Impressionen aus Berlin: Wir warnstreiken!

November 6, 2022

Berlin hat viele Kinos, viele Leinwände und viele verkaufte Tickets. Und immer wieder streikt das Personal der Kinos. Der jüngste Streik geht um die Bezahlung in den Yorck-Kinos. Dies ist eine angesehene Berliner Arthaus-Kinokette mit vierzehn Kinos und noch mehr Leinwänden.

Seit 2019 ist die Yorck-Kino GmbH wieder in der Tarifbindung. Durch die kürzlich erfolgte Erhöhung des Mindestlohns gab es für die Angestellten auch eine Gehaltserhöhung. Aktuell betrage, so die Yorck-Kinogruppe in einer Erklärung, der Einstiegslohn 12,50 Euro und liege damit über den Löhnen, die nach Tarifverträgen in Multiplexen gezahlt würden.

Mehr sei, auch wegen der steigenden Eniergiekosten, der Inflation und den aktuell geringen Ticketverkäufen, nicht drin.

ver.di will mehr. Konkret fordert die Dienstleistungsgewerktschaft für die 160 Beschäftigten, die sich ebenfalls mit gestiegenen Lebenshaltungskosten herumschlagen müssen, einen Einstiegslohn von mindestens 13 Euro pro Stunde, eine Beibehaltung der Mehrtheaterzulagen gemäß dem bestehenden Tarifvertrag (20 und 50 Cent, gestaffelt nach Sälen der Kinos; denn mehr Säle bedeuten mehr Arbeit), eine Beibehaltung der Jahressonderleistung (Weihnachtsgeld) und eine Beibehaltung der Lohnstruktur unter Anwendung der Betriebszugehörigkeitszulagen. Der Tarifvertrag soll zwölf Monate gelten.

Weil die Verhandlungen nicht vorankommen, gab es am Samstag vor dem delphi LUX (direkt am Bahnhof Zoo) einen ersten Warnstreik.


Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Don Winslow!

Oktober 31, 2022

Don Winslow im Maschinenhaus der Kulturbrauerei, Berlin, 26. Mai 2022 (Foto: Axel Bussmer)

Sein neuester Kriminalroman und der Auftakt einer Trilogie

Don Winslow: City on Fire

(übersetzt von Conny Lösch)

HarperCollins, 2022

400 Seiten

22 Euro

Originalausgabe

City on Fire

William Morrow, New York, 2022

Hinweise

Homepage von Don Winslow

Don Winslow twittert ziemlich oft

Meine Besprechung von Don Winslows “London Undercover” (A cool Breeze on the Underground, 1991)

Meine Besprechung von Don Winslows “China Girl” (The Trail to Buddha’s Mirror, 1992)

Meine Besprechung von Don Winslows „Way Down on the High Lonely – Neal Careys dritter Fall“ (neue Übersetzung von „Das Schlangenmaul“; Way Down on the High Lonely, 1993)

Meine Besprechung von Don Winslows „A long Walk up the Water Slide – Neal Careys vierter Fall“ (A long Walk up the Water Slide, 1994)

Meine Besprechung von Don Winslows „Palm Desert“ (While Drowning in the Desert, 1996)

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Private“ (The Dawn Patrol, 2008)

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Paradises“ (The Gentlemen’s Hour, 2009) und „Tage der Toten“ (The Power of the Dog, 2005)

Meine Besprechung von Don Winslows „Bobby Z“ (The Death and Life of Bobby Z, 1997)

Meine Besprechung von Don Winslows „Satori“ (Satori, 2011)

Mein Interview mit Don Winslow zu “Satori” (Satori, 2011)

Meine Besprechung von Don Winslows “Savages – Zeit des Zorns” (Savages, 2010)

Meine Besprechung von Don Winslows “Kings of Cool” (The Kings of Cool, 2012)

Meine Besprechung von Don Winslows „Vergeltung“ (Vengeance, noch nicht erschienen)

Meine Besprechung von Don Winslows „Missing. New York“ (Missing. New York, noch nicht erschienen)

Meine Besprechung von Oliver Stones Don-Winslow-Verfilmung „Savages“ (Savages, USA 2012)

Meine Besprechung von Don Winslows „Das Kartell“ (The Cartel, 2015)

Meine Besprechung von Don Winslows „Germany“ (Germany, 2016 – noch nicht erschienen)

Meine Besprechung von Don Winslows „Broken – Sechs Geschichten“ (Broken, 2020)

Mein Hinweis auf Don Winslows „Jahre des Jägers“ (The Border, 2019)

Mein Hinweis auf Don Winslows „London Undercover – Neal Careys erster Fall“ (A Cool Breeze on the Underground, 1991)

Don Winslow in der Kriminalakte


Heute in Berlin: Berna González Harbour stellt ihren Kriminalroman „Goyas Ungeheuer“ vor

Oktober 18, 2022

Für Kurzentschlossene, die nicht nach Frankfurt zu Buchmesse fahren wollen: Heute Abend liest Berna González Harbour um 19:00 Uhr im Instituto Cervantes Berlin (Rosenstraße 18, 10178 Berlin) aus ihrem Kriminalroman „Goyas Ungeheuer“. Sonja Hartl moderiert, Sarah Alles liest die deutschen Lesestellen und der Eintritt ist frei.

Goyas Ungeheuer“ ist der vierte Roman mit Comisaria Maria Ruiz und der erste, der ins Deutsche übersetzt wurde. Und das ist ein Problem. Denn Harbour hält sich nicht damit auf, ihre Hauptfiguren vorzustellen oder zu erklären, warum Ruiz gerade suspendiert ist. Entsprechend schwierig ist es, einen Überblick über sie zu erhalten. Auch Harbours umständlicher Schreibstil hat mich nicht angesprochen.

Als eine hübsch drapierte Leiche an einer der Stauanlagen des Manzanares gefunden wird, beginnt Ruiz gleich zu ermitteln, weil literarische Ermittler das immer so tun. Untersützt wird sie von alten und neuen Freunden. Dabei vermutet sie, wie der Titel andeutet, einen Zusammenhang mit den Werken von Francisco de Goya.

Der Kriminalroman wurde 2020 mit dem Premio Hammett ausgezeichnet. Er wird jedes Jahr von der Asociación Internacional de Escritores Policíacos (AIEP), der internationalen Vereinigung der Kriminalschriftsteller, für den besten spanischsprachigen Kriminalroman verliehen.

Berna González Harbour: Goyas Ungeheuer

(übersetzt von Maike Hopp)

Pendragon, 2022

472 Seiten

24 Euro

Originalausgabe

El sueño de la razón

Editorial Planeta, S. A., 2019

Hinweise

Wikipedia über Berna González Harbour (deutsch, spanisch)


Die Krimibestenliste Oktober 2022

Oktober 8, 2022

Tagsüber Sonnenschein, Luft schnappen und dann mit einem Buch auf die Couch. Bei mir war es zuletzt Garry Dishers „Stunde der Flut“. Für dien Oktober stehen folgende Empfehlungen auf der von Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenliste:

1) Chuah Guat Eng: Echos der Stille

(aus dem Englischen von Michael Kleeberg)

463 Seiten

28,00 Euro

Wunderhorn

2) Oliver Bottini: Einmal noch sterben

432 Seiten

25,00 Euro

Dumont

3) Yves Ravey: Die Abfindung

(übersetzt von Holger Fock und Sabine Müller)

110 Seiten

20,00 Euro

Liebeskind

4) Cherie Jones: Wie die einarmige Schwester das Haus fegt

(aus dem Englischen übersetzt von Karen Gerwig)

325 Seiten

25,00 Euro

CulturBooks

5) Garry Disher: Stunde der Flut

(übersetzt von Peter Torberg)

333 Seiten

24,00 Euro

Unionsverlag

6) Friedrich Ani: Bullauge

267 Seiten

23,00 Euro

Suhrkamp

7) Frauke Buchholz: Blutrodeo

264 Seiten

18,00 Euro

Pendragon

8) Christoffer Carlsson: Was ans Licht kommt

(übersetzt von Ulla Ackermann)

492 Seiten

23,00 Euro

Rowohlt

9) Sophie Sumburane: Tote Winkel

198 Seiten

18,00 Euro

Edition Nautilius

10) Karin Slaughter: Die Vergessene

(übersetzt von Fred Kinzel)

528 Seiten

24,00 Euro

HarperCollins


Crime Cologne Award 2022 verliehen

Oktober 4, 2022

Tommie Goertz erhielt für seinen Roman „Frenzel“ (ars vivendi) den diesjährigen Crime Cologne Award.

Die Jury begründete ihre Auswahl so: Tommie Goerz‘ wunderbarer Kriminalroman „Frenzel“ gehörte von Anfang an zu unseren Favoriten. Frenzel, die Hauptfigur, ist kein strahlender Held, kein Mensch, dem die Herzen zufliegen. Nein, er ist ein Versehrter, mit dem es das Leben von Anfang an nicht gut gemeint hat. Als Kind vernachlässigt, als Jugendlicher zu naiv, um keine Dummheiten zu haben. Schließlich eine schwere Körperverletzung mit Todesfolge, ein Unglück, das ihm neun Jahre Knast und ein unstillbar schlechtes Gewissen einbringt.

Und dennoch hat sich dieser wunderliche, dieser herzenseinsame Frenzel seinen moralischen Kompass bewahrt. Damit hat er sich still und leise in unsere Herzen geschlichen. Frenzel weiß, was Recht und was Unrecht ist, und er schafft Ordnung in seinem kleinen Kosmos, den er sich mühsam aufgebaut hat. Helden wie er sind selten. Umso mehr verdient Frenzel diesen Preis.“

Auf der Shortlist standen außerdem

Martin von Arndt: Wie wir töten, wie wir sterben (ars vivendi)

Horst Eckert: Das Jahr der Gier (Heyne Verlag)

Linus Geschke: Das Loft (Piper)

Petra Ivanov: Stumme Schreie (Unionsverlag)

Jan Costin Wagner: Am roten Strand (Galiani Berlin).

 


„Crime Cologne“ vor dem Ende?

September 20, 2022

Wenige Tage vor dem Start der diesjährigen „Crime Cologne“ erhielt ich folgende Pressemitteilung zum Weiterbestehen des Krimifestivals, die ich ihr ausnahmsweise vollständig poste:

Streichung der Fördermittel droht – startet nächste Woche die letzte »Crime Cologne« aller Zeiten?

Während ab dem 25.9. deutschsprachige und internationale Bestsellerautor:innen anlässlich der »Crime Cologne« in Köln zu Gast sind, will der Finanzausschuss am 30.09. das Förderungsaus für das renommierte Krimifestival beschließen.

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie findet vom 25. September bis zum 4. Oktober in Köln endlich wieder das internationale Krimifestival »Crime Cologne« statt. Doch obwohl die Veranstaltungen vom Publikum bestens angenommen werden und zahlreiche Bestsellerautor:innen zu Gast sein werden, können sich die Verantwortlichen des Festivals nicht so recht freuen. Grund dafür ist der aktuelle Haushaltsplanentwurf 2023/2024 der Stadt Köln, der eine komplette Streichung der Fördermittel für das Festival vorsieht.

»Die Situation ist absurd«, so Festivalleiter Hejo Emons. »Noch während die Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne stehen, will uns die Stadt Köln das Licht ausdrehen.« Die Sorge ist begründet: Am 30.9., also mitten in der Festivalwoche, tagt der Finanzausschuss. Erfolgt dort Finanzausschuss keine Korrektur durch die für den Haushalt verantwortlichen Ratsfraktionen mehr, wird dann das Aus für ein Festival beschlossen, das sich in den letzten zehn Jahren zu einem der größten Krimifestivals im deutschsprachigen Raum entwickelt hat und von dem Oberbürgermeisterin Henriette Reker noch 2019 sagte, dass es aus der Kölner Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken sei.

»Wir sind sehr verwundert über das Verhalten der Verantwortlichen«, so Achim Mantscheff, Vorstand des gemeinnützigen Crime Cologne e.V. »In dieses Festival ist in den letzten Jahren ein Vielfaches der öffentlichen Förderung durch persönliches Engagement geflossen – längst nicht nur auf der finanziellen Ebene. Und beileibe nicht nur durch den Crime Cologne e.V. Das Festival ist zu einem Netzwerk vor allem der Kölner Verlags-, Buchhandels- und Medienlandschaft geworden. Viele Hände und Köpfe haben es zu dem gemacht, was es heute ist. Dass uns die Förderung nun gestrichen werden soll, ohne dass im Vorfeld auch nur ein einziges Gespräch seitens der Verwaltung und verantwortlichen Politiker mit uns geführt worden wäre, ist für den Kulturstandort Köln schlicht beschämend.« Tatsache ist, dass die »Crime Cologne« noch nicht einmal über den Ausfall der kommenden Förderung informiert wurde, sondern dies schlicht durch die Lektüre des städtischen Haushaltsentwurfs erfuhr.

Die »Crime Cologne« wurde seit ihrer Gründung auf Basis von Beschlüssen des Wirtschaftsausschusses durch das Amt für Wirtschaftsförderung und in den Jahren 2020 und 2021 durch die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs GmbH unterstützt. Im laufenden Jahr übernahm erstmals das Kulturamt die Förderung. Nun steht das Festival vor dem Aus.

»Die Fördersumme von jährlich 25.000 € war ohnehin niemals kostendeckend, zumal 3.000 € davon nicht zur Förderung der Veranstaltungen, sondern als Preisgeld des `Crime Cologne Award´ zur Verfügung gestellt wurden – ein Preis übrigens, den wir auf expliziten Wunsch der Stadt Köln ins Leben gerufen haben und der dann ohne Festival ebenfalls in eine ungewisse Zukunft blickt. Die Stadt Köln hat als Kultur-, aber auch als Wirtschaftsstandort über alle Jahre vom Festival profitiert. Nicht nur die Autor:innen, Moderator:innen, Sprecher:innen, die ganz unmittelbar von den Auftritten abhängig sind, auch die zahlreichen Kooperationspartner, die Locations, Techniker:innen, die Buchhändler:innen und Verlage werden verlieren, wenn es das Festival nicht mehr geben sollte. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Veranstaltungs- und Kulturbranche, die wie keine andere unter der Corona-Situation gelitten hat«, so Mantscheff. Bei einer Sache sind sich die Macher des Festivals aber einig: Sollte der Finanzausschuss das Förderaus tatsächlich beschließen, wird ab dem 25. September die letzte »Crime Cologne« stattfinden. Und dann verliert vor allem die Stadt Köln.

Ein Statement der Stadt Köln oder der im Kölner Rat vertretenen Parteien dazu habe ich jetzt nicht gefunden. Aber so ein Haushaltsenwurft verändert sich immer zwischen dem Entwurf und seiner Verabschiedung.


Die Krimibestenliste September 2022

September 4, 2022

Auf der aktuellen, jeden Monat von Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenliste stehen im September:

1) Christoffer Carlsson: Was ans Licht kommt

(übersetzt von Ulla Ackermann)

Rowolt

492 Seiten

23,00 Euro

2) Garry Disher: Stunde der Flut

(übersetzt von Peter Torberg)

Unionsverlag

333 Seiten

24,00 Euro

3) Cherie Jones: Wie die einarmige Schwester das Haus fegt

(übersetzt von Karen Gerwig)

CulturBooks

325 Seiten

25,00 Euro

4) Chuah Guat Eng: Echos der Stille

(übersetzt von Michael Kleeberg)

Wunderhorn

463 Seiten

28,00 Euro

5) Oliver Bottini: Einmal noch sterben

Dumont

432 Seiten

25,00 Euro

6) Andrej Kurkow: Samson und Nadjeschda

(übersetzt von Johanna Marx und Sabine Grebing)

Diogenes

364 Seiten

24,00 Euro

7) Max Annas: Morduntersuchungskommission. Der Fall Daniela Nitschke

Rowohlt

367 Seiten

22,00 Euro

8) William McIlvanney, Ian Rankin: Das Dunkle bleibt

(übersetzt von Conny Lösch)

287 Seiten

25,00 Euro

9) Liz Nugent: Auf der Lauer liegen

(übersetzt von Kathrin Razum)

Steidl

347 Seiten

28,00 Euro

10) Femi Kayode: Lightseekers

(übersetzt von Andreas Jäger)

btb

464 Seiten

16,00 Euro


Die Shortlist für den Crime Cologne Award 2022

August 17, 2022

Die Jury für den Crime Cologne Award hat ihre Shortlist für den besten deutschsprachigen Kriminalroman diese Werke gesetzt:

Martin von Arndt: »Wie wir töten, wie wir sterben« (ars vivendi)

Horst Eckert: »Das Jahr der Gier« (Heyne Verlag)

Linus Geschke: »Das Loft« (Piper)

Tommie Goerz: »Frenzel« (ars vivendi)

Petra Ivanov: »Stumme Schreie« (Unionsverlag)

Jan Costin Wagner: »Am roten Strand« (Galiani Berlin)

Die Preisverleihung ist am 30. September um 19.30 Uhr im Clouth 104 in Nippes.

Das Krimifestival Crime Cologne ist vom 25. September bis zum 4. Oktober 2022 in Köln.


Die Krimibestenliste Juli und August 2022

August 8, 2022

Da ist ist sie: die von Deutschlandfunk Kultur einmal im Monat präsentierte Krimibestenliste. Auf der August-Empfehlungsliste stehen:

1 (–) Christoffer Carlsson: Was ans Licht kommt

Aus dem Schwedischen von Ulla Ackermann

Rowohlt, 492 Seiten, 23 Euro

2 (1) Sybille Ruge: Davenport 160 x 90

Suhrkamp, 264 Seiten, 15 Euro

3 (–) Max Annas: Mordunterschungskommission – Der Fall Daniela Nitschke

Rowohlt, 367 Seiten, 22 Euro

4 (5) Femi Kayode: Lightseekers

Aus dem Englischen von Andreas Jäger

btb, 464 Seiten, 16 Euro

5 (–) Andrej Kurkow: Samson und Nadjeschda

Aus dem Russischen von Johanna Marx und Sabine Grebing

Diogenes, 367 Seiten, 24 Euro

6 (2) Don Winslow: City on Fire

Aus dem Englischen von Conny Lösch

HarperCollins, 400 Seiten, 22 Euro

7 (–) Peter Farris: Letzer Aufruf für die Lebenden

Aus dem Englischen von Sven Koch

Polar, 432 Seiten, 16 Euro

8 (–) Jonathan Moore: Poison Artist

Aus dem Englischen von Stefan Lux

Suhrkamp, 352 Seiten, 16,95 Euro

9 (6) Tash Aw: Wir, die Überlebenden

Aus dem Englischen von Pociao und Roberto de Hollanda

Luchterhand, 416 Seiten, 24 Euro

10 (3) Jacob Ross: Die Knochenleser

Aus dem Englischen von Karin Diemerling

Suhrkamp, 376 Seiten, 15,95 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Und weil es mit der Mail im Postfach und Erinnern, ohne die Mail im Postfach nicht klappte, gibt es nachträglich die Juli-Bestenliste:

1 (4) Sybille Ruge: Davenport 160 x 90

Suhrkamp, 264 Seiten, 15 Euro

2 (1) Don Winslow: City on Fire

Aus dem Englischen von Conny Lösch

HarperCollins, 375 Seiten, 22 Euro

3 (3) Jacob Ross: Die Knochenleser

Aus dem Englischen von Karin Diemerling

Suhrkamp, 376 Seiten, 15,95 Euro

4 (7) S. A. Cosby: Die Rache der Väter

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

ars vivendi, 344 Seiten, 24 Euro

5 (–) Femi Kayode: Lightseekers

Aus dem Englischen von Andreas Jäger

btb, 464 Seiten, 16 Euro

6 (–) Tash Aw: Wir, die Überlebenden

Aus dem Englischen von Pociao und Roberto de Hollanda

Luchterhand, 416 Seiten, 24 Euro

7 (2) Dror Mishani: Vertrauen

Aus dem Hebräischen von Markus Lemke

Diogenes, 351 Seiten, 22 Euro

8 (9) William Boyle: Brachland

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf

Polar, 355 Seiten, 25 Euro

9 (–) Val McDermid: 1979 – Jägerin und Gejagte

Aus dem Englischen von Kirsten Reimers

Knaur, 430 Seiten, 12,99 Euro

10 (6) Mary Paulson-Ellis: Die andere Mrs. Walker

Aus dem Englischen von Kathrin Bielfeldt

Ariadne/Argument, 442 Seiten, 23 Euro

Ich sehe, meine Don-Winslow-Besprechung liegt immer noch auf dem To-Do-Stapel. Ken Bruen hat sich vorgedrängelt.

Und es gibt neue Bücher von Lee Child, James Ellroy, Ian Rankin und, auch wenn es wohl mehr Science-Fiction ist, Thor Kunkel.


Alles Gute zum Geburtstag, Harrison Ford!

Juli 13, 2022

Vor seinem Durchbruch arbeitete der am 13. Juli 1942 in Chicago geborene Harrison Ford in Hollywood schon zehn Jahre als Schauspieler. Ohne einen großen Eindruck zu Hinterlassen. Immerhin spielte er in George Lucas‘ „American Graffiti“ und Francis Ford Coppola „Der Dialog“ und, weil sein Kurzauftritt bereits im März 1976 gedreht wurde, in „Apocalypse Now“ mit.

Also dachte Ford ernsthaft daran, nur noch als Tischler zu arbeiten. Immerhin bezahlte diese Arbeit zuverlässig seine Miete.

Dann bot George Lucas ihm die Rolle des Han Solo in seinem neuen Film „Krieg der Sterne“ an. Der Science-Fiction-Film kam 1977 in die Kinos. Seitdem tischlert Harrison Ford nur noch in seiner Freizeit.

Danach spielte er, nach einer Idee von Lucas und Steven Spielberg, in dem Steven-Spielberg-Abenteuerfilm „Jäger des verlorenen Schatzes“ den Schatzsucher Indiana Jones. Der Film war ein Riesenerfolg. Drei weitere Filme folgten und aktuell wird ein fünfter Indiana-Jones-Film gedreht.

Kommerziell weniger erfolgreich war damals „Blade Runner“. Ridley Scotts Philip-K.-Dick-Verfilmung ist inzwischen ein Klassiker, dessen Einfluss auf den Science-Fiction-Film nicht überschätzt werden kann.

In den folgenden Jahren, vor allem in den Achtzigern und Neunzigern folgten ungefähr im Jahresturnus, weitere Hits, wie „Der einzige Zeuge“, „Mosquito Coast“, „Frantic“, „ Aus Mangel an Beweisen“, „Auf der Flucht“ und „Air Force One“. Zweimal spielte Ford in den Tom-Clancy-Verfilmungen „Die Stunde der Patrioten“ und „Das Kartell“ den CIA-Analysten Jack Ryan, der immer wieder den von ihm geliebten Schreibtisch verlassen und sich ins Getümmel stürzen muss, um die Welt zu retten. Er arbeitete, oft mehrmals, mit Peter Weir, Roman Polanski, Alan J. Pakula, Sydney Pollack, Mike Nichols, Phillip Noyce, Wolfgang Petersen, Robert Zemeckis, Kathryn Bigelow, Jon Favreau, Brian Helgeland, Gavin Hood, J. J. Abrams und Denis Villeneuve zusammen. Mit diesen Regisseuren drehte er einige Komödien und, oft mit einer ordentlichen Portion Action, viele anspruchsvolle Unterhaltungsfilme, die bei Publikum und Kritik gut ankamen und immer noch regelmäßig im Fernsehen laufen. In all den Jahren pflegte er auch seinen Ruf als Handwerker, der nicht gerne über seine Arbeit redet. Ihm eilte der Ruf eines schwierigen Interviewpartners voraus. Das scheint sich, wenn ich mir jüngere Interviews und TV-Auftritte mit ihm ansehen, in den letzten Jahren etwas geändert zu haben. Auch wenn er in dem „Vanity Fair“-Rückblick auf seine Filmkarriere jeden dort genannten Film gut findet, die beteiligten Kollegen lobt und er mit monotoner regelmäßig sagt, er habe die Rolle wegen dem Drehbuch und dem Regisseur angenommen. Aber vor allem wegen dem Drehbuch.

In den vergangenen Jahren spielte Harrison Ford in dem Drama „42 – Die wahre Geschichte einer Sportlegende“ (ein hierzulande viel zu unbekannter Film in dem Ford eine wichtige Nebenrolle hat), der Komödie „Morning Glory“ und dem Science-Fiction-Film „Ender’s Game“ mit. Und er trat in „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“, „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ und „Blade Runner 2049“ wieder in seinen drei ikonischen Rollen auf. Sein bislang letzter Film ist die herzige Jack-London-Verfilmung „Ruf der Wildnis“. Ein perfekter Film für das Nachmittagsprogramm.

Hinweise

Rotten Tomatoes über Harrison Ford

Wikipedia über Harrison Ford (deutsch, englisch)

Mein Text zu Harrison Fords siebzigstem Geburtstag


Die Longlist für den Crime Cologne 2022

Juli 6, 2022

Auf der Longlist für den diesjährigen Crime-Cologne-Preis stehen folgende deutschsprachige Kriminalromane:

Martin von Arndt: »Wie wir töten, wie wir sterben« (ars vivendi)

Robert Brack: »Blizzard« (Ellert & Richter Verlag)

Ellen Dunne: »Boom Town Blues« (Haymon Verlag)

Horst Eckert: »Das Jahr der Gier« (Heyne Verlag)

Linus Geschke: »Das Loft« (Piper)

Tommie Goerz: »Frenzel« (ars vivendi)

Petra Ivanov: »Stumme Schreie« (Unionsverlag)

Michael Jensen: »Blutgold. Syndicat Berlin« (Aufbau Verlag)

Wolfgang Kaes: »Das Lemming-Projekt« (Rowohlt Polaris)

Carla Mori: »Heavy – Tödliche Erden« (Gmeiner Verlag)

Sybille Ruge: »Davenport 160 x 90« (Suhrkamp)

Jan Costin Wagner: »Am roten Strand« (Galiani Berlin)

Tanja Weber: »Betongold« (Hoffmann und Campe)

Das Krimifestival findet vom 25. September bis zum 4. Oktober 2022 statt.


Deutscher Filmpreis 2022: Und die Lola geht an…

Juni 25, 2022

Als ich die Nominierungsliste für den diesjährigen Deutschen Filmpreis veröffentlichte, vermutete ich, dass „Lieber Thomas“ der große Gewinner des Abends wird.

Dann wollen wir mal sehen, wie sich das SW-Biopic bei der gerade erfolgten Verleihung der Lolas schlug:

Bester Spielfilm

GOLD: Lieber Thomas (Michael Souvignier, Till Derenbach)

SILBER: Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush (Claudia Steffen, Christoph Friedel)

BRONZE: Grosse Freiheit (Benny Drechsel)

Contra (Christoph Müller, Tom Spieß)

Spencer (Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade)

Wunderschön (Lothar Hellinger, Christopher Doll)

Bester Dokumentarfilm

GEWINNER: The Other Side of the River (Frank Müller, Antonia Kilian, Guevara Namer)

We Are All Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden (Michael Loeken, Ulrike Franke)

Wem gehört mein Dorf? (Marcel Lenz, Guido Schwab)

Bester Kinderfilm

GEWINNER: Der Pfad (Daniel Ehrenberg)

Die Schule der magischen Tiere (Alexandra Kordes, Meike Kordes)

Beste Regie

Grosse Freiheit: Sebastian Meise

GEWINNER: Lieber Thomas: Andreas Kleinert

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Andreas Dresen

Bestes Drehbuch

GEWINNER: Grosse Freiheit: Thomas Reider, Sebastian Meise

Lieber Thomas: Thomas Wendrich

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Laila Stieler

Beste weibliche Hauptrolle

Ursula Strauss (Le Prince)

Sara Fazilat (Nico)

Saskia Rosendahl (Niemand ist bei den Kälbern)

GEWINNER: Meltem Kaptan (Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush)

Beste männliche Hauptrolle

Franz Rogowski (Grosse Freiheit)

GEWINNER: Albrecht Schuch (Lieber Thomas)

Farba Dieng (Toubab)

Beste weibliche Nebenrolle

GEWINNER: Jella Haase (Lieber Thomas)

Anja Schneider (Lieber Thomas)

Sandra Hüller (Das schwarze Quadrat)

Beste männliche Nebenrolle

Henry Hübchen (Leander Haußmanns Stasikomödie)

Jörg Schüttauf (Lieber Thomas)

Godehard Giese (Niemand ist bei den Kälbern)

GEWINNER: Alexander Scheer (Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush)

Beste Kamera / Bildgestaltung

Grosse Freiheit: Crystel Fournier

GEWINNER: Lieber Thomas: Johann Feindt

Spencer: Claire Mathon

Bester Schnitt

A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe: Bettina Böhler

Grosse Freiheit: Joana Scrinzi

GEWINNER: Lieber Thomas: Gisela Zick

Beste Tongestaltung

Axiom: Michael Schlömer, Paul Rischer, Martin Steyer

Fly: Bertin Molz, Thorsten Bolzé, Mario Hubert, Marco Hanelt, Benedikt Uebe

In den Uffizien: Andreas Hildebrandt, Filipp Forberg, Matthias Lempert

GEWINNER: Niemand ist bei den Kälbern: Jonathan Schorr, Dominik Leube, Gregor Bonse, John Gürtler

Beste Filmmusik

Peterchens Mondfahrt: Ali N. Askin

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Johannes Repka, Cenk Erdoğan

GEWINNER: Wunderschön: Annette Focks

Bestes Szenenbild

Leander Haußmanns Stasikomödie: Lothar Holler

GEWINNER: Lieber Thomas: Myrna Drews

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Susanne Hopf

Bestes Kostümbild

Grosse Freiheit: Tanja Hausner

Leander Haußmanns Stasikomödie: Janina Brinkmann

GEWINNER: Lieber Thomas: Anne-Gret Oehme

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Birgitt Kilian

Bestes Maskenbild

GEWINNER: Grosse Freiheit: Heiko Schmidt

Lieber Thomas: Uta Spikermann, Grit Kosse

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Grit Kosse, Uta Spikermann

Beste visuelle Effekte

Leander Haußmanns Stasikomödie: Denis Behnke

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Thomas Loeder

GEWINNER: Die Schule der magischen Tiere: Dennis Rettkowski, Markus Frank, Tomer Eshed

Besucherstärkster Film

Die Schule der magischen Tiere

Ehrenpreis

Jürgen Jürges

Bernd-Eichinger-Preis

Komplizen Film

Wenig überraschend ist „Lieber Thomas“ mit neun Lolas der große Gewinnerfilm des Abends.


Die Krimibestenliste Juni 2022

Juni 12, 2022

Etwas verspätet (meinerseits, aus bekannten Gründen) die monatliche Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur:

1 (–) Don Winslow: City on Fire (Aus dem Englischen von Conny Lösch)

Harper Collins, 375 Seiten, 22 Euro

2 (2) Dror Mishani: Vertrauen (Aus dem Hebräischen von Markus Lemke)

Diogenes, 351 Seiten, 22 Euro

3 (6) Jacob Ross: Die Knochenleser (Aus dem Englischen von Karin Diemerling)

Suhrkamp, 376 Seiten, 15,95 Euro

4 (–) Sybille Ruge: Davenport 160 x 90

Suhrkamp 264 Seiten, 15 Euro

5 (1) Riku Onda: Die Aosawa-Morde (Aus dem Japanischen von Nora Bartels)

Atrium, 368 Seiten, 22 Euro

6 (7) Mary Paulson-Ellis: Die andere Mrs. Walker (Aus dem Englischen von Kathrin Bielfeldt)

Ariadne/Argument, 442 Seiten, 23 Euro

7 (–) S. A. Cosby: Die Rache der Väter (Aus dem Englischen von Jürgen Bürger)

arsvivendi, 344 Seiten, 24 Euro

8 (3) Åsa Larsson: Wer ohne Sünde ist (Aus dem Schwedischen von Lotta Rüegger und Holger Woland)

C.Bertelsmann, 590 Seiten, 22 Euro

9 (–) William Boyle: Brachland (Aus dem Englischen von Andrea Stumpf)

Polar, 355 Seiten, 25 Euro

10 (–) Matthias Wittekindt: Die Schülerin – ein alter Fall von Kriminaldirektor a. D. Manz

Kampa, 363 Seiten,19,90 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Schade, dass Wolf Haas‘ „Müll“ (der neue Brenner) und David Heska Wanbli Weidens „Winter Counts“ schon wieder aus der Liste verschwunden sind.

Meine Besprechung von Don Winslows „City on Fire“ folgt demnächst. Ich fand ihn nicht so gut.

Demnächst gibt es auch Besprechung von Horst Eckerts „Das Jahr der Gier“, Jörg Juretzkas Glauser-Gewinner „Nomade“ (oder total groovy Spaß mit Kristof Kryszinski, Deutschlands bestem Ermittler) und, wenn ich denn zum Lesen komme, vielen anderen sicherlich guten Büchern, die in den kommenden Monaten auch auf der Krimibestenliste stehen sollten. So gibt es von Ian Rankin einen neuen Rebus-Roman, James Ellroy hat einen neuen, für seine Verhältnisse sehr kurzen Roman geschrieben und der „Bullett Train“ (auch nicht mehr in der Bestenliste) wartet immer noch auf seine Abfahrt; – vielleicht etwas für die Zugfahrt am kommenden Wochenende..


Die Thriller Awards 2022

Juni 9, 2022

An Pfingsten verliehen die International Thriller Writers (ITW) in New York ihre Thriller Awards:

Best Hardcover Novel:

Razorblade Tears, von S. A. Cosby (Flatiron)

nominiert

The Turnout, von Megan Abbott (Putnam)

Rock Paper Scissors, von Alice Feeney (Flatiron)

These Toxic Things, von Rachel Howzell Hall (Thomas & Mercer)

Red Widow, von Alma Katsu (Putnam)

I Am Not Who You Think I Am, von Eric Rickstad (Blackstone)

Best Audiobook:

Razorblade Tears, von S.A. Cosby, erzählt von Adam Lazarre-White (Macmillan)

nominiert

Sleeping Dogs Lie, von Samantha Downing, erzählt von Melanie Nicholls-King und Lindsey Dorcus (Audible Originals)

How It Ends, von Rachel Howzell Hall, erzählt von Joniece Abbott-Pratt (Audible Originals)

Prodigal Son, von Gregg Hurwitz, erzählt von Scott Brick (Macmillan)

The Jigsaw Man, von Nadine Matheson, erzählt von Davine Henry (HarperCollins)

Best First Novel:

My Sweet Girl, by Amanda Jayatissa (Berkley)

nominiert

Girl A, von Abigail Dean (HarperCollins)

Repentance, von Eloísa Díaz (Agora)

Damascus Station, von David McCloskey (Norton)

Bones of Hilo, von Eric Redman (Crooked Lane)

Best Paperback Original Novel:

Bloodline, von Jess Lourey (Thomas & Mercer)

nominiert

Flight Risk, von Joy Castro (Lake Union)

Under Color of Law, von Aaron Philip Clark (Thomas & Mercer)

The Lighthouse Witches, von C. J. Cooke (Berkley)

My Mistress’ Eyes Are Raven Black, von Terry Roberts (Turner)

Best Short Story:

The Lemonade Stand” von Scott Loring Sanders (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], January/February 2021)

nominiert

Not My Cross to Bear” von S.A. Cosby (aus Trouble No More: Crime Fiction Inspired by Southern Rock and the Blues, edited by Mark Westmoreland; Down & Out)

Demon in the Depths” von William Burton McCormick (EQMM, September/October 2021)

The Interpreter and the Killer” von Jeff Soloway (EQMM, January/February 2021)

Bad Chemistry” von John Wimer (EQMM, July/August 2021)

Best Young Adult Novel:

The Project, von Courtney Summers (Wednesday)

nominiert

The Box in the Woods, von Maureen Johnson (HarperCollins)

Calculated, von Nova McBee (Wolfpack)

Dark and Shallow Lies, von Ginny Myers Sain (Penguin Young Readers)

House of Hollow, von Krystal Sutherland (Penguin Young Readers)

Best E-Book Original Novel:

Blood Parish, von E.J. Findorff (Neutral Ground)

nominiert

The Dark Side: Alex Hunter 9, von Greig Beck (Pan Macmillan)

Where the Wicked Tread, von John A. Connell (Nailhead)

Little Girl Taken, von Wendy Dranfield (Bookouture)

Mother May I, von S.E. Green (SEG)

Blue Madagascar, von Andrew Kaplan (Smugglers Lane Press)

Last One Alive, von Karin Nordin (HarperCollins)

ThrillerMaster Lifetime Achievement Awards

Frederick Forsyth

Diana Gabaldon

(via The Rap Sheet)


Die Shamus-Nominierungen 2022

Juni 3, 2022

Vor wenigen Stunden veröffentlichte die Vereinigung Private Eye Writers of America (PWA) die Nominierungen für ihre diesjährigen Shamus Awards. Erhalten können ihn Kriminalromane, in denen ein Privatdetektiv ermittelt.

Nominiert sind:

Best P.I. Hardcover:

Runner, von Tracy Clark (Kensington)

Last Redemption, von Matt Coyle (Oceanview)

Pay or Play, von Howard Michael Gould (Severn House)

Family Business, von S.J. Rozan (Pegasus)

Head Case, von Michael Wiley (Severn House)

Best Original P.I. Paperback:

Every City Is Every Other City, von John McFetridge (ECW Press)

The Burden of Innocence, von John Nardizzi (Weathertop Media)

Angels in the Wind, von Manuel Ramos (Arte Público Press)

Frog in a Bucket, von Clive Rosengren (Coffeetown Press)

An Empty Grave, von Andrew Welsh-Huggins (Swallow Press)

Best First P.I. Novel:

Porno Valley, von Philip Elliot (Into the Void)

Dead Man’s Eyes, von Lori Duffy Foster (Level Best)

Suburban Dicks, von Fabian Nicieza (Putnam)

The Arrangement, von M. Ravenel (Chikara Press)

Lost Little Girl, von Gregory Stout (Level Best)

Best P.I. Short Story:

Disposable Women, von Michael Bracken (Tough)

Sixteen Lies, von Matt Goldman (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], September/October)

Sweeps Week, von Richard Helms (EQMM, July/August)

Oro de Tontos (Fool’s Gold), von Tom Larsen (Alfred Hitchcock’s Mystery Magazine, November/December)

The Hidden Places, von Linda Stansberry (EQMM, May/June)

(via The Rap Sheet).


Lesereise: Don Winslow stellt seinem neuen Thriller „City on Fire“ vor

Mai 24, 2022

Pünktlich zur Veröffentlichung von seinem neuen Roman „City on Fire“ besucht Don Winslow Deutschland und Österreich. In Berlin und Wien sind außerdem Signierstunden angekündigt.

City on Fire“ ist der Auftakt einer neuen Trilogie. Im Mittelpunkt steht Danny Ryan, der in Providence, Rhode Island, ein Gangster ist. Er gehört zum irischen Clan. Der andere Teil der Stadt wird von der Moretti-Familie kontrolliert und beide Verbrecherbanden leben in friedlicher Koexistenz. Bis Liam Murphy Pam, die Freundin von Paulie Moretti, zuerst sexuell belästigt, kurz darauf heiratet und damit einen Krieg zwischen den beiden Familien auslöst.

Schon die ersten Seiten der 1986 und 1987 spielenden Geschichte verraten, dass Don Winslow hier ein großes Epos plant, das sich beim Erzählen seiner Geschichte entsprechend viel Zeit nimmt. Damit unterscheidet sich „City on Fire“ von seinen anderen Büchern, die meistens Hardboiled-Romane mit einer ordentlichen Portion schwarzen Humors sind.

Die von ihm porträtierten Verbrecher sind geistige Verwandte der Sopranos, dieser in New Jersey lebenden Mafiafamilie. Sie führen ein fast schon bürgerlich-mittelständisches Leben mit Strandbesuchen, kleinen Jeder-bringt-etwas-mit-Familienfeiern und Jobs, die das finanzielle Überleben sichern. Denn viel Geld hat hier niemand. Und glamourös ist hier auch nichts. Aber die auch uns aus zahlreichen Büchern und Filmen vertrauten Regeln der ehrenwerten Gesellschaft gelten auch hier.

Die Lesetour

Dienstag, 24. Mai, 19:30 Uhr

Veranstaltungsort

Altonaer Theater

Museumstraße 17

22765 Hamburg

Donnerstag, 26. Mai, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Maschinenhaus in der Kulturbrauerei

Knaackstraße 97

10435 Berlin

Freitag, 27. Mai, 16:00 Uhr, Signierstunde

Veranstaltungsort

Hammett-Krimibuchhandlung

Friesenstr. 27

10965 Berlin

Samstag, 28. Mai, 20:15 Uhr

Veranstaltungsort

Thalia Leipzig Grimmaisch Straße

Grimmaische Straße 10

04109 Leipzig

Sonntag, 29. Mai, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Substanz Club

Ruppertstraße 28

80337 München

Montag, 30. Mai, 16:00 Uhr, Signierstunde

Veranstaltungsort

Thalia Vösendorf – Westfield Shopping City Süd

Allee 255 B

2334 Vösendorf

Montag, 30. Mai, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Thalia Wien – Mitte / W3

Landstraßer Hauptstraße 2a/2b

1010 Wien

Dienstag, 31. Mai, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort

BW Bank Stuttgart

Kleiner Schloßplatz 11

70173 Stuttgart

Mittwoch, 1. Juni, 19:30 Uhr

Veranstaltungsort

Tanzcenter kx Kochtokrax

Südring 31

59423 Unna

Details zu den einzelnen Lesungen und den Eintrittspreisen hier.

Don Winslow: City on Fire

(übersetzt von Conny Lösch)

HarperCollins, 2022

400 Seiten

22 Euro

Originalausgabe

City on Fire

William Morrow, New York, 2022

Hinweise

Homepage von Don Winslow

Don Winslow twittert ziemlich oft

Meine Besprechung von Don Winslows “London Undercover” (A cool Breeze on the Underground, 1991)

Meine Besprechung von Don Winslows “China Girl” (The Trail to Buddha’s Mirror, 1992)

Meine Besprechung von Don Winslows „Way Down on the High Lonely – Neal Careys dritter Fall“ (neue Übersetzung von „Das Schlangenmaul“; Way Down on the High Lonely, 1993)

Meine Besprechung von Don Winslows „A long Walk up the Water Slide – Neal Careys vierter Fall“ (A long Walk up the Water Slide, 1994)

Meine Besprechung von Don Winslows „Palm Desert“ (While Drowning in the Desert, 1996)

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Private“ (The Dawn Patrol, 2008)

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Paradises“ (The Gentlemen’s Hour, 2009) und „Tage der Toten“ (The Power of the Dog, 2005)

Meine Besprechung von Don Winslows „Bobby Z“ (The Death and Life of Bobby Z, 1997)

Meine Besprechung von Don Winslows „Satori“ (Satori, 2011)

Mein Interview mit Don Winslow zu “Satori” (Satori, 2011)

Meine Besprechung von Don Winslows “Savages – Zeit des Zorns” (Savages, 2010)

Meine Besprechung von Don Winslows “Kings of Cool” (The Kings of Cool, 2012)

Meine Besprechung von Don Winslows „Vergeltung“ (Vengeance, noch nicht erschienen)

Meine Besprechung von Don Winslows „Missing. New York“ (Missing. New York, noch nicht erschienen)

Meine Besprechung von Oliver Stones Don-Winslow-Verfilmung „Savages“ (Savages, USA 2012)

Meine Besprechung von Don Winslows „Das Kartell“ (The Cartel, 2015)

Meine Besprechung von Don Winslows „Germany“ (Germany, 2016 – noch nicht erschienen)

Meine Besprechung von Don Winslows „Broken – Sechs Geschichten“ (Broken, 2020)

Mein Hinweis auf Don Winslows „Jahre des Jägers“ (The Border, 2019)

Mein Hinweis auf Don Winslows „London Undercover – Neal Careys erster Fall“ (A Cool Breeze on the Underground, 1991)

Don Winslow in der Kriminalakte

 


Die Glauser-Gewinner 2022

Mai 22, 2022

Am Samstagabend wurden vom Syndikat in Iserlohn auf der Criminale die alljährlichen Glauser-Preise verliehen. Der Autorenverein für deutschsprachige Kriminalliteratur zeichnet mit dem Preis die besten deutschsprachigen Kriminalgeschichten aus:

in der Kategorie „Roman“

Jörg Juretzka: Nomade (Rotbuch Verlag)

in der Kategorie „Debütroman“

Eberhard Michaely: Frau Helbing und der tote Fagottist (Kampa Verlag)

in der Kategorie „Kurzkrimi“

Kathrin Heinrichs: „Freier Fall“ (In: Im Mordfall Iserlohn, Emons Verlag)

in der Kategorie „Kinderkrimi“

Cornelia Franz: Calypsos Irrfahrt (Carlsen Verlag)

in der Kategorie „Jugendkrimi“

Dirk Reinhardt: Perfect Storm (Verlag Gerstenberg)

Ehren-Glauser

Beate und Jeff Maxian

Und hier ist die Liste der nominierten Werke.


Die Gewinner beim CrimeFest 2022

Mai 16, 2022

Es geschah die Tage in Bristol beim CrimeFest. Einige bereits in der Kriminalakte besprochene Krimis erhielten Preise:

Specsavers Debut Crime Novel Award

Winter Counts, by David Heska Wanbli Weiden (Simon & Schuster)

nominiert

Girl A, by Abigail Dean (HarperCollins)

The Appeal, by Janice Hallett (Viper)

The Khan, by Saima Mir (Point Blank)

How to Kidnap the Rich, by Rahul Raina (Abacus)

One Night, New York, by Lara Thompson (Virago)

Audible Sounds of Crime Award

The Man Who Died Twice, by Richard Osman, read by Lesley Manville (Penguin Random House Audio)

nominiert

Better Off Dead, by Lee and Andrew Child, read by Jeff Harding (Penguin Random House Audio)

Girl A, by Abigail Dean, read by Holliday Grainger (HarperFiction)

Slow Fire Burning, by Paula Hawkins, read by Rosamund Pike (Penguin Random House Audio)

The Night She Disappeared, by Lisa Jewell, read by Joanna Froggatt (Penguin Random House Audio)

Apples Never Fall, by Liane Moriarty, read by Caroline Lee (Penguin Random House Audio)

The Marriage, by K.L. Slater, read by Lucy Price-Lewis (Audible Studios/Bookouture)

False Witness, by Karin Slaughter, read by Kathleen Early (HarperCollins)

eDunnit Award (for the best e-book):

Girl A, by Abigail Dean (HarperCollins)

nominiert

The Turnout, by Megan Abbott, (Virago)

The Measure of Time, by Gianrico Carofiglio (Bitter Lemon Press)

The Dark Hours, by Michael Connelly (Orion Fiction)

Running Out of Road, by Cath Staincliffe (Constable)

The Royal Secret, by Andrew Taylor (HarperCollins)

H.R.F. Keating Award (for the best biographical or critical book related to crime fiction)

Patricia Highsmith: Her Diaries and Notebooks, by Patricia Highsmith (Weidenfeld & Nicolson)

nominiert

The Detective’s Companion in Crime Fiction: A Study in Sidekicks, by Lucy Andrews (Palgrave Macmillan)

Devils, Lusts and Strange Desires: The Life of Patricia Highsmith, by Richard Bradford (Bloomsbury, Caravel)

Bond Behind the Iron Curtain, by James Fleming (The Book Collector)

Murder Isn’t Easy: The Forensics of Agatha Christie, by Carla Valentine (Sphere)

Hank Janson Under Cover, by Stephen James Walker (Telos)

Last Laugh Award (for the best humorous crime novel)

Slough House, by Mick Herron, (Baskerville)

nominiert

An Untidy Death, by Simon Brett (Severn House)

Riccardino, by Andrea Camilleri (Mantle)

Bryant & May: London Bridge Is Falling Down, by Christopher Fowler (Doubleday)

The Appeal, by Janice Hallet (Viper)

The Rabbit Factor, by Antti Tuomainen (Orenda)

Best Crime Fiction Novel for Children (aged 8-12)

Twitch, by M.G. Leonard (Walker)

nominiert

Noah’s Gold, by Frank Cottrell-Boyce (Macmillan Children’s Books)

Vi Spy: Licence to Chill, by Maz Evans (Chicken House)

Nightshade, by Anthony Horowitz (Walker)

The Five Clues, by Anthony Kessel (Crown House)

Lake Evolution, by Jennifer Killick Crater (Firefly Press)

Wishyouwas: The Tiny Guardian of Lost Letters, by Alexandra Page (Bloomsbury Children’s Books)

The Secret Detectives, by Ella Risbridger (Nosy Crow)

Best Crime Fiction Novel for Young Adults (aged 12-16)

Firekeeper’s Daughter, by Angeline Boulley (Rock the Boat)

nominiert

Ace of Spades, by Faridah Àbíké Íyímídé (Usborne)

The Girl Who …, by Andreina Cordani (Atom)

The Outrage, by William Hussey (Usborne)

As Good As Dead, by Holly Jackson (Electric Monkey)

Splinters of Sunshine, by Patrice Lawrence (Hodder Children’s Books)

The Outlaws of Scarlett & Browne, by Jonathan Stroud (Walker)

The Island, by C.L. Taylor (HQ)

(via The Rap Sheet)


Die Dagger-Shortlist 2022

Mai 16, 2022

Die British Crime Writers’ Association (CWA) hat ihre Shortlist für die diesjährigen Daggers veröffentlicht. Die Preisverleihung ist am 29. Juni in London.

Chancen auf einen Preis haben:

Gold Dagger

Before You Knew My Name, by Jacqueline Bublitz (Little, Brown)

Sunset Swing, by Ray Celestin (Mantle)

Razorblade Tears, by S.A. Cosby (Headline)

The Unwilling, by John Hart (Zaffre)

The Shadows of Men, by Abir Mukherjee (Harvill Secker)

The Trawlerman, by William Shaw (Riverrun)

Ian Fleming Steel Dagger

Find You First, by Linwood Barclay (HQ)

The Pact, by Sharon Bolton (Orion)

The Devil’s Advocate, by Steve Cavanagh (Orion)

Razorblade Tears, by S.A. Cosby (Headline)

Dead Ground, by M.W. Craven (Constable)

Dream Girl, by Laura Lippman (Faber and Faber)

John Creasey (New Blood) Dagger

Welcome to Cooper, by Tariq Ashkanani (Thomas & Mercer)

Repentance, by Eloísa Díaz (Weidenfeld & Nicolson)

The Mash House, by Alan Gillespie (Unbound)

The Appeal, by Janice Hallett (Viper)

Where Ravens Roost, by Karin Nordin (HQ)

How to Kidnap the Rich, by Rahul Raina (Little, Brown)

Waking the Tiger, by Mark Wightman (Hobeck)

Historical Dagger

April in Spain, by John Banville (Faber and Faber)

Sunset Swing, by Ray Celestin (Mantle)

Crow Court, by Andy Charman (Unbound)

Not One of Us, by Alis Hawkins (Canelo)

Edge of the Grave, by Robbie Morrison (Macmillan)

A Corruption of Blood, by Ambrose Parry (Canongate)

Crime Fiction in Translation Dagger:

Hotel Cartagena, by Simone Buchholz, translated by Rachel Ward (Orenda)

Bullet Train, by Kōtarō Isaka, translated by Sam Malissa (Harvill Secker)

Oxygen, by Sacha Naspini, translated by Clarissa Botsford (Europa Editions)

People Like Them, by Samira Sedira, translated by Lara Vergnaud (Raven)

The Rabbit Factor, by Antti Tuomainen, translated by David Hackston (Orenda)

Short Story Dagger

• “Blindsided,” by Caroline England (from Criminal Pursuits: Crime Through Time, edited by Samantha Lee Howe; Telos)

• “London,” by Jo Nesbø (from The Jealousy Man and Other Stories, by Jo Nesbø; Harvill Secker)

• “With the Others,” by T.M. Logan (from Afraid of the Shadows, edited by Miranda Jewess; Criminal Minds)

• “Flesh of a Fancy Woman,” by Paul Magrs (from Criminal Pursuits)

• “Changeling,” by Bryony Pearce (from Criminal Pursuits)

• “When I Grow Up,” by Robert Scragg (from Afraid of the Shadows)

ALCS Gold Dagger for Non-fiction

The Devil You Know: Stories of Human Cruelty and Compassion, by Gwen Adshead and Eileen Horne (Faber and Faber)

The Dublin Railway Murder, by Thomas Morris (Harvill Secker)

The Unusual Suspect, by Ben Machell (Canongate)

The Disappearance of Lydia Harvey: A True Story of Sex, Crime and the Meaning of Justice, by Julia Laite (Profile)

Empire of Pain, by Patrick Radden Keefe (Picador)

The Irish Assassins: Conspiracy, Revenge and the Murders That Stunned an Empire, by Julie Kavanagh (Grove Press)

Dagger in the Library (“for a body of work by an established crime writer that has long been popular with borrowers from libraries”)

Cath Staincliffe

Edward Marston

Lin Anderson

Mark Billingham

Susan Hill

Publishers’ Dagger (“awarded annually to the Best Crime and Mystery Publisher of the Year”)

Faber and Faber

HarperCollins; Harper Fiction

Penguin Random House; Michael Joseph

Pushkin Press; Pushkin Vertigo

Titan

Profile Books; Viper

Debut Dagger

Henry’s Bomb, by Kevin Bartlett

Holloway Candle, by Laura Ashton Hill

The 10-12, by Anna Maloney

The Dead of Egypt, by David Smith

The Dieppe Letters, by Liz Rachel Walker

Diamond Dagger (“for a lifetime contribution to crime writing in the English language”)

C. J. Sanson

(via The Rap Sheet)


Die Nominierungen für den Theakston Old Peculier Crime Novel of the Year Award 2022

Mai 16, 2022

Die Nominierungen für den Theakston Old Peculier Crime Novel of the Year Award wurden veröffentlicht. Es ist ein Publikumspreis, bei dem der beste in UK und Irland als Paperback veröffentlichte Kriminalroman ausgezeichnet wird. Die Abstimmung endet am 26. Mai. Die Preisverleihung ist beim Harrogate International Festival (21. – 24. Juli).

Nominiert sind:

Girl A, by Abigail Dean (HarperFiction)

The Heron’s Cry, by Ann Cleeves (Pan)

Tall Bones, by Anna Bailey (Penguin)

Blood Ties, by Brian McGilloway (Constable)

The Cut, by Chris Brookmyre (Abacus)

The Less Dead, by Denise Mina (Vintage)

The Night Hawks, by Elly Griffiths (Quercus)

Watch Her Fall, by Erin Kelly (Hodder Paperbacks)

I Know What I Saw, by Imran Mahmood (Raven)

True Crime Story, by Joseph Knox (Penguin)

Daughters of Night, by Laura Shepherd-Robinson (Pan)

Dead Ground, by M.W. Craven (Constable)

Rabbit Hole, by Mark Billingham (Sphere)

Slough House, by Mick Herron (John Murray)

The Devil and the Dark Water, by Stuart Turton (Raven)

Midnight at Malabar House, by Vaseem Khan (Hodder Paperbacks)

The Last Thing to Burn, by Will Dean (Hodder Paperbacks)

The Trawlerman, by William Shaw (Riverrun)

(via The Rap Sheet)