Neu im Kino/Filmkritik: „Ennio Morricone – Der Maestro“ erzählt und seine Musik erklingt

Dezember 21, 2022

Bei aktuellen Hollywood-Blockbustern ist die Musik oft – langweilig. Im Film blubbert sie unauffällig als rhythmische Geräuschkulisse vor sich hin. Nach dem Film, wenn man sich den Soundtrack ohne den Film anhört, blubbert sie ebenso unauffällig vor sich hin.

Bei der Musik von Ennio Morricone passiert das nicht. Sie ist auffällig. Die Melodien bleiben im Gedächtnis haften und sie funktionieren auch ohne den Film ausgezeichnet. Der am 6. Juli 2020 verstorbene Komponist ist unbestritten einer der wichtigsten Filmkomponisten. Dabei wollte der am 10. November 1928 in Rom geborene Musikersohn klassischer Komponist werden. Er studierte, mit Abschluss, am Konservatorium von Santa Cecilia Trompete und Chormusik. Eine ebenfalls erfolgreiche abgeschlossene Ausbildung bei Goffredo Petrassi als Komponist schloss sich an. Er besuchte Kurse für Neue Musik. Und er schrieb Arrangements für Popsongs.

Die Filmsachen – seine erste Filmmusik war 1961 für Luciano Salces Komödie „Zwei in einem Stiefel“ – machte er Anfangs zum Geldverdienen. Es dauerte, wie Morricone in Giuseppe Tornatores Dokumentarfilm „Ennio Morricone – Der Maestro“ freimütig erzählt, sehr lange, bis er akzeptierte, dass er Filmkomponist ist und dass eine gute Filmmusik sich nicht vor einem für eine Bühnenaufführung geschriebenem Orchsterstück verstecken muss. In dem Moment hatte er schon viele, sehr viele Filmmusiken geschrieben. Unter anderem für die stilprägenden Italo-Western von Sergio Leone. Letztendlich schrieb er für alle wichtigen Leone-Filme, nämlich „Für eine Handvoll Dollar“, „Für ein paar Dollar mehr“, „Zwei glorreiche Halunken“, „Spiel mir das Lied vom Tod“„Todesmelodie“ und „Es war einmal in Amerika“, die Filmmusik.

Daneben schrieb er die Musik für viele italienische, französische und amerikanische Filme. Unter anderem für „Leichen pflastern seinen Weg“, „1900“, „In der Glut des Südens“, „Der Profi“, „Mission“, „Die Unbestechlichen“ und, nach Jahrzehnten wieder für einen Film von Dario Argento, „Das Stendhal-Syndrom“. Insgesamt komponierte er für über fünfhundert Filme die Musik.

Er unterschied dabei, sofern das überhaupt schon während der Produktion absehbar war, nicht zwischen Genres, Arthaus- und Kommerzfilmen. Aber jeder Film, vor allem die Kommerzfilme, gewannen durch seine Musik. Einige Soundtrack-LPs wurden zu gesuchten Sammlerstücken und die Musik war bekannter als der in Vergessenheit geratene Film.

Zu seinen letzten Werken gehört der Soundtrack für Quentin Tarantinos Schneewestern „The Hateful 8“. Dafür erhielt Morricone den längst überfälligen Oscar für die beste Filmmusik. Davor war er bereits fünfmal nominiert. Als Trostpreis erhielt er 2007 den Ehrenoscar. Aber Preise waren Morricone nicht so wichtig. Er wollte komponieren. Und das tat er.

Mit Giuseppe Tornatore verband Ennio Morricone eine ähnlich lange Freundschaft und Arbeitsbeziehung wie zu Sergio Leone. Ihre erste Zusammenarbeit war 1988 „Cinema Paradiso“. Danach schrieb Morricone zu allen Filmen von Tornatore, unter anderem „Allen geht’s gut“, „Die Legende vom Ozeanpianisten“ und „Der Zauber von Malèna“, die Musik. Diese Freundschaft ist auch in Tornatores Morricone-Doku spürbar.

„Ennio Morricone – Der Maestro“ ist kein kritischer Dokumentarfilm, sondern eine fast dreistündige, formal klassisch aufgebaute, informative Liebeserklärung. Chronologisch erzäht Tornatore Ennio Morricones Leben in einer bewährten Mischung aus Statements von Morricone, von Wegbegleitern und Bewunderern, illustriert mit Fotografien, TV-Ausschnitten (aus dem italienischen Fernsehen und von den Oscar-Verleihungen) und Filmausschnitten nach. Die ausführlichen Ausschnitte aus bekannten Filmen wecken dabei sofort den Wunsch, diese Filme endlich wieder auf der großen Leinwand zu sehen.

Die Statements sind einerseits sehr gut geschnitten, andererseits darf nur Ennio Morricone mehrere Sätze hintereinander sagen. Alle anderen Gesprächspartner, die teilweise mehrmals auftreten, werden, wie wir es von zahlreichen neueren US-Dokumentarfilmen kennen, auf Halbsatz- und Ein-Satz-Statements heruntergekürzt.

„Ennio Morricone – Der Maestro“ ist einer der schönsten Dokumentarfilme des Jahres. Mit der besten Musik sowieso.

Ennio Morricone – Der Maestro (Ennio, Italien 2021)

Regie: Giuseppe Tornatore

Drehbuch: Giuseppe Tornatore

mit Ennio Morricone, Clint Eastwood, Terrence Malick, Quentin Tarantino, Dario Argento, Wong Kar-Wai, Barry Levinson, Hans Zimmer, John Williams, Bruce Springsteen, Joan Baez, James Hetfield, Quincy Jones, Zucchero, Lina Wertmüller, Bernardo Bertolucci, Roland Joffé, Mychael Danna, Mike Patton, Oliver Stone, Marco Bellocchio, Phil Joanou, Enzo G. Castellari, Liliana Cavani, Paolo Taviani, Vittorio Taviani, Pat Metheny (und viele mehr)

Länge: 163 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Moviepilot über „Ennio Morricone – Der Maestro“

Metacritic über „Ennio Morricone – Der Maestro“

Rotten Tomatoes über „Ennio Morricone – Der Maestro“

Wikipedia über „Ennio Morrcone – Der Maestro“ (englich, italienisch) und Ennio Morricone (deutsch, englisch, italienisch)

Und jetzt MUSIK!!!


TV-Tipp für den 21. Dezember: Margarethe von Trotta – Zeit der Frauen

Dezember 20, 2022

WDR, 22.45

Margarethe von Trotta – Zeit der Frauen (Italien/USA/Deutschland 2021)

Regie: Cuini Amelio Ortiz, Peter Altmann

Drehbuch: Cuini Amelio Ortiz, Peter Altmann

Spielfilmlange Doku über Margarethe von Trotta mit ihr und einiger Menschen, mit denen sie beruflich verbunden ist, unter anderem Volker Schlöndorff, Barbara Sukowa, Angela Winkler und Katja Riemann. Ortiz und Altmann gehen einmal chronologisch durch ihr Werk, konzentrieren sich auf ihre wichtigsten Kinofilme (ihre TV-Arbeiten werden fast vollständig ignoriert) und bieten so eine gute Einführung in ihr Leben und Werk. Interessant sind auch die historischen Aufnahmen aus Talk- und Nachrichtensendungen.

Störend ist, wie bei vielen anderen neueren Dokumentarfilmen, der Verzicht auf ein Voice-Over. Das ist eine gute Möglichkeit, auf die nicht verzichtet werden sollte, um wichtige Informationen zu liefern, die die Interviewten nicht sagen und einige Statements können so auch eingeordnet und in einen größren Zusammenhang gestellt werden. So ist auch „Margarethe von Trotta – Zeit der Frauen“ eine Abfolge von Statements von Zeitzeugen. Oft sind die Angaben zum Inhalt der besprochenen Filme ziemlich kryptisch.

Trotzdem: eine sehenswerte Doku.

Hinweise

Filmportal über Margarethe von Trotta

Wikipedia über Margarethe von Trotta (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Margarethe von Trottas “Hannah Arendt” (Deutschland 2012; DVD-Besprechung)

Meine Besprechung von Margarethe von Trottas „Auf der Suche nach Ingmar Bergman (Deutschland 2018)


Cover der Woche

Dezember 20, 2022

Weihnachten in Miami ist ein „Mörderisches Fest“.

Wenn man die CSI-TV-Serien mag, kann man auch bei den Büchern, die neue Fälle erzählen, zugreifen. Vor allem wenn sie von Max Allan Collins oder Stuart M. Kaminsky geschrieben sind. Aktuell sind die deutschen Ausgaben wohl nur noch antiquarisch erhältlich.


TV-Tipp für den 20. Dezember: Tatort: Und dahinter liegt New York

Dezember 19, 2022

NDR, 23.30

Tatort: Und dahinter liegt New York (Deutschland 2001)

Regie: Friedemann Fromm

Drehbuch: Friedrich Ani

Wer erschoss den Polizisten Reck? Die Kommissare Batic und Leitmayr ermitteln in Münchens nicht so gut gestellten Kreisen.

Toller Krimi mit fesselnder Story, guter Besetzung und authentischer Atmosphäre.

Bei der Erstausstrahlung gab es eine groteske Diskussion über den Titel: Dürfen wir nach dem Anschlag vom 11. September noch die Worte New York im Titel haben? Oder sollen wir sie durch die Welt ersetzten?

Mit Udo Wachtveitl, Miroslav Nemec, Michael Fitz, Barbara Rudnik, Thomas Anzenhofer

Hinweise

Wikipedia über diesen Tatort

Homepage von Friedrich Ani

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Wer lebt, stirbt“ (2007)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der verschwundene Gast“ (2008)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Totsein verjährt nicht” (2009)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Die Tat” (2010)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Süden“ (2011, mit Interview)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Süden und die Schlüsselkinder” (2011)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Süden und das heimliche Leben” (2012)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Süden und die Stimme der Angst“ (2013, neuer Titel von „Verzeihen“)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „M – Ein Tabor-Süden-Roman“ (2013)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der namenlose Tag“ (2015)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der einsame Engel“ (2016)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der Narr und seine Maschine“ (2018)

Friedrich Ani in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 19. Dezember: Der Leopard

Dezember 18, 2022

Arte, 20.15

Der Leopard (Il Gattopardo, Italien 1962)

Regie: Luchino Visconti

Drehbuch: Suso Cecchi d’Amico, Pasquale Festa Campanile, Massimo Franciosa, Enrico Medioli, Luchino Vicsonti

LV: Giuseppe Tomasi di Lampedusa: Il Gattopardo, 1957 (Der Leopard, Il Gattopardo)

Ein Klassiker.

Und ehe ich jetzt ins Schwärmen gerate, verweise ich kühl auf meine ausführliche Besprechung des Films.

Anschließend, um 23.00 Uhr, zeigt Arte die gut einstündige Doku „Der Leopard: Geheimnis eines Bestsellers“ (Frankreich 2019).

Eigentlich könnte Arte (sonst macht es ja doch kein TV-Sender) mal eine Luchino-Visconti-Reihe machen.

mit Burt Lancaster, Alain Delon, Claudia Cardinale, Paolo Stoppa, Serge Reggiani, Rina Morelli, Mario Girotti, Giuliano Gemma

Wiederholung: Dienstag, 20. Dezember, 13.35 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der Leopard“

Wikipedia über „Der Leopard“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Luchino Viscontis „Der Leopard“ (Il Gattopardo, Italien 1962)


TV-Tipp für den 18. Dezember: African Queen

Dezember 17, 2022

Arte, 20.15

African Queen (The African Queen, USA 1951)

Regie: John Huston

Drehbuch: James Agee, John Huston, Peter Viertel (ungenannt), John Collier (ungenannt)

LV: C. S. Forester: The African Queen, 1946 (Die „African Queen“)

Die zeitlos-witzige Abenteuerromanze (für die Jüngeren: Romantic-Comedy) enthält die klassischen Zutaten: zwei gegensätzliche Charaktere (Bogart als versoffener Kapitän und Hepburn als sittenstrenge Missionarin), exotische Kulisse (Ostafrika 1914), etwas Weltpolitik (sie will, nachdem die Deutschen ihre Familie ermordeten, ein Boot der Deutschen in die Luft jagen, er will in einem Fluss-Seitenarm in aller Ruhe seinen Schnapsvorrat austrinken) und ein vorhersehbares Ende (Ja, sie kriegen sich). Davor gibt es gefährliche Abenteuer und heftige Wortgefechte.

Bogart erhielt für diese untypische Rolle den schon lange überfälligen Oscar als bester Hauptdarsteller. Das Publikum liebte das streitbare Leinwandpaar. Die katastrophalen Dreharbeiten wurden später von Peter Viertel literarisch verarbeitet und von Clint Eastwood unter „Weißer Jäger, schwarzes Herz“ (White hunter, black heart; USA 1990) verfilmt.

Mit Humphrey Bogart, Katharine Hepburn, Robert Morley, Peter Bull

Wiederholung: Freitag, 23. Dezember, 13.30 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „African Queen“

Wikipedia über „African Queen“ (deutsch, englisch)

Reel Classics: “The African Queen”


TV-Tipp für den 17. Dezember: Wild Christmas

Dezember 16, 2022

Aus der Kategorie „der andere Weihnachtsfilm“ (und inige Hinweise auf an und um Weihnachten spielende Krimis)

ServusTV, 22.00

Wild Christmas (Reindeer Games, USA 2000)

Regie: John Frankenheimer

Drehbuch: Ehren Kruger

Knacki Rudi Duncan freut sich wie Bolle. Unter der Identität eines verstorbenen Knastkumpels will er sich an dessen Brieffreundin heranmachen. Die sieht nämlich unglaublich gut aus. Dummerweise hat sie einen Bruder. Der möchte, dass Rudi ihm beim Überfall eines Casinos hilft. Ein Casino, in dem Rudi früher arbeitete.

John Frankenheimers letzter Kinofilm ist nicht gerade ein Meisterwerk, aber ein vergnüglicher Neo-Noir mit viel Schnee, Weihnachtsmännern und vielen Dingen, die mit Weihnachten nichts zu tun haben.

„Mag das Drehbuch auch gelegentlich ein wenig überkonstruiert erscheinen, die Inszenierung von Regie-Veteran Frankenheimer erweist sich als absolut schnörkellos und handwerklich perfekt.“ (tip 25/2000)

Die US-Kritik war nicht so begeistert.

Frankenheimer inszenierte „Der Gefangene von Alcatraz“, „Botschafter der Angst“ (The Manchurian Candidate), „Grand Prix“, „French Connection II“, „Schwarzer Sonntag“ und „Ronin“.

mit Ben Affleck, Gary Sinise, Charlize Theron, Donal Logue, Danny Trejo, Clarence Williams III, Dennis Farina

Wiederholung: Sonntag, 18. Dezember, 01.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Wild Christmas“

Wikipedia über „Wild Christmas“ (deutsch, englisch)

Meine Bepsrechung von John Frankenheimers „Die jungen Wilden“ (The Young Savages, USA 1960)


Die Jahresliste 2022 der Krimibestenliste

Dezember 16, 2022

Das wären, so die Macher der monatlichen Krimibestenliste, die besten Krimis des Jahres 2022 (als pdf). Zur Auswahl standen allerdings nur die 64 Krimis, die es vorher auf die Krimibestenliste geschafft hatten:

1) Riku Onda: Die Aosawa-Morde

(Aus dem Japanischen von Nora Bartels)

Artrium

568 Seiten, 22 Euro

2) Sybille Ruge: Davenport 160 x 90

Suhrkamp

264 Seiten, 15 Euro

3) Christoffer Carlsson: Was ans Licht kommt

(Aus dem Schwedischen von Ulla Ackermann)

Rowohlt

492 Seiten, 23 Euro

4) Åsa Larsson: Wer ohne Sünde ist

(Aus dem Schwedischen von Lotta Rüegger, Holger Wolandt)

C. Bertelsmann

590 Seiten, 22 Euro

5) Jacob Ross: Die Knochenleser

(Aus dem Englischen von Karin Diemerling)

Suhrkamp

376 Seiten, 15,95 Euro

6) Oliver Bottini: Noch einmal sterben

DuMont

476 Seiten, 25 Euro

7) Andrej Kurkow: Samson und Nadjeschda

(Aus dem Russischen von Johanna Marx und Sabine Grebing)

Diogenes

367 Seiten, 24 Euro

8) Johannes Groschupf: Die Stunde der Hyänen

Suhrkamp

265 Seiten, 16 Euro

9) Cherie Jones: Wie die einarmige Schwester das Haus fegt

(Aus dem Englischen von Karen Gerwig)

CulturBooks

325 Seiten, 25 Euro

10) Dror Mishani: Vertrauen

(Aus dem Hebräischen von Markus Lemke)

Diogenes

351 Seiten, 22 Euro

Uh, dieses Jahr habe ich nur einen Krimi von der Jahresbestenliste besprochen. Und der hat mir nicht gefallen. Das war früher anders.

Die Tage stelle ich meine Jahreslisten zusammen, inclusive einiger willkürlich erfundener Sonderkategorien.


TV-Tipp für den 16. Dezember: Nach Hause telefonieren!

Dezember 15, 2022

Arte, 22.05

Nach Hause telefonieren! – Wie E. T. Kinos und Herzen eroberte (Frankreich 2022)

Regie: Clélia Cohen, Antoine Coursat

Drehbuch: Clélia Cohen, Antoine Coursat

Brandneue, gut einstündige Doku über Steven Spielbergs „E. T. – Der Außerirdische“ mit Archivmaterial von den Dreharbeiten und aktuellen Interviews, unter anderem mit Steven Spielberg.

Hinweise

Arte über die Doku (bis zum 14. Januar 2023 in der Mediathek)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” (Indiana Jones and the kingdom of the skull, USA 2008)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Gefährten” (War Horse, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Lincoln” (Lincoln, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ (Bridge of Spies, USA 2015)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „BFG – Big Friendly Giant (The BFG, USA 2016)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Die Verlegerin“ (The Post, USA 2017)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Ready Player One“ (Ready Player One, USA 2018)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „West Side Story“ (West Side Story, USA 2021)

Steven Spielberg in der Kriminalakte


Neu im Kino/Filmkritik: „Stille Post“ aus Cizre nach Berlin

Dezember 15, 2022

Der in Berlin lebende Grundschullehrer Khalil glaubt, auf einem Video seine Schwester Selem zu erkennen. Bis dahin glaubte der Kurde, sie sei vor Jahren erschossen worden. Das Video ist aus der in dem Moment von der restlichen Welt abgeschlossenen südostanatolischen Stadt Cizre. Das türkische Militär hat auf der Jagd nach PKK-Terroristen die Stadt eingekesselt und den Ausnahmezustand verhängt.

Khalil will Selem aus Cizre retten. Helfen könnte ihm der PKK-Mann Hamid. Er hat Kontakt zu den in Cizre lebenden Kurden, die gegen das türkische Militär kämpfen. Hamid knüpft an seine Hilfe eine Bedingung: Khalil, der sich bislang nicht für kurdische Interessen einsetzte, soll die in Cizre von kurdischen Kämpfern aufgenommenen Bilder in die TV-Nachrichten bringen und so das türkische Militär und die türkische Regierung anklagen.

Khalil soll dafür seine Freundin, eine bei einem TV-Sender arbeitende Journalistin, benutzen.

Stille Post“ ist Florian Hoffmanns Abschlussfilm an der dffb. Auf die Geschichte kam er, weil der in Berlin geborene Regisseur türkische und kurdische Freunde hat. 2015 diskutierten und zerstritten sie sich über die Ereignisse in Cizre und wie sie zu verstehen seien. Mit Menschenrechtsaktivisten reiste Hoffmann nach Cizre, um einen Dokumentarfilm über das Leben der Menschen in Cizre zu drehen. Der Film entstand nicht. Er erkannte, dass er mit einem Dokumentarfilm, in dem die Gesichter seiner Gesprächspartner zu sehen wären, deren Leben gefährden würde.

Also erfand er die Geschichte von Khalil, die einen guten Einblick in das migrantische Leben und die Konflikte innerhalb der türkischen und kurdischen Community bietet.

Diese gelungenen Szenen werden konterkariert durch die immer wieder stark knirschende Geschichte. So ist es, zum Beispiel, für die Geschichte sehr wichtig, aber unglaubwürdig, dass Hamid und die PKK nur über Khalil an die Medien herantreten können.

Das von Florian Hoffmann gezeichnete Bild der Medien ist ein Zerrbild. Es ist die Sicht eines Aktivisten, der bestimmte politische Ziele erreichen will und enttäuscht ist, wenn das nicht so funktioniert, wie er es gerne hätte. Aus dieser Perspektive sollen die Medien einfach ungeprüft die in Cizre (oder einem anderem Kampfgebiet) aufgenommenen Videos ausstrahlen und so eine bestimmte Stimmung verbreiten. Die Medien sollen sie aber nicht überprüfen und auch nicht hinterfragen.

Jetzt sind die oft verwackelten Videos, die damals von Videoaktivisten aufgenommen wurden, in „Stille Post“ zu sehen. Im Film bilden sie ein Gegengewicht zu den Bildern aus Berlin.

Stille Post (Deutschland 2021)

Regie: Florian Hoffmann

Drehbuch: Florian Hoffmann

mit Hadi Khanjanpour, Kristin Suckow, Zübeyde Bulut, Aziz Çapkurt, Vedat Erincin, Jeanette Hain, Ferhat Keskin, Jacob Matschenz

Länge: 95 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Homepage zum Film

Filmportal über „Stille Post“

Moviepilot über „Stille Post“

Wikipedia über „Stille Post“


Neu im Kino/Filmkritik: Über Charlotte Wells Debüt „Aftersun“

Dezember 15, 2022

Mit ihrem Vater Calum (Paul Mescal) verbringt die elfjährige Sophie (Frankie Corio, Debüt) einige Tage in der Türkei in einem abgeranzten Ferienresort. Entsprechend billig ist der All-inclusive-Urlaub im Ausland unter anderen Engländern.

Charlotte Wells beobachtet in ihrem Debütfilm „Aftersun“ dieses Vater-Tochter-Gespann geduldig und ohne große Erklärungen mit Bildern, die an zufällig und amateuerhaft aufgenommene Urlaubsbilder erinnern. Immer wieder ist offensichtlich, dass ein richtiger Kameramann die Kamera anders positioniert hätte als die Urlaubsfotografen, die sich keine Gedanken über den Bildaufbau machen. Jetzt sitzen die Figuren mit dem Rücken zur Kamera oder sie sind an den Bildrändern platziert. Diese bewusst falschen Aufnahmen verleihen den Bildern eine große Glaubwürdigkeit und Nähe zu den Protagonisten.

Die Minimalgeschichte selbst entwickelt sich ohne Erklärungen. Nur langsam können wir uns zusammenreimen, dass Calum nicht mehr mit Sophies Mutter zusammen ist und er jetzt nur einige Tage mit seiner Tochter verbringen darf, ehe sie wieder zu ihrer Mutter zurückkehrt. Er ist selbst noch jung und sucht noch nach seiner neuen Rolle gegenüber Sophie. Er möchte im besten Licht erscheinen und den Urlaub für Sophie sie angenehm wie möglich machen. Er präsentiert sich vor allem als väterlicher Freund, der auch der ältere Bruder sein könnte.

Sophie lümmelt im Pool herum und fährt in einem Vergnügungspark in einem Arcade-Spiel Motorrad. Auf dem zweiten Motorrad gesellt sich mehrmals stumm ein türkischer Junge zu ihr. Diese Szenen, ein organisierter Ausflug und der Kauf eines Teppichs sind die wenigen Begegnung des Vater-/Tochter-Gespanns mit den Einheimischen. Die restliche Zeit verbringen sie in der Ferienanlage zwischen Hotelzimmer, Pool und Veranstaltungssaal. Dort beteiligen sie sich an einer Karaoke-Veranstaltung. Die meiste Zeit dösen sie vor sich hin. Wie der Film, der eben diese Ereignislosigkeit protokolliert.

Weil Calum und Sophie sich erfolgreich von ihrer besten Seite präsentieren und sie erfolgreich versuchen, einen harmonischen Urlaub miteinander zu verbringen, gibt es im Film keinen Konflikt, der nach einer irgendwie gearteten Auflösung sucht. Die wenigen Momente, in denen etwas Dramatisches angedeutet wird, lösen sich schnell in Wohlgefallen auf.

Aftersun“ ist eine Abfolge von Schnappschüssen, die nur für die in ihnen abgebildeten Personen bedeutungsvoll sind. Oder für Menschen, die etwas ähnliches erleben oder erlebt haben und ihre eigenen Gefühle und Unsicherheiten bruchlos in den Film übertragen können.

Aktuell ist das hochgelobte Drama für etliche Preise nominiert. Einige Preise erhielt es bereits. In Cannes erhielt „Aftersun“ nach seiner Premiere den French Touch Jury Prize und bei den diesjährigen British Independent Film Award erhielt er sieben Preise, unter anderem in den Kategorien „Bester britischer Independent-Film“, Bestes Regiedebüt“, „Beste Regie“ und „Bestes Drehbuch“.

Aftersun (Aftersun, Großbritannien/USA 2022)

Regie: Charlotte Wells

Drehbuch: Charlotte Wells

mit Paul Mescal, Frankie Corio, Celia Rowlson-Hall

Länge: 101 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Homepage zum Film

Moviepilot über „Aftersun“

Metacritic über „Aftersun“

Rotten Tomatoes über „Aftersun“

Wikipedia über „Aftersun“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 15. Dezember: Boss Level

Dezember 14, 2022

Vox, 22.20

Boss Level (Boss Level, USA 2021)

Regie: Joe Carnahan

Drehbuch: Chris Borey, Eddie Borey, Joe Carnahan

Ex-Delta-Force-Kämpfer Roy Pulver will wissen, warum er in einer Zeitschleife steckt und wie er sich aus ihr befreien kann. Dafür mordet er sich jeden Tag ein Stückchen weiter, ehe er getötet wird. Am nächsten Tag beginnt er wieder von vorne.

TV-Premiere der Over-the-Top-Actionfilm-Variante von „…und täglich grüßt das Murmeltier“, die nie ins Kino kaum. „als reines Actionfeuerwerk unterhält der Film (…) solide“ (Lexikon des internationalen Films)

mit Frank Grillo, Mel Gibson, Naomi Watts, Annabelle Wallis, Michelle Yeoh

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Boss Level“

Wikipedia über „Boss Level“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Joe Carnahans “The Grey – Unter Wölfen” (The Grey, USA 2012)


Neu im Kino/Filmkritik: Über James Camerons „Avatar: The Way of Water“

Dezember 14, 2022

Beginnen wir für die Ungeduldigen und mit einigen Feststellungen. Die Bilder – ich habe „Avatar: The Way of Water“ Im IMAX in 3D gesehen – sind toll. Der 3D-Effekt ist gelungen. Meistens fällt er nicht auf. In einigen Momenten wird er sehr gut eingesetzt. Das ist eher bei den Natur- als bei den Kampfaufnahmen der Fall. Und nur sehr selten stört er. So gibt es am Anfang einige Bilder von Menschengruppen, die wie ein Scherenschnitt-Theater wirken. Die Spezialeffekte überzeugen. Das alles konnte man erwarten. Das war schon bei „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ (2009) so. Damals wie heute zeigt Cameron, was möglich ist. Die Bilder in den Trailern vermitteln davon noch nicht einmal eine blasse Ahnung.

Die Story ist wieder einmal vernachlässigbar. Cameron interessiert sich für Bilder einer unberührten Natur und menschenähnlichen Wesen die in Eintracht mit der Natur und allen Lebewesen leben. Dreidimensionale Figuren, tiefergehende Konflikte und sich daraus ergebende Charakterenwicklungen sind ihm egal. Hier liefert Cameron nur das allernötigste.

Am Ende von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ blieb Jake Sully, ein zum Na’vi gewordener US-Marine, mit der Na’vi-Häuptlingstochter Neytiri, auf Pandora, dieser naturbelassenen Welt, auf der die Na’vi mit allen anderen Lebewesen in friedlicher Harmonie leben.

Seitdem sind einige Jahre vergangen. Die Kinder wurden größer und die Menschen kehren zurück. Dieses Mal wollen sie den Planeten erobern. Dafür wird Colonel Miles Quaritch, Sullys ehemaliger und im ersten Film verstorbener Vorgesetzter, wiederbelebt, indem sein Geist in einen geklonten Na’vi-Soldaten implantiert wird. Zusammen mit einigen anderen, letztendlich namenlos bleibenden, auf die gleiche Art geklonten Na’vi-Soldaten soll er Jake Sully finden.

Als er sie in den aus dem ersten „Avatar“-Film bekannten dschungelartigen Wäldern findet, flüchten Sully und seine Familie zu den Metkayina. Sie leben auf unzähligen Südseeinseln am und im Wasser in friedlicher Symbiose mit den im Wasser lebenden Pflanzen und Tieren.

Während die Sullys sich noch in ihrer neuen Welt einleben, hat Quaritch ihre Fährte aufgenommen.

In „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ erzählt James Cameron, überraschend naiv, einfach noch einmal die sattsam bekannte Geschichte von Pocahontas. In „Avatar: The Way of Water“ erzählt er jetzt die Geschichte einer Militäroperation gegen einen Fahnenflüchling.

Nur dass wir auf der Seite des Flüchtlings stehen, der vor allem seine Familie, aber auch seinen Stamm und Pandora retten will. Auch wenn Sully in diesem Film noch nicht der Anführer der Na’vis gegen die Menschen ist (das kann in den nächsten „Avatar“-Filmen erzählt werden), hat der Science-Fiction-Fantasyfilm eine eindeutige Botschaft. Er positioniert sich auf der Seite der friedlichen Ureinwohner gegen Naturzerstörung, Kolonialismus und Ausrottung indegener Völker. Das ist ein durchaus sympathischer Blickwechsel. In Western ist das ja normalerweise anders.

Aber vor allem feiert Cameron die Schönheit der Natur. Zuerst den Dschungel, später die Insel- und Wasserwelt. Sobald die einzelnen Mitglieder der Sully-Familie die Welt des Wassers erkunden, kommt die Haupthandlung zum Stillstand. Stattdessen wird deutlich über eine Filmstunde getaucht, sich mit Pflanzen und Tieren verbunden und Sullys Sohn befreundet sich mit einem riesigen Fisch, der ihm in einer brenzligen Situation das Leben rettet. Während hier die Harmonie eines Werbefilms für einen Südseeurlaub herrscht, sucht Quaritch weiterhin Sully. Dabei benimmt er sich wie ein marodierender Soldat, der Einheimische brutal tötet und ihre Dörfer niederbrennt. In der Bildsprache gibt es in diesen Momenten Parallelen und Anspielungen auf Vietnam-Kriegsfilme und US-Western, die während des Vietnamkriegs entstanden und sich kritisch mit der der US-Geschichte und dem Vietnamkrieg auseinandersetzten. Es sind beliebig eingestreute Zitate, die Cameron nicht weiter verfolgt.

Während die Geschichte bestenfalls funktional ist, überzeugen die CGI-Effekte rundum. Cameron zeigt in seinem über dreistündigem Epos, wie gut CGI sein kann. Es gibt im gesamten Film wahrscheinlich kein einziges Bild, das nicht exzessiv bearbeitet wurde. Das beginnt schon damit, dass die Na’vi deutlich größer als normale Menschen sind. Sie haben eine blaue Haut und sehen nur menschenähnlich aus. Pandora ist ein erdähnlicher Planet. Die Tiere erinnern an Tiere, die es auch auf der Erde gibt. Aber sie sind immer etwas anders. Das führt dazu, dass jedes Bild bearbeitet werden musste. Diese Arbeit dauerte länger als die Dreharbeiten. Sie begannen im September 2017. Im November 2018 waren die Dreharbeiten mit dem Hauptcast abgeschlossen. Danach wurde vier Jahre lang an den Bildern gearbeitet, bis eine perfekte, lebensecht aussehende künstliche Welt entstanden war.

Insofern ist „Avatar: The Way of Water“ das Gegenteil von Tom Cruises „Top Gun: Maverick“, in dem Produzent Cruise und Regisseur Joseph Kosinski einen Kult der Authentizität pflegen. Anstatt die Schauspieler im Studio in einen Jet zu setzen, mussten sie alle in den Jets fliegen. Auch diese Mühe sieht man im Film.

Diese beiden Filme, die auch unverkennbar die Handschrift ihres Machers haben, markieren Eckpunkte des aktuellen Blockbuster-Kinos. Aber während „Top Gun: Maverick“ (Ideologie einmal beiseite gelassen) unglaublichen Spaß macht, ist „Avatar: The Way of Water“ doch eine ziemlich bräsige und naive Naturverklärung mit den Mitteln des Computers. Es ist Esoterik-Kitsch, der mit seinen lupenreinen Bildern seine Zuschauer überwältigen will. Und das gelingt ihm ziemlich gut.

Die nächsten beiden Teile, die die Geschichte weitererzählen, sind schon in Arbeit. In zwei Jahren soll der dritte „Avatar“-Film im Kino anlaufen. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll es einen vierten und fünften „Avatar“-Film geben. Und Cameron hat schon Ideen für weitere „Avatar“-Filme.

Avatar: The Way of Water (Avatar: The Way of Water, USA 2022)

Regie: James Cameron

Drehbuch: James Cameron, Rick Jaffa, Amanda Silver (nach einer Geschichte von James Cameron, Rick Jaffa, Amanda Silver, Josh Friedman und Shane Salerno)

mit Sam Worthington, Zoe Saldaña, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Cliff Curtis, Joel David Moore, CCH Pounder, Edie Falco, Jemaine Clement, Giovanni Ribisi, Kate Winslet

Länge: 193 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Avatar: The Way of Water“

Metacritic über „Avatar: The Way of Water“

Rotten Tomatoes über „Avatar: The Way of Water

Wikipedia über „Avatar: The Way of Water“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von James Camerons „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ (Terminator 2: Judgment Day, USA 1991)


TV-Tipp für den 14. Dezember: Sea of Love – Melodie des Todes

Dezember 13, 2022

ZDF Neo, 01.00

Sea of Love – Melodie des Todes (Sea of Love, USA 1988)

Regie: Harold Becker

Drehbuch: Richard Price

In New York werden mehrere Männer, die auf Kontaktanzeigen geantwortet haben, ermordet. Der abgewrackte Cop Frank Keller (Al Pacino) sucht den Mörder. Dafür gibt er selbst eine Kontaktanzeige auf und trifft Helen (Ellen Barkin). Er verliebt sich in die geheimnisvolle Schönheit. Dummerweise ist sie gleichzeitig die Hauptverdächtige.

Spannender Thriller. Dank des wendungsreichen Drehbuchs von Richard Price, der auch ein erfolgreicher Romanautor ist („The Wanderers“, „Clockers“, „Lush Life“), und der glänzenden Schauspieler. Al Pacino erhielt eine Golden-Globe-Nominierung. Richard Price eine Edgar-Nominierung (und verlor gegen die heute ziemlich vergessene High-School-Satire „Heathers“).

mit Al Pacino, Ellen Barkin, John Goodman, Michael Rooker, William Hickey, Ricahrd Jenkins, Paul Calderon

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Sea of Love“

Wikipedia über „Sea of Love“ (deutsch, englisch)


Cover der Woche

Dezember 13, 2022

Der Roman ist saukomisch und wer die deutsche Übersetzung in einem Antiquariat entdeckt, sollte zuschlagen.

 


TV-Tipp für den 13. Dezember: Arbeit ohne Sinn

Dezember 12, 2022

Arte, 21.10

Arbeit ohne Sinn (The happy worker, Finnland 2022)

Regie: John Webster

Buch: John Webster, Eveliina Kantola

Unzufrieden mit ihrer Arbeit? Sie sind nicht allein. Warum immer mehr Menschen mit ihrer Arbeit im Büro, den Inhalten und der Struktur, unzufrieden sind, versucht John Webster in seinem spielfilmlangen Dokuessay herauszufinden.

Hinweis

Arte über die Doku


Die Nominierungen für die Golden Globes 2023

Dezember 12, 2022

Die Hollywood Foreign Press Association (HFPA) hat vorher die Nominierungen für die 80. Golden Globes veröffentlicht. Die Preisverleihung ist am 10. Januar 2023.

Nominiert sind:

BEST MOTION PICTURE – DRAMA

AVATAR: THE WAY OF WATER (Walt Disney Studios Motion Pictures)

ELVIS (Warner Bros)

THE FABELMANS (Universal Pictures)

TÁR (Focus Features)

TOP GUN: MAVERICK (Paramount Pictures)

(weil ich schon alle Filme kenne: Steven Spielbergs „The Fabelmans“, eine Quasi-Biopic über seine Kindheit und Jugend, dürfte den Preis erhalten.)

BEST MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY

BABYLON (Paramount Pictures)

THE BANSHEES OF INISHERIN (Searchlight Pictures)

EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE (A24)

GLASS ONION: A KNIVES OUT MYSTERY (Netflix)

TRIANGLE OF SADNESS (Neon)

(hier kenne ich nicht alle Filme. Erstaunlicherweise sind sie dieses Mal sogar wirklich „Komödien“. Trotzdem geht mein Votum an Martin McDonaghs Schwarze Komödie „The Banshees of Inisherin“.)

BEST MOTION PICTURE – ANIMATED

GUILLERMO DEL TORO’S PINOCCHIO (Netflix)

INU-OH (GKIDS)

MARCEL THE SHELL WITH SHOES ON (A24)

PUSS IN BOOTS: THE LAST WISH (Universal Pictures)

TURNING RED (Walt Disney Studios Motion Pictures)

BEST MOTION PICTURE – NON-ENGLISH LANGUAGE (FORMERLY FOREIGN LANGUAGE)

ALL QUIET ON THE WESTERN FRONT (GERMANY) (Netflix)

ARGENTINA, 1985 (ARGENTINA) (Amazon Prime Video)

CLOSE (BELGIUM / FRANCE / NETHERLANDS) (A24)

DECISION TO LEAVE (SOUTH KOREA) (MUBI)

RRR (INDIA) (Variance Films)

(allein weil RRR“ derzeit ein weltweites Phänomen ist, dürfte er den Preis erhalten.)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A MOTION PICTURE – DRAMA

CATE BLANCHETT (TÁR)

OLIVIA COLMAN (EMPIRE OF LIGHT)

VIOLA DAVIS (THE WOMAN KING)

ANA DE ARMAS (BLONDE)

MICHELLE WILLIAMS (THE FABELMANS)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A MOTION PICTURE – DRAMA

AUSTIN BUTLER (ELVIS)

BRENDAN FRASER (THE WHALE)

HUGH JACKMAN (THE SON)

BILL NIGHY (LIVING)

JEREMY POPE (THE INSPECTION)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY

LESLEY MANVILLE (MRS. HARRIS GOES TO PARIS)

MARGOT ROBBIE (BABYLON)

ANYA TAYLOR-JOY (THE MENU)

EMMA THOMPSON (GOOD LUCK TO YOU, LEO GRANDE)

MICHELLE YEOH (EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY

DIEGO CALVA (BABYLON)

DANIEL CRAIG (GLASS ONION: A KNIVES OUT MYSTERY)

ADAM DRIVER (WHITE NOISE)

COLIN FARRELL (THE BANSHEES OF INISHERIN)

RALPH FIENNES (THE MENU)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A SUPPORTING ROLE IN ANY MOTION PICTURE

ANGELA BASSETT (BLACK PANTHER: WAKANDA FOREVER)

KERRY CONDON (THE BANSHEES OF INISHERIN)

JAMIE LEE CURTIS (EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE)

DOLLY DE LEON (TRIANGLE OF SADNESS)

CAREY MULLIGAN (SHE SAID)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A SUPPORTING ROLE IN ANY MOTION PICTURE

BRENDAN GLEESON (THE BANSHEES OF INISHERIN)

BARRY KEOGHAN (THE BANSHEES OF INISHERIN)

BRAD PITT (BABYLON)

KE HUY QUAN (EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE)

EDDIE REDMAYNE (THE GOOD NURSE)

BEST DIRECTOR – MOTION PICTURE

JAMES CAMERON (AVATAR: THE WAY OF WATER)

DANIEL KWAN, DANIEL SCHEINERT (EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE)

BAZ LUHRMANN (ELVIS)

MARTIN MCDONAGH (THE BANSHEES OF INISHERIN)

STEVEN SPIELBERG (THE FABELMANS)

(Uhuh, Steven Spielberg?)

BEST SCREENPLAY – MOTION PICTURE

TODD FIELD (TÁR)

DANIEL KWAN, DANIEL SCHEINERT (EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE)

MARTIN MCDONAGH (THE BANSHEES OF INISHERIN)

SARAH POLLEY (WOMEN TALKING)

STEVEN SPIELBERG, TONY KUSHNER (THE FABELMANS)

(Auch ohne „Women talking“ zu kennen, könnte Spielberg hier wieder gewinnen. Auch wenn ich Martin McDonagh den Drehbuch- und den Regiepreis gönnen würde. Aber seine Komödie ist gegenüber Spielbergs nostalgischen Kindheits- und Jugenderinnerungen dann doch eine arg schwere Kost.)

BEST ORIGINAL SCORE – MOTION PICTURE

CARTER BURWELL (THE BANSHEES OF INISHERIN)

ALEXANDRE DESPLAT (GUILLERMO DEL TORO’S PINOCCHIO)

HILDUR GUÐNADÓTTIR (WOMEN TALKING)

JUSTIN HURWITZ (BABYLON)

JOHN WILLIAMS (THE FABELMANS)

BEST ORIGINAL SONG – MOTION PICTURE

CAROLINA” — WHERE THE CRAWDADS SING (Music by: Taylor Swift, Lyrics by: Taylor Swift)

CIAO PAPA” — GUILLERMO DEL TORO’S PINOCCHIO (Music by: Alexandre Desplat, Lyrics by: Roeban Katz, Guillermo del Toro)

HOLD MY HAND” — TOP GUN: MAVERICK (Music by: Lady Gaga, BloodPop, Benjamin Rice, Lyrics by: Lady Gaga, BloodPop)

LIFT ME UP” — BLACK PANTHER: WAKANDA FOREVER (Music by: Tems, Rihanna, Ryan Coogler, Ludwig Göransson, Lyrics by: Tems, Rihanna, Ryan Coogler, Ludwig Göransson)

NAATU NAATU” — RRR (Music by: M.M. Keeravani, Lyrics by: Kala Bhairava, Rahul Sipligunj)

(Ist noch jemand beim Lesen der Namen? Denn nach den Spielfilm-Nominierungen kommen die TV-Nominierungen. )

BEST TELEVISION SERIES – DRAMA

BETTER CALL SAUL (AMC+/AMC)

THE CROWN (NETFLIX)

HOUSE OF THE DRAGON (HBO MAX)

OZARK (NETFLIX)

SEVERANCE (APPLE TV+)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A TELEVISION SERIES – DRAMA

EMMA D’ARCY (HOUSE OF THE DRAGON)

LAURA LINNEY (OZARK)

IMELDA STAUNTON (THE CROWN)

HILARY SWANK (ALASKA DAILY)

ZENDAYA (EUPHORIA)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A TELEVISION SERIES – DRAMA

JEFF BRIDGES (THE OLD MAN)

KEVIN COSTNER (YELLOWSTONE)

DIEGO LUNA (ANDOR)

BOB ODENKIRK (BETTER CALL SAUL)

ADAM SCOTT (SEVERANCE)

BEST TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY

ABBOTT ELEMENTARY (ABC)

THE BEAR (FX)

HACKS (HBO MAX)

ONLY MURDERS IN THE BUILDING (HULU)

WEDNESDAY (NETFLIX)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY

QUINTA BRUNSON (ABBOTT ELEMENTARY)

KALEY CUOCO (THE FLIGHT ATTENDANT)

SELENA GOMEZ (ONLY MURDERS IN THE BUILDING)

JENNA ORTEGA (WEDNESDAY)

JEAN SMART (HACKS)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY

DONALD GLOVER (ATLANTA)

BILL HADER (BARRY)

STEVE MARTIN (ONLY MURDERS IN THE BUILDING)

MARTIN SHORT (ONLY MURDERS IN THE BUILDING)

JEREMY ALLEN WHITE (THE BEAR)

BEST TELEVISION LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION

BLACK BIRD (APPLE TV+)

DAHMER – MONSTER: THE JEFFREY DAHMER STORY (NETFLIX)

THE DROPOUT (HULU)

PAM & TOMMY (HULU)

THE WHITE LOTUS (HBO MAX)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES, OR A MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION

JESSICA CHASTAIN (GEORGE & TAMMY)

JULIA GARNER (INVENTING ANNA)

LILY JAMES (PAM & TOMMY)

JULIA ROBERTS (GASLIT)

AMANDA SEYFRIED (THE DROPOUT)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES, OR A MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION

TARON EGERTON (BLACK BIRD)

COLIN FIRTH (THE STAIRCASE)

ANDREW GARFIELD (UNDER THE BANNER OF HEAVEN)

EVAN PETERS (DAHMER – MONSTER: THE JEFFREY DAHMER STORY)

SEBASTIAN STAN (PAM & TOMMY)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A SUPPORTING ROLE IN A LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION

JENNIFER COOLIDGE (THE WHITE LOTUS)

CLAIRE DANES (FLEISHMAN IS IN TROUBLE)

DAISY EDGAR-JONES (UNDER THE BANNER OF HEAVEN)

NIECY NASH (DAHMER – MONSTER: THE JEFFREY DAHMER STORY)

AUBREY PLAZA (THE WHITE LOTUS)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A SUPPORTING ROLE IN A LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION

F. MURRAY ABRAHAM (THE WHITE LOTUS)

DOMHNALL GLEESON (THE PATIENT)

PAUL WALTER HAUSER (BLACK BIRD)

RICHARD JENKINS (DAHMER – MONSTER: THE JEFFREY DAHMER STORY)

SETH ROGEN (PAM & TOMMY)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A SUPPORTING ROLE IN A MUSICAL-COMEDY OR DRAMA TELEVISION SERIES

ELIZABETH DEBICKI (THE CROWN)

HANNAH EINBINDER (HACKS)

JULIA GARNER (OZARK)

JANELLE JAMES (ABBOTT ELEMENTARY)

SHERYL LEE RALPH (ABBOTT ELEMENTARY)

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A SUPPORTING ROLE IN A MUSICAL-COMEDY OR DRAMA TELEVISION SERIES

JOHN LITHGOW (THE OLD MAN)

JONATHAN PRYCE (THE CROWN)

JOHN TURTURRO (SEVERANCE)

TYLER JAMES WILLIAMS (ABBOTT ELEMENTARY)

HENRY WINKLER (BARRY)

Für alle dir durchgehalten hagen, gibt es jetzt eine Liste, in der Steht, wie viele Nominierungen jeder Spielfilm erhalten hat. Die TV-Nominierungen lasse ich mal weg:

The Banshees of Inisherin 8

Everything Everywhere All at Once 6

Babylon 5

The Fabelmans 5

Elvis 3

Guillermo del Toro’s Pinocchio 3

TÁR 3

Avatar: The Way of Water 2

Black Panther: Wakanda Forever 2

Glass Onion: A Knives Out Mystery 2

The Menu 2

RRR 2

Top Gun: Maverick 2

Triangle of Sadness 2

Women Talking 2

All Quiet on the Western Front 1

Argentina, 1985 1

Blonde 1

Close 1

Decision to Leave 1

Empire of Light 1

Good Luck to You, Leo Grande 1

The Good Nurse 1

The Inspection 1

Inu-Oh 1

Living 1

Marcel the Shell with Shoes On 1

Mrs. Harris Goes to Paris 1

Puss in Boots: The Last Wish 1

She Said 1

The Son 1

Turning Red 1

The Whale 1

Where the Crawdads Sing 1

White Noise 1

The Woman King 1


TV-Tipp für den 12. Dezember: Alles ist Eins. Außer der 0.

Dezember 11, 2022

ARD, 00.20

Alles ist Eins. Außer der 0. (Deutschland 2020)

Regie: Klaus Maeck, Tanja Schwerdorf

Drehbuch: Klaus Maeck, Tanja Schwerdorf

TV-Premiere (zu einer unmöglichen Uhrzeit) der sehr gelungenen, informativen und kurzweiligen Doku über den 1981 gegründeten Chaos Computer Club und seinen visionären Gründer Wau Holland, der die Utopie eines freien Internets hatte. Noch bevor die Welt das Internet kannte.

Hinweise

Homepage zum Film

Filmportal über über „Alles ist Eins. Außer der 0.“

Moviepilot über „Alles ist Eins. Außer der 0.“

Wikipedia über Wau Holland und den Chaos Computer Club

Meine Besprechung von Klaus Maeck/Tanja Schwerdorfs „Alles ist Eins. Außer der 0.“ (Deutschland 2020)


TV-Tipp für den 11. Dezember: Catch me if you can

Dezember 10, 2022

Arte, 20.15

Catch me if you can (Catch me if you can, USA 2002)

Regie: Steven Spielberg

Drehbuch: Jeff Nathanson

LV: Frank Abagnale (mit Stan Redding): Catch me if you can: The Amazing True Story of the Youngest and Most Daring Con Man in the History of Fun and Profit, 1980 (Mein Leben auf der Flucht, Catch me if you can)

Spielberg erzählt kurzweilig die wahre Geschichte des Hochstaplers Frank Abagnale. Der Film „ist eine swingende, schwerelose Krimikomödie, die durch Tempo, Charme und Verspieltheit überzeugt.“ (Berliner Zeitung, 30. Januar 2003)

Mit Leonardo DiCaprio, Tom Hanks, Christopher Walken, Martin Sheen, Nathalie Baye, James Brolin, Jennifer Garner

Wiederholung: Freitag, 16. Dezember, 14.15 Uhr

Hinweise

Wikipedia über “Catch me if you can” (deutsch, englisch)

Rotten Tomatoes über “Catch me if you can”

History vs. Hollywood überprüft den Wahrheitsgehalt der Hochstaplergeschichte

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” (Indiana Jones and the kingdom of the skull, USA 2008)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Gefährten” (War Horse, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Lincoln” (Lincoln, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ (Bridge of Spies, USA 2015)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „BFG – Big Friendly Giant (The BFG, USA 2016)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Die Verlegerin“ (The Post, USA 2017)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Ready Player One“ (Ready Player One, USA 2018)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „West Side Story“ (West Side Story, USA 2021)

Steven Spielberg in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 10. Dezember: Ich bin dein Mensch

Dezember 9, 2022

Was hat Maria Schrader vor „She said“ gemacht? Nun:

NDR, 20.15

Ich bin dein Mensch (Deutschland 2021)

Regie: Maria Schrader

Drehbuch: Jan Schomburg, Maria Schrader

LV: Emma Braslavsky: Ich bin dein Mensch, 2019 (Kurzgeschichte, in „2029 – Geschichten von Morgen“)

Die Wissenschaflerin Alma soll über mehrere Wochen mit einem humanoiden Roboter zusammenleben und anschließend einen Forschungsbericht über die gemeinsame Zeit verfassen. Es geht um die Frage, ob humanoide Roboter Menschenrechte bekommen sollen.

„Ich bin dein Mensch“ ist ein feiner, auf der Berlinale abgefeierter, zum Nachdenken anregender Science-Fiction-Film und einer der besten deutschen Filme des Jahres. Er erhielt, unter anderem, vier deutsche Filmpreise als bester Film, für die beste Regie, das beste Drehbuch und die beste Hauptrolle.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Maren Eggert, Dan Stevens, Sandra Hüller, Hans Löw, Wolfgang Hübsch, Annika Meier, Falilou Seck, Jürgen Tarrach, Henriette Richter-Röhl, Monika Oschek

Hinweise

Filmportal über „Ich bin dein Mensch“

Moviepilot über „Ich bin dein Mensch“

Rotten Tomatoes über „Ich bin dein Mensch“

Wikipedia über „Ich bin dein Mensch“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Maria Schraders „Ich bin dein Mensch“ (Deutschland 2021)

Meine Besprechung von Maria Schraders „She said“ (She said, USA 2022)