Deutscher Filmpreis 2022: Und die Lola geht an…

Juni 25, 2022

Als ich die Nominierungsliste für den diesjährigen Deutschen Filmpreis veröffentlichte, vermutete ich, dass „Lieber Thomas“ der große Gewinner des Abends wird.

Dann wollen wir mal sehen, wie sich das SW-Biopic bei der gerade erfolgten Verleihung der Lolas schlug:

Bester Spielfilm

GOLD: Lieber Thomas (Michael Souvignier, Till Derenbach)

SILBER: Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush (Claudia Steffen, Christoph Friedel)

BRONZE: Grosse Freiheit (Benny Drechsel)

Contra (Christoph Müller, Tom Spieß)

Spencer (Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade)

Wunderschön (Lothar Hellinger, Christopher Doll)

Bester Dokumentarfilm

GEWINNER: The Other Side of the River (Frank Müller, Antonia Kilian, Guevara Namer)

We Are All Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden (Michael Loeken, Ulrike Franke)

Wem gehört mein Dorf? (Marcel Lenz, Guido Schwab)

Bester Kinderfilm

GEWINNER: Der Pfad (Daniel Ehrenberg)

Die Schule der magischen Tiere (Alexandra Kordes, Meike Kordes)

Beste Regie

Grosse Freiheit: Sebastian Meise

GEWINNER: Lieber Thomas: Andreas Kleinert

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Andreas Dresen

Bestes Drehbuch

GEWINNER: Grosse Freiheit: Thomas Reider, Sebastian Meise

Lieber Thomas: Thomas Wendrich

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Laila Stieler

Beste weibliche Hauptrolle

Ursula Strauss (Le Prince)

Sara Fazilat (Nico)

Saskia Rosendahl (Niemand ist bei den Kälbern)

GEWINNER: Meltem Kaptan (Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush)

Beste männliche Hauptrolle

Franz Rogowski (Grosse Freiheit)

GEWINNER: Albrecht Schuch (Lieber Thomas)

Farba Dieng (Toubab)

Beste weibliche Nebenrolle

GEWINNER: Jella Haase (Lieber Thomas)

Anja Schneider (Lieber Thomas)

Sandra Hüller (Das schwarze Quadrat)

Beste männliche Nebenrolle

Henry Hübchen (Leander Haußmanns Stasikomödie)

Jörg Schüttauf (Lieber Thomas)

Godehard Giese (Niemand ist bei den Kälbern)

GEWINNER: Alexander Scheer (Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush)

Beste Kamera / Bildgestaltung

Grosse Freiheit: Crystel Fournier

GEWINNER: Lieber Thomas: Johann Feindt

Spencer: Claire Mathon

Bester Schnitt

A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe: Bettina Böhler

Grosse Freiheit: Joana Scrinzi

GEWINNER: Lieber Thomas: Gisela Zick

Beste Tongestaltung

Axiom: Michael Schlömer, Paul Rischer, Martin Steyer

Fly: Bertin Molz, Thorsten Bolzé, Mario Hubert, Marco Hanelt, Benedikt Uebe

In den Uffizien: Andreas Hildebrandt, Filipp Forberg, Matthias Lempert

GEWINNER: Niemand ist bei den Kälbern: Jonathan Schorr, Dominik Leube, Gregor Bonse, John Gürtler

Beste Filmmusik

Peterchens Mondfahrt: Ali N. Askin

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Johannes Repka, Cenk Erdoğan

GEWINNER: Wunderschön: Annette Focks

Bestes Szenenbild

Leander Haußmanns Stasikomödie: Lothar Holler

GEWINNER: Lieber Thomas: Myrna Drews

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Susanne Hopf

Bestes Kostümbild

Grosse Freiheit: Tanja Hausner

Leander Haußmanns Stasikomödie: Janina Brinkmann

GEWINNER: Lieber Thomas: Anne-Gret Oehme

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Birgitt Kilian

Bestes Maskenbild

GEWINNER: Grosse Freiheit: Heiko Schmidt

Lieber Thomas: Uta Spikermann, Grit Kosse

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Grit Kosse, Uta Spikermann

Beste visuelle Effekte

Leander Haußmanns Stasikomödie: Denis Behnke

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Thomas Loeder

GEWINNER: Die Schule der magischen Tiere: Dennis Rettkowski, Markus Frank, Tomer Eshed

Besucherstärkster Film

Die Schule der magischen Tiere

Ehrenpreis

Jürgen Jürges

Bernd-Eichinger-Preis

Komplizen Film

Wenig überraschend ist „Lieber Thomas“ mit neun Lolas der große Gewinnerfilm des Abends.


Die Krimibestenliste Juni 2022

Juni 12, 2022

Etwas verspätet (meinerseits, aus bekannten Gründen) die monatliche Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur:

1 (–) Don Winslow: City on Fire (Aus dem Englischen von Conny Lösch)

Harper Collins, 375 Seiten, 22 Euro

2 (2) Dror Mishani: Vertrauen (Aus dem Hebräischen von Markus Lemke)

Diogenes, 351 Seiten, 22 Euro

3 (6) Jacob Ross: Die Knochenleser (Aus dem Englischen von Karin Diemerling)

Suhrkamp, 376 Seiten, 15,95 Euro

4 (–) Sybille Ruge: Davenport 160 x 90

Suhrkamp 264 Seiten, 15 Euro

5 (1) Riku Onda: Die Aosawa-Morde (Aus dem Japanischen von Nora Bartels)

Atrium, 368 Seiten, 22 Euro

6 (7) Mary Paulson-Ellis: Die andere Mrs. Walker (Aus dem Englischen von Kathrin Bielfeldt)

Ariadne/Argument, 442 Seiten, 23 Euro

7 (–) S. A. Cosby: Die Rache der Väter (Aus dem Englischen von Jürgen Bürger)

arsvivendi, 344 Seiten, 24 Euro

8 (3) Åsa Larsson: Wer ohne Sünde ist (Aus dem Schwedischen von Lotta Rüegger und Holger Woland)

C.Bertelsmann, 590 Seiten, 22 Euro

9 (–) William Boyle: Brachland (Aus dem Englischen von Andrea Stumpf)

Polar, 355 Seiten, 25 Euro

10 (–) Matthias Wittekindt: Die Schülerin – ein alter Fall von Kriminaldirektor a. D. Manz

Kampa, 363 Seiten,19,90 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Schade, dass Wolf Haas‘ „Müll“ (der neue Brenner) und David Heska Wanbli Weidens „Winter Counts“ schon wieder aus der Liste verschwunden sind.

Meine Besprechung von Don Winslows „City on Fire“ folgt demnächst. Ich fand ihn nicht so gut.

Demnächst gibt es auch Besprechung von Horst Eckerts „Das Jahr der Gier“, Jörg Juretzkas Glauser-Gewinner „Nomade“ (oder total groovy Spaß mit Kristof Kryszinski, Deutschlands bestem Ermittler) und, wenn ich denn zum Lesen komme, vielen anderen sicherlich guten Büchern, die in den kommenden Monaten auch auf der Krimibestenliste stehen sollten. So gibt es von Ian Rankin einen neuen Rebus-Roman, James Ellroy hat einen neuen, für seine Verhältnisse sehr kurzen Roman geschrieben und der „Bullett Train“ (auch nicht mehr in der Bestenliste) wartet immer noch auf seine Abfahrt; – vielleicht etwas für die Zugfahrt am kommenden Wochenende..


Die Thriller Awards 2022

Juni 9, 2022

An Pfingsten verliehen die International Thriller Writers (ITW) in New York ihre Thriller Awards:

Best Hardcover Novel:

Razorblade Tears, von S. A. Cosby (Flatiron)

nominiert

The Turnout, von Megan Abbott (Putnam)

Rock Paper Scissors, von Alice Feeney (Flatiron)

These Toxic Things, von Rachel Howzell Hall (Thomas & Mercer)

Red Widow, von Alma Katsu (Putnam)

I Am Not Who You Think I Am, von Eric Rickstad (Blackstone)

Best Audiobook:

Razorblade Tears, von S.A. Cosby, erzählt von Adam Lazarre-White (Macmillan)

nominiert

Sleeping Dogs Lie, von Samantha Downing, erzählt von Melanie Nicholls-King und Lindsey Dorcus (Audible Originals)

How It Ends, von Rachel Howzell Hall, erzählt von Joniece Abbott-Pratt (Audible Originals)

Prodigal Son, von Gregg Hurwitz, erzählt von Scott Brick (Macmillan)

The Jigsaw Man, von Nadine Matheson, erzählt von Davine Henry (HarperCollins)

Best First Novel:

My Sweet Girl, by Amanda Jayatissa (Berkley)

nominiert

Girl A, von Abigail Dean (HarperCollins)

Repentance, von Eloísa Díaz (Agora)

Damascus Station, von David McCloskey (Norton)

Bones of Hilo, von Eric Redman (Crooked Lane)

Best Paperback Original Novel:

Bloodline, von Jess Lourey (Thomas & Mercer)

nominiert

Flight Risk, von Joy Castro (Lake Union)

Under Color of Law, von Aaron Philip Clark (Thomas & Mercer)

The Lighthouse Witches, von C. J. Cooke (Berkley)

My Mistress’ Eyes Are Raven Black, von Terry Roberts (Turner)

Best Short Story:

The Lemonade Stand” von Scott Loring Sanders (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], January/February 2021)

nominiert

Not My Cross to Bear” von S.A. Cosby (aus Trouble No More: Crime Fiction Inspired by Southern Rock and the Blues, edited by Mark Westmoreland; Down & Out)

Demon in the Depths” von William Burton McCormick (EQMM, September/October 2021)

The Interpreter and the Killer” von Jeff Soloway (EQMM, January/February 2021)

Bad Chemistry” von John Wimer (EQMM, July/August 2021)

Best Young Adult Novel:

The Project, von Courtney Summers (Wednesday)

nominiert

The Box in the Woods, von Maureen Johnson (HarperCollins)

Calculated, von Nova McBee (Wolfpack)

Dark and Shallow Lies, von Ginny Myers Sain (Penguin Young Readers)

House of Hollow, von Krystal Sutherland (Penguin Young Readers)

Best E-Book Original Novel:

Blood Parish, von E.J. Findorff (Neutral Ground)

nominiert

The Dark Side: Alex Hunter 9, von Greig Beck (Pan Macmillan)

Where the Wicked Tread, von John A. Connell (Nailhead)

Little Girl Taken, von Wendy Dranfield (Bookouture)

Mother May I, von S.E. Green (SEG)

Blue Madagascar, von Andrew Kaplan (Smugglers Lane Press)

Last One Alive, von Karin Nordin (HarperCollins)

ThrillerMaster Lifetime Achievement Awards

Frederick Forsyth

Diana Gabaldon

(via The Rap Sheet)


Die Shamus-Nominierungen 2022

Juni 3, 2022

Vor wenigen Stunden veröffentlichte die Vereinigung Private Eye Writers of America (PWA) die Nominierungen für ihre diesjährigen Shamus Awards. Erhalten können ihn Kriminalromane, in denen ein Privatdetektiv ermittelt.

Nominiert sind:

Best P.I. Hardcover:

Runner, von Tracy Clark (Kensington)

Last Redemption, von Matt Coyle (Oceanview)

Pay or Play, von Howard Michael Gould (Severn House)

Family Business, von S.J. Rozan (Pegasus)

Head Case, von Michael Wiley (Severn House)

Best Original P.I. Paperback:

Every City Is Every Other City, von John McFetridge (ECW Press)

The Burden of Innocence, von John Nardizzi (Weathertop Media)

Angels in the Wind, von Manuel Ramos (Arte Público Press)

Frog in a Bucket, von Clive Rosengren (Coffeetown Press)

An Empty Grave, von Andrew Welsh-Huggins (Swallow Press)

Best First P.I. Novel:

Porno Valley, von Philip Elliot (Into the Void)

Dead Man’s Eyes, von Lori Duffy Foster (Level Best)

Suburban Dicks, von Fabian Nicieza (Putnam)

The Arrangement, von M. Ravenel (Chikara Press)

Lost Little Girl, von Gregory Stout (Level Best)

Best P.I. Short Story:

Disposable Women, von Michael Bracken (Tough)

Sixteen Lies, von Matt Goldman (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], September/October)

Sweeps Week, von Richard Helms (EQMM, July/August)

Oro de Tontos (Fool’s Gold), von Tom Larsen (Alfred Hitchcock’s Mystery Magazine, November/December)

The Hidden Places, von Linda Stansberry (EQMM, May/June)

(via The Rap Sheet).


Lesereise: Don Winslow stellt seinem neuen Thriller „City on Fire“ vor

Mai 24, 2022

Pünktlich zur Veröffentlichung von seinem neuen Roman „City on Fire“ besucht Don Winslow Deutschland und Österreich. In Berlin und Wien sind außerdem Signierstunden angekündigt.

City on Fire“ ist der Auftakt einer neuen Trilogie. Im Mittelpunkt steht Danny Ryan, der in Providence, Rhode Island, ein Gangster ist. Er gehört zum irischen Clan. Der andere Teil der Stadt wird von der Moretti-Familie kontrolliert und beide Verbrecherbanden leben in friedlicher Koexistenz. Bis Liam Murphy Pam, die Freundin von Paulie Moretti, zuerst sexuell belästigt, kurz darauf heiratet und damit einen Krieg zwischen den beiden Familien auslöst.

Schon die ersten Seiten der 1986 und 1987 spielenden Geschichte verraten, dass Don Winslow hier ein großes Epos plant, das sich beim Erzählen seiner Geschichte entsprechend viel Zeit nimmt. Damit unterscheidet sich „City on Fire“ von seinen anderen Büchern, die meistens Hardboiled-Romane mit einer ordentlichen Portion schwarzen Humors sind.

Die von ihm porträtierten Verbrecher sind geistige Verwandte der Sopranos, dieser in New Jersey lebenden Mafiafamilie. Sie führen ein fast schon bürgerlich-mittelständisches Leben mit Strandbesuchen, kleinen Jeder-bringt-etwas-mit-Familienfeiern und Jobs, die das finanzielle Überleben sichern. Denn viel Geld hat hier niemand. Und glamourös ist hier auch nichts. Aber die auch uns aus zahlreichen Büchern und Filmen vertrauten Regeln der ehrenwerten Gesellschaft gelten auch hier.

Die Lesetour

Dienstag, 24. Mai, 19:30 Uhr

Veranstaltungsort

Altonaer Theater

Museumstraße 17

22765 Hamburg

Donnerstag, 26. Mai, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Maschinenhaus in der Kulturbrauerei

Knaackstraße 97

10435 Berlin

Freitag, 27. Mai, 16:00 Uhr, Signierstunde

Veranstaltungsort

Hammett-Krimibuchhandlung

Friesenstr. 27

10965 Berlin

Samstag, 28. Mai, 20:15 Uhr

Veranstaltungsort

Thalia Leipzig Grimmaisch Straße

Grimmaische Straße 10

04109 Leipzig

Sonntag, 29. Mai, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Substanz Club

Ruppertstraße 28

80337 München

Montag, 30. Mai, 16:00 Uhr, Signierstunde

Veranstaltungsort

Thalia Vösendorf – Westfield Shopping City Süd

Allee 255 B

2334 Vösendorf

Montag, 30. Mai, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Thalia Wien – Mitte / W3

Landstraßer Hauptstraße 2a/2b

1010 Wien

Dienstag, 31. Mai, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort

BW Bank Stuttgart

Kleiner Schloßplatz 11

70173 Stuttgart

Mittwoch, 1. Juni, 19:30 Uhr

Veranstaltungsort

Tanzcenter kx Kochtokrax

Südring 31

59423 Unna

Details zu den einzelnen Lesungen und den Eintrittspreisen hier.

Don Winslow: City on Fire

(übersetzt von Conny Lösch)

HarperCollins, 2022

400 Seiten

22 Euro

Originalausgabe

City on Fire

William Morrow, New York, 2022

Hinweise

Homepage von Don Winslow

Don Winslow twittert ziemlich oft

Meine Besprechung von Don Winslows “London Undercover” (A cool Breeze on the Underground, 1991)

Meine Besprechung von Don Winslows “China Girl” (The Trail to Buddha’s Mirror, 1992)

Meine Besprechung von Don Winslows „Way Down on the High Lonely – Neal Careys dritter Fall“ (neue Übersetzung von „Das Schlangenmaul“; Way Down on the High Lonely, 1993)

Meine Besprechung von Don Winslows „A long Walk up the Water Slide – Neal Careys vierter Fall“ (A long Walk up the Water Slide, 1994)

Meine Besprechung von Don Winslows „Palm Desert“ (While Drowning in the Desert, 1996)

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Private“ (The Dawn Patrol, 2008)

Meine Besprechung von Don Winslows „Pacific Paradises“ (The Gentlemen’s Hour, 2009) und „Tage der Toten“ (The Power of the Dog, 2005)

Meine Besprechung von Don Winslows „Bobby Z“ (The Death and Life of Bobby Z, 1997)

Meine Besprechung von Don Winslows „Satori“ (Satori, 2011)

Mein Interview mit Don Winslow zu “Satori” (Satori, 2011)

Meine Besprechung von Don Winslows “Savages – Zeit des Zorns” (Savages, 2010)

Meine Besprechung von Don Winslows “Kings of Cool” (The Kings of Cool, 2012)

Meine Besprechung von Don Winslows „Vergeltung“ (Vengeance, noch nicht erschienen)

Meine Besprechung von Don Winslows „Missing. New York“ (Missing. New York, noch nicht erschienen)

Meine Besprechung von Oliver Stones Don-Winslow-Verfilmung „Savages“ (Savages, USA 2012)

Meine Besprechung von Don Winslows „Das Kartell“ (The Cartel, 2015)

Meine Besprechung von Don Winslows „Germany“ (Germany, 2016 – noch nicht erschienen)

Meine Besprechung von Don Winslows „Broken – Sechs Geschichten“ (Broken, 2020)

Mein Hinweis auf Don Winslows „Jahre des Jägers“ (The Border, 2019)

Mein Hinweis auf Don Winslows „London Undercover – Neal Careys erster Fall“ (A Cool Breeze on the Underground, 1991)

Don Winslow in der Kriminalakte

 


Die Glauser-Gewinner 2022

Mai 22, 2022

Am Samstagabend wurden vom Syndikat in Iserlohn auf der Criminale die alljährlichen Glauser-Preise verliehen. Der Autorenverein für deutschsprachige Kriminalliteratur zeichnet mit dem Preis die besten deutschsprachigen Kriminalgeschichten aus:

in der Kategorie „Roman“

Jörg Juretzka: Nomade (Rotbuch Verlag)

in der Kategorie „Debütroman“

Eberhard Michaely: Frau Helbing und der tote Fagottist (Kampa Verlag)

in der Kategorie „Kurzkrimi“

Kathrin Heinrichs: „Freier Fall“ (In: Im Mordfall Iserlohn, Emons Verlag)

in der Kategorie „Kinderkrimi“

Cornelia Franz: Calypsos Irrfahrt (Carlsen Verlag)

in der Kategorie „Jugendkrimi“

Dirk Reinhardt: Perfect Storm (Verlag Gerstenberg)

Ehren-Glauser

Beate und Jeff Maxian

Und hier ist die Liste der nominierten Werke.


Die Gewinner beim CrimeFest 2022

Mai 16, 2022

Es geschah die Tage in Bristol beim CrimeFest. Einige bereits in der Kriminalakte besprochene Krimis erhielten Preise:

Specsavers Debut Crime Novel Award

Winter Counts, by David Heska Wanbli Weiden (Simon & Schuster)

nominiert

Girl A, by Abigail Dean (HarperCollins)

The Appeal, by Janice Hallett (Viper)

The Khan, by Saima Mir (Point Blank)

How to Kidnap the Rich, by Rahul Raina (Abacus)

One Night, New York, by Lara Thompson (Virago)

Audible Sounds of Crime Award

The Man Who Died Twice, by Richard Osman, read by Lesley Manville (Penguin Random House Audio)

nominiert

Better Off Dead, by Lee and Andrew Child, read by Jeff Harding (Penguin Random House Audio)

Girl A, by Abigail Dean, read by Holliday Grainger (HarperFiction)

Slow Fire Burning, by Paula Hawkins, read by Rosamund Pike (Penguin Random House Audio)

The Night She Disappeared, by Lisa Jewell, read by Joanna Froggatt (Penguin Random House Audio)

Apples Never Fall, by Liane Moriarty, read by Caroline Lee (Penguin Random House Audio)

The Marriage, by K.L. Slater, read by Lucy Price-Lewis (Audible Studios/Bookouture)

False Witness, by Karin Slaughter, read by Kathleen Early (HarperCollins)

eDunnit Award (for the best e-book):

Girl A, by Abigail Dean (HarperCollins)

nominiert

The Turnout, by Megan Abbott, (Virago)

The Measure of Time, by Gianrico Carofiglio (Bitter Lemon Press)

The Dark Hours, by Michael Connelly (Orion Fiction)

Running Out of Road, by Cath Staincliffe (Constable)

The Royal Secret, by Andrew Taylor (HarperCollins)

H.R.F. Keating Award (for the best biographical or critical book related to crime fiction)

Patricia Highsmith: Her Diaries and Notebooks, by Patricia Highsmith (Weidenfeld & Nicolson)

nominiert

The Detective’s Companion in Crime Fiction: A Study in Sidekicks, by Lucy Andrews (Palgrave Macmillan)

Devils, Lusts and Strange Desires: The Life of Patricia Highsmith, by Richard Bradford (Bloomsbury, Caravel)

Bond Behind the Iron Curtain, by James Fleming (The Book Collector)

Murder Isn’t Easy: The Forensics of Agatha Christie, by Carla Valentine (Sphere)

Hank Janson Under Cover, by Stephen James Walker (Telos)

Last Laugh Award (for the best humorous crime novel)

Slough House, by Mick Herron, (Baskerville)

nominiert

An Untidy Death, by Simon Brett (Severn House)

Riccardino, by Andrea Camilleri (Mantle)

Bryant & May: London Bridge Is Falling Down, by Christopher Fowler (Doubleday)

The Appeal, by Janice Hallet (Viper)

The Rabbit Factor, by Antti Tuomainen (Orenda)

Best Crime Fiction Novel for Children (aged 8-12)

Twitch, by M.G. Leonard (Walker)

nominiert

Noah’s Gold, by Frank Cottrell-Boyce (Macmillan Children’s Books)

Vi Spy: Licence to Chill, by Maz Evans (Chicken House)

Nightshade, by Anthony Horowitz (Walker)

The Five Clues, by Anthony Kessel (Crown House)

Lake Evolution, by Jennifer Killick Crater (Firefly Press)

Wishyouwas: The Tiny Guardian of Lost Letters, by Alexandra Page (Bloomsbury Children’s Books)

The Secret Detectives, by Ella Risbridger (Nosy Crow)

Best Crime Fiction Novel for Young Adults (aged 12-16)

Firekeeper’s Daughter, by Angeline Boulley (Rock the Boat)

nominiert

Ace of Spades, by Faridah Àbíké Íyímídé (Usborne)

The Girl Who …, by Andreina Cordani (Atom)

The Outrage, by William Hussey (Usborne)

As Good As Dead, by Holly Jackson (Electric Monkey)

Splinters of Sunshine, by Patrice Lawrence (Hodder Children’s Books)

The Outlaws of Scarlett & Browne, by Jonathan Stroud (Walker)

The Island, by C.L. Taylor (HQ)

(via The Rap Sheet)


Die Dagger-Shortlist 2022

Mai 16, 2022

Die British Crime Writers’ Association (CWA) hat ihre Shortlist für die diesjährigen Daggers veröffentlicht. Die Preisverleihung ist am 29. Juni in London.

Chancen auf einen Preis haben:

Gold Dagger

Before You Knew My Name, by Jacqueline Bublitz (Little, Brown)

Sunset Swing, by Ray Celestin (Mantle)

Razorblade Tears, by S.A. Cosby (Headline)

The Unwilling, by John Hart (Zaffre)

The Shadows of Men, by Abir Mukherjee (Harvill Secker)

The Trawlerman, by William Shaw (Riverrun)

Ian Fleming Steel Dagger

Find You First, by Linwood Barclay (HQ)

The Pact, by Sharon Bolton (Orion)

The Devil’s Advocate, by Steve Cavanagh (Orion)

Razorblade Tears, by S.A. Cosby (Headline)

Dead Ground, by M.W. Craven (Constable)

Dream Girl, by Laura Lippman (Faber and Faber)

John Creasey (New Blood) Dagger

Welcome to Cooper, by Tariq Ashkanani (Thomas & Mercer)

Repentance, by Eloísa Díaz (Weidenfeld & Nicolson)

The Mash House, by Alan Gillespie (Unbound)

The Appeal, by Janice Hallett (Viper)

Where Ravens Roost, by Karin Nordin (HQ)

How to Kidnap the Rich, by Rahul Raina (Little, Brown)

Waking the Tiger, by Mark Wightman (Hobeck)

Historical Dagger

April in Spain, by John Banville (Faber and Faber)

Sunset Swing, by Ray Celestin (Mantle)

Crow Court, by Andy Charman (Unbound)

Not One of Us, by Alis Hawkins (Canelo)

Edge of the Grave, by Robbie Morrison (Macmillan)

A Corruption of Blood, by Ambrose Parry (Canongate)

Crime Fiction in Translation Dagger:

Hotel Cartagena, by Simone Buchholz, translated by Rachel Ward (Orenda)

Bullet Train, by Kōtarō Isaka, translated by Sam Malissa (Harvill Secker)

Oxygen, by Sacha Naspini, translated by Clarissa Botsford (Europa Editions)

People Like Them, by Samira Sedira, translated by Lara Vergnaud (Raven)

The Rabbit Factor, by Antti Tuomainen, translated by David Hackston (Orenda)

Short Story Dagger

• “Blindsided,” by Caroline England (from Criminal Pursuits: Crime Through Time, edited by Samantha Lee Howe; Telos)

• “London,” by Jo Nesbø (from The Jealousy Man and Other Stories, by Jo Nesbø; Harvill Secker)

• “With the Others,” by T.M. Logan (from Afraid of the Shadows, edited by Miranda Jewess; Criminal Minds)

• “Flesh of a Fancy Woman,” by Paul Magrs (from Criminal Pursuits)

• “Changeling,” by Bryony Pearce (from Criminal Pursuits)

• “When I Grow Up,” by Robert Scragg (from Afraid of the Shadows)

ALCS Gold Dagger for Non-fiction

The Devil You Know: Stories of Human Cruelty and Compassion, by Gwen Adshead and Eileen Horne (Faber and Faber)

The Dublin Railway Murder, by Thomas Morris (Harvill Secker)

The Unusual Suspect, by Ben Machell (Canongate)

The Disappearance of Lydia Harvey: A True Story of Sex, Crime and the Meaning of Justice, by Julia Laite (Profile)

Empire of Pain, by Patrick Radden Keefe (Picador)

The Irish Assassins: Conspiracy, Revenge and the Murders That Stunned an Empire, by Julie Kavanagh (Grove Press)

Dagger in the Library (“for a body of work by an established crime writer that has long been popular with borrowers from libraries”)

Cath Staincliffe

Edward Marston

Lin Anderson

Mark Billingham

Susan Hill

Publishers’ Dagger (“awarded annually to the Best Crime and Mystery Publisher of the Year”)

Faber and Faber

HarperCollins; Harper Fiction

Penguin Random House; Michael Joseph

Pushkin Press; Pushkin Vertigo

Titan

Profile Books; Viper

Debut Dagger

Henry’s Bomb, by Kevin Bartlett

Holloway Candle, by Laura Ashton Hill

The 10-12, by Anna Maloney

The Dead of Egypt, by David Smith

The Dieppe Letters, by Liz Rachel Walker

Diamond Dagger (“for a lifetime contribution to crime writing in the English language”)

C. J. Sanson

(via The Rap Sheet)


Die Nominierungen für den Theakston Old Peculier Crime Novel of the Year Award 2022

Mai 16, 2022

Die Nominierungen für den Theakston Old Peculier Crime Novel of the Year Award wurden veröffentlicht. Es ist ein Publikumspreis, bei dem der beste in UK und Irland als Paperback veröffentlichte Kriminalroman ausgezeichnet wird. Die Abstimmung endet am 26. Mai. Die Preisverleihung ist beim Harrogate International Festival (21. – 24. Juli).

Nominiert sind:

Girl A, by Abigail Dean (HarperFiction)

The Heron’s Cry, by Ann Cleeves (Pan)

Tall Bones, by Anna Bailey (Penguin)

Blood Ties, by Brian McGilloway (Constable)

The Cut, by Chris Brookmyre (Abacus)

The Less Dead, by Denise Mina (Vintage)

The Night Hawks, by Elly Griffiths (Quercus)

Watch Her Fall, by Erin Kelly (Hodder Paperbacks)

I Know What I Saw, by Imran Mahmood (Raven)

True Crime Story, by Joseph Knox (Penguin)

Daughters of Night, by Laura Shepherd-Robinson (Pan)

Dead Ground, by M.W. Craven (Constable)

Rabbit Hole, by Mark Billingham (Sphere)

Slough House, by Mick Herron (John Murray)

The Devil and the Dark Water, by Stuart Turton (Raven)

Midnight at Malabar House, by Vaseem Khan (Hodder Paperbacks)

The Last Thing to Burn, by Will Dean (Hodder Paperbacks)

The Trawlerman, by William Shaw (Riverrun)

(via The Rap Sheet)


Wieder da, der Gratis-Comic-Tag

Mai 13, 2022

Am Samstag ist es wieder so weit: der Gratis-Comic-Tag lässt enthemmte Comic-Fans auf der Suche nach Lesestoff die Buchgeschäfte und Bibliotheken stürmen.

Letztes Jahr fiel der Gratis-Comic-Tag aus. Das Jahr davor war er wegen der Pandemie in den Spätsommer verschoben worden. Dieses Jahr findet er am 14. Mai 2022 im gewohnten Rahmen statt. In über siebenhundert Buchhandlungen und Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden 35 Comics verteilt, die extra für diesen Tag produziert wurden. Insgesamt wurden über 750.000 Comics gedruckt. Und wie in den vergangenen Jahren geben die Hefte einen guten Überblick über die aktuelle Comicszene.

Die Hefte bieten einen Einblick in das Programm von neunzehn Verlagen. Carlsen, Cross Cult, Egmont, Panini Comics, Reprodukt, Schreiber & Leser und der Splitter Verlag sind seit dem ersten Gratis-Comic-Tag 2010 dabei. Die anderen Verlage stießen später dazu. Neben den bereits genannten Verlagen sind dieses Jahr, oft zum wiederholten Mal, der All Verlag, Altaverse, Bröseline (Home of „Werner“), Chinabooks, Community Editions, Dantes, dani books, KAZE, Kult Comics, Rotopol, Tokyopop und Weissblech Comics dabei.

Die Verlage arbeiten zusammen, weil sie ein Ziel haben. Nein, nicht kostenlose Bilderbücher zu verteilen (ja, die Aktion ist auch ein anfixen. Und der Dealer besorgt den Rest.), sondern zu zeigen, dass Comics inzwischen eine lange Geschichte haben (Micky Maus‘ erster Comicauftritt war 1930, Lucky Lukes erster war 1946, Asterix‘ erster war 1959 – und dann gibt es noch die ganzen Superheldencomics). Comics sind inzwischen nicht nur die Kindergeschichten, die wir alle aus unserer Kindheit kennen, und DC/Marvel-Superheldengeschichten, sondern viel mehr. Heute sind Comics auch Geschichten für Erwachsene. Es gibt viele neue Autoren und Zeichner. Und es gibt die immer beliebter werdenden Mangas.

Es gibt also viel zu entdecken.

Goofy“ und „Fantasy Entenhausen“ sind beides sind Geschichten mit Disney-Figuren, die wir seit unserer Kindheit kennen und die immer noch sehr unterhaltsam sind. Auch wenn Goofy heute keinen Tag älter als bei seinem ersten Auftritt ist. Der war 1932 in dem Kurzfilm „Mickey’s Revue“.

Ein weiterer, hierzulande deutlich unbekannterer Klassiker ist „Spaghetti“. Im Rahmen der Gesamtausgabe im All Verlag gibt es die witzige „Spaghetti“-Geschichte „Spaghetti und der rote Smaragd“. In dieser von Dino Attanasio und René Goscinny, dem Vater von Asterix, in den Fünfzigern geschriebenen Geschichte hat unser herzensguter und etwas tollpatschige Held einen Smaragden, der den Menschen, denen er begegnet, Unglück bringen sollen.

Köstlich sind die schwarzhumorigen kurzen Geschichten von „Die schreckliche Adele“. Sie mag niemanden und liest, als Karriereratgeber, das „Lexikon der größten Verbrecher“. Ein herziges Mädchen.

Ein zünftiges Science-Fiction-Abenteuer, eine waschechte Space-Opera, erzählt „Colony: Die Schffbrüchigen des Alls“. Für einige Kadetten wird aus einer Übung ihre erste Mission.

Für Fans von Privatdetektiv-Krimis ist André Taymans „Caroline Baldwin“. Der Fall „Der Tote im Pool“ ist zwar spannend und auch vollständig abgedruckt. Aber es ist auch nur der erste Teil des Falles und Caroline Baldwin ist noch weit davon entfernt, den Täter zu überführen.

Das gelingt Enid Blytons Fünf Freunden in „Fünf Freunde erforschen die Schatzinsel“. Es handelt sich um die gelungene Comicversion ihres Buches von 1942.

Drew Weings Geschichte aus „Die geheimnisvollen Akten von Marco Maloo“ erzählt eines der ersten gemeinsamen Abenteuer von Charles, der neu in Echo City ist, und der Monstervermittlerin Margo Maloo. Denn es gibt Wichte, Echsenleute und Oger, große gutmütige, etwas dumme Monster. Ein Kindercomic, der auch Erwachsenen gefallen kann.

Bei „Zöliakie“ von Michael Mikolajczak und Jurek Malottke ist es umgekehrt. In der erstem Geschichte wird erklärt, was Zöliakie ist. In der zweiten Geschichte, „Vater-Sohn-Tag“, geht es um die Beziehung zwischen einem Sohn und seinem Vater im Wandel der Zeit.

Über „Werner“ muss nichts mehr gesagt werden. Außer dass das Heft einen Einblick in die ersten (?) beiden Extrawurst-Bücher gibt, die einen umfassenden Einblick in die Welt von Werner geben. Im Comic und in der realen Welt.

Danger Girl: Viva Las Danger“ erzählt ein mit Action und Mystik voll gestopftes Abenteuer. Die schlagkräftige und gutaussehende Agententruppe muss in Las Vegas verhindern, dass ein historisches Artefakt in die falschen Hände gerät.

In „Nika, Lotte, Mangold!“ lässt Thomas Wellmann die titelgebenden Figuren kindlich-unbekümmert Abenteuer erleben.

Nicht immer, auch weil die Geschichte teilweise mehrere Bücher umfasst, wird in dem Gratis-Comic die ganze Geschichte erzählt.

Sehr vielversprechend ist der Beginn „Wonderwall“, einem 1983 in San Francisco spielendem Krimi. Bei der Jagd nach einem Scharfschützen stellt Ermittler Spadaccini schnell eine Verbindung zum Mord an John F. Kennedy her.

Ein weiterer Appetitanreger sind die ersten Seiten von Frank Schmolkes grandioser Sebastian-Fitzek-Adaption „Der Augensammler“.

Enola Holmes“ basiert auf dem Roman von Nancy Springer und weil die vierzehnjährige Enola Holmes mit Sherlock Holmes verwandt ist, beginnt sie auf eigene Faust ihre verschwundene Mutter zu suchen. Der Gratis-Comic enthält nur die ersten Seiten von „Der Fall des verschwundenen Lords“

Von Marvel gibt es, pünktlich zum Start des zweiten „Doctor Strange“-Spielfilms, ein „Doctor Strange“-Heft mit zwei kompletten Storys und einer Leseprobe.

Bei DC Infinite Frontier gibt es zwei Leseproben und eine komplette Batman-Story. Die Batman-Story „Entbehrlich“ überzeugt. Die Leseproben sind zu sehr zusammenhangloses Stückwerk.

Superheldisch, aber nicht von DC oder Marvel, ist der francobelgische Comic „Superpage“, In dem Heft sind zwei „Spirou und Fantasia“-Geschichten (u. a. ein Besuch bei Batguy, der sehr an Batman erinnert) und die ersten Seiten des Spin-offs „Superpage: Rächer wieder Willen“.

Es gibt mehrere Fantasy-Geschichten, wie „Donjon Antipoden“, „Head Lopper“ (die ersten Seiten einer Wikingergeschichte), „Bermuda“ (den Prolog eines von „Chew“ John Layman erfundenen Abenteuers, in dem es im Bermuda Dreieck eine auf keiner Karte verzeichnete Insel gibt, auf der Dinosaurier leben), „Luba Wolfschwanz“ (zwei komplette, nicht jugendfreie Geschichten aus dem Weissblech Verlag) und, für Kinder, „Die Abenteuer von Nilson Groundthumper und Hermy“, die fast wie Goofy in und durch ihre Abenteuer stolpern.

Bei den Mangas gibt es selbstverständlich immer nur die ersten Seiten. Gelungen und damit vielversprechend sind „Blue Lock“ (über die Auswahl der japanischen Fussballnationalmannschaft, die ausschließlich aus jungen Talenten bestehen und sie zur Meisterschaft führen soll) und „Das dunkelgraue Chamäleon“ (in dem, ebenfalls in Japan, ein androgyner Antiheld Bösewichter massakriert.). „Komi can’t communicate“ (über eine Schülerin, die vor Menschen nicht sprechen kann) und „Fangirl“ (über eine junge Studentin, die Fanfiction schreibt) und „Solo Leveling“ (über einen erfolglosen Jäger, dem sich jetzt die Chance bietet, sein Level zu steigern) beginnen ebenfalls vielversprechend.

Weitere Informationen zu den Comics, den Verteilorten und den Aktionen gibt es hier.


Lola! Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2022

Mai 12, 2022

Für den diesjährigen Deutschen Filmpreis sind nominiert:

Bester Spielfilm

Contra (Christoph Müller, Tom Spieß)

Grosse Freiheit (Benny Drechsel)

Lieber Thomas (Michael Souvignier, Till Derenbach)

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush (Claudia Steffen, Christoph Friedel)

Spencer (Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade)

Wunderschön (Lothar Hellinger, Christopher Doll)

Bester Dokumentarfilm

The Other Side of the River (Frank Müller, Antonia Kilian, Guevara Namer)

We Are All Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden (Michael Loeken, Ulrike Franke)

Wem gehört mein Dorf? (Marcel Lenz, Guido Schwab)

Bester Kinderfilm

Der Pfad (Daniel Ehrenberg)

Die Schule der magischen Tiere (Alexandra Kordes, Meike Kordes)

Beste Regie

Grosse Freiheit: Sebastian Meise

Lieber Thomas: Andreas Kleinert

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Andreas Dresen

Bestes Drehbuch

Grosse Freiheit: Thomas Reider, Sebastian Meise

Lieber Thomas: Thomas Wendrich

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Laila Stieler

Beste weibliche Hauptrolle

Ursula Strauss (Le Prince)

Sara Fazilat (Nico)

Saskia Rosendahl (Niemand ist bei den Kälbern)

Meltem Kaptan (Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush)

Beste männliche Hauptrolle

Franz Rogowski (Grosse Freiheit)

Albrecht Schuch (Lieber Thomas)

Farba Dieng (Toubab)

Beste weibliche Nebenrolle

Jella Haase (Lieber Thomas)

Anja Schneider (Lieber Thomas)

Sandra Hüller (Das schwarze Quadrat)

Beste männliche Nebenrolle

Henry Hübchen (Leander Haußmanns Stasikomödie)

Jörg Schüttauf (Lieber Thomas)

Godehard Giese (Niemand ist bei den Kälbern)

Alexander Scheer (Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush)

Beste Kamera / Bildgestaltung

Grosse Freiheit: Crystel Fournier

Lieber Thomas: Johann Feindt

Spencer: Claire Mathon

Bester Schnitt

A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe: Bettina Böhler

Grosse Freiheit: Joana Scrinzi

Lieber Thomas: Gisela Zick

Beste Tongestaltung

Axiom: Michael Schlömer, Paul Rischer, Martin Steyer

Fly: Bertin Molz, Thorsten Bolzé, Mario Hubert, Marco Hanelt, Benedikt Uebe

In den Uffizien: Andreas Hildebrandt, Filipp Forberg, Matthias Lempert

Niemand ist bei den Kälbern: Jonathan Schorr, Dominik Leube, Gregor Bonse, John Gürtler

Beste Filmmusik

Peterchens Mondfahrt: Ali N. Askin

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Johannes Repka, Cenk Erdoğan

Wunderschön: Annette Focks

Bestes Szenenbild

Leander Haußmanns Stasikomödie: Lothar Holler

Lieber Thomas: Myrna Drews

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Susanne Hopf

Bestes Kostümbild

Grosse Freiheit: Tanja Hausner

Leander Haußmanns Stasikomödie: Janina Brinkmann

Lieber Thomas: Anne-Gret Oehme

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Birgitt Kilian

Bestes Maskenbild

Grosse Freiheit: Heiko Schmidt

Lieber Thomas: Uta Spikermann, Grit Kosse

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Grit Kosse, Uta Spikermann

Beste visuelle Effekte

Leander Haußmanns Stasikomödie: Denis Behnke

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush: Thomas Loeder

Die Schule der magischen Tiere: Dennis Rettkowski, Markus Frank, Tomer Eshed

Besucherstärkster Film

Die Schule der magischen Tiere

Ehrenpreis

Jürgen Jürges

Lieber Thomas“, „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ und „Große Freiheit“ sind mit ihren vielen Nominierungen die Favouriten. „Lieber Thomas“ ist in zwölf Kategorien nominiert, „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ in zehn und „Große Freiheit“ in acht. Nach meinem Gefühl wird das epische Biopic „Lieber Thomas“ (über Thomas Brasch) die meisten Preise erhalten. Das Zwei-Personenstück „Große Freiheit“ ist eine paritätisch produzierte österreichisch-deutsche Koproduktion, die auch in zehn Kategorien für den Österreichischen Filmpreis nominiert ist. „Rabiye Kurnaz gegen George V. Bush“ ist einfach zu sehr hollywoodkompatibles Feelgood-Kino.

Spencer“ wurde als bester Film nominiert und er wäre ein mehr als würdiger Preisträger. Pablo Larraíns grandioses Drama ist letztendlich nur aufgrund seiner Finanzierung ein deutscher Film.

Erfreulich und erwähnenswert ist, dass dieses Mal die nominierten Filme vor der Preisverleihung im Kino gelaufen sind und, wie bei den Oscars, alle sich die Filme ansehen konnten und kundig über sie reden können. In der Vergangenheit starteten etliche Filme erst nach der Preisverleihung, die für die ausgezeichneten Filme auch einen Geldregen bedeutete.

Die Verleihung der Lolas ist am 24. Juni in Berlin im Palais am Funkturm.


Die Krimibestenliste Mai 2022

Mai 7, 2022

Auf der von Deutschlandfunk Kultur präsentierten Liste der, uh, besten Krimis des Monats stehen im Mai:

1 (1) Riku Onda: Die Aosawa-Morde

Aus dem Japanischen von Nora Bartels

Atrium, 368 Seiten, 22 Euro

2 (2) Dror Mishani: Vertrauen

Aus dem Hebräischen von Markus Lemke

Diogenes, 351 Seiten, 22 Euro

3 (5) Åsa Larsson: Wer ohne Sünde ist

Aus dem Schwedischen von Lotta Rüegger, Holger Wolandt

C. Bertelsmann, 590 Seiten, 22 Euro

4 (3) Jan Costin Wagner: Am roten Strand

Galiani Berlin, 303 Seiten, 22 Euro

5 (6) Wolf Haas: Müll

Hoffmann und Campe, 288 Seiten, 24 Euro

6 (–) Jacob Ross: Die Knochenleser

Aus dem Englischen von Karin Diemerling

Suhrkamp, 376 Seiten, 15,95 Euro

7 (–) Mary Paulson-Ellis: Die andere Mrs. Walker

Aus dem Englischen von Kathrin Bielfeldt

Ariadne/Argument, 442 Seiten, 23 Euro

8 (–) Jérôme Leroy, Max Annas: Terminus Leipzig

Aus dem Französischen von Cornelia Wend

Edition Nautilus, 127 Seiten, 16 Euro

9 (–) David Heska Wanbli Weiden: Winter Counts

Aus dem Englischen von Harriet Fricke

Polar, 459 Seiten, 16 Euro

10 (–) Kerstin Ruhkieck: In deinen Augen der Tod

Emons, 400 Seiten, 16 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die Edgar-Gewinner 2022

Mai 2, 2022

Die ehrenwerten Mystery Writers of America haben ihre diesjährigen Edgar Allan Poe Awards verliehen und wer sich nicht die gesamte Veranstaltung ansehen will, kann weiterlesen.

Folgende Kriminalgeschichten wurden ausgezeichnet:

Best Novel

Five Decembers, von James Kestrel (Hard Case Crime)

nominiert

The Venice Sketchbook, von Rhys Bowen (Lake Union)

Razorblade Tears, von S.A. Cosby (Flatiron)

How Lucky, von Will Leitch (Harper)

No One Will Miss Her, von Kat Rosenfield (Morrow)

Best First Novel by an American Author

Deer Season, von Erin Flanagan (University of Nebraska Press)

nominiert

Never Saw Me Coming, von Vera Kurian (Park Row)

Suburban Dicks, von Fabian Nicieza (Putnam)

What Comes After, von JoAnne Tompkins (Riverhead)

The Damage, von Caitlin Wahrer (Viking/Pamela Dorman)

Best Paperback Original

Bobby March Will Live Forever, von Alan Parks (World Noir) (deutsche Ausgabe: Bobby March forever, Heyne Hardcore)

nominiert

Kill All Your Darlings, von David Bell (Berkley)

The Lighthouse Witches, von C.J. Cooke (Berkley)

The Album of Dr. Moreau, von Daryl Gregory (Tor)

Starr Sign, von C.S. O’Cinneide (Dundurn Press)

The Shape of Darkness, von Laura Purcell (Penguin)

Best Short Story

The Road to Hana, von R.T. Lawton (Alfred Hitchcock Mystery Magazine [AHMM], May/June 2021)

nominiert

Blindsided, von Michael Bracken und James A. Hearn (AHMM, September/October 2021)

The Vermeer Conspiracy, von V.M. Burns (from Midnight Hour, edited by Abby L. Vandiver; Crooked Lane)

Lucky Thirteen, von Tracy Clark (from Midnight Hour)

The Locked Room Library, von Gigi Pandian (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], July/August 2021)

The Dark Oblivion, von Cornell Woolrich (EQMM, January/February 2021)

Best Fact Crime

Last Call: A True Story of Love, Lust, and Murder in Queer New York, von Elon Green (Celadon)

nominiert

The Confidence Men: How Two Prisoners of War Engineered the Most Remarkable Escape in History, von Margalit Fox (Random House)

Sleeper Agent: The Atomic Spy in America Who Got Away, von Ann Hagedorn (Simon & Schuster)

Two Truths and a Lie: A Murder, a Private Investigator, and Her Search for Justice, von Ellen McGarrahan (Random House)

The Dope: The Real History of the Mexican Drug Trade, von Benjamin T. Smith (Norton)

When Evil Lived in Laurel: The “White Knights” and the Murder of Vernon Dahmer, von Curtis Wilkie (Norton)

Best Critical/Biographical

The Twelve Lives of Alfred Hitchcock: An Anatomy of the Master of Suspense, von Edward White (Norton)

nominiert

Agatha Christie’s Poirot: The Greatest Detective in the World, von Mark Aldridge (Harper360)

The Unquiet Englishman: A Life of Graham Greene, von Richard Greene (Norton)

Tony Hillerman: A Life, von James McGrath Morris (University of Oklahoma Press)

The Reason for the Darkness of the Night: Edgar Allan Poe and the Forging of American Science, von John Tresch (Farrar, Straus and Giroux)

Best Young Adult

Firekeeper’s Daughter, by Angeline Boulley (Henry Holt)

nominiert

Ace of Spades, von Faridah Àbíké-Íyímídé (Feiwel & Friends)

When You Look Like Us, von Pamela N. Harris (Quill Tree)

The Forest of Stolen Girls, von June Hur (Feiwel & Friends)

The Girls I’ve Been, von Tess Sharpe (Putnam)

Best Juvenile

Concealed, by Christina Diaz Gonzalez (Scholastic Press)

nominiert

Cold-Blooded Myrtle, von Elizabeth C. Bunce (Algonquin Young Readers)

Aggie Morton Mystery Queen: The Dead Man in the Garden, von Marthe Jocelyn (Tundra)

Kidnap on the California Comet: Adventures on Trains #2, von M.G. Leonard and Sam Sedgman (Feiwel & Friends)

Rescue, von Jennifer A. Nielsen (Scholastic Press)

Best Television Episode Teleplay

Boots on the Ground,” Narcos: Mexico, written by Iturri Sosa (Netflix)

nominiert

Dog Day Morning,” The Brokenwood Mysteries, written by Tim Balme (Acorn TV)

Episode 1,” The Beast Must Die, written by Gaby Chiappe (AMC+)

The Men Are Wretched Things,” The North Water, written by Andrew Haigh (AMC+)

Happy Families,” Midsomer Murders, written by Nicholas Hicks-Beach (Acorn TV)

Grand Master: Laurie R. King

Raven Award: Lesa Holstine, librarian, blogger, and book reviewer

Ellery Queen Award: Juliet Grames, associate publisher at Soho Press

Robert L. Fish Memorial Award

Analogue,” von Rob Osler (Ellery Queen Mystery Magazine, January/February 2021)

The G.P. Putnam’s Sons Sue Grafton Memorial Award

Runner, von Tracy Clark (Kensington)

nominiert

Double Take, von Elizabeth Breck (Crooked Lane)

Shadow Hill, von Thomas Kies (Poisoned Pen Press)

Sleep Well, My Lady, von Kwei Quartey (Soho Crime)

Family Business, von S.J. Rozan (Pegasus Crime)

The Simon & Schuster Mary Higgins Clark Award

Clark and Division, von Naomi Hirahara (Soho Crime)

nominiert

The Secret Life of Miss Mary Bennet, von Katherine Cowley (Tule Mystery)

Ruby Red Herring, von Tracy Gardner (Crooked Lane)

The Sign of Death, von Callie Hutton (Crooked Lane)

Chapter and Curse, von Elizabeth Penney (St. Martin’s Paperbacks)

(via The Rap Sheet)


Die Krimibestenliste April 2022

April 3, 2022

Auf der von Deutschlandfunk Kultur präsentierten monatlichen Krimibestenliste stehen für den April folgende Bücher, die sicher auch als Ostergeschenk taugen:

1 (-) Riku Onda: Die Aosawa-Morde

(Aus dem Japanischen von Nora Bartels)

Atrium, 368 Seiten, 22 Euro

2 (–) Dror Mishani: Vertrauen

(Aus dem Hebräischen von Markus Lemke)

Diogenes, 351 Seiten, 22 Euro

3 (–) Jan Costin Wagner: Am roten Strand

Galiani Berlin

303 Seiten, 22 Euro

4 (4) Greg Buchanan: Sechzehn Pferde

(Aus dem Englischen von Henning Ahrens)

S. Fischer, 443 Seiten, 22 Euro

5 (–) Åsa Larsson: Wer ohne Sünde ist

(Aus dem Schwedischen von Lotta Rüegger, Holger Wolandt)

C. Bertelsmann, 590 Seiten, 22 Euro-

6 (–) Wolf Haas: Müll

Hoffmann und Campe

288 Seiten, 24 Euro

7 (7) Mathijs Deen: Der Holländer

(Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke)

Mareverlag, 263 Seiten, 20 Euro

8 (–) Kotaro Isaka: Bullet Train

(Aus dem Japanischen von Katja Busson)

Hoffmann und Campe

380 Seiten, 22 Euro

9 (–) Samira Sedira: Wenn unsere Welt zerspringt

(Aus dem Französischen von Alexandra)

Baisch. Piper, 176 Seiten, 20 Euro

10 (–) Steph Post: Lightwood

(Aus dem Englischen von Kathrin Bielfeldt)

Polar, 439 Seiten, 16 Euro

In ( ) steht die Platzierung vom Vormonat.


TV-Tipp für den 27. März: Oscar 2022 – Die Academy Awards

März 26, 2022

Pro7, 02.00

Oscar 2022 – Die Academy Awards

Bereits ab 23.10 Uhr wird vom Roten Teppich berichtet.

Dieses Jahr habe ich wieder mehr nominierte Werke als letztes Jahr gesehen. Aber immer noch sind viele Filme dabei, die nur oder fast nur bei Streaminganbietern laufen. Das „fast“ bezieht sich darauf, dass manchmal einige Filme auch im Kino laufen dürfen. Hier in Berlin, wo „The Power of the Dog“ immer noch läuft, geschieht das öfter. In kleineren Städten dürfte es oft auf die Wahl zwischen „Dune“ und dem neuen James Bond hinauslaufen.

Wie üblich trage ich irgendwann am Montag die Ergebnisse nach.

Also dann:

Best Picture

Nominees

Belfast (Laura Berwick, Kenneth Branagh, Becca Kovacik and Tamar Thomas, Producers)

GEWINNER: CODA (Philippe Rousselet, Fabrice Gianfermi and Patrick Wachsberger, Producers)

Don’t Look Up (Adam McKay and Kevin Messick, Producers)

Drive My Car (Teruhisa Yamamoto, Producer)

Dune (Mary Parent, Denis Villeneuve and Cale Boyter, Producers)

King Richard (Tim White, Trevor White and Will Smith, Producers)

Licorice Pizza (Sara Murphy, Adam Somner and Paul Thomas Anderson, Producers) (hier gebe ich mal eine Gewinnertipp ab. Zwar sagen alle,: „The Power of the Dog“ erhält den Preis. Aber das ist ein Netflix-Film und die „Licorice Pizza“ ist voller Hollywood-Nostalgie)

Nightmare Alley (Guillermo del Toro, J. Miles Dale and Bradley Cooper, Producers)

The Power of the Dog (Jane Campion, Tanya Seghatchian, Emile Sherman, Iain Canning and Roger Frappier, Producers)

West Side Story (Steven Spielberg and Kristie Macosko Krieger, Producers)

Directing

Nominees

Belfast (Kenneth Branagh)

Drive My Car (Ryusuke Hamaguchi)

Licorice Pizza (Paul Thomas Anderson)

GEWINER: The Power of the Dog (Jane Campion)

West Side Story (Steven Spielberg)

Writing (Adapted Screenplay)

Nominees

GEWINNER: CODA (Screenplay by Siân Heder)

Drive My Car (Screenplay by Ryusuke Hamaguchi, Takamasa Oe)

Dune (Screenplay by Jon Spaihts and Denis Villeneuve and Eric Roth)

The Lost Daughter (Written by Maggie Gyllenhaal)

The Power of the Dog (Written by Jane Campion)

Writing (Original Screenplay)

Nominees

GEWINNER: Belfast (Written by Kenneth Branagh)

Don’t Look Up (Screenplay by Adam McKay; Story by Adam McKay & David Sirota)

King Richard (Written by Zach Baylin)

Licorice Pizza (Written by Paul Thomas Anderson)

The Worst Person in the World (Written by Eskil Vogt, Joachim Trier)

International Feature Film

Nominees

GEWINNER: Drive My Car (Japan)

Flee (Denmark)

The Hand of God (Italy)

Lunana: A Yak in the Classroom (Bhutan)

The Worst Person in the World (Norway)

Actor in a Leading Role

Nominees

Javier Bardem (Being the Ricardos)

Benedict Cumberbatch (The Power of the Dog)

Andrew Garfield (tick, tick…BOOM!)

GEWINNER: Will Smith (King Richard)

Denzel Washington (The Tragedy of Macbeth)

Actor in a Supporting Role

Nominees

Ciarán Hinds (Belfast)

GEWINNER: Troy Kotsur (CODA)

Jesse Plemons (The Power of the Dog)

J.K. Simmons (Being the Ricardos)

Kodi Smit-McPhee (The Power of the Dog)

Actress in a Leading Role

Nominees

GEWINNER: Jessica Chastain (The Eyes of Tammy Faye)

Olivia Colman (The Lost Daughter)

Penélope Cruz (Parallel Mothers)

Nicole Kidman (Being the Ricardos)

Kristen Stewart (Spencer)

Actress in a Supporting Role

Nominees

Jessie Buckley (The Lost Daughter)

GEWINNER: Ariana DeBose (West Side Story)

Judi Dench (Belfast)

Kirsten Dunst (The Power of the Dog)

Aunjanue Ellis (King Richard)

Animated Feature Film

Nominees

GEWINNER: Encanto (Jared Bush, Byron Howard, Yvett Merino and Clark Spencer)

Flee (Jonas Poher Rasmussen, Monica Hellström, Signe Byrge Sørensen and Charlotte De La Gournerie)

Luca (Enrico Casarosa and Andrea Warren)

The Mitchells vs. the Machines (Mike Rianda, Phil Lord, Christopher Miller and Kurt Albrecht)

Raya and the Last Dragon (Don Hall, Carlos López Estrada, Osnat Shurer and Peter Del Vecho)

Cinematography

Nominees

GEWINNER: Dune (Greig Fraser)

Nightmare Alley (Dan Laustsen)

The Power of the Dog (Ari Wegner)

The Tragedy of Macbeth (Bruno Delbonnel)

West Side Story (Janusz Kaminski)

Costume Design

Nominees

GEWINNER: Cruella (Jenny Beavan)

Cyrano (Massimo Cantini Parrini and Jacqueline Durran)

Dune (Jacqueline West and Robert Morgan)

Nightmare Alley (Luis Sequeira)

West Side Story (Paul Tazewell)

Documentary (Feature)

Nominees

Ascension (Jessica Kingdon, Kira Simon-Kennedy and Nathan Truesdell)

Attica (Stanley Nelson and Traci A. Curry)

Flee (Jonas Poher Rasmussen, Monica Hellström, Signe Byrge Sørensen and Charlotte De La Gournerie)

GEWINNER: Summer of Soul (…Or, When the Revolution Could Not Be Televised) (Ahmir „Questlove“ Thompson, Joseph Patel, Robert Fyvolent and David Dinerstein)

Writing with Fire (Rintu Thomas and Sushmit Ghosh)

Documentary (Short Subject)

Nominees

Audible (Matt Ogens and Geoff McLean)

Lead Me Home (Pedro Kos and Jon Shenk)

GEWINNER: The Queen of Basketball (Ben Proudfoot)

Three Songs for Benazir (Elizabeth Mirzaei and Gulistan Mirzaei)

When We Were Bullies (Jay Rosenblatt)

Film Editing

Nominees

Don’t Look Up (Hank Corwin)

GEWINNER: Dune (Joe Walker)

King Richard (Pamela Martin)

The Power of the Dog (Peter Sciberras)

tick, tick…BOOM! (Myron Kerstein and Andrew Weisblum)

Makeup and Hairstyling

Nominees

Coming 2 America (Mike Marino, Stacey Morris and Carla Farmer)

Cruella (Nadia Stacey, Naomi Donne and Julia Vernon)

Dune (Donald Mowat, Love Larson and Eva von Bahr)

GEWINNER: The Eyes of Tammy Faye (Linda Dowds, Stephanie Ingram and Justin Raleigh)

House of Gucci (Göran Lundström, Anna Carin Lock and Frederic Aspiras)

Music (Original Score)

Nominees

Don’t Look Up (Nicholas Britell)

GEWINNER: Dune (Hans Zimmer)

Encanto (Germaine Franco)

Parallel Mothers (Alberto Iglesias)

The Power of the Dog (Jonny Greenwood)

Music (Original Song)

Nominees

Be Alive (from King Richard; Music and Lyric by DIXSON and Beyoncé Knowles-Carter)

Dos Oruguitas (from Encanto; Music and Lyric by Lin-Manuel Miranda)

Down To Joy (from Belfast; Music and Lyric by Van Morrison)

GEWINNER: No Time To Die (from No Time to Die; Music and Lyric by Billie Eilish and Finneas O’Connell)

Somehow You Do (from Four Good Days; Music and Lyric by Diane Warren)

Production Design

Nominees

GEWINNER: Dune (Production Design: Patrice Vermette; Set Decoration: Zsuzsanna Sipos)

Nightmare Alley (Production Design: Tamara Deverell; Set Decoration: Shane Vieau)

The Power of the Dog (Production Design: Grant Major; Set Decoration: Amber Richards)

The Tragedy of Macbeth (Production Design: Stefan Dechant; Set Decoration: Nancy Haigh)

West Side Story (Production Design: Adam Stockhausen; Set Decoration: Rena DeAngelo)

Short Film (Animated)

Nominees

Affairs of the Art (Joanna Quinn and Les Mills)

Bestia (Hugo Covarrubias and Tevo Díaz)

Boxballet (Anton Dyakov)

Robin Robin (Dan Ojari and Mikey Please)

GEWINNER: The Windshield Wiper (Alberto Mielgo and Leo Sanchez)

Short Film (Live Action)

Nominees

Ala Kachuu – Take and Run (Maria Brendle and Nadine Lüchinger)

The Dress (Tadeusz Łysiak and Maciej Ślesicki)

GEWINNER: The Long Goodbye (Aneil Karia and Riz Ahmed)

On My Mind (Martin Strange-Hansen and Kim Magnusson)

Please Hold (K.D. Dávila and Levin Menekse)

Sound

Nominees

Belfast (Denise Yarde, Simon Chase, James Mather and Niv Adiri)

GEWINNER: Dune (Mac Ruth, Mark Mangini, Theo Green, Doug Hemphill and Ron Bartlett)

No Time to Die (Simon Hayes, Oliver Tarney, James Harrison, Paul Massey and Mark Taylor)

The Power of the Dog (Richard Flynn, Robert Mackenzie and Tara Webb)

West Side Story (Tod A. Maitland, Gary Rydstrom, Brian Chumney, Andy Nelson and Shawn Murphy)

Visual Effects

Nominees

GEWINNER: Dune (Paul Lambert, Tristan Myles, Brian Connor and Gerd Nefzer)

Free Guy (Swen Gillberg, Bryan Grill, Nikos Kalaitzidis and Dan Sudick)

No Time to Die (Charlie Noble, Joel Green, Jonathan Fawkner and Chris Corbould)

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (Christopher Townsend, Joe Farrell, Sean Noel Walker and Dan Oliver)

Spider-Man: No Way Home (Kelly Port, Chris Waegner, Scott Edelstein and Dan Sudick)

Jetzt sind alle Gewinner eingetragen. „Coda“ ist ein Remake dieser herzigen französischen Komödie; – wahrscheinlich der uninteressanteste Film der in der Kategorie „bester Film des Jahres“ nominierten Filme.


Ohne Worte

März 9, 2022

Gestern in Berlin-Reinickendorf entdeckt.


Die Krimibestenliste März 2022

März 9, 2022

Auf der jeden Monat vom Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenliste stehen diesen Monat:

1 (1) Denise Mina: „Totstück“

Aus dem Englischen von Karen Gerwig

Ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2021

317 Seiten, 23 Euro

2 (-) Richard Osman: „Der Mann, der zweimal starb“

Aus dem Englischen von Sabine Roth

List, Berlin 2022

446 Seiten, 16,99 Euro

3 (6) Doug Johnstone: „Eingeäschert“

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Polar, Stuttgart 2022

423 Seiten, 25 Euro

4 (-) Greg Buchanan: „Sechzehn Pferde“

Aus dem Englischen von Henning Ahrens

S. Fischer, Frankfurt am Main 2022

443 Seiten, 22 Euro

5 (9) Candas Jane Dorsey: „Drag Cop“

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Suhrkamp, Berlin 2021

361 Seiten, 11 Euro

6 (4) Omar Shahid Hamid: „Verrat“

Aus dem Englischen von Almuth Degener

Draupadi, Heidelberg 2021

328 Seiten, 19,80 Euro

7 (-) Mathijs Deen: „Der Holländer“

Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke

Mare, Hamburg 2022

263 Seiten, 20 Euro

8 (7) Liz Nugent: „Kleine Grausamkeiten“

Aus dem Englischen von Kathrin Razum

Steidl, Göttingen 2021

400 Seiten, 24 Euro

9 (-) Massimo Carlotto: „Und es kommt ein neuer Winter“

Aus dem Italienischen von Ingrid Ickler

Folio, Wien/Bozen 2022

220 Seiten, 16,99 Euro

10 (-) Josef Kleindienst: „Mein Leben als Serienmörder“

Sonderzahl, Wien 2022

182 Seiten, 20 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Kleinkram

März 8, 2022

Diese Verfilmungen von lesenswerten Krimis, die es demnächst leider nur auf verschiedenen Streamingportalen gibt, könnten gut sein:

die Olen-Steinhauer-Verfilmung „All the Old Knives“ (deutsche Übersetzung: „Der Anruf“, Karl Blessing Verlag – und hier abgefeiert), nach einem Drehbuch von Steinhauer, inszeniert von Janus Metz („Borg/McEnroe“) und ab dem 8. April 2022 bei Amazon Prime Video.

„Slow Horses“ ist die Verfilmung des ersten Falles von Jackson Lamb und seiner Spezialeinheit von MI5-Agenten, die bei früheren Fällen grandios versagten. Apple TV+ zeigt die aus sechs Episoden bestehende TV-Serie ab dem 1. April 2022. James Hawes inszenierte alle Folgen.  Gary Oldman spielt Lamb.

Die zweite Staffel ist schon bestellt. Sie besteht wieder aus sechs Episoden und in ihr wird die Geschichte des zweiten Lamb-Roman „Dead Lions“ erzählt. Wann sie veröffentllicht wird, ist unklar.

Die seit 2010 erscheinenden Jackson-Lamb-Romane von Mick Herron gewinnen alle wichtigen Preise und erhalten viel Kritikerlob. Bei Diogenes erschien im Herbst der vierte Lamb-Thriller „Spook Street“. Es geht um den Großvater von Lamb-Mitarbeiter River Cartwright. Der zunehmend vergessliche Greis und frühere hochrangige Geheimagent erschoß einen nächtlichen Besucher, der wahrscheinlich geheime Informationen von ihm wollte. In einem zweiten Fall müssen sie herausfinden, wer in London eine Bombe zündete. Bei der Explosion starben mehrere Jugendliche.

In England sind bereits weitere Lamb-Romane und Kurzromane erschienen. Für Nachschub von der „Nummer 1 des Spionagethrillers“ (The Times, London) ist also gesorgt.

Mick Herron: Spook Street

(übersetzt von Stefanie Schäfer)

Diogenes, 2021

464 Seiten

18 Euro

Patricia Highsmith wird weiterhin verfilmt. Dieses Mal von Adrian Lyne. „Deep Water“ ist sein erster Film nach zwanzig Jahren. Zu seinen früheren Werken gehören „Flashdance“, „9 1/2 Wochen“ und „Eine verhängnisvolle Affäre“. Der Thriller soll zweieinhalb Stunden dauern und wird ab dem 18. März 2022 bei, so wie ich aktuell den Überblick habe, Hulu (in den USA) und Amazon Prime Video (Rest der Welt) gestreamt .

Ach ja: Die Romane von Patricia Highsmith gibt es ebenfalls im Diogenes Verlag.


Die Nominierungen für den ITW Thriller Award 2022

Februar 27, 2022

Die Autorenvereinigung International Thriller Writers (ITW) hat die Nominierungen für die diesjährigen Thriller Awards verkündet:

BEST HARDCOVER NOVEL

Megan Abbott – THE TURNOUT (Penguin/Putnam)

S. A. Cosby – RAZORBLADE TEARS (Flatiron Books)

Alice Feeney – ROCK PAPER SCISSORS (Flatiron Books)

Rachel Howzell Hall – THESE TOXIC THINGS (Thomas & Mercer)

Alma Katsu – RED WIDOW (Penguin/Putnam)

Eric Rickstad – I AM NOT WHO YOU THINK I AM (Blackstone Publishing)

BEST AUDIOBOOK

S. A. Cosby – RAZORBLADE TEARS (Macmillan) (Narrated by Adam Lazarre-White)

Samantha Downing – SLEEPING DOG LIE (Audible Originals) (Narrated by Melanie Nicholls-King and Lindsey Dorcus)

Rachel Howzell Hall – HOW IT ENDS (Audible Originals) (Narrated by Joniece Abbott-Pratt)

Gregg Hurwitz – PRODIGAL SON (Macmillan) (Narrated by Scott Brick)

Nadine Matheson – THE JIGSAW MAN (HarperCollins) (Narrated by Davine Henry)

BEST FIRST NOVEL

Abigail Dean – GIRL A (HarperCollins)

Eloísa Díaz – REPENTANCE (Agora Books)

Amanda Jayatissa – MY SWEET GIRL (Berkley)

David McCloskey – DAMASCUS STATION (W.W. Norton & Company)

Eric Redman – BONES OF HILO (Crooked Lane Books)

BEST PAPERBACK ORIGINAL NOVEL

Joy Castro – FLIGHT RISK (Lake Union)

Aaron Philip Clark – UNDER COLOR OF LAW (Thomas & Mercer)

C. J. Cooke – THE LIGHTHOUSE WITCHES (Berkley)

Jess Lourey – BLOODLINE (Thomas & Mercer)

Terry Roberts – MY MISTRESS‘ EYES ARE RAVEN BLACK (Turner Publishing Company)

BEST SHORT STORY

S.A. Cosby – „Not My Cross to Bear“ (Down & Out Books)

William Burton McCormick – „Demon in the Depths“ (Ellery Queen Mystery Magazine)

Scott Loring Sanders – „The Lemonade Stand“ (Ellery Queen Mystery Magazine)

Jeff Soloway – „The Interpreter and the Killer“ (Ellery Queen Mystery Magazine)

John Wimer – „Bad Chemistry“ (Ellery Queen Mystery Magazine)

BEST YOUNG ADULT NOVEL

Maureen Johnson – THE BOX IN THE WOODS (HarperCollins)

Nova McBee – CALCULATED (Wolfpack Publishing LLC)

Ginny Myers Sain – DARK AND SHALLOW LIES (Penguin Young Readers)

Courtney Summers – THE PROJECT (Wednesday Books)

Krystal Sutherland – HOUSE OF HOLLOW (Penguin Young Readers)

BEST E-BOOK ORIGINAL NOVEL

Greig Beck – THE DARK SIDE: ALEX HUNTER 9 (Pan Macmillan)

John Connell – WHERE THE WICKED TREAD (John Connell)

Wendy Dranfield – LITTLE GIRL TAKEN (Bookouture)

E.J. Findorff – BLOOD PARISH (E.J. Findorff)

S. E. Green – MOTHER MAY I (S. E. Green)

Andrew Kaplan – BLUE MADAGASCAR (Andrew Kaplan)

Karin Nordin – LAST ONE ALIVE (HarperCollins)

Die Preisverleihung ist am Samstag, den 4. Juni 2022, auf dem ThrillerFest in New York.


Kleinkram aus der Welt des Films

Februar 14, 2022

Heutet startet das „Japanese Film Festival“. Bis zum 27. Februar können 15 japanische Filme online kostenlos angesehen. Es sind auch brandneue Filme dabei. Sechs Filme haben auch deutsche Untertitel. Einen Überblick über die Fime gibt es hier und hier ist die Festivalseite.

Die „Best of Cinema“-Filme für dieses Jahr sind:

Dienstag, 1. März: Total Recall

Dienstag, 5. April: Grüne Tomaten

Dienstag, 3. Mai: Die fabelhafte Welt der Amélie

Dienstag, 7. Juni: La Boum

Dienstag, 5. Juli: Léon, der Profi (der war vor kurzem 4K-restauriert wieder im Kino)

Dienstag, 2. Augut: Tiger & Dragon

Dienstag, 6. September: Highlander

Dienstag, 4. Oktober: Reservoir Dogs

Dienstag, 1. November: Die Klapperschlange

Dienstag, 6. Dezember: African Queen

Feines Programm.

Viel Filmwissen gibt es auf dieser neuen Homepage.Sie soll vor allem „jungen Nutzer:innen einen interaktiven und spielerischen Einstieg in die Filmgeschichte und Filmsprache, gepaart mit jeder Menge kurioser Fakten zu Film und Kino“ ermöglichen. Sieht auf den ersten Blick gut und umfangreich aus.

Für die Qualität des Kooperationsprojekts bürgen die verantwortlichen Institutionen schon mit ihrem Namen. Es sind die Deutsche Filmakademie, DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum Frankfurt, das Filmmuseum Düsseldorf, CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung, das Haus des Dokumentarfilms Stuttgart, die Stiftung Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen Berlin und das Filmmuseum Potsdam.

Nachdem Arte „Zombie 2″ (Day of the Dead, USA 1985) schon vor einigen Tagen aus seiner Mediathek genommen hat, hat Thomas Groh ein lesenswertes Essay über die anhaltenden Indizierungen und Verbote von Splatterfilmen geschrieben: „Aus dem Giftschrank gepurzelt“. Es geht darum, dass Filme (und andere Kunstwerke) die in Deutschland einmal verboten wurden, es für immer bleiben. Diese nach § 131 Strafgesetzbuch verbotenen Filme dürfen nicht mehr verkauft werden. Auch nicht an Erwachsene. Wer das tut, begeht eine Straftat.

(Wer darüber mehr wissen will, kann auch einen Blick auf meine Besprechung vom „Texas Chainsaw Massacre“ werfen.)