiven oder negativen Meinungen über diese Szene. Mehr nicht.
Das macht „Soldaten des Lichts“, aufgrund seiner selbst gewählten Beschränkungen, zu einer ärgerlichen Zeitverschwendung.
Und wer jetzt glaubt, das sei – auch weil der Film von anderen Kritikern als aufklärerisches Werk in die Welt von jawasdennnun? gelobt wird – etwas harsch, sollte wissen, dass Dr. Raw der Film gefällt. Möglicherweise empfiehlt er ihn gerade auf seinen Social-Media-Kanälen und verwendet ihn als Werbung für sich.
Auf diesen und den entsprechenden YouTube-Kanälen kann man sich – natürlich nur in homöopathischen Dosen und mit selbstauferlegter Zeitbeschränkung – einen mehr als ausführlichen Eindruck von ihrer Gedankenwelt machen.
Nach dem Tod ihres Vaters werden der fast erwachsene Andy (Billy Barratt) und seine jüngere, stark sehbeeinträchtigte Schwester Piper (Sora Wong) bei einer Pflegemutter untergebracht. Laura (Sally Hawkins) lebt in einem abgelegen in einem Wald liegendem Haus und sie ist etwas überdreht.
Langsam dämmert den beiden Geschwistern – vor allem Andy, der seine Schwester beschützen will -, dass mit der vom Jugendamt als zuverlässige und gute Pflegemutter geschätzten, allein lebenden Frau etwas nicht stimmt und dass in dem Haus seltsame Dinge passieren.
„Bring her back“ gehört zu den Horrorfilmen, in denen einige Menschen seltsame Verwandte oder von Geistern besessene Häuser besuchen und bis zum Finale schreckliche Ereignisse nur angedeutet werden. Es sind Andeutungen, die das Interesse an der Lösung wachhalten, aber auch wenig bis nichts über diese Lösung verraten.
In diesem Fall sind es Kreidemarkierungen, willkürlich eingestreute Videoaufnahmen von einem Ritual, ein sich höchst seltsam verhaltender, im gleichen Haus lebender, autoaggressiver Junge und Sally Hawkins, die mit großem Vergnügen eine sich sehr, sehr seltsam verhaltende, wahrscheinlich sehr, sehr böse Pflegemutter spielt. Schon bei der überfreundlichen Begrüßung ihrer beiden neue Pflegekinder, stößt sie bei dem gemeinsamen Begrüßungsselfie Andy unsanft aus dem Bild. Danach bringt sie ihn in einer nicht aufgeräumten Rumpelkammer unter. Die subtilen Demütungen, die auch einfach nur Unachtsamkeiten sein könnten, setzen sich fort.
Wer diese Art Horrorfilm mag, dem dürfte „Bring her back“ sehr gut gefallen. Die Philippou-Brüder Danny und Michael schaffen eine bedrohliche Atmosphäre und platzieren die wirklich beunruhigenden Schockmomente gut.
Außerdem – habe ich das schon gesagt? – spielt Sally Hawkins die Hauptrolle. Sie allein rechtfertigt schon den Kinobesuch.
Danny und Michael Philippou inszenierten davor den hochgelobten und ziemlich intensiven Horrorfilm „Talk to Me“.
Bring her back (Bring her back, USA 2025)
Regie: Danny Philippou, Michael Philippou
Drehbuch: Danny Philippou, Bill Hinzman
mit Sally Hawkins, Billy Barratt, Sora Wong, Jonah Wren Phillips, Sally-Anne Upton, Stephen Phillips, Mischa Heywood
Dieses Mal müssen Abahachi, der edle Häuptling der Apachen (Michael Bully Herbig), und sein Blutsbruder Ranger (Christian Tramitz) das Kanu des Manitu finden. Einige Banditen und ein Ölbaron wollen es ebenfalls haben. Weil „Das Kanu des Manitu“ eine Komödie von Michael Bully Herbig ist, die gedanklich in der Tradition der „Bullyparade“ (1997 – 2002) und der daraus entstandenen, überaus erfolgreichen und ziemlich klamaukigen Komödie „Der Schuh des Manitu“ (2001) steht, ist diese Filmgeschichte nur der Aufhänger für allerei Albernheiten, Blödeleien und Sketche. Der gemeinsame Nenner dieser Parodie sind dabei die erfolgreichen Karl-May-Western aus den sechziger Jahren. Ob heutige Jugendliche diese Filme noch so gut kennen wie die Jugendlichen der achtziger und neunziger Jahren, die diese Western regelmäßig im TV sehen konnten, werden die kommenden Tage zeigen.
Unabhängig von dem möglichen Kassenerfolg – „Der Schuh des Manitu“ ist mit knapp 12 Millionen Kinobesucher in Deutschland die erfolgreichste deutsche Komödie; Herbigs Nachfolgefilm „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“ (2004) folgt mit über 9 Millionen Besuchern auf dem zweiten Platz, „Bullyparade – Der Film“ (2017) konnte mit knapp 1,9 Millionen Besuchern nicht an die vorherigen Erfolge anknüpfen – stellt sich natürlich die Frage, ob der Film nötig ist. Schließlich sind Michael Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian und die anderen Mitwirkenden, die schon beim ersten Film dabei waren, an anderen Punkten in ihrer Karriere.
Jetzt kehren sie also zu den Anfängen ihrer Karriere und ihrem erfolgreichsten Werk zurück. Damit die Angelegenheit mehr als ein Aufwärmen altbekannter Gags für die Fans, eine Art Klassentreffen des damaligen Teams (und einiger Neuzugänge, von denen vor allem ein „Komparse“ im Gedächtnis bleibt) und eine Spekulation auf einen positiven Effekt auf das eigene Bankkonto ist, sollte es natürlich einen künstlerischen Grund geben, um sich wieder in die Welt von Winnetou, Karl May und den erfolgreichen Verfilmungen in den sechziger Jahren zu begeben.
Denn schon 2001 demontierte, parodierte und verschwulte Herbig die Karl-May-Western so sehr, dass danach alles dazu gesagt war. Entsprechend unnötig ist „Das Kanu des Manitu“.
Gelungen ist die Komödie so halbwegs. Sie ist technisch überzeugend, liebevoll ausgestattet und mit vielen Nebenbei-Gags. Sowieso ist die Gagdichte ziemlich hoch. Die Qualität ist durchwachsen und etliche der guten Gags werden bereits im Trailer präsentiert.
Die Aktualisierungen beziehen sich auf das gefahrlose Gebiet des Umgangs mit dem Wort „Indianer“ und einer durchaus berührenden Szene am Filmende. In ihr nehmen echte Apachen und Natives weiterer Stämme Abahachi/Herbig in ihren Kreis auf und bezeichnen ihn als einen der ihren, weil es nicht auf das Blut, sondern die inneren Werte ankomme.
In dem Moment sagt Bully Herbig auch, mit dem sprichwörtlichen Zaunpfahl, etwas über echte und falsche kulturelle Aneignung. Dass damals „Der Schuh des Manitu“ und heute „Das Kanu des Manitu“ keine Auseinandersetzung mit dem echten Wilden Westen ist, wusste schon damals jeder, der nicht vollkommen verblödet ist. Sie sind eine liebevolle Parodie der fantastischen Karl-May-Western, die unzählige Jugendliche durch die Kindheit und Jugend begleiteten.
Deshalb gibt es auch keine weiteren Aktualisierungen oder neue Themen für die Witze. Der Rassismus der aus Europa kommenden weißen Siedler, deren Glaube, ungezügelter Kapitalismus und die damit verbundene rücksichtslos betriebene Eroberung des Wilden Westens wären dankbare Objekte für neue Witze gewesen. Solche Gags würden das sichere Gebiet der Karl-May-Westernfilmparodie verlassen und sich mehr mit dem echten Wilden Westen und der Gegenwart beschäftigen. Das wollten die Macher nicht. Sie wollten einfach ihr altes Programm wieder präsentieren, etwas entstaubt und garniert mit zu vielen von Stefan Raab komponierten Songs und damit verbundenen Gesangseinlagen.
„Das Kanu des Manitu“ ist ein unnötiger Film mit Albernheiten, Klamauk und kindgerechtem Humor (beispielsweise wenn sie in einer Höhle das Kanu des Manitu suchen und finden), der in der Welt dreißig Jahre alter Sketche lebt.
Das Kanu des Manitu (Deutschland 2025)
Regie: Michael Bully Herbig
Drehbuch: Michael Bully Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian
mit Michael Bully Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian, Jasmin Schwiers, Jessica Schwarz, Friedrich Mücke, Daniel Zillmann, Tobias van Dieken, Pit Bukowski, Akeem van Flodrop, Tutty Tran, Merlin Sandmeyer, Waldemar Kobus, Jan van Weyde, Sky du Mont
Die Gesetzlosen – Bürgerwehren gegen Drogenbosse(Cartel Land, USA/Mexiko 2015)
Regie: Matthew Heineman
Drehbuch: Matthew Heineman
Etwas versteckt und mit einem dümmlichen TV-Titel läuft Matthew Heinemanns beeindruckende Doku über einen Mexikaner und einen Amerikaner, die in ihrem Land gegen die Drogenkartelle kämpfen, im TV.
„Cartel Land“ war, unter anderem, für den Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert.
In einer Ölraffinerie werden Minisender (vulgo Wanzen) gefunden. Aus dem Atomkraftwerk in Karlsruhe werden geheime Unterlagen gestohlen. Kommissar Lutz (Werner Schuhmacher) glaubt, auch weil die Spuren ins Ausland führen, dass es sich um Spionage handelt.
Tatort-Oldie mit einer aus heutigen Sicht beeindruckenden Besetzung von Theaterschauspielern und künftigen TV-Ermittlern, unter anderem im Tatort. Den Krimi, nach einem Drehbuch des immer zuverlässigen Wolfang Menge, habe ich als ziemlich gelungen in Erinnerung.
mit Werner Schumacher, Peter Drescher, Werner Kreindl, Günther Ungeheuer, Claus Theo Gärtner, Margot Leonard, Rolf von Sydow, Elert Bode, Manfred Boehm, Dietz-Werner Steck, Karl-Heinz von Hassel, Christiane Pauli, Wolfgang Preiss, Stephan Orlac, Walter Richter, Willy Semmelrogge
Hochspannender Thriller über die Recherchen des „Boston Globe“ über den jahrzehntelangen Missbrauch von Kindern durch katholische Priester und die ebenso lange Vertuschung durch die Erzdiözese.
2003 erhielt das „Spotlight“-Team den Pulitzer-Preis für seine Arbeit.
mit Mark Ruffalo, Michael Keaton, Rachel McAdams, Liev Schreiber, John Slattery, Brian D’Arcy James, Stanley Tucci, Jamey Sheridan, Billy Crudup, Elena Wohl, Gene Amoroso, Neal Huff, Paul Guilfoyle, Len Cariou
Anlässlich des 80. Geburtstages von Wim Wenders (am 14. August) werden einige seiner Filme im TV gezeigt. Beispielsweise zeigt Arte heute um 21.50 Uhr sein Roadmovie „Don’t come knocking“ (2005) und 3sat seinen deutlich gelungeneren Dokumentarfilm
3sat, 22.25
Das Salz der Erde (The Salt of the Earth, Frankreich/Deutschland 2013)
Regie: Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado
Drehbuch: Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado, David Rosier
Sehr sehenswerte Dokumentation über den Fotografen Sebastião Salgado.
Ein knapp dreistündiger Rausch: Laurence (Melvil Poupaud) und Fred (Suzanne Clément) sind ineinander verliebt. Da trifft Laurence eine folgenschwere Entscheidung: Er will ab jetzt als Frau leben.
„Laurence Anyways“ ist, wie alle großen Liebesfilme, letztendlich ein Film über die Unmöglichkeit der großen Liebe, bei dem die ordnende Hand eines Regisseurs fehlt, der beherzt Szenen aus dem Film entfernt, den Film auf verträgliche zwei Stunden gekürzt und die Vision klarer herausgearbeitet hätte. Denn gegen Ende zerfasert der Film etwas. Aber das ist ein kleiner Einwand gegen einen insgesamt mitreißenden Film.
Drehbuch: Dana Stevens (nach einer Geschichte von Maria Bello und Dana Stevens)
Afrika, frühes 19. Jahrhundert: die Oyo verkaufen Schwarze als Sklaven an die Weißen. Nancisa (Viola Davis!), Anführerin einer Elite-Kriegerinnen-Kampftruppe, will das ändern.
Konventionelles, aber äußerst packend erzähltes, von wahren Ereignissen inspiriertes Drama, bei dem gefällt, wie kompetent die bekannte Geschichte aus weiblicher Perspektive erzählt wird.
New York in den späten Siebzigern: FBI-Agent DiMaso will einen korrupten Bürgermeister überführen. Dabei sollen ihm der Betrüger Rosenfeld und seine Geliebte helfen.
Durchaus vergnügliche, aber auch von sich selbst zu sehr überzeugte Mega-Retro-Gaunerkomödie, die auf einem wahren Fall basiert.
mit Christian Bale, Amy Adam, Bradley Cooper, Jennifer Lawrence, Jeremy Renner, Jack Huston, Michael Peña, Louis C. K., Shea Whigham, Elisabeth Rohm, Barry Primus, Robert De Niro
In der im Nordosten der USA liegenden Kleinstadt Maybrook verschwinden in einer Nacht um 2:17 Uhr 17 Kinder. Sie verließen, wie verschiedene Überwachungskameras zeigen, die elterliche Wohnung und liefen in die Nacht. Niemand weiß, wohin sie gelaufen sind. Oder warum.
Sie waren alle in der Schulklasse von Justine Gandy. Nur einer von Justines Schülern ist nicht verschwunden.
Was für eine Prämisse. Was für ein wundervoller Auftakt. „Barbarian“-Regisseur Zach Cregger führt in den ersten Minuten von seinem neuen Horrorfilm „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“ sehr gelungen mit einer Kinderstimme im Voice-Over, atmosphärischen Bildern und gleitender Kamera in die Geschichte ein. Danach will man wirklich wissen, warum die Kinder verschwanden und welche Auswirkungen ein solcher plötzlicher und unerklärlicher Verlust von siebzehn Kindern auf eine kleine US-Gemeinde hat.
In den folgenden knapp zwei Stunden (wenn wir die Einführung in die Geschichte und den Abspann weglassen) erzählt Zach Cregger in sechs Kapiteln, die Ereignisse aus der Sicht verschiedener Figuren. Das tut er nicht, wie in „Rashomon“, indem er ein Ereignis aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, sondern weitgehend chronologisch. Ganz selten werden bestimmte Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven gezeigt. Im Zentrum der einzelnen, stilistisch unterschiedlich gestalteten Kapiteln stehen die Lehrerin Justine Gandy, ein Vater, ein Polizist, ein drogensüchtiger Slacker (in der vergnüglichsten Episode des Horrorfilms), der Schuldirektor und Alex Lilly, der einzige Schüler aus Justines Klasse, der in der fraglichen Nacht nicht verschwunden ist.
Bedingt durch diese Struktur ist lange unklar, was die Erklärung für das Verschwinden der Kinder sein könnte. Stattdessen erzählt Cregger aus dem Leben der im Mittelpunkt des Kapitels stehenden Figur. Es geht also um ihre Probleme bei der Arbeit und im Privatleben, ihren Alkohol- und Drogenkonsum und wie sie, – teils -, zu obsessivem und vollkommen unvernünftigem Verhalten tendieren.
Es gibt symbolträchtige Bilder, wie das Bild einer Maschinenpistole mit der Uhrzeit des Verschwindens der Kinder am Nachthimmel, und immer wieder Horrortopoi zitierende Bilder seltsam geschminkter Gesichter und sich seltsam verhaltender Menschen. Es sind Bilder, die Assoziationen auslösen. Mehr nicht. In einem Krimi wären es falsche Fährten.
Es gibt einige Jumpscares, die aber die Geschichte (jedenfalls auf den ersten Blick, manchmal auch rückblickend [ich will ja nichts spoilern]) nicht voranbringen, sondern nur durch die Kombination von plötzlich auftauchenden seltsamen Gesichtern und plötzlichem Musikeinsatz erschrecken. Beispielsweise wenn Justine einen Alptraum hat, aus dem sie erwacht und mit dem nächsten Horrorfilmgesicht konfrontiert wird. Und es gibt eine durchgehende Horrorfilmatmosphäre.
Die Lösung ist dann, angesichts der neugierig machenden Prämisse, ziemlich unbefriedigend. Sie bewegt sich, ohne Erklärungen, im Rahmen der bekannten Horrorfilmkonventionen. Die Bilder, die Handlungen einiger Personen und das Wissen des Horrorfans über, ähem, gewisse Dinge müssen genügen.
„Weapons“ Ist primär eine Versuchsanordnung und eine formale Spielerei zwischen verschiedenen Genres und Stilen. Das ist immer wieder gut und überraschend inszeniert, aber keine Figur trägt durch den gesamten Film. Sie haben, auch wenn sie in den anderen Kapiteln auftauchen, nur ein Kapitel. Es sind miteinander verbundene Kurzgeschichten, die in ihrer Gesamtschau die Geschichte erzählen und sich dabei immer wieder, mehr oder weniger lang, von der Ausgangsfrage entfernen.
Weapons – Die Stunde des Verschwindens (Weapons, USA 2025)
Regie: Zach Cregger
Drehbuch: Zach Cregger
mit Julia Garner, Josh Brolin, Alden Ehrenreich, Austin Abrams, Cary Christopher, Benedict Wong, Amy Madigan