ZDFneo zeigt an den Wochentagen täglich einen Fall von Lieutenant Columbo. Und davor darf Privatdetektiv Thomas Magnum Gangster im Paradies jagen.
Heute gibt es ein Highlight der Serie:
ZDFneo, 17.55
Columbo: Etude in Schwarz (USA 1972, Regie: Nicholas Colasanto, Peter Falk [ungenannt], John Cassavetes [ungenannt])
Drehbuch: Steven Bochco
Erfinder: Richard Levinson , William Link
Dirigent Alex Benedict will nicht auf die unverschämten Forderungen seiner Geliebten eingehen. Also bringt er sie um und tarnt es als Selbstmord. Aber Lt. Columbo mag Selbstmorde, vor allem Selbstmorde von jungen Frauen nicht, und sucht ihren Mörder.
Bochcos Drehbuch war für einen Emmy nominiert.
Und die Besetzung ist auch nicht schlecht.
mit Peter Falk, John Cassavetes, Blythe Danner, James Olson, Myrna Loy, Pat Morita
ZDF, 20.15/23.40 James Bond 007 – Skyfall(Skyfall, GB/USA 2012)
Regie: Sam Mendes
Drehbuch: Neal Purvis, Robert Wade, John Logan
LV: Charakter von Ian Fleming
James Bond jagt Raoul Silva, der zuerst die Datei mit den Identitäten von allen Geheimagenten, die undercover in Terroristennetzwerken arbeiten, entwendet und dann den gesamten britischen Geheimdienst ins Nirvana schicken will, weil M(ama) nicht nett zu ihm war.
Insgesamt ein sehr erfreulicher James-Bond-Film, in dem wir letztendlich mehr über Bond erfahren, als wir jemals wissen wollten – und den ich zum Kinostart ausführlich besprochen habe.
Mal sehen, was der nächste Bond-Film „Spectre“, der gerade gedreht wird, bringt. Die Besetzung überzeugt und Spectre steht eigentlich für schön altmodische Welteroberungspläne.
mit Daniel Craig, Judi Dench, Javier Bardem, Ralph Fiennes, Naomie Harris, Bérénce Marlohe, Ben Whishaw, Albert Finney, Rory Kinnear, Ola Rapace
Eigentlich hat der 53-jährige Literaturprofessor Marc, ein gescheiterter Schriftsteller, es ganz gut getroffen. Er unterricht an einer Universität, lebt mit seiner Schwester in einem malerisch in den Bergen gelegenem Chalet und er geht mit möglichst vielen Studentinnen ins Bett. Eine seiner Bettgesellinnen, die 23-jährige Barbara, überlebt dummerweise die Nacht mit ihm nicht. Wahrscheinlich hat sie zu viel von den falschen Drogen genommen. Marc ruft allerdings nicht den Notarzt oder die Polizei. Immerhin ist sie mausetot und die öffentliche Aufregung über eine tote Studentin in seinem Bett würde ihn garantiert für nichts und wieder nichts die Stelle kosten. Vor allem, weil sie sein Seminar besuchte.
Also schleppt er sie vor seiner ersten Unterrichtsstunde in den Wald und wirft sie in eine Felsspalte, die er vor Jahren zufällig mit seiner Schwester entdeckte.
Problem gelöst. Und dem Kommissar, der die verschwunden Studentin sucht, sagt man, dass man nicht wisse, wohin Barbara verschwunden ist.
Kurz darauf trifft Marc Myriam, die gut fünfzigjährige und, so Marcs Schürzenjägermeinung, verdammt gut aussende Stiefmutter von Barbara. Von Marc möchte sie mehr über Barbara erfahren – und der Universitätslehrer macht eine neue Erfahrung: denn er verliebt sich in die verheiratete Myriam, die deutlich älter als alle seine bisherigen Eroberungen ist.
„Liebe ist das perfekte Verbrechen“, der neue Film der Brüder Arnaud und Jean-Marie Larrie, basiert auf dem Roman „Die Rastlosen“ von Philippe Djian, dessen Bestseller „Betty Blue“ erfolgreich verfilmt wurde und der in seinen Romane immer wieder das Feld zwischen Sex, außergewöhnlicher Liebe und Verbrechen auslotet. Auch „Liebe ist das perfekte Verbrechen“ ist ein, hm, erotischer Kriminalfilm, der die Krimi-Aspekte in Djians Geschichte betont.
Denn nach dem flotten Auftakt beginnt im Roman die Geschichte zunehmend vor sich hin zu plätschern, während Marc sich mit Myriam zu Schäferstündchen trifft, er um seine ungeliebte Arbeit kämpft (immerhin ist er zu alt, um etwas Neues anzufangen) und wir mehr über die seltsame Beziehung zwischen ihm und seiner Schwester erfahren, ehe alles mit eine Knalleffekt endet. Dabei sind die Charaktere und ihre verkorksten Beziehungen durchaus interessant.
Die werkgetreue Verfilmung überzeugt dagegen als ruhiger Noir-Psycho-Thriller. Der von Mathieu Amalric gespielte Hochschullehrer ist von der ersten Minute an viel zwiespältiger als im Roman – und man erinnert sich an Amalrics ähnlich gelagerte Rollen in Roman Polanskis „Venus im Pelz“ und in seiner Georges-Simenon-Verfilmung „Das blaue Zimmer“ (ab 5. Februar 2015 im Kino). Beide Male verstrickt der Mann sich hoffnungslos und eher passiv in die Netze schöner Frauen und taumelt dem Abgrund entgegen.
Auch Myriam umgibt von Anfang an ein Geheimnis. Denn warum sollte die frisch Verheiratete sich ausgerechnet mit dem Lehrer ihrer Stieftochter einlassen, während ihr Mann auf einer lebensgefährlichen Auslandsmission ist?
Das Bonusmaterial der DVD ist mit einem Making of und Interviews erfreulich informativ ausgefallen. Vor allem wenn Arnaud und Jean-Marie Larrie über den Film sprechen.
Liebe ist das perfekte Verbrechen(L’amour est un crime parfait, Frankreich 2013)
Regie: Arnaud Larrieu, Jean-Marie Larrie
Drehbuch: Arnaud Larrieu, Jean-Marie Larrie
mit Mathieu Amalric, Karin Viard, Maïwenn, Sara Forestier
– DVD Alamode Film
Bild: 2,35:1 (16:9)
Ton: Deutsch, Französisch (DD 5.1)
Untertitel: Deutsch
Bonusmaterial: Interviews, Making of, Trailer, Wendecover
Länge: 110 Minuten
FSK: ab 16 Jahre
– Die Vorlage
Philippe Djian: Die Rastlosen (übersetzt von Oliver Ilan Schulz) Diogenes, 2014 224 Seiten
10,90 Euro
– Deutsche Erstausgabe
Diogenes, 2012
– Originalausgabe
Incidences
Éditions Gallimard, 2010
– Hinweise
Arte, 22.10 Go Go Tales (Italien/USA 2007, Regie: Abel Ferrara)
Drehbuch: Abel Ferrara, Scott Pardo
Ray Ruby hat ein großes Herz und er leitet einen Stripclub, der kurz vor der Pleite steht. Mit einem Lotto-Gewinn will er alle glücklich machen.
In den Neunzigern war Abel Ferrara Gott. Ich sage nur „King of New York“ und „Bad Lieutenant“. Aber seitdem fanden seine neuen Werke kaum noch den Weg nach Deutschland, geschweige denn ins Kino. Auch „Go Go Tales“, immerhin schon acht Jahre alt, erlebt heute seine große Deutschlandpremiere. Denn nach der Premiere in Cannes wurde der Film in Deutschland nur auf einigen Festivals gezeigt.
Dabei kam Ferraras Komödie, die seine Version von John Cassavetes‘ „Die Ermordung eines chinesischen Buchmachers“ ist, bei den Kritikern gut an. Über die grandiose Besetzung muss nichts gesagt werden.
mit Willem Dafoe, Bob Hoskins, Matthew Modine, Asia Argento, Riccardo Scamarcio, Sylvia Miles, Roy Dotrice, Joe Cortese, Burt Young, Stefania Rocca, Anita Pallenberg Hinweise Rotten Tomatoes über „Go Go Tales“ Wikipedia über „Go Go Tales“
ARD, 23.45
Drive (Drive, USA 2011)
Regie: Nicolas Winding Refn
Drehbuch: Hossein Amini
LV: James Sallis: Drive, 2005 (Driver, später wegen des Films „Drive“)
Der namenlose Fluchtwagenfahrer führt ein ruhiges, zurückgezogenes Leben, bis er sich in eine Frau verliebt und ihrem Freund bei einem Überfall helfen will. Der Überfall geht schief… TV-Premiere eines allseits abgefeierten Neo-Noirs, der schon jetzt als Kultfilms gelabelt wird. Mehr gibt es in meiner ausführlichen Besprechung.
Natürlich ist die Uhrzeit eine Frechheit, aber sie eröffnet die Chance auf künftige Wiederholungen zu besseren Uhrzeiten und der FSK-18-Film kann problemlos ungekürzt gezeigt werden.
mit Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston, Albert Brooks, Oscar Isaac, Christina Hendricks, Ron Perlman, Kaden Leos
Wiederholung: Sonntag, 4. Januar, 03.05 Uhr (Taggenau!)
Minnesota, im Winter: Autoverkäufer Jerry Lundegaard will an die Kohle von seinem Schwiegervater gelangen. Er lässt seine Frau von zwei strohdumm-gewalttätigen Verbrechern kidnappen. Selbstverständlich geht alles, was schief gehen kann, schief und die hochschwangere Polizeichefin Marge Gunderson darf Leichen einsammeln.
„Oh, jeez“, was für ein herrlich doppelbödiger, schwarzhumoriger Kriminalfilm. „Fargo“ gehört unbestritten zu den besten Werken der Coen-Brüder.
Mit Frances McDormand, William H. Macy, Steve Buscemi, Peter Stormare, Bruce Campbell (ungenannt)
„Herz aus Stahl“ erfindet das Genre des Kriegsfilms nicht neu oder liefert umwerfend neue Erkenntnisse. Jedenfalls nicht, wenn man Filme wie „Steiner – Das eiserne Kreuz“ (von Sam Peckinpah) oder „The Big Red One“ (von Samuel Fuller) über den Zweiten Weltkrieg oder „Platoon“ (von Oliver Stone) über den Vietnamkrieg gesehen hat; um nur drei Filme zu nennen, die „Herz aus Stahl“ beeinflussten und die von Kriegsveteranen inszeniert wurden. Wobei Peckinpah keine Kampferfahrung hatte. „The Big Red One“ und „Platoon“ verarbeiten persönliche Erlebnisse. David Ayer ist vor allem für seine Drehbücher und Filme aus den innerstädtischen Kampfzonen von Los Angeles bekannt. „Training Day“, „The Fast and the Furious“, „Dark Blue“, „S. W. A. T. – Die Spezialeinheit“, „Harsh Times“, „Street Kings“, „End of Watch“ und zuletzt „Sabotage“ (okay, der war nicht gut). Immer geht es um Männergruppen, ihren Zusammenhalt, Macho-Rituale und auch den Kampf gegeneinander. Meistens sind seine Protagonisten Polizisten, die sich kaum von den Verbrechern, die sie bekämpfen sollen, unterscheiden. Ohne die Dienstmarke wäre diese Grenze zwischen Gut und Böse überhaupt nicht mehr vorhanden.
Alle seine Filme sind Kriegsfilme, die aber, bis auf „U-571“, in der Gegenwart in den USA spielten. In „Herz aus Stahl“ geht es nach Deutschland. Der Krieg ist fast vorbei, dennoch kämpfen die Deutschen bis zum letzten Mann und für die Amerikaner war es der letzte rundum gute Krieg.
Aber gerade weil Ayer seine bekannten Themen und Charaktere, gesättigt mit Erzählungen von Kriegsveteranen, in ein anderes Genre überträgt, entstehen interessante Verschiebungen und Irritationen. Sowohl in Ayers bekanntem Kosmos, als auch im Kriegsfilm.
So ist eine der grausamsten Szenen am Anfang. Die Mannschaft von Don ‚Wardaddy‘ Collier (Brad Pitt) hat, nach dem Tod eines Kameraden, einen neuen fünften Mann bekommen. Norman Ellison. Ein Junge, der den Krieg am Schreibtisch überleben wollte und der für den Einsatz nicht ausgebildet ist. Also gibt Wardaddy ihm einen verkürzten „Training Day“. Nach einem Gefecht soll er einen Deutschen erschießen. Er soll die Hemmung vor dem Töten verlieren. Er soll für seine Kameraden eintreten. Eigentlich will Wardaddy das Richtige: dem Jungen alles mitgeben, um im Krieg zu überleben und ihn im Schnellverfahren zu einem vollwertigen Teil seiner Mannschaft machen. Sie müssen sich auf den Neuling verlassen können.
Aber er will das Erreichen, indem Norman den Deutschen tötet. Er soll ihn hinterrücks exekutieren. Einen Mord begehen. Und dabei will er auch seinen Willen brechen.
Es gibt noch weitere grandiose Szenen, wie eine gruselige Mahlzeit bei zwei deutschen Frauen, die sich episodisch zu einer Chronik von 24 Stunden aus dem Krieg aneinanderreihen und der Logik von Gefecht und Vorbereitung auf das nächste Gefecht folgen, während sie in ihrem Sherman-Panzer im April 1945 durch Deutschland kurven und miteinander reden.
Da ist es schade, dass Ayer den Film nicht einfach, wie Sam Fuller in „The Big Red One“, mit dem Kriegsende enden lässt, sondern er eine Schlacht inszeniert, in der die Mannschaft des Panzers tapfer in den Heldentod marschiert, weil sie sich in den vergangenen Jahren niemals zurückgezogen haben und niemals ihren fahrunfähigen Panzer zurücklassen würden. Da wird der Antikriegsfilm dann doch zu einem Kriegsfilm, der die Tapferkeit des Soldaten feiert und all dem einen Sinn verleiht; wie Oliver Stone in „Platoon“, wenn am Filmende, nach dem Einsatz von Napalm, alle bis auf einige Amerikaner tot sind und, jedenfalls in dem Film, am Ende die Amerikaner den Krieg gewonnen haben. Diese Rechtfertigung hat Ayer nicht nötig. Immerhin spielt der Film während des Zweiten Weltkriegs und natürlich endet „Herz aus Stahl“ zwiespältiger.
Auffallend bei Ayers Film ist die historische Genauigkeit. Bei den Panzern und der Kleidung fällt das eher positiv auf. Die Leuchtspurmunition, die im Krieg eingesetzt wurde, um die Flugbahnen zu verfolgen, verleiht den nächtlichen Kämpfen dann die Ästhetik eines Computerspiels. Die blutigen Kopfschüsse und durch das Bild fliegenden Körperteile erinnern in ihrer Brutalität an aktuelle Zombie-Filme.
Und, bedingt durch die Konzentration auf eine Mannschaft die sich in einem Panzer durch Feindesland bewegt, wird „Herz aus Stahl“ dann auch zu einem Kriegsfilm, der auch zu einer anderen Zeit spielen könnte und eine seltsam verquere Moral hat. Denn Don Collier (Brad Pitt), Boyd Swan (Shia LaBeouf), Grady Travis (Jon Bernthal), Trini Garcia (Michael Pena) und Norman Ellison (Logan Lerman) haben keinen Überblick über die große Gefechtslage. Sie fahren von einem Gefecht zum nächsten. Die Kriegsziele werden niemals angesprochen. Die Deutschen treten nur als eine bedrohliche Masse ohne irgendwelche individuellen Eigenschaften auf. Es werden auch, abgesehen von einer Gruppe abgemagerte Gestalten, die durch ein Feld stolpern, keine Opfer der Nazi-Gräuel gezeigt. Es gibt auch keine Bilder der Konzentrationslager.
Es geht um Männer im Krieg, die zwischen ihnen entstehende Kameradschaft und ihre Weltsicht. Was sie vor dem Krieg getan haben oder was sie danach machen wollen, ist egal.
Das ist im Kriegsfilmgenre nicht neu, wurde aber selten so brutal gezeigt und weil die Eingangs erwähnten Filme schon lange nicht mehr im Kino laufen und teilweise selten im TV gezeigt werden, ist „Herz aus Stahl“ ein empfehlenswerter, aber auch harter und schonungsloser Kriegsfilm, der im Matsch nichts vom Mythos des heldenhaften Todes übrig lässt.
Bei David Ayer gibt es nicht die hemmungslose Glorifizierung des Kampfes. Der Krieg ist hier kein Spaß wie Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“, kein Leben in der Wiederholungsschleife, wie Doug Limans „Edge of Tomorrow“ (der ja unübersehbare Weltkrieg-II-Anspielungen hat), und auch kein „Saving Private Ryan“. Hier geht es nur um das Überleben im Feindesland und wie der Krieg Menschen verändert. Damals und heute.
Als die beiden Waisenkinder Jake und Elwood Blues erfahren, dass das katholische Waisenhaus, in dem sie aufwuchsen, wegen nicht gezahlter Grundsteuer verkauft werden soll, beschließen sie, das Geld zu beschaffen. Dafür müssen sie ihre alte Blues-Band wieder vereinigen. Doch nicht alle wollen sofort mitmachen, eine geheimnisvolle Frau will sie umbringen und die Polizei verfolgt sie.
Immer wieder gern gesehene Mischung aus Bluesfilm, Konzertfilm, Komödie und Action-Film. Die Blues-Brothers-Band gab es wirklich und nach dem Film verzichtete keine Blues-Band auf schwarze Anzüge, Hüte und Sonnenbrillen.
mit John Belushi, Dan Aykroyd, James Brown, Cab Calloway, Ray Charles, Aretha Franklin, Steve Cropper, Donald Dunn, Murphy Dunne, Willie Hall, Tom Malone, Lou Marini, Matt Murphy, Alan Rubin, Carrie Fisher, Henry Gibson, John Candy, Kathleen Freeman, Twiggy, Frank Oz, Charles Napier, Chaka Khan, John Landis, John Lee Hooker, Walter Horton, Pinetop Perkins, Steven Spielberg, Mr. T (Debüt als Mann an der Straße) und noch viele weitere Musiker
3sat, 06.00 Pop around the Clock
Same procedure as last year: 24 Stunden lang zeigt 3sat Konzerte bekannter Musiker und Bands, die oft erstmals und nur einmal im TV laufen. Ist also eine gute Gelegenheit, das Musikarchiv etwas aufzustocken.
Und wie in den vergangenen Jahren sind die interessanten Konzerne nicht um 20.15 Uhr. Da beschwört Frau Dion „The Power of Love“.
Interessanter sind da unter anderem Beth Hart & Joe Bonamassa (Live in Amsterdam 2013, 06.45 Uhr), Jeff Beck (Live in Tokyo 2014, 07.45 Uhr), The Rolling Stones (From the Vault – Live in 1981, 10.30 Uhr), Genesis (Three Sides Live – 1981, 11.30 Uhr), Dire Straits (On the Night – 1992, 14.00 Uhr), Ed Sheeran (Live in Dublin – 2014 [wir wollen uns ja nicht nur alte Säcke anhören], 15.00 Uhr), Sting (When the Last Ship Sails – New York 2013, 17.00 Uhr), Peter Gabriel (Back to the Front – 2013 [von ihm könnte auch mal ein altes Konzert gezeigt werden], 18.15 Uhr), Muse (Live at Rome 2013, 23.00 Uhr) und ZZ Top (Live at Montreux 2013, 02.15 Uhr). Das vollständige Programm gibt es hier.
3sat, 21.45 Magnum: Wer braucht schon Schnee auf Hawaii? (USA 1980, Regie: Roger Young)
Drehbuch: Donald P. Bellisario, Glen A. Larson
Erfinder: Donald P. Bellisario, Glen A. Larson
Roman zum Film: Roger Bowdler: Don’t eat the Snow in Hawaii, 1981 (Kein Schnee auf Hawaii)
Ein früherer Armykamerad von Thomas Magnum soll ein Rauschgiftschmuggler gewesen sein. Magnum will die Ehre seines toten Freundes wieder herstellen.
Auftakt einer erfolgreichen Privatdetektiv-Krimiserie, die uns locker durch die achtziger Jahre begleitete. Der Drehort mit all seinen Annehmlichkeiten, die Gaststars, die Kommentare von Magnum und natürlich die Wohngemeinschaft von Privatdetektiv Magnum und Hausverwalter Higgins (gedeckt durch den immer abwesenden Brötchengeber) halfen, eine lockere Krimiserie abzuliefern, die in die Fußstapfen von „Detektiv Rockford“ trat.
mit Tom Selleck, John Hillerman, Roger E. Mosley, Larry Manetti, Pamela Susan Shoop, W.K. Stratton, Robert Loggia, Fritz Weaver, Judge Reinhold Hinweise Berühmte Detektive über Thomas Magnum Thrilling Detectives über Thomas Magnum
Wikipedia über „Magnum“ (deutsch,englisch)
Ein Tag mit Heinz-Rühmann-Filmen, wie „Das schwarze Schaf“ (um 15.30 Uhr und 02.15 Uhr) und „Der brave Soldat Schwejk“ (um 20.15 Uhr), und diesem Klassiker
3sat, 21.50
Es geschah am hellichten Tag (Deutschland 1958, Regie: Ladislao Vajda)
Drehbuch: Friedrich Dürrenmatt, Hans Jacoby, Ladislao Vajda
LV: Friedrich Dürrenmatt: Das Versprechen – Requiem auf den Kriminalroman, 1957
Kommissar Matthäi sucht den Mörder eines neunjährigen Mädchens.
Allseits bekannter Krimiklassiker mit Heinz Rühmann, Gert Fröbe und Siegfried Lowitz. Auch das Ausland war von dem Film begeistert: „Unter der hervorragenden Regie von Ladislao Vajda wird die Handlung pausenlos in einem unbarmherzigen und beklemmenden Tempo gesteigert und ist getragen von einem Dialog, der vor Gescheitheit blitzt und nur gelegentlich durch die, dem Dichter eigene, Melancholie gebremst wird.“ (Aufbau, New York, 1960)
Dürrenmatt war mit dem Ende des Filmes unzufrieden. Sein „Buch zum Film“ hat daher ein pessimistisches Ende
Schnappt Shorty (USA 1995, Regie: Barry Sonnenfeld)
Drehbuch: Scott Frank
LV: Elmore Leonard: Get Shorty, 1990 (Schnappt Shorty)
Musik: John Lurie
Ein Mafia-Geldeintreiber aus Miami gerät in Hollywood an einen drittklassigen Filmproduzenten. Der Geldeintreiber möchte, dass sein Leben verfilmt wird. Aber diese Hollywood-Fritzen sind irgendwie anders.
Köstliche Leonard-Verfilmung über den Zusammenprall zweier Welten: eiskalter Profikiller trifft auf die Hollywood-Schickeria.
Von Elmore Leonards Homepage: „With Get Shorty Hollywood finally did right by Elmore and put his ´sound´ on the screen and not just his plots. In Scott Frank´s screenplay, the lines in the movie were delivered just the way that they were written, seriously, without reaction. The fact that many lines were funny, labeled Get Shorty a comedy, and helped make it a box-office hit. The story is about Chili Palmer, (John Travolta) who is ´fired´ by his unstable loanshark boss, Ray Bones (Dennis Farina). Ray sends Chili to Vegas to collect a bad debt, and a casino boss there enlists Chili to find an even bigger deadbeat: Harry Zimm (Gene Hackman), a Hollywood producer of low-budget horror films. In Hollywood, Chili meets Harry, as well as his scream-queen leading lady, Karen Flores (Rene Russo); Harry’s drug-dealing financier, Bo Catlett (Delroy Lindo), and his muscle, Bear (James Gandolfini). ´Shorty´ is Karen’s ex, Martin Weir (Danny DeVito), a big star with a giant ego. Chili learns that being a wiseguy helped when you wanted to produce movies. Get Shorty was win, win, win. Everything worked perfectly. The film had a winning combination in Danny DeVito’s Jersey Films, screenwriter Scott Frank and Director Barry Sonnenfeld. Everybody liked Elmore´s work and wanted to put it on the screen – the right way. Elmore was on the set four days in Beverly Hills. A couple of times, Barry came over after the shot and asked him what he thought, and if he had any suggestions. Elmore was surprised and tickled a little that a director would ask the book writer his opinion.“
Mit John Travolta, Gene Hackman, Rene Russo, Danny DeVito, Dennis Farina, Delroy Lindo, James Gandolfini, Martin Ferrero, Miguel Sandoval, Harvey Keitel, Bette Midler
Wiederholung: Mittwoch, 31. Dezember, 00.25 Uhr (Taggenau! – Danach läuft die nicht sehenswerte Fortsetzung „Be Cool“)
LV: Nicholas Pileggi: Casino: Love and Honor in Las Vegas, 1995 (Casino)
Biopic über die Mafia in Las Vegas in den Siebzigern
Kurz gesagt: ein Meisterwerk und Pflichttermin für Krimifans.
„Die einander ergänzenden Elemente von ‚Casino’, die genaue, materialistische Dokumentation, das Shakespeare-Drama von Macht und Fall, der Genrefilm und die Strindbergsche Seelenpein von Mann und Frau, zwischen denen eine unsichtbare Mauer steht, laufen alle auf die Feststellung hinaus, die Robert De Niro schon am Anfang getroffen hat: dass niemand gegen die Bank gewinnen kann. Das ist nicht nur konkrete Beschreibung einer ökonomisch-kriminellen Situation und soziale Metapher auf das Wesen des Kapitalismus, sondern auch ein philosophisches Gleichnis.“ (Georg Seeßlen: Martin Scorsese)
Mit Robert De Niro, Sharon Stone, Joe Pesci, James Woods, Kevin Pollak, L. Q. Jones
Sherlock: Ein Skandal in Belgravia (GB 2011, Regie: Paul McGuigan)
Drehbuch: Steven Moffat
Erfinder: Mark Gattiss, Steven Moffat
LV: Charakter und die Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle
Sherlock Holmes soll wichtige Informationen von Irene Adlers (die einzige Frau, die Holmes jemals liebte) Smartphone sicher stellen.
Furioser Auftakt der zweiten, wieder aus drei spielfilmlangen Episoden bestehenden Staffel von „Sherlock“, in der Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch, Grandios!) und Dr. John Watson (Martin Freeman, Grandios!) in der Gegenwart ermitteln. Dieses Mal haben die beiden Serienerfinder Mark Gattiss und Moffat für ihre Geschichten sogar originale Holmes-Geschichten als Vorlage genommen. Jedenfalls teilweise.
Im Anschluss laufen „Die Hunde von Baskerville“ (um 21.45 Uhr) und „Der Reichenbachfall“ (um 23.15 Uhr); also die gesamte zweite „Sherlock“-Staffel.
mit Benedict Cumberbatch, Martin Freeman, Una Stubbs, Rupert Graves, Mark Gattiss, Lara Pulver
Ich gestehe: Mit Bibelfilmen kann ich wenig anfangen. Meistens sind sie mir zu pathetisch und zu lang. Cecil B. DeMilles „Die zehn Gebote“ mit Charlton Heston als Moses bringt es auf 220 Minuten. Die müssen im Kino (oder vor dem Fernseher) erst einmal in einem Stück überlebt werden.
Dagegen ist Ridley Scotts „Exodus“ mit 151 Minuten fast ein Kurzfilm und „Batman“ Christian Bale als Moses geht auch in Ordnung. Er versprüht zwar eher das Charisma eines Beamten, aber da hat das Drehbuch und die Regie auch ein Wort mitgesprochen, als sie die allseits bekannte neu interpretierten.
Die Geschichte dürfte ja aus dem Religionsunterricht bekannt sein, die im Film so geht: Moses ist ein tapferer Soldat bei den Ägyptern. Er erfährt seine wahre Herkunft, wird in die Wüste geschickt, gründet eine Familie und hat eine Vision, die ihm eine Mission bescherrt. Er kehr zurück in seine alte Heimat und befreit, mit der Hilfe der legendären, von Gott geschickten zehn Plagen, sein unterdrücktes Volk aus dem Joch von Ramses, der ein unfähiger, machtgieriger Herrscher mit Ego-Problemen ist. Moses und sein Volk ziehen in die Wüste. Ramses verfolgt sie mit seinem Heer. Moses teilt das Wasser, dabei werden die letzten Reste von der äyptischen Streitmacht getötet. Auf einem Berg empfängt Moses die zehn Gebote und sie kommen in das gelobte Land.
Dass die Geschichte bekannt ist, spricht natürlich nicht gegen eine Neuinterpretation. Immerhin sind seit „Gladiator“ Sandalenfilme wieder in; in den USA sind tiefgläubige Christen, wenn der Film ihren Vorstellungen entspricht, eine nicht zu unterschätzende Zahl von Ticketkäufern und es ist nichts gegen eine gute Geschichte zu sagen. Die Geschichte von Moses quillt förmlich über vor guten Geschichte und potentiellen Konflikten, die für ein halbes Dutzend Filme ausreichen.
Aber „Exodus“ sieht auch in jeder Sekunde wie ein von einem Komitee gemachter Film aus. Ein Komitee, bei dem jedes Mitglied seine Ideen einbrachte und sich alle Mitglieder in einem Punkt einig waren: möglichst keine Konflikte. So werden die legendären Plagen in der Filmmitte, wie eine ungeliebte Pflichtaufgabe, in wenigen Minuten im Schnelldurchlauf abgehandelt. Dabei erzählen sie doch, wie der Kampf Moses und Ramses immer weiter eskalierte. Hier hätte ein Kampf um Herrschaft und Befreiung, auch mit aktuellen Bezügen, abgehandelt werden können. Stattdessen gibt es einige beeindruckende Bilder mit viel CGI und sonst nichts. Vor den Plagen darf Moses ein wenig Terrorist spielen und sich immer wieder mit einem Kind, das nur er sieht (jaja, Gott) unterhalten.
Davor, wenn Moses von seiner Herkunft erfährt und Jahre später seine Mission annimmt, hätte viel über echte und falsche Familien, über Beziehungen, Glaube und Zugehörigkeit gesprochen werden können. Immerhin sagt Moses sich von seiner Familie los, die ihn als Findelkind aufgenommen, erzogen und in ihre Pharaonenfamilie als Quasi-Sohn aufgenommen hat. Er zieht gegen sie in den Krieg. Er erklärt seinem Bruder, dem er am Filmanfang in einer ziemlich konfusen Schlacht das Leben rettete, die ewige Feindschaft, wenn er ihn nicht mit den hebräischen Sklaven von dannen ziehen lässt.
Auch später stellt sich die Frage, warum Ridley Scott und die vier genannten Drehbuchautoren aus dem Konflikt der beiden Brüder nichts gemacht haben. Denn deren Beziehung stehe, so die Macher, im Mittelpunkt des Films. Es ist ein dramaturgisch vollkommen leerer Mittelpunkt, der nur vom Willen der Drehbuchautoren vorangetrieben wird. Wenn Ramses Moses und das jüdische Volk, nachdem er ihnen die Freiheit schenkte, verfolgt, dann tut er das, weil es so im Drehbuch steht. Aber nicht, weil es psychologisch begründet ist.
In dem Moment läuft vor dem geistigen Auge schon lange ein zweiter Film ab: die Parodie auf diesen konsequent humorlosen Film, der mit eindimensionalen Klischeecharakteren bevölkert ist, die wir sofort vergessen und dem es gelingt, jeden, aber auch jeden aktuellen Bezug besser zu Vermeiden als der Teufel das Weihwasser.
Die Schauspieler können da nur noch hilflos in der Kulisse herumstehen oder chargieren. Besonders bedrückend ist der Auftritt von Sigourney Weaver, die in ungefähr drei Szenen kurz herumsteht und vielleich sogar ein Wort sagt. In einem anderen Film wäre das ein Cameo, das in der Werbung nicht erwähnt wird. Hier ist es eine groß beworbene Rolle, die sich darin erschöpft, dass Weaver ein Stück austauschbare Dekoration ist. Jedenfalls in der Kinoversion. Vielleicht war ihre Rolle in dem vierstündigen Rohschnitt größer, vielleicht gibt es im Bonusmateral der DVD, für die Ridley Scott dreißig Minuten ‚geschnittene Szenen‘ ankündigte, mehr von ihr zu sehen. Vielleicht sehen wir dann auch mehr von Ben Kingsley, der etwas mehr Filmzeit hat, aber aus seiner Rolle auch nichts herausholen kann.
Angesichts dieser konfliktfrei erzählten Geschichte, die jeden eigenen künstlerischen Zugriff vermissen lässt, mit überflüssigen neuen Szenen ist es absolut unwahrscheinlich, dass eine längere Version aus diesem Langweiler einen besseren Film macht. Dafür ist nicht zu viel falsch, sondern auf der erzählerischen Ebene nichts richtig gemacht worden.
Immerhin ist die Optik halbwegs beindruckend. Die Bilder erinnern an die Fotografien von Sebastião Salgado. Aber während in seinen SW-Bildern immer auch eine Anteilnahme und Sympathie für die Porträtierten vorhanden ist, bleibt bei Ridley Scott nur noch das Ornament der Masse übrig, das selbstverständlich in 3D präsentiert wird und damit auch jeder mitbekommt, dass es 3D ist (als ob nicht schon die dämliche Brille ausreichen würde) werden ständig Gegenstände in den Vordergrund geschoben, die in einem normalen Film nicht dort stehen würden.
Auch „Noah“ von Darren Aronofsky war ein schlechter Film. Aber im Gegensatz zu dem langweiligen Komitee-Film „Exodus“ hatte er immerhin so viele unglaubliche Szenen, dass ich mich fragte, ob die Macher beim Dreh irgendwelche Drogen genommen haben, um zum Beispiel auf ihre Stein-Transformers zu kommen.
JAMES BOND: Diamantenfieber (Großbritannien 1971, Regie: Guy Hamilton)
Drehbuch: Richard Maibaum, Tom Mankiewicz
LV: Ian Fleming: Diamonds are forever, 1956 (Diamantenfieber)
Eigentlich soll Bond nur einen Juwelenraub untersuchen. Aber Erzfeind Blofeld (schon wieder mit neuen Gesicht: Charles Gray) hat seine Finger drin.
Sean Connery kehrte für eine damals unglaublich hohe Summe zurück und spendete das Geld dem Scottish International Education Trust.
„Diamantenfieber“ ist insgesamt ein ziemlich lahmer Bond, bei dem nur die Autoverfolgungsjagd in Las Vegas in die Historie einging. Dreiundfünfzig Autos wurden geschrottet. Und die schwulen Killer Mr. Wint (Bruce Glover) und Mr. Kidd (Putter Smith) sind köstlich.
mit Sean Connery, Jill St. John, Charles Gray, Lana Wood, Bernard Lee, Lois Maxwell, Desmond Llewelyn, Bruce Glover, Putter Smith
Weil „Ist das Leben nicht schön?“ erst um 00.50 Uhr im ZDF läuft, „Stirb langsam 2“ und „Tödliche Weihnachten“ (Pro 7, ab 20.15 Uhr) nicht gerade friedliche Weihnachtsfilme sind, „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ überall läuft, aber einige Betrachtungen über Gott und die Welt angebracht sind
Eins Festival, 21.35
Whatever Works (USA 2009, Regie: Woody Allen)
Drehbuch: Woody Allen
Dass Woody Allen das Skript für „Whatever Works“ bereits in den frühen Siebzigern schrieb, merkt man an einigen Stellen und oft wirkt „Whatever Works“ wie ein abgefilmtes Theaterstück, aber whatever, it works. Denn der schlechtgelaunte Misanthrop Boris Yellnikoff, der fast den Physik-Nobelpreis bekommen hätte und jetzt in Manhattan versucht, geistigen Tieffliegern (also eigentlich alle, die nicht Boris Yellnikoff heißen) Schach beizubringen, lässt seinen Welthass an der gesamten Nachbarschaft und auch den Zuschauern, die er direkt anspricht, aus. Bis er Melody kennen lernt, die wahrlich keine Intelligenzbestie ist.
Spaßige Unterhaltung
mit Larry David, Evan Rachel Wood, Patricia Clarkson, Adam Brooks, Henry Cavill, Ed Begley jr.
Max ist ein nett-harmloser Los-Angeles-Taxifahrer, der von einem eigenen Unternehmen träumt, aber seit zwölf Jahren sein Leben als Angestellter fristet. Da steigt Vincent ein und bietet ihm 600 Dollar, wenn er ihn in den kommenden Stunden zu fünf Freunden fährt. Nach dem ersten Stopp, weiß Max, dass Vincent ein Autragkiller ist und er ihn zu den nächsten Opfern bringen soll.
„Collateral“ ist ein kleiner, ökonomisch erzählter Neo-Noir-Thriller über das tödliche Aufeinandertreffen zweier Charaktere ihrer vollkommen gegensätzlichen Lebensauffassungen; ist ein grandios besetzter Schauspielerfilm; ist eine Liebeserklärung an das nächtliche Los Angeles und wahrscheinlich der beste Film von Michael Mann.
Mit Tom Cruise, Jamie Foxx, Jada Pinkett Smith, Mark Ruffalo, Peter Berg (Regisseur von “Operation: Kingdom” und „Hancock“), Bruce McGill, Javier Bardem, Jason Statham (Miniauftritt auf dem Flughafen)